Feminist Futures Festival

1 Festival – 3 Städte Berlin – Warschau – Salzburg

In Salzburg vom 25. November bis 2. Dezember 2022

In der SZENE Salzburg findet erst- und einmalig das Feminist Futures Festival statt. Konzipiert ist das Festival, das zuerst in Berlin, anschließend in Warschau und Ende November in Salzburg veranstaltet wird, ist eine Reise durch verschiedene Teile Europas. Einige der eingeladenen Künstler*innen werden in alle drei Städte präsent sein, dort jeweils ihre Stücke zeigen und auch an dem partizipativ-diskursiven Format Feminist School teilnehmen, wodurch ein feiner roter Faden zwischen den drei teilnehmenden Kulturinstitutionen und ihren jeweiligen Ausgaben des Feminist Futures Festival gespannt wird.

Das Programm für SZENE Salzburg wurde gemeinsam mit den apap-Partner Institutionen InSzPer Warschau und der Tanzfabrik Berlin erarbeitet. Die inhaltliche Ausrichtung des Programms zielt dabei nicht auf eine einzelne feministische Fragestellung, sondern wurde nach feministischen Prinzipien erstellt. Dahinter steht der Wunsch, kulturelle Institutionen und deren Arbeitsweisen in Hinblick auf Entscheidungsprozesse, gängige Hierarchien, Diversität, Inklusion und Machtkonstellationen kritisch zu hinterfragen.

Aus dieser mehrmonatigen, bereichernden Zusammenarbeit ist ein Festival in drei Ausgaben entstanden. In Salzburg gibt es an acht Tagen künstlerische Beiträge von Ana Dubljević, Jule Flierl, Milla Koistinen, Anne Lise Le Gac, Sergiu Matis, Harun Morrison und Muna Mussie zu sehen.

Parallel zum Performanceprogramm hostet die SZENE Salzburg die Feminist School, die von 23. bis 26. November in und rund um die Stadtgalerie Lehen stattfindet. Die Feminist School versteht sich als Ort gemeinsamen Lernens und der Begegnung zwischen unterschiedlichen Vorstellungen und gelebten Erfahrungen von Feminismus; als ein Ort, an dem eine Vielzahl von Ausdrucksformen, wie diese Prinzipien verkörpert, geteilt und praktiziert werden können, in einen Dialog treten und sich gegenseitig informieren und befruchten.

Diese Aufführung, die ich hier herausgefiltert habe, könnte sehenswert sein!

Milla Koistinen Magenta Haze Fr 25. & Sa 26.11. 19:30

In Milla Koistinens jüngster Arbeit ist das Publikum eingeladen, den Raum zu betreten und die intrinsische Choreografie zu betrachten, die aus dem Spiel der Performer*innen mit großen bunten Objekten entsteht. Die von der bildenden Künstlerin Sandra E. Blatterer geschaffenen, mit Luft befüllten Objekte nehmen unterschiedliche Formen und Bedeutungen an und lösen vielfältige Assoziationen aus, während die Performer*innen ihre materiellen, taktilen und akustischen Qualitäten erkunden.

Weitere Infos: szene-salzburg.net.

THE GAME IS OVER

SAMUEL FOSSO

einer der renommiertesten zeitgenössischen Fotografen aus Afrika: zu sehen im MUSEUM DER MODERNE SALZBURG

Samuel Fosso (*1962 Kumba, CM-Bangui) zählt zu den renommiertesten zeitgenössischen Fotografen Afrikas.

Fotokünstler Samuel Fosso im MdM / Foto: © Christa Linossi 2022

Die Generali Foundation präsentiert in Kooperation mit dem Museum der Moderne Salzburg eine große Retrospektive des aus Kamerun stammenden und in Bangui, Zentralafrika und in Paris lebenden Fotokünstlers Samuel Fosso. Sein Werk wird erstmals umfassend in Österreich gezeigt und ist eine seiner ersten Personalen im deutschsprachigen Raum.

In Kamerun geboren, verbrachte Samuel Fosso seine Kindheit zunächst in Nigeria. Nach dem Biafra-Krieg zog er nach Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik.

Im Alter von 13 Jahren begann er mit einer kurzen Lehre in der Fotografie und gründete 1975 sein eigenes Studio für Porträtfotografie. Der Erfolg seines Studios beruhte auf seinem Gespür für Mode und Ästhetik und seinem Talent, seine Kunden_innen zu ermutigen, ihren persönlichen Stil zu zeigen. Dieses Studio führte er bis 2014.

Samuel Fosso „70`s Lifestyle 1975-1978 / Foto: © Christa Linossi

Mitte der 1970er- Jahre gab er der afrikanischen Studiofotografie jedoch eine neue Wendung. Er spielte mit Identitäten und sein zentrales Kennzeichen, sind seine selbst inszenierten Selbstporträts, die er explizit in eine eigenständige Form, als theatralisches Selbstportrait entwickelte und sukzessive verfeinerte.

