DIE WELT WAR DABEI! Wo?

Auf der Frankfurter Buchmesse und es war ein Sprung in das digitale Zeitalter und dies scheint der Frankfurter Buchmesse 2020 bestens gelungen zu sein.

Obwohl die digitale Welt keinen Vergleich zur realen Welt darstellt, so von Vorteil dies auch im digitalen Zeitalter ist, sollte der MENSCH physisch nach wie vor im Mittelpunkt stehen.

Frankfurt Book Fair Special Edition 2020. © Copyright: Marc Jacquemin / Fotograf
Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2020 in der Festhalle.
Copyright Frankfurter Buchmesse

Die Pandemie schlägt weltweit noch immer zu und so galt es auch für die Frankfurter Buchmesse Grenzen zu überwinden, Menschen zusammenbringen, Bücher und Autor*innen die sich trotzdem aufgrund der weltweit zunehmenden Zahlen an Risikogebieten und Reiseeinschränkungen an der 72. Frankfurter Buchmesse als Special Edition teilnehmen konnten. Jedoch in digitaler Form und ein Bruchsatz von Ausstellern, Verlagen und Autor*innen physisch in den heiligen Hallen der Frankfurter Buchmesse.

Fotograf: Marc Jacquemin  Copyright: Frankfurter Buchmesse
 

Genau in diesem Jahr 2020 wo weltweit Buchmessen abgesagt, Literaturfestivals und Veranstaltungen in Kulturbereichen gestrichen wurden und Autor*innen und Künstler*innen dadurch auf einen Großteil ihrer Einkünfte verzichten mussten, hat die Frankfurter Buchmesse mit der digitalen Ausgabe ein Zeichen gesetzt. Eine großzügige finanzielle Unterstützung kam von der Bundesregierung aus dem Programm NEUSTART KULTUR, massiv unterstützt von der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters.  

Dieses Angebot stand auch allen Nutzer*innen in der Messewoche kostenlos zu Verfügung.

Statement von Juergen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse: „In diesem Jahr ist es uns gelungen, neben dem Fachangebot für die internationale Buchbranche und einem Fest für das Lesen, die Frankfurter Buchmesse auch als politische Plattform ins Netz zu transferieren, um den dringend benötigten Diskurs dort stattfinden zu lassen. Unsere Strategie, mit starken Medienpartnern zu kooperieren und mit unserem Angebot dort präsent zu sein, wo sich unsere Zielgruppen aufhalten – sei es auf unseren eigenen Plattformen oder in den Sozialen Medien – ist aufgegangen: Wir haben allein auf buchmesse.de über 200.000 User*innen weltweit erreicht, das BOOKFEST digital konnte allein auf Facebook 1,5 Millionen Zuschauer*innen gewinnen. Aber, uns allen ist klar: Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen. Wir haben viel für die kommenden Buchmessen gelernt, im physischen wie im digitalen Raum.“

Fotograf Marc Jacquemin / Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2020 in der Festhalle, Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse
Copyright Frankfurter Buchmesse


Statement Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Die Frankfurter Buchmesse 2020 war in jeder Hinsicht eine besondere Messe. Die physischen Begegnungen haben wir vermisst. Aber es ist uns gelungen, dem Buch in dieser Woche eine große digitale und mediale Bühne zu bieten. Auf neuen Wegen hat die Buchmesse die Branche zusammengeführt und Buchbegeisterung zu den Menschen nach Hause gebracht. Auch digital war sie eine starke Plattform, auf der die drängenden Fragen der Zeit verhandelt wurden. Gemeinsam mit dem Aussteller*innen und der gesamten Branche werden wir an Konzepten für die Zukunft arbeiten und gehen selbstbewusst und engagiert in den Bücherherbst.“

Fotograf Marc Jacquemin / Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2020 in der Festhalle Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Copyright Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse 2020 in Zahlen:
200.000 User*innen nahmen die virtuellen Angebote auf der Plattform buchmesse.de an.
4.440 digitale Aussteller*innen aus 103 Ländern registrierten sich auf buchmesse.de.
3.644 Veranstaltungen im Veranstaltungskalender der Frankfurter Buchmesse in der Messewoche.
6.800 Einreichungen von Präsentationskacheln durch digitale Aussteller*innen wurden für die 13 Themenseiten auf buchmesse.de erfasst.

Sehr lange hatte ich immer schon mit dem Gedanken gespielt, die Frankfurter Buchmesse zu besuchen. Bis dato ist es mir immer aus Zeitgründen nicht gelungen. Im Jahr 2020 dem besonderen Jahr, konnte ich DIGITAL dabei sein, ob Pressekonferenzen, ob bei Conferencen, Vorträgen, Lesungen, es war für mich eine Bereicherung. Manchmal anstrengend, da man ja ziemlich viel Zeit vor dem Laptop verbringt, aber es hat sich bezahlt gemacht. Natürlich in physischer Begegnung mit den Ausstellern, Autor*innen und dem Publikum, kann man es nicht vergleichen. Dies hätte schon einen größeren Kick.

