
(Dateiname/Archivbezeichnung: gustav_klimt_studie_fuer_diesen_kuss_der_ganzen_welt_im_beethovenfries_1901)
Die Kunstwelt bewegt sich – und die ALBERTINA bewegt sich mit. Mit Beginn des Jahres 2026 hat das Haus einen Schritt gesetzt, der weit über die Mauern des Museums hinausstrahlt: Die Kunst wird in der digitalen Welt verankert. Und zwar nicht als Zusatz, sondern als neue Ebene kunsthistorischer Forschung.
Kursiv: Die ALBERTINA hat erstmals mit Beginn des Jahres 2026 einen großen Schritt gesetzt! Es gibt erstmals eine gemeinsame Plattform digitaler Werkverzeichnisse, welche auf mehrjähriger systematischer Forschungsarbeit basieren.
Diese Plattform ist mehr als ein Archiv. Sie ist ein lebendiges Forschungsinstrument, das Künstler:innen sichtbar macht, deren Werk in der Sammlung der ALBERTINA besonders stark vertreten ist. Den Auftakt bilden drei große Namen: Gustav Klimt, Florentina Pakosta und Max Weiler – allesamt Künstler, deren grafische Arbeiten die DNA der ALBERTINA prägen.
Ein digitales Fundament für die Zukunft
Mit dem weltweit ersten Online-Werkverzeichnis der Zeichnungen Gustav Klimts setzt die ALBERTINA ein internationales Signal. Die Werkverzeichnisse sind dynamisch, interaktiv und wissenschaftlich fundiert. Sie ermöglichen neue Erkenntnisse, zeigen bislang verborgene Zusammenhänge und wachsen kontinuierlich weiter.
Kursiv: Die Werkverzeichnisse ermöglichen ein rasches Erfassen neuer Erkenntnisse und neu identifizierter Zeichnungen. Sie machen durch interaktive Verknüpfungen von Informationen bislang verborgene Zusammenhänge sichtbar und werden ständig erweitert.
Generaldirektor Ralph Gleis betont die Rolle der ALBERTINA als Knotenpunkt eines globalen Forschungsnetzwerks. Sein Statement zeigt klar: Digitalisierung ist hier kein Trend, sondern eine Haltung.
Wissen für alle – jederzeit und überall
Die Plattform ist frei zugänglich. Das bedeutet: Kunstgeschichte wird demokratisiert. Forscher:innen, Museen, Sammler:innen und kunstinteressierte Menschen können gleichermaßen eintauchen – tief, strukturiert und ohne Barrieren.
Kursiv: Der neu präsentierte digitale Catalogue Raisonné eröffnet mit der interaktiven Verknüpfung von Informationen… die Möglichkeit, neue Zusammenhänge zu erschließen und sichtbar zu machen.
Für die Öffentlichkeit wirkt das fast revolutionär: Zum ersten Mal werden Werkverzeichnisse zentral, vergleichbar und transparent.
Digitale Zukunft – Analoge Wurzeln
Während die ALBERTINA digital neue Räume öffnet, schlägt die analoge Welt am Attersee einen Bogen zurück zu Gustav Klimt. Am 22. Mai 2026 wird das Klimt-Museum wiedereröffnet – mit einer Ausstellung, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschränkt.
Klimt trifft dort auf Richard Teschner, dessen selten gezeigte Zeichnungen aus der Villa Paulick erstmals umfassend präsentiert werden. Und im Zentrum steht Pablo Meier-Schomburg, ein zeitgenössischer Maler, der mit seiner pointillistischen Handschrift unsere Sehgewohnheiten herausfordert.
Über diese Ausstellung werde ich exklusiv berichten – denn hier begegnen sich zwei Welten: die digitale Forschung und die analoge Erfahrung.
Warum das alles wichtig ist
Die Digitalisierung der ALBERTINA ist kein Projekt, sondern ein Wendepunkt. Sie schafft nachhaltige Strukturen, öffnet Archive, verbindet Generationen und macht Kunstgeschichte beweglich.
Geschichte lebt – und sie lebt weiter, wenn wir sie zugänglich machen.
Ausblick
Die nächsten digitalen Werkverzeichnisse sind bereits in Arbeit: Arnulf Rainer und Alex Katz folgen. Die Reise hat erst begonnen.
Zwischen analogen Schätzen und digitalen Räumen entfaltet sich die Zukunft der Kunst – leise, aber unaufhaltsam. Und wir dürfen miterleben, wie ein neuer Blick auf die Kunst entsteht.
Weiterführende Links der ALBERTINA
- Digitale Publikationen – https://digitalepublikationen.albertina.at/
- Gustav Klimt – Digitales Werkverzeichnis – https://gustavklimt.albertina.at
- Max Weiler – Digitales Werkverzeichnis – https://maxweiler.albertina.at/
- Florentina Pakosta – Digitales Werkverzeichnis – https://florentinapakosta.albertina.at/
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