Er stellte sich selbst vor die Kamera und inszenierte sich, inspiriert von westafrikanischer und afroamerikanischer Musik, Jugendkultur und politischer Rebellion, in engen Hemden, extravaganten Schlaghosen und Plateauschuhen sowie mit ausgefallenen Requisiten in freien, ungezwungenen Posen.

Fossos Selbstporträts basieren auf einer selbstbewussten Haltung; sie sind Ausdruck einer Suche nach neuen Identitätskonzepten nach der frühen Zeit des postkolonialen Umbruchs in den 1960er-Jahren und zugleich eine Geste der Befreiung von dem Leid, dass er als Flüchtling in Nigeria und unter dem repressiven Bokassa-Regime in der Zentralafrikanischen Republik erfahren hat.

Samuel Fosso „Africa Spirits“ Foto: © Christa Linossi

Fosso scheut auch nicht in die Rolle von Politikern zu schlüpfen. So stellte er Nelson Mandela dar. Oder er schlüpfte in die historische Figur Mao Tse-tung und widmete sich somit den komplexen Beziehungen zwischen China und Afrika in der Gegenwart.

Samuel Fosso „Emperor of Africa“ Foto: © Christa Linossi

Mao war bekannt dafür, Bilder zu Propaganda Zwecken zu manipulieren und hatte damit großen Einfluss auf die visuelle Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Serien die Sie in der Ausstellung sehen können: Black Pope aus dem 2017, Emperor of Africa 2013, African Spirits 2008, 70’s Lifestyle 1974-1978, Le reve de mon grand-père 2003, Mémoire d’un ami 2000, Tati 1997.

Samuel Fosso „Black Pope“ Foto: © Christa Linossi

Bekannt wurde der Künstler mit den ausdrucksstarken Schwarz-Weiß Selbstporträts unter dem Titel:  70’s Lifestyle (1975-1978) 1994 die auf Initiative des französischen Fotografen Bernard Descamps zum ersten Mal auf der Eröffnungsausgabe der Bamako Encounters – African Biennal of Photography ausgestellt wurden.

Eine Ausstellung die sehenswert ist.  

Winterfest22

Festival für zeitgenössische Circus Kunst in Salzburg

Le-Ptit-Cirk Foto: © Guillaume-de-Smedt
1_Team-Winterfest-2022 Foto (c) Magdalena-Lepka

2001 wurde das Winterfest von Georg Daxner gegründet. Er wollte den Salzburger Volksgarten mit Kunst und Vergnügen beleben. So ist das Winterfest eine wirkliche Vision geworden, geschaffen eines außergewöhnlichen Mannes, der das Träumen nie aufgab.

Seine erste Begegnung war mit Cirque Nouveau in Krems, wo er so ergriffen war, dass er den zeitgenössischen Circus einfach nach Salzburg mitnahm und auf eigenes finanzielles Risiko, mit allen verbundenen Konsequenzen und es durchzog, diesen Zirkus immer im Dezember zu installieren.

Am 11. Oktober 2014 verunglückte er bei einer Bergtour am Salzburger Untersberg. Jedoch dieses Festival wurde weitergeführt und war und ist nach wie vor ein fester Bestandteil der Salzburger Kunstszene.

Ein Grundsatz von Georg Daxner war: „Kunst ist nur dann legitim, wenn sie langfristig berührt, wenn sie beglückt, traurig macht oder bestürzt. Denn Kunst ist, was bleibt.“

Wir haben nun das Jahr 2022 und das Winterfest vom 01.12.2022 – 08.01.2023 startet mit einem neuen Geschäftsführer wieder voll durch.

Geschäftsführer Winterfest / Robert-Seguin Foto: (c) Magdalena-Lepka
Winterfest22 Trailer / Video: (c) Winterfest
Le-Ptit-Cirk-3 Foto: -©-Guillaume-de-Smedt

Salzburg hat Robert Seguin (ein Franzose) als neuen Geschäftsführer, einen Mann an Land gezogen, der von zeitgenössischer Circus Kunst viel versteht, wo doch Frankreich Vorreiter des zeitgenössischen Circus Kunst ist. Diese Kunstform – aufgrund der frankokanadischen Entstehungsgeschichte auch bekannt als „Cirque Nouveau“ arbeitet mit Tanz, Akrobatik, Jonglage, Schauspiel, Musik und viel Poesie.

MOTA-3 Foto: © Wildbild

Robert Seguin präsentierte das Programm des diesjährigen Winterfest.