Mit Sicherheit hat die Frankfurter Buchmesse für die in Zukunft kommenden Buchmessen viel gelernt, im physischen wie im digitalen Raum. Es war auf alle Fälle ein Erfolg und wie heißt es so schön? „Wer wagt, der Gewinnt“!

Frankfurt am Main, Hessen, Hesse, Deutschland, Germany. Frankfurter Buchmesse Special Edition 2020. Alljaehrlich im Herbst, findet in Frankfurt am Main, die Frankfurter Buchmesse, die groesste Buechershow der Welt statt. Frankfurt Book Fair Special Edition 2020. © Copyright: Marc Jacquemin / Frankfurter Buchmesse Presse- und Unternehmenskommunikation Ausstellungs- und Messe-GmbH des Boersenvereins des Deutschen Buchhandels Braubachstraße 16 60311 Frankfurt am Main

Ars Electronica 2020 inszenierte sich heuer weltweit!

Ein Corona sicheres Festival der etwas anderen ART

ARS ELECTRONICA: A journey in which it is not we who set out to travel, but our ideas and projects, which span a global network in which we gather to discuss what needs to be done. https://ars.electronica.art/keplersga… Music by Karl J. Schmidinger

Lange Vorbereitungen und ein kurzer Augenblick und schon ist das Festival der etwas anderen ART wieder Vergangenheit. Ars Electronica 2020, das erste hybride Ars Electronica in Zeiten von Corona.

Gerfried Stocker (Künstlerischer Leiter der Ars Electronica): „Es war keine leichte, aber es war die absolut richtige Entscheidung, das Festival stattfinden zu lassen. Vor Ort lief alles reibungslos – das Sicherheitskonzept funktionierte, die damit verbundenen Auflagen stießen auf Verständnis und Akzeptanz seitens des Publikums. „Kepler’s Garden“ auf dem Campus der Johannes-Kepler-Universität Linz war ausverkauft.

Es war eine großartige Geschichte, dass es auch in Zeiten einer Pandemie ganz offensichtlich viele Menschen gab, die sich über kulturelle Angebote freuten und diese auf verantwortungsvolle Weise in Anspruch nahmen. „Auch was den Online-Auftritt der ersten wirklich hybriden Ars Electronica betrifft, fällt die Zwischenbilanz ebenfalls sehr positiv aus. Wir haben die vergangenen fünf Tage auf vier YouTube-Channels durchgehend Programm gestreamt und das ohne nennenswerte technische Panne“, sagt Gerfried Stocker.

Ars Electronica Garden Vilnius / Eye Gymnastics (LT) / Fotocredit: vog.photo

Ars Electronica machte es möglich auch in einer Pandemie ein Festival zu organisieren, das weltweit eines der wichtigsten Festival ist, schaffte es Verbindungen zwischen Kunst, Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft herzustellen, unter dem Motto „bleibe daheim und treffe dich weltweit online“. An 120 Orten oder „Gärten“ in der Welt – vom Nordpol bis zum Südpol konnte man mit einem Klick dabei sein. Wo KünstlerInnen und Forschungsinstitute ihre eigenen Projekte präsentierten. Dieses Festival hatte heuer mit Sicherheit eine internationale Signalwirkung, ein hybrides Programm derart umfassend und vielschichtig, hatte viele überrascht. Die gestreamten Videos, mit den Talks, Lectures und Konferenzen konnte von dem Besucher*innen auch dann konsumiert werden, wann immer sie Zeit hatten. Interessant ist auch, dass Ars Electronica eine Dokumentation präsentieren wird, die während des Festivals gedreht wurde und Künstler*innen während ihrer Vorbereitungen und Auftritten begleitete und was für sie die viel zitierte „neue Realität“ und ihre Arbeit bedeutet.

Es war der Sprung in das schon so oft viel zitierte „digitale Zeitalter“. Ars Electronica spricht nicht nur darüber, sondern lässt Taten folgen.

ARS ELECTRONICA A journey in which it is not we who set out to travel, but our ideas and projects, which span a global network in which we gather to discuss what needs to be done. https://ars.electronica.art/keplersga… Music by Karl J. Schmidinger

AUFGEATMET:

„100 Jahre SALZBURGER FESTSPIELE“ im Kleinformat, ging ohne Corona Zwischenfälle über die Bühne!