5 Internationale Circus Compagnien werden aufgeführt, zwei davon haben Österreichpremiere.

  • Circus FahrAway „Ballett“ (Schweiz) 2021 Österreichpremiere mit 18 Aufführungen
  • Circus Ronaldo „Sono io?“ (Belgien) 17 Aufführungen
  • Le P´tit Cirk „Les Dodos“ (Frankreich) 2017 Österreichpremiere mit 8 Aufführungen
  • Michael Zandl, Daniel Eisele, Kolja Huneck „Sawdust Symphony“ (Österreich, Schweiz) 2022 8 Aufführungen
  • Jamie Adkins „Circus Incognitus“ (USA) 2008 12 Aufführungen

Des Weiteren gibt es 2 Aufführungen im TOIHAUS aus der österreichischen Circus Szene mit Kaleidoskop „Circus trifft Tanz und Performance“

Der Salzburger Circusverein MOTA „Vanitas“ finden ebenfalls mit 2 Aufführungen in der SZENE Salzburg statt.

Auch dieses Jahr wird das Winterfest wieder international-renommierte Circuscompagnien und ihre neuesten Produktionen nach Salzburg bringen. Somit kann auch heuer das Publikum wieder in eine bunte Welt eintauchen, die manchmal leise oder auch laut sein kann.

www.winterfest.at

„DER BLICK NACH AUSSEN“

Der Vorarlberger Künstler Hermann Präg in Salzburg!

Künstler Hermann Präg / Foto: © Christa Linossi

KULTUR ANIF widmete ihm eine Ausstellung seiner Werke.

Es sind Arbeiten, die einen tiefen Einblick in das Innere zeigen, aber auch den „Blick nach Außen“ freigeben. Die Fotos sind zum Großteil schwarzweiß Arbeiten. Schwarz dominiert auf alle Fälle, aber die hellen Formen und Flächen geben der Fotografie wiederum die Aussagekraft jeden Bildes.

Da ist zum einen eine Arbeit, ich tippte auf ein Kellerfenster, ist es aber nicht, es handelt sich um ein Hotel in Wien. Hier arbeitete der Künstler eine Frequenz heraus, die einen kleinen Ausschnitt aus einer Glaswand darstellt und so einen interessanten Blick nach Außen freigab aber doch wieder ins Innere reflektierte.

Hermann Präg „Der Blick nach Außen“ Foto: © Christa Linossi

In einem Gespräch teilte mir der Künstler mit, er fotografiere Digital und mit RAW-Format, er sucht sich von den Objekten jeweils einen Ausschnitt heraus und bearbeitet die Fotografie, wie es seinerzeit analog im Labor passierte, passiert es jetzt am Computer. So gesehen, entstehen auch hier des Öfteren die sogenannten Wow Effekte. Bei der Fotografie kommt es auch sehr viel auf die Lichtverhältnisse an. Des Weiteren welche Formen, welchen Ausschnitt, kann man, soll man in den Fokus stellen.

Eine Arbeit „Fähre“, die mir persönlich sehr gut gefällt, ist eine Arbeit, die auf den ersten Blick, eine Landschaft wie Wüste aussehen lässt.  Spuren winden sich durch die Fläche, man ist geflasht und verliert sich in den Spuren. Diese Fotografie ist allerdings ein See, ein sehr bekannter See, nämlich der Bodensee. Er präsentiert sich wie eine Goldfarbene Landschaft. Wieder werden Fragen aufgeworfen. Es sind die Oberflächen, die nicht exakt identifiziert werden können. Eine Fotografie, die wahrscheinlich vom Berg aus zustande kam, wurde hier der See durch die abendliche Sonne im Sommer unter besonderen Umständen von der Oberfläche des Bodensees sehr breit und gleichmäßig reflektiert. Die Oberfläche verwandelte sich in eine weiß glänzende Oberfläche, so die Aussage des Künstlers. Eine kleine Blende dämpfte ihre Intensität. Zur großen Überraschung kam eine Goldfarbe – die sonst dem menschlichen Auge verborgen bleibt – zum Vorschein.

Hermann Präg „Der Blick nach Außen“ „Fähre“ Foto: © Christa Linossi

Die Arbeit „Fragile Schicht“ deutet auf viel geheimnisvolles hin. Handelt es sich um eine Flüssigkeit die verschüttet wurde oder ist es ein See der ins NICHTS verschwindet? Wasser, Flüssigkeit, was immer es ist, am Rande drängt sich immer wieder dieses tiefe Schwarz auf, dass ebenfalls Fragen aufwerfen kann! Sollte es ein See sein, was verbirgt sich im Schwarzen? Eine Landschaft? Eine Großstadt oder doch NICHTS? Egal wie immer der Betrachter dieses Rätsel lösen will, es hat eine Tiefenwirkung. Die glitzernde Oberfläche – Flüssigkeit oder See – entstanden durch die letzten Strahlen der Sonne, das Schwarz an den Randflächen, gibt dem Bild das Geheimnisvolle an den Betrachter weiter.