Tobias Moretti mit der Festspielnadel geehrt © SF / Marco Borrelli Tobia Moretti, Jedermann

RÜCKBLICK vor Beginn der Festspiele:

Eine temporäre Mitarbeiterin wurde auf COVID 19 positiv getestet: „Eine temporäre Mitarbeiterin der Salzburger Festspiele, die am 18. Juni 2020 nach negativer Initialtestung den Dienst angetreten hat, wurde leider am (SF, 8. Juli 2020) positiv auf Corona getestet.

Einen Monat später:

Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler und Landeshauptmann Dr. Haslauer atmen erleichtert auf und freuen sich, dass die Salzburger Festspiele doch noch stattfinden dürfen.

Aufatmen konnte man nun Ende August und „100 Jahre Salzburger Festspiele“ 2020 werden in die Geschichte eingehen!

Bartoli · Les Musiciens du Prince-Monaco · Capuano 2020: Cecilia Bartoli (Mezzosopran), Gianluca Capuano (Dirigent), Les Musiciens du Prince-Monaco
© SF / Marco Borrelli

Nun atmen alle erleichtert auf, diese besonderen Festspiele in einem besonderen Jahr 2020, dass mit einem sehr durchdachten, klugen und trotzdem niemand überfordernden Sicherheitskonzept die Musik, das Theater, die Konzerte und Oper über die Bühne gebracht haben. Max Reinhardt wäre vermutlich Stolz auf das Direktorium der Salzburger Festspiele gewesen.

v.l.n.r. Lukas Crepaz, Helga Rabl-Stadler und Markus Hinterhäuser © SF / Lydia Gorges

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler: „, Dass die Salzburger Festspiele 2020 überhaupt stattfinden konnten, empfanden wir als das größte Jubiläumsgeschenk. Wir durften ein Zeichen für die Kraft der Kunst in kraftlosen Zeiten setzen und konnten den Gründungsgedanken aufs Sinnvollste wiederbeleben. Die Salzburger Festspiele wurden 1920 in einer Zeit größter Not als mutiges Projekt gegen die Krise gegründet. Max Reinhardt war davon überzeugt, dass nur die Kunst die vom Krieg gegeneinander gehetzten Menschen, ja Völker, wieder versöhnen könnte. – Die Kunst nicht als Dekoration, sondern als Lebensmittel. Wir sind überglücklich, dass sich die Festspiele auch und gerade in der von Corona zutiefst verunsicherten Welt als Sinngeber und Arbeitgeber bewähren konnten“. sagt.

Markus Hinterhäuser:So wird das Signal, das von Salzburg ausgeht, das stärkste, vitalste und wesentlichste sein, dass man an die Welt senden kann“.

EVERYWOMAN von Milo Rau / Ursina Lardi Uraufführung Mi 19. August 2020, Salzburg Regie Milo Rau Besetzung Ursina Lardi Helga Bedau (Video) Recherche und Dramaturgie Carmen Hornbostel Bühne und Kostüme Anton Lukas Video Moritz von Dungern Sound Jens Baudisch Licht Erich Schneider Dramaturgie Christian Tschirner / Everywoman 2020: Ursina Lardi
© SF / Armin Smailovic

So groß die Anspannung vor dem 1. August 2020 auch war, so erleichtert sind sie jetzt, alles gut über die Bühne gebracht zu haben. Aber eines darf man auch nicht vergessen auch das Verhalten des Publikums, das sehr diszipliniert und sehr bewusst die Sicherheitsmaßnahmen im Verlauf der Festspiele immer selbstverständlicher verinnerlicht hat, hat wesentlich dazu beigetragen, dass es zu keinem Corona-Fall kam.

2021: Fortsetzung folgt!

DIE MACHT DER ENERGIE

Wasserfall in der Plötz / © Foto Christa Linossi

Was wäre, wenn….

…..Salzburg keine Festspiele hätte?

….es wäre eine kleine barocke Kleinstadt, umgeben von einer schönen Landschaft am Alpenrand. Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss (Gründer der Salzburger Festspiele) ist es zu verdanken, dass am 22. August 1920 die Geburtsstunde der „Salzburger Festspiele“ war.

Ein Friedensprojekt, dass bis ins 21. Jahrhundert reicht und für die nächsten Jahrhunderte hoffentlich auch noch existieren wird und kann.

Großes Welttheater_Außenansicht Salzburg Museum/ © Salzburg Museum/Melanie Wressnigg

Das Salzburg Museum widmet in Kooperation mit den Salzburger Festspielen eine Landesausstellung: „100 Jahre Salzburger Festspiele: Großes Welttheater“

Mit einer Landesausstellung werden ab 26. Juli 2020 im Salzburg Museum 100 Jahre Salzburger Festspiele gefeiert. Unter dem Titel „Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festspiele“ ermöglicht die Ausstellung im Salzburg Museum Einblicke in die Geschichte der Salzburger Festspiele und verfolgt ihre Entwicklung bis in die Gegenwart. International renommierte Künstlerinnen und Künstler zeigen außerdem mit Rauminstallationen ihre eigene Sicht auf die Salzburger Festspiele.
© Salzburg Museum

Diese Ausstellung dokumentiert 100 Jahre Festspielgeschichte. Von den Gründungsvätern bereits als Weltkunstzentrale auf österreichischem Boden in Kriegszeiten ersonnen, ist es tatsächlich zum wirkungsmächtigsten Klassikfestival der Welt gewachsen.

Der österreichische Regisseur Max Reinhardt auf Schloß Leopoldskron. Um 1933. Photograph by Franz Xaver Setzer / © Archiv Setzer-Tschiedel/Imagno/picturedesk.com

„Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal wurde 1911 in Berlin uraufgeführt, war jedoch nicht erfolgreich. Für Salzburg war dieses Stück eine Verlegenheitslösung, denn das ursprünglich vorgesehene Auftragswerk war nicht fertig geworden. Max Reinhardt bat den Salzburger Erzbischof Ignatius Rieder, das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ vor dem Dom aufführen zu dürfen. So wurde  „Jedermann“ – Regie führte Max Reinhardt – im August 1920 erstmalig in Salzburg aufgeführt und aus der Verlegenheitslösung wurde es ein Jahrhundert Stück. Dies ist einmalig, denn es gab noch nie in der Kunstgeschichte, dass ein Stück so lange gespielt wurde wie „Jedermann“, nämlich fast 100 Jahre.

Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ zum ersten Mal auf dem Domplatz in Salzburg unter der Regie von Max Reinhardt. Salzburger Festspiele 1920. Photographie. 1920 © Archiv der Salzburger Festspiele/Foto Ellinger
Regiebuch mit handschriftlichen Eintragungen von Max Reinhardt zu Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, 1911, 1920, 1927, 1930er-Jahre / Archiv der Salzburger Festspiele © Salzburg Museum/Luigi Caputo

Obwohl „Jedermann“ 8 Jahre lang in der Zeit von 1938 bis 1946 nicht gespielt wurde, Max Reinhardt ging 1937 nach New York und 1938 wurde das Stück von den Nationalsozialisten gestrichen.  Erst als 1946 Helene Thimig, die Witwe von Max Reinhardt, nach Salzburg/Österreich zurückkehrte – Max Reinhardt verstarb 1943 im amerikanischen Exil – steht seit 1946 das Stück Hofmannsthals JEDERMANN wieder auf dem Programm.

Zurück zur Landessausstellung, diese teilt sich in 4 Kapiteln und dokumentiert aufs Beste, was die Festspiele für die Stadt Salzburg, für Österreich und für die kunstinteressierte Welt bedeuten.

Raumausschnitt: Jedermann erwartet sich ein Fest…Festspiele in Salzburg – Wesen und Einmaligkeit © Salzburg Museum/Luigi Caputo

Im 1. Kapitel – „Großes Kino“ ist es eine filmische Annäherung, wo die Besucher*innen in der Säulenhalle filmisch willkommen geheißen und in die Geschichte der Salzburger Festspiele eingeführt werden.

Das 2. Kapitel – „Das Archiv“ – 100 Jahre Salzburger Festspiele in der Max Gandolph Bibliothek der Neuen Residenz verweist auf das Archiv der Salzburger Festspiele und damit auf die Sicherung, Dokumentation und Erforschung der eigenen Institutionsgeschichte hin. Dieses Kapitel erzählt 100 Jahre Festspielgeschichte von 1920 bis 2020.

Im 3. Kapitel – Im „Dialog“ den Salzburger Festspielen begegnen, umfasst das 3. Kapitel einen Rundgang, der im Dialog mit Institutionen wie dem Jüdischen Museum Wien, dem Theatermuseum Wien, dem Literaturarchiv Salzburg und den Wiener Philharmonikern sowie mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern (John Dock, Lionel Favre, Werner Feiersinger, Eva Schlegel, Yinka Shonibare) entstanden ist.

Raumausschnitt: Brüche – Eine Erzählung im Dialog mit dem Jüdischen Museum Wien © Salzburg Museum/Luigi Caputo
Yinka Shonibare CBE, The Bird Catcher’s Dilemma, 2019-2020 / Courtesy of the artist and Stephen Friedman Gallery, London, Photographer: Stephen White

Das letzte 4. Kapitel – On Stage: „Das Museum als Bühne“ hier verwandelt sich die Kunsthalle des Salzburg Museum in eine Bühne. Sie dient während der gesamten Laufzeit der Ausstellung und besonders im Festspielsommer 2021 als Aufführungsort und bietet in der Gesamtkonzeption der Kunsthalle gleichzeitig eine Bühne für Festspielgeschichte(n).