Hermann Präg „Der Blick nach Außen“ „Fragile Schicht“ Foto: © Christa Linossi

Hermann Präg Fotoarbeiten sind Wahrnehmungen, die man überschreiten muss. Er zwingt den Betrachter, sich mit den Werken auseinanderzusetzen, man soll sich auch bewusst die Zeit nehmen und sich mit den Fotografien einlassen, so versteht man auch das eine oder andere Werk.

Hermann Präg der 1984 das Diplom an er Hochschule Mozarteum Malereiklasse bei Prof. Peter Prandstetter abgeschlossen hatte, ist ein vielseitiger Künstler. Von der Malerei wechselte er zur Lichtkunst, welches für ihn ein spannendes Projekt war und auch noch immer ist. Dann kam die Fotografie und diese Arbeiten sind genauso spannend wie seine Lichtobjekte.

Ein Künstler den man sich merken sollte. Spannend, interessant und eine Menge Herausforderung zu Fragen, die seine Bilder aufwerfen.

https://praeg-lichtkunst.at/

ZEITGENÖSSISCHE KUNSTWERKE am höchsten Berg Österreichs „GROSSGLOCKNER“

„Temporäre Kunstinterventionen entlang der Großglockner Hochalpenstraße“  von 2020 – 2022

Die Großglockner-Hochalpenstrasse / Foto:  © Christa Linossi 2022

Die Großglockner-Hochalpenstrasse, an sich schon ein eigenes Kunstwerk verbindet sich mit zeitgenössischer Kunst. SERPENTINE – A TOUCH OF HEAVEN AND HELL, so der Titel dieses Kunstprojektes welches 2020 bereits gestartet wurde und bis Wintereinbruch 2022 weitergeführt wurde.

Künstlerin Anna Meyer „Weltschmelz“ auf der Großglockner Hochalpenstrasse / Foto: © Christa Linossi 2022

Im Oktober 2022 wurde vom Land Salzburg Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum noch einmal eine inszenierte Busfahrt zur hochalpinen Natur- und Fahrerlebnis durch „zeitgenössische Kunstwerke“ inszeniert.

2021 war ich ebenfalls unterwegs zu der auf der Großglockner Hochalpenstrasse entlang ausgestellten Kunstwerken, mit dem Titel SERPENTINE – A TOUCH OF HEAVEN AND HELL. 2021 im Juli gab es leider nur „Sauwetter“ also man musste durch Regen, Nebelwände (zwischendurch blinzelte die Sonne mal kurz hervor) und somit konnten sich die Kunstwerke nicht im strahlenden Sonnenlicht präsentieren. Ein Grund mehr für mich, diese interessante Ausstellung heuer im Oktober noch einmal zu besichtigen.

Es war kein Fehler, diese Fahrt noch einmal zu machen. Die Kunstwerke präsentierten sich diesmal bei strahlendem Sonnenschein, wobei man schon erkannte, dass einige Objekte aufgrund der verschiedenen Witterungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Aber in Höhen ab 2100 m normal. Ich würde es so interpretieren, alles hat ein Ende, die Ausstellung, die Kunstwerke, die in Mitleidenschaft gezogen wurden und nun für immer abgebaut werden.

Michael Zinganel, der Kurator dieser Ausstellung – er wuchs in dieser Gegend auf.– konnte vieles über die Großglockner Hochalpenstrasse berichten, erklärte warum diese Ausstellung hier stattgefunden hatte und vieles mehr.

Michael Zinganel, der Kurator erklärte die Kunstwerke / Foto: © Christa Linossi 2022

Die Busexkursion führte zu den 12 Gemälden und 4 Skulpturen, die im Rahmen des Projektes Serpentine noch bis zum Wintereinbruch entlang der denkmalgeschützten Großglockner Hochalpenstraße zwischen Kasereck, Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Fuscher Törl und Haus Alpine zu sehen waren.

Künstler: in Iris Andraschek & Hubert Lobnig „Ein riesiges Vergnügen“ auf der Großglockner Hochalpenstrasse / Foto: © Christa Linossi 2022

Die Kunstprojekte bezogen sich auf die mäandernde Fahrt über die vielen Kehren der Großglockner-Hochalpenstrasse und zeigten gleichzeitig die problematischen Beziehungen von Kunst Avantgarde und Massen-Tourismus. Den Massen-Tourismus findet auch auf der Großglockner Hochalpenstrasse statt.

Kritische Kunst beansprucht heute für sich, den Konsum und die Zirkulation der Bilder, wie sie von der Tourismuswirtschaft in Umlauf gebracht werden, mit ihren Interventionen „kritisch“ zu unterlaufen.