2020 ein Jahr, das aufgrund des Corona-Virus in die Geschichte eingehen wird und die Festspiele auf ein reduziertes Maß zurückgeschraubt hat, wäre es erwähnenswert, dass es dies bereits auch im Kriegsjahr 1940 der Salzburger Festspiele, nur ein Rumpfprogramm gegeben hat. Die Spielzeit dauerte im Juli 1940 nur 14 Tage und bestand ausschließlich nur aus einem Konzertzyklus der Wiener Philharmoniker.

Die Landesausstellung im „Salzburg Museum – Großes Welttheater“ ist auf alle Fälle sehenswert und bietet einen guten Einblick in 100 Jahre Salzburger Festspiele und läuft bis 31. Oktober 2021

Erschienen ist auch ein Buch: „Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festspiele“ ISBN: 9783701735044 erschienen im Residenzverlag

Herausgeber des Buches:

Martin Hochleitner > ist Kunsthistoriker und seit 2012 Direktor des Salzburg Museum. Zuvor leitete er von 2000 bis 2012 die Landesgalerie Linz. Er unterrichtet seit den 1990er-Jahren an verschiedenen Universitäten und erhielt 2013 den Österreichischen Staatspreis ars docendi für exzellente Lehre

Margarethe Lasinger > studierte Germanistik sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und war als Redakteurin, Lektorin und Ausstellungskuratorin tätig. Seit 1997 ist sie den Salzburger Festspielen verbunden und leitet die Abteilung Dramaturgie und Publikationen.

https://www.salzburgmuseum.at/

JOCHEN RINDT, der erste Popstar der Formel 1

Bildband von Ferdi Kräling

Worum geht es in diesem Buch?

Vor 50 Jahren am 5. September 1970 verunglückte beim Training zum Grand Prix in Monza mit seinem Lotus-Rennwagen JOCHEN RINDT tödlich. Sein Punktevorsprung war damals jedoch schon so groß, dass ihn auch sein stärkster Kontrahent, Jacky Ickx, nicht mehr einholen konnte. Da lag der erst 28-jährige Rindt in der Rangliste vorn, Sechs Grand-Prix-Siege und vier Le-Mans Erfolge markieren die kurze Karriere des extravaganten Publikumslieblings dessen Karriere mit einem tödlichen Unfall in Monza abrupt beendet wurde. Posthum wurde er nach seinem Tod am 4. Oktober 1970 zum Formel 1 Weltmeister der Saison 1970 ernannt.

Ferdi Kräling dessen Karriere als Rennsportfotograf unlösbar mit Rindts Aufstieg verknüpft ist, setzt dem deutschösterreichischen Rennfahrer Jochen Rindt, der als „der erste Popstar der Formel 1“ in den 60er Jahren in den Sportschlagzeilen für Furore sorgte, ein fotografisches Monument.

Dieser Band zeigt die großen Momente der Formel 1 in einem Buch, die spektakulärsten Strecken, die besten Fahrer, die erfolgreichsten Teams, ein Formel-1-Bildband mit über 180 atemberaubenden Fotos der heißesten Rennen. Dieses Buch, das zu seinem 50. Todestag in dritter, überabeiteter Auflage erscheint, versammelt die spektakulärsten Etappen aus Jochen Rindts professionellem und privaten Leben.

Der Journalist Herbert Völker, der Rindt ebenfalls gut kannte, hat zu dem Bildband die Texte verfasst, kenntnisreich und eigenwillig im Stil. Das passt zu dem Rennfahrer, dessen Stil keine Nachfolge gefunden hat, weil er so unnachahmlich war.

Man ist von dem Band gefesselt und dem Wahnsinn einer Grand Prix-Legende. Nach Jochen Rindts Tod hat sich vieles im Rennsport verändert. Es begann der Denkprozess die Rennen sicherer zu machen. Niki Lauda gehörte zu den Rennfahrer-Experten, die den Rennsport komplett veränderten.

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Wer Motorsport liebt, wird zu diesem Buch greifen und beim einen oder anderen werden Erinnerungen an diesen Rennfahrer wieder lebendig werden. Aber auch für die Generationen danach, ist es Wert dieses Buch zu lesen. Wie halsbrecherisch man in den 60iger Jahren unterwegs war und dieser Sport trotzdem ein großes Publikum hatte.

Die AUTOREN

Ferdi Kräling (*1940 in Winterberg-Siedlinghausen im Sauerland) ist ein deutscher Fotoreporter, der hauptsächlich als Fotograf von internationalen Rennserien wie Formel 1, Rallye WM, Sportwagen-Weltmeisterschaften bekannt war.

Mit Texten von Herbert Völker und den außergewöhnlichen Fotobeiträgen von McKlein und Milan Schijatschky

Erschienen ist das Buch:

„Jochen Rindt“ Der erste Popstar der Formel 1 , 3., erweiterte Auflage, (ISBN 978-3-667-11866-0) Delius Klasing Verlag, Bielefeld Erhältlich im Buchhandel oder unter www.delius-klasing.de

TIPP:

2021: Die Stadt Graz gedenkt der Rennsportikone Jochen Rindt mit einer großen Ausstellung „Jochen Rindt – die Grazer Jahre“ im Graz Museum mit zwei originalen Rindt-Fahrzeuge, eines davon ist der Ford GT 40 mit dem Rindt 1966 das Rennen in Le Mans bestritt, weitere Objekte seiner Jugend und seines Rennsportlebens werden im Graz Museum ausgestellt werden. Die Ausstellung hätte heuer schon über die Bühne gehen sollen, jedoch des CORONA-Virus wurde dies auf das Frühjahr 2021 verschoben.

Seid flexibel: das Corona Virus lässt grüßen und das „Wolkenkuckucksheim“ lässt sich nicht aufhalten!

Michael Kienzer, Abhängen, 2010/Wolkenkuckucksheim/2020. Foto: Otto Saxinger

Geht Ihnen das Wort CORONA auch schon langsam auf den „Zacken“? Mir schon, denn es gibt laufend Änderungen (obwohl, diesen Virus darf und soll man nicht unterschätzen, man sieht es an den täglichen Zahlen und wie schnell sich alles wieder ändern kann) Auch die Kunstveranstaltungen leiden an diesen ständigen Änderungen.

Ich fasse es kurz, denn vielleicht sieht es morgen schon wieder anders aus:

SCHAUPLATZ: OK OÖ KULTURQUARTIER in Linz „AUF INS WOLKENKUCKUCKSHEIM!“ https://linossiartstory.wordpress.com/2020/07/06/schauplatz-ok-oo-kulturquartier-linz/

Anfang Juli 2020 hatte man es auf „Ungewiss“ verschoben, am 8.7.2020 bekam ich wiederum die Information, es findet nun doch statt.

Heute Freitag, 10.07.2020 wird das „Wolkenkuckucksheim“ nicht als Ausstellung, sondern als Verweilzone am Dach, mit Kunst, Barbetrieb und Veranstaltungen eröffnet.

Das „Höhenrausch-Dach“ wird nun zum „Wolkenkuckucksheim“ umgewandelt und ist eine Kunstoase in luftiger Höhe, eben ein „Wolkenkuckucksheim“. Ein Sehnsuchtsort zwischen Erde und Himmel in einer künstlerischen Form.

Musikprotokoll, Homages, 2018./ Wolkenkuckucksheim / Foto: Otto Saxinger

Ausgestattet mit bunten Hängematten. Ein Soundwalk zwischen Linz, Graz und New York. Lesungen junger Autor*innen die jeden Freitag stattfinden und einem Ohne Pause Kino, das in die Welt der Kunst entführt.

Kunstkino. Foto: Otto Saxinger

Die Stahlstruktur des voestalpine open space in 30 Meter Höhe wird zur Bühne für die Inszenierung eines natürlich-künstlichen Kirschgarten‘s: Bedruckte Glaselemente, Stimmen aus Kirschbäumen und üppige Pflanzenarrangements reflektieren, brechen und verlieren sich in einer raumgreifenden Anordnung von Spiegelflächen.

Eva Schlegel, under the cherry tree, 2020. Foto: Otto Saxinger
Eva Schlegel, under the cherry tree, 2020. Foto: Otto Saxinger

Raumgreifend verspannte, verschnürte und verbundene Hängematten machen das Parkdeck 13 zu einer einzigen großen Liegefläche und laden zum Abhängen ein. Ein besonderer Soundwalk erwartet die Besucher*innen auf der raiffeisen kunst garage und dem Dach der Passage Linz: leuchtend blaue Klangwürfel verteilen sich wie Straßenlaternen auf dem Höhenrausch-Parcours.

Michael Kienzer, Abhängen, 2010 / 2020 Foto: Otto Saxinger  Chillen
Musikprotokoll, Homages, 2018./Wolkenkuckucksheim/ Foto: Otto Saxinger

Auf dem Aussichtsturm eröffnet ein synthetischer „Kuckuck“ pünktlich zur vollen Stunde mit seinem prägnanten Ruf einen metaphorischen Klangraum und künstlerisch manipulierte Fernrohre erlauben einen speziellen Blick auf die Stadt und lenken den Blick auf Vergangenes, Bestehendes und auf utopische Zukunftsvisionen.

Was bedeutet: Wolkenkuckucksheim? Es ist der Begriff aus der Komödie „Die Vögel“ des griechischen Dichters Aristophanes, wo es eine in die Luft gebaute Fantasiewelt bezeichnet. Wird ebenso ernsthaft wie spöttisch verwendet.