Bei diesem Link https://tracingspaces.net/heavenandhell/ haben Sie die Möglichkeit, alles nachzulesen und können auch sehen, welche Objekte entlang der Großglockner Hochalpenstrasse präsent waren.

Abschließend es war eine hochinteressante zeitgenössische Kunstausstellung, wo sich Künstler: innen Gedanken über Vergangenheit und Zukunft machten und dementsprechend ihre Kunstwerke zu diesem Thema präsentierten.

Blick auf den Großglockner und den noch verbliebenen Gletscher Foto: auf der Großglockner Hochalpenstrasse / Foto: © Christa Linossi 2022

CLAUDIA ROHRAUER

„Magnifications & Hallucinations“

underwater (HALLUCINATIONS) (PARNIDIS GRAIN STUDIES IV)2022Exhibition views „MAGNIFICATIONS & HALLUCINATIONS“ Foto: @ Galerie Marenzi, Leibnitz, 2022

Diese interessante Ausstellung sah ich Mitte Oktober 2022 in Leibnitz in der Galerie Marenzi Leibnitz.

Was hat mich an dieser Ausstellung so beeindruckt? Waren es die Arbeiten der Künstlerin oder wie der Raum der Galerie bespielt wurde. Beides hatte mich fasziniert.

Künstlerin Claudia Rohrauer Ausstellung „MAGNIFICATIONS & HALLUCINATIONS“ Galerie Marenzi, Leibnitz, 2022 Foto: (c) Christa Linossi

Die Ausstellung wurde so konzipiert, dass die Bilder nicht an den Wänden hangen, sondern die Bilder befanden sich in Entwicklerschalen, wie man sie benötigt zum Entwickeln in der analogen Fotografie. Diese Installation allein fand ich schon spannend. Eine andere Betrachtung der Fotografien der Künstlerin.

Die Fotografien der Künstlerin ebenfalls spannend, zwischen Farbenrausch und Zurückhaltung.

Die Serie „Underwater Magnifications & Hallucinations“ ist die Fortführung der Werkgruppe PARNIDIS GRAIN STUDIS, die sich mit einem grundlegenden ästhetischen Aspekt der analogen Fotografie und der Materialität fotografischer Bilder auseinandersetzt – der Körnigkeit, was immer man auch darunter verstehen mag.

Die Parnidis-Düne an der Kurischen Nehrung in Litauen stand Pate für die Arbeiten von Claudia Rohrauers Fotografien. Die Fotografien wurden in seine Einzelteile zerlegt, um eine Analogie zwischen dem Sandkorn als Grundbestandteil der Düne und dem Silberkorn als Grundbestandteil der analogen Fotografie herzustellen. Neben der Körnigkeit sind die Begriffe Auflösung sowie Empfindlichkeit weitere Stichwörter aus der Fototechnik, die für die Entwicklung der Arbeit von zentraler Bedeutung waren.

Betrachtet man das nachstehende Bild genau, wird das Sandkorn und das Filmkorn in Anbetracht der Macro-Aufnahmen mit der Überlagerung sichtbar und das Filmkorn „larger than life“ tritt in Erscheinung. So werden Detailaufnahmen von Mustern im Sand auf der Oberfläche der Düne durch den Eingriff der Tonung zu Unterwasser-Aufnahmen umgedeutet und stellen somit das Verhältnis zwischen dem gesehenen und dem empfundenen auf poetische Weise in Frage. Man könnte aber die Bilder als Betrachter auch in einen anderen Blickwinkel stellen. Einstrahlung durch das Sonnenlicht und durch eine Blendeneinstellung in der Kamera, könnte der Sand auch als golden erstrahlen, dass Gras im Hintergrund verwaschen und als Blackout an den Rand gedrängt sehen.      

„MAGNIFICATIONS & HALLUCINATIONS“ Foto: (c) Christa Linossi
„MAGNIFICATIONS & HALLUCINATIONS“ Foto: (c) Christa Linossi

Eine andere Arbeit, die Sand oder könnte es auch Wasser sein, in blau erscheinen lässt. Verschiedene Grashalme versuchen, sich aus dem Sand oder Wasser zu retten, um an der Oberfläche zu bleiben. Es könnte hier auch in einer Fiktion um Überleben gehen.

„MAGNIFICATIONS & HALLUCINATIONS“ Foto: (c) Christa Linossi

Es ist ein Experiment mit dem Prozess der Bildkolorierung mittels Fotoätzfarben. Das Sichtbar werden ist die Grauzone zwischen den faktisch-dokumentarischen und den abstrakt-poetischen Qualitäten der Fotografie.