Priorität der Corona-Bestimmungen:

MASKEN und ABSTAND von mindestens 1,5 m

Das Corona-Virus machte auch vor den Salzburger Festspielen nicht halt!

Salzburger Festspiele © SF/Anne Zeuner

Es gibt eine schlechte und eine gute Nachricht!

Zuerst die schlechte Nachricht: „Eine temporäre Mitarbeiterin der Salzburger Festspiele, die am 18. Juni 2020 nach negativer Initialtestung den Dienst angetreten hat, wurde leider am (SF, 8. Juli 2020) positiv auf Corona getestet. Glücklicherweise zeigte sie bisher nur leichte Symptome wie Halskratzen. Da sie, wie im Präventionskonzept der Salzburger Festspiele vorgesehen, ein Gesundheits- und Kontakttagebuch führte, konnten alle Kontaktpersonen der Kategorie I sofort dem Gesundheitsamt genannt werden.“

Nun die gute Nachricht: Die Salzburger Festspiele melden nun die gute Nachricht: Die 5 mit der Corona-Infizierten Person in Kontakt Stehenden sind alle negativ getestet worden.  

Auszug aus dem Pressetext der Salzburger Festspiele: „Da sie, wie im Präventionskonzept der Salzburger Festspiele vorgesehen, ein Gesundheits- und Kontakttagebuch führte, konnten alle Kontaktpersonen der Kategorie I sofort dem Gesundheitsamt genannt werden.

Zur Erklärung: Kontaktpersonen der Kategorie I sind Personen, die sich länger als 15 Minuten in einem Abstand von weniger als 2m im selben Raum aufgehalten haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Festspiele, die zur Kontaktpersonengruppe I gehören, begeben sich nun für 14 Tage in Quarantäne. Um besondere Vorsicht walten zu lassen, testen die Festspiele aber auch über die Kategorie I hinaus (also auch jene, die kürzer oder weiter entfernt im Kontakt mit der getesteten Mitarbeiterin waren). Solange die Testergebnisse nicht vorliegen, begeben sich diese in Selbstisolation. Leider musste somit das Präventionskonzept erstmals seine Praktikabilität beweisen, was glücklicherweise gelungen ist. Durch die festgelegten Abläufe und Maßnahmen, wie das Gesundheits- und Kontakttagebuch, konnte das oberste Gebot des raschen Containments, der sofortigen Nachverfolgbarkeit erfüllt werden. Die Vorbereitungsarbeit für die Festspiele ist durch diesen bedauerlichen Fall nicht gefährdet.“

Die Salzburger Festspiele sind für Salzburg ein großer Wirtschaftsfaktor, keine Frage, aber muss man immer alles auf „Biegen und Brechen“ durchziehen? Das Corona-Virus existiert nach wie vor unter uns und wäre es nicht manchmal sinnvoller, auch einmal eine Entscheidung für die Gesundheit zu treffen?

Es ist auf alle Fälle eine Gratwanderung, gegenüber den Künstler*innen, dem Publikum und der Wirtschaft, denn eines ist sicher, ein zweiter Shutdown würde sowohl für Kunst und Wirtschaft schwierig sein.

Die Show muss weitergehen und somit werden das 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele mit reduziertem Programm vom 1. August bis 30. August 2020 stattfinden.

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Heinz Konrad, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Salzburg © SF/Anne Zeuner

Maskierte Salzburger Festspiele mit Abstand sind gefragt!

SCHAUPLATZ: OK OÖ Kulturquartier Linz

Wolfgang Dorninger, Kuckuck chipt’s laut aus …, 2020 Foto: Fadi Dorninger

„AUF INS WOLKENKUCKUCKSHEIM!“

Im Juni 2020 habe ich auf meinem Blog (https://linossiartstory.wordpress.com/2020/06/03/auf-ins-wolkenkuckucksheim-corona-ade/) über das chillige Projekt „Auf ins Wolkenkuckucksheim“ berichtet mit dem viel versprechenden Titel „Auf ins Wolkenkuckucksheim! CORONA ADE“. Startschuss wäre der 3. Juli 2020 gewesen.

Nun muss es auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da das VIRUS in Linz/Oberösterreich (aufgrund der aktuellen Neuinfektionen) wieder zugeschlagen hat. Schade für die Künstler*Innen und Besucher*Innen.

Das CORONA-VIRUS ist beinhart und unberechenbar, wir sollten es nicht unterschätzen.

Die Kunstoase am Dach hätte ein Erlebnis mit Augenzwinkern – zwischen Himmel und Erde, zwischen Realität und Phantasie, Flanieren, Nachdenken, Entspannen und Kunst genießen, werden sollen. Aber:

Aufgehoben ist nicht aufgeschoben

BURG HOHENWERFEN, Sonderausstellung:

Mythos Jackl – Zauberer und Hexen in Salzburg

Mythos Jackl – Zauberer und Hexen in Salzburg
© Salzburger Burgen und Schlösser

Die Burg Hohenwerfen eröffnete mit 1. Juli 2020 die neue Sonderausstellung mit dem Titel „Mythos Jackl – Zauberer und Hexen in Salzburg“ Warum widmet sich die Burg Hohenwerfen, gerade diesem Thema? Ganz einfach, schließlich stammte der als Zauberer Jackl berühmt gewordene Jakob Koller aus der unmittelbaren Umgebung von Werfen. Siehe näheres über Jakob Koller unter https://www.sn.at/wiki/Jakob_Koller

Diese neue Ausstellung bietet Geschichte zum Angreifen und auf insgesamt vier Ebenen tauchen Besucher*innen sofort in die Welt der Hexen und Zauberer ein. Es ist eine Zeitreise in eine Epoche der Geschichte, in der die Mehrzahl der Menschen nicht an der Existenz von Hexen und Zauberern zweifelten. Gezeigt werden die märchenhaften Gestalten aus Büchern und Filmen, über historische Hexen und Heilerinnen wird berichtet und es spannt sich ein Bogen bis zu den heute noch existierenden Kulten in aller Welt.

Zauberer und Hexen in Salzburg (Zaubern mit der Hexe) © Salzburger Burgen und Schlösser

 Auch das neue Zeitalter hält Einzug mit den vielen Möglichkeiten zur Interaktion. So können zum Beispiel, Kinder mit einem Hexenbesen über die Burgmauern fliegen und dies auf Video festhalten, oder gemeinsam mit einer Hexe zaubern. Auch Erwachsene kommen bei dieser Ausstellung auf ihre Kosten; so gibt es eine Verhörszene aus dem letzten großen Salzburger Hexenprozess um die „Ramingsteiner Bettlerhochzeit“ in Form einer aufwändigen 3-D-Hologramm-Projektion.

Zauberer und Hexen in Salzburg (mit dem Hexenbesen fliegen) © Salzburger Burgen und Schlösser
Zauberer und Hexen in Salzburg (Verhörszene) © Salzburger Burgen und Schlösser

Ein dunkles Kapitel der Salzburger Geschichte, den zwischen 1675 und 1679 ließen das Salzburger Hofgericht den vermeintlichen Hexer Jakob Koller und seine Gefolgschaft verfolgen. Gegen 198 Personen aller Altersstufen erhob man Anklage, viele gestanden unter der Folter und 138 davon wurden hingerichtet. Die Ereignisse rund um den „Schinderjackl“ beflügeln die Phantasie der Menschen bis heute. Sie führen aber auch zeitkritisch-mahnend vor Augen, wie schnell Armut, Vorurteile und Ausgrenzung in einer Gesellschaft zu Haas und Gewalt führen können. Auch im 21. Jahrhundert sind wir vor Hass und Gewalt nicht gefeit.

Zauberer und Hexen in Salzburg (Foltereisen) © Salzburger Burgen und Schlösser

Kuratiert wurde die Sonderausstellung vom Salzburger Rechtshistoriker und Universitätsprofessor Gerhard Ammerer. Er achtete besonders darauf, die altersgerechte Darstellung mit historischer Genauigkeit zu verbinden: „Ausgehend von dem blutigsten Hexenprozess auf dem Gebiet des heutigen Österreich gibt die Ausstellung auf der Burg Hohenwerfen einen Einblick in eine Epoche der Geschichte, in der die Existenz von Hexen und Zauberern von kaum jemandem angezweifelt wurde und der Glaube an magische Praktiken im Alltagsleben fest verankert war“.

Zauberer und Hexen in Salzburg © Salzburger Burgen und Schlösser

Eine Ausstellung für Kinder und Erwachsene. Für die Kinder gibt es zahlreiche Stationen, die für Staunen und Gruseln sorgen und für Erwachsene sind die historischen Geschehnisse sehr anschaulich und eingängig aufbereitet.

Burg Hohenwerfen ( Falknerei Sonderschau ) © Foto: Christa Linossi

Familien können aufatmen, den der Eintritt für Kinder auf Salzburgs Burgen ist heuer gratis. Das Land Salzburg trägt so einen kleinen Beitrag für Familien bei.

Burg Hohenwerfen – aber auch die anderen wie Burg Mauterndorf und Festung Hohensalzburg – ist gut gerüstet gegen das Virus Corona. Maskenpflicht, Abstandsregeln und eingeschränkte Personenanzahlen in den Räumlichkeiten, sollen dazu beitragen, dass das Virus keine Chance hat, wieder zu zuschlagen.

Aber man setzt auch auf die Vernunft und Eigenverantwortung der Besucher*innen.

www.salzburg-burgen.at/angebote