„MAGNIFICATIONS & HALLUCINATIONS“ Foto: (c) Christa Linossi

Biografisches: Claudia Rohrauer (*1984 in Wien) lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Fotografin in Wien. Sie studierte bei Friedl Kubelka an der Schule für künstlerische Fotografie Wien und danach Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. 2020 wurde sie mit dem Outstanding Artist Award für künstlerische Fotografie sowie dem Anerkennungspreis des Landes NÖ für Medienkünste/Fotografie ausgezeichnet.

https://www.claudiarohrauer.info/about/

Frankfurter Buchmesse

19.-23.Oktober 2022

Eröffnungsfeier Frankfurter Buchmesse 2022 / Foto: (c) Marc Jacquemin

Die Frankfurter Buchmesse präsentiert sich 2022 als das BOOKFEST mit einem umfangreichen Programm voller Literatur, Inspiration und spannender Begegnungen und wartet mit über 60 Veranstaltungen mit Autor: innen, Lyriker: innen, Übersetzer: innen, Illustrator: innen und Moderator: innen an mehr als 20 verschiedenen Locations in Frankfurt auf.

Es wird eine Kulturelle Vielfalt und ein internationaler Austausch: Somit ist die Frankfurter Buchmesse wieder in seiner vollen Größe zurück. Mit 4000 Ausstellern aus 95 Ländern, auf zehn Hallenebenen, mit zahlreichen Bühnen auf dem Messegelände, mehr als 2000 Events und 4000 akkreditierten Journalis*innen ist die Frankfurter Buchmesse in ihrer vollen Präsenz zurück.

Juergen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse, sagte: „Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit vielen Autor*innen, Verleger*innen und Partner*innen. Die persönliche Begegnung ist gerade jetzt so wichtig wie nie: Denn Präsenz hilft gegen Polarisierung. Man spricht anders miteinander, wenn man einander gegenübersteht“.

Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse
Foto: Jonas Ratermann Copyright Frankfurter Buchmesse

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnete die 74. Frankfurter Buchmesse am 18. Oktober 2022 in Anwesenheit des spanischen Königspaares, König Felipe VI und Königin Letizia.

Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse 2022, Red Carpet, Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland; König Felipe VI. und Königin Letizia von Spanien: Zu Gast bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) und seiner Frau Elke Büdenbender
Copyright Frankfurter Buchmesse Foto: (c) Bernd Hartung
Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse 2022, 18. Oktober 2022 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier / Foto: (c) Marc Jacquemin
Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse 2022, 18. Oktober 2022 König Felipe VI von Spanien Foto: (c) Marc Jacquemin

Zu den weiteren Eröffnungsrednern gehörten Boris Rhein, der Ministerpräsident des Landes Hessen, die Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, und die literarischen Festredner*innen aus Spanien, Irene Vallejo und Antonio Muñoz Molina.

Einen Appell an die Buchbranche stellten Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sowie der britisch-pakistanische Schriftsteller Mohsin Hamid: Im Rahmen ihrer publizistischen Möglichkeiten sei es ihre Pflicht, ein sichtbares Gegengewicht zu spalterischen, antidemokratischen und diskriminierenden Tendenzen zu schaffen und diese zu verurteilen.

Die Frankfurter Buchmesse ist der weltweit größte Marktplatz für Bücher und Geschichten. Gleichzeitig ist sie ein bedeutendes Kulturereignis für Völkerverständigung.

Frankfurter Buchmesse 2022, Presserundgang Ehrengast-Pavillon 2022
Unter dem Motto „Sprühende Kreativität“ präsentiert das diesjährige Gastland Spanien Entwicklungen und Strömungen im literarischen und kulturellen Leben, insbesondere die aktuelle Literatur und Kreativindustrie. Entdecken Sie dieses faszinierende Land / .Foto: (c) Bernd Hartung
Frankfurter Buchmesse 2022, Presserundgang Ehrengast-Pavillon 2022
Unter dem Motto „Sprühende Kreativität“ präsentiert das diesjährige Gastland Spanien Entwicklungen und Strömungen im literarischen und kulturellen Leben, insbesondere die aktuelle Literatur und Kreativindustrie. Entdecken Sie dieses faszinierende Land / .Foto: (c) Bernd Hartung

Das diesjährige Motto „Translate, Transfer, Transform“ wird damit überzeugen, dass die Buchbranche für die notwendige Verständigung sorgen kann.

Folgende Themen sind Schwerpunkt dieser Buchmesse: Sprachliche Vielfalt und Kreativität / Schwerpunkt Thema Übersetzung /

Literatur von einer Sprache in die andere, durch weltweite Solidarität mit Büchermacher*innen im Exil, oder durch die internationale Vernetzung, wird auf der Frankfurter Buchmesse heuer verstärkt stattfinden.

Allerdings gibt es aufgrund der instabilen Welt- und Marktlage wieder neue große Herausforderungen, wo die Branche dringend ausgleichende Maßnahmen durch die Politik benötigt, um ihren gesellschaftlichen Auftrag weiterhin in gewohnter Weise nachkommen zu können.

Sie sind an der Frankfurter Buchmesse interessiert? Anbei der Link zur Frankfurter Buchmesse und viel Spaß beim „schmökern“.

https://www.buchmesse.de/themen-programm

EIN KRIEG IN DER FERNE

Der steirischer herbst’22 ist auch schon wieder GESCHICHTE

Joaneumsviertel, Neue Galerie Graz / Foto: © Christa Linossi

Was hatte der steirische herbst’22 zu bieten? Ein Krieg in der Ferne, klingt politisch und erschreckend! Aber der steirische herbst ist eben ein politisches Festival. Ein Festival an der Schnittstelle zu dokumentarischer Realität und künstlerischer Reflexion und am 16. Oktober ist die 55. Ausgabe des steirischen herbst 22 wieder zu Ende gegangen, dass auch immer zwischen Fiktion und Realität schwankt.

Ein zeitgenössisches Festival, dass auf das Tagesgeschehen reagiert, mal direkt, mal indirekt. Es kommen aber auch Fantasien vor, die eher nicht auf Fakten beruhen und so seine eigene Geschichte erfindet.

Intendantin und Chefkuratorin Ekaterina Degot Pressekonferenz / Foto: Johanna_Lamprecht

Intendantin und Chefkuratorin Ekaterina Degot, der fünfte steirische herbst unter ihrer Leitung, beleuchtete über dreieinhalb Wochen in Ausstellungen, Performances, Diskussionen und weiteren Veranstaltungen die gegenwärtige politische Realität eines Krieges in Europa und verknüpfte sie mit vergangenen Konflikten in unmittelbarer Nachbarschaft, die gerne verdrängt werden.

Dieses Jahr überschattete die grausame Realität des russischen Angriffs auf die Ukraine alles andere. So gab es Ausstellungen von Filmen ukrainischer Künstler: innen über die Ukraine vor und während des Krieges. Herzstück des Festivals war bzw. ist noch die zentrale Ausstellung Ein Krieg in der Ferne in der Neuen Galerie Graz.

Neue Galerie Graz Ein Krieg in der Ferne Ausstellung / Foto: © Christa Linossi

Diese Ausstellung läuft noch bis Februar 2023 und während des Festivals wurde sie von einem reichhaltigen Programm an packenden Performances und mit Musik begleitet. Sie erinnern uns an die vielen Kriege des 20. Jahrhunderts, die heißen und die kalten und die, die noch nicht vorbei sind. Auch große Grazer Wahrzeichen, wie die Herz-Jesu-Kirche, der Schlossberg und Theater im Bahnhof wurden bespielt. Im Forum Stadtpark wurde eine weniger bekannte Ausstellung gezeigt, und zwar des herausragenden Filmemachers Harun Farocki über all die sinnlosen Kriege der Vergangenheit.

Ausstellung Forum Stadtpark Harun Farocki / © Christa Linossi

Mehr als 500 Mitwirkende aus der ganzen Welt – von Laiendarstellern mit Bundesheererfahrung bis zu internationalen Größen – trafen auf über 70 lokale Partner: innen und Initiativen. Bespielt wurden 41 Orte in Graz und der Steiermark. Man legt auch den Fokus verstärkt auf die umliegenden Regionen, so erstreckte sich das Programm vom Mürztal bis nach Radkersburg und vom Pölstal nach Hartberg.

Es gab auch eine Reihe an Artist Talks, die im Rahmen von Livestreams mit verfolgt werden konnten, wo anerkannte Expert: innen über die Auswirkungen von Kriegen diskutierten.

Auch der Ö1 Festivalpodcast trug den steirischen herbst über Graz, die Steiermark und Grenzen hinaus.  Unter oe1.orf.at/steirischerherbst oder steirischerherbst.at/de/podcast können alle Folgen des Podcasts nachgehört werden oder auf www.steirischerherbst.at wurde außerdem eine Auswahl an Filmen, die im Juli als Prolog zum Festival in der Neuen Galerie Graz zu sehen waren, wurden online gestellt.

National wie international erntete der steirische herbst ’22 bis jetzt in den Medien viel Zuspruch.

SNOW SPACE SALZBURG

                    GROSSE BEREGÜBUNG

SCHNITTSTELLE KUNST!

Salzburg Snow Space_Bergeübung_Foto: (c)Christoph Huber

Sie werden sich jetzt fragen? Was bedeutet Schnittstelle Kunst – Große Bergeübung im Snow Space? Die Frage ist berechtigt!

Diese große Bergeübung im Snow Space Salzburg hat mit Kunst absolut nichts zu tun! Aber mein Gedanke war, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken, wenn Bergeübungen stattfinden und dies hat auch seine Berechtigung, zu sehen, was unsere Einsatzkräfte, ob Bergrettung, Feuerwehr, Rotes Kreuz immer wieder leisten müssen. Den seit der Pandemie sind nicht nur Bergsportler, Wanderer in den Bergen unterwegs (Sommer wie Winter) sondern auch immer mehr Künstler: innen wenden sich den Bergen zu, installieren Skulpturen, starten Musik-Events usw. Wo auch immer wieder Gefahren lauern können.

Der Berg ist kein Spielplatz, aber er gibt uns Kraft, lockt mit seiner schönen Aussicht und man kann seine Akkus aufladen.

Warum sind so Bergeübung sehr wichtig? Es könnte sein, dass die Gondeln einen Defekt haben, ein Blackout stattfindet, Wanderer wie Bergsteiger und sonstige Besucher verunglücken. Unfälle passieren einfach.

Dies war für mich ein Grund bei so einer Bergeübung dabei zu sein:

an einem Samstag im Oktober wurde im Snow Space Salzburg so eine großangelegte Bergeübung durchgeführt, um im Einsatzfall eine rasche professionelle Bergung unter höchsten Sicherheitsstandards zu ermöglichen.

Den im Einsatzfall muss jeder Handgriff sitzen. Bei dieser Übung war das Szenario: ein technischer Defekt der Seilbahnanlagen wurde unter Realbedingungen nachgestellt.

Es handelte sich um die untere Sektion der Roten-8er Gondelbahn in Wagrain sowie die Sesselbahn Starjet 2 in Flachau die zeitgleich zum Stillstand kommen. (Ich war nur bei der Bergung der Roten-8er Gondelbahn dabei).

Fotos zu Snow Space Bergeübung

Innerhalb kürzester Zeit müssen alle eingeschlossenen Fahrgäste sicher evakuiert und über das teilweise unwegsame Gelände zurück zur Talstation gebracht werden. Zum Einsatz wurden die Bergrettungsortstellen aus Flachau, Wagrain, St. Johann und Altenmarkt sowie die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden alarmiert.

Snow Space Salzburg Bergeübung / Foto: © Christa Linossi

Zur weiteren Unterstützung und zum Einsatz waren auch Heli Austria, die Alpinpolizei und das Rote Kreuz bereit. Ziel ist es auch, die überörtliche Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen mit den Seilbahnmitarbeitern im unwegsamen Gelände zu üben. Mit dem Hubschrauber wurden die 12 Bergetrupps an die zugewiesenen Stützenfelder der betroffenen Seilbahn gebracht. Je eine Person des Bergetrupps kletterte auf die jeweilige Seilbahnstütze, fuhr mittels der Seilrolle am Tragseil entlang zu den Gondelkabinen und seilte die eingeschlossenen Personen nacheinander ab.

Die geretteten Personen wurden vom Bodenpersonal des Bergetrupps in Empfang genommen, registriert und zur nächstgelegenen Straße begleitet, von wo aus sie zurück zur jeweiligen Talstation transportiert wurden.

Snow Space Salzburg Bergeübung beendet / Foto: © Christa Linossi

Pressetext von Snow Space: „Ein Totalausfall unserer Seilbahnen ist zugegeben ein sehr unwahrscheinliches Szenario, denn im Snow Space Salzburg verfügt jede Seilbahnanlage über ein redundantes Sicherheitssystem und einen Notantrieb, wodurch es möglich wäre, die Bahnen auch bei einem möglichen, großflächigen Blackout oder ähnlichem zu entleeren und alle Fahrgäste sicher in die Bergstation zu bringen. Dennoch müssen wir sichergehen, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und wir unseren Gästen höchste Sicherheitsstandards garantieren können. Wir haben heute gesehen, dass unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bestens mit den zuständigen Blaulichtorganisationen, wie Bergrettung, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Alpinpolizei zusammenarbeiten und im Einsatzfall optimal vorbereitet sind Darauf können wir stolz sein und mit gutem Gefühl in die anstehende Wintersaison starten“. So der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Hettegger über den Grund der regelmäßigen Übungen.

li Vorstandsvorsitzender Wolfgang HETTEGGER, re Gesamteinsatzleiter Harald PFEIFENBERGER, Betriebsleiter in Flachau Foto: © Christa Linossi

Es war Professionalität vom ersten bis zum letzten Handgriff. Die Einsätze sind nicht ohne, denn die können im unwegsamen Gelände stattfinden, in einer Höhe bis zu 300m je nachdem wo die Gondel steckenbleibt. Angst ist unangebracht, Angst kann Panik auslösen und so können die eingeschlossenen Personen auf bestes geschultes Personal vertrauen.

Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften genauso wie den Seilbahnmitarbeitern.

Schnittstelle Kunst >< die Kunst, ohne weiteren großen Gefahren die verunglückten Personen zu bergen und dass verdanken wir den bestens geschulten Einsatzkräften.