CAMERATA Salzburg Programm 2019/2020

Orchester CAMERATA Salzburg /© Pia Clodi

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MUSS SEH’N

SALZBURGER MUSEUMSWOCHENENDE am 18. Und 19.Mai 2019

Interessieren Sie sich für Museen? Ja, dann sollten Sie den Termin am 18.Mai und 19.Mai 2019 in Salzburg wahrnehmen.

Zum 5. Mal laden Museen und Sammlungen in Stadt und Land ein, die Kunst- und Kulturschätze, welche die Salzburger Museen in Stadt und Land zu bieten haben, kennenzulernen. Geboten werden von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr spannende Sonderprogramme und Veranstaltungen bei FREIEM EINTRITT.

Zwei besondere Tage in 54 Museen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Die Vielfalt und der Ideenreichtum der einzelnen Häuser zeigen sich heuer wieder in dem reichhaltigen Angebot für Jung und Alt.

Am Samstag, 18. Mai 2019 werden als Auftakt des Salzburger Museumswochenende die Tore der neun Museen in der Stadt Salzburg sowie das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain geöffnet.

Am Sonntag, 19. Mai 2019 werden 43 Regionalmuseen in allen Bezirken, Einblicke in ihre Kulturschätze und Kulturleben gewähren. Am stärksten vertreten sind der Flachgau mit 14 und der Pongau mit 12 Einrichtungen, gefolgt vom Tennengau und dem Pinzgau mit je 7 Museen und dem Lungau, mit 3 Institutionen.

Eine Museums-Roas im Flachgau und ein Kultour-Sonntag im Tennengau kann ebenfalls zu einem spannenden Erlebnis werden. Die „Museums-Roas“ im nördlichen Flachgau bietet einen kostenlosen nostalgischen Shuttle-Service im stilechten Oldtimer-Bus Mercedes O 321 H zwischen den Stille-Nacht-Museen in Arnsdorf und Oberndorf, dem Torf-Glas-Ziegel-Museum Bürmoos und dem Hochzeitsmuseum im Hellbauerhaus Göming an. Im Tennengau findet der „Kultour-Sonntag“ statt, zu dem sich 6 Museen zusammengeschlossen haben. Der Pinzgau wird mit einem Sonder-Dampfzug der Pinzgauer Lokalbahn zwischen Zell am See und Krimml – teilnehmende Museen in Kaprun, Niedernsill, Uttendorf, Mittersill und Bramberg – die Besucher zu den Museen bringen. Nähere Informationen zu den teilnehmenden Museen und zum Programm erhalten Sie unter  www.museumswochenende.at

Der etwas andere Familienausflug – wäre, dass nicht etwas? Gleichzeitig dabei die Kulturschätze von Stadt und Land kennenzulernen.

HALTUNG

Flagge zeigen im Leben und Politik von Reinhold Mitterlehner

HALTUNG / Foto: © Christa Linossi

HALTUNG als Buchtitel? Was will der Autor damit ausdrücken? Innere Grundeinstellung die jemanden Denken und Handeln prägt? Oder meint er Körperhaltung?

Weder das eine noch das andere: Reinhold Mitterlehner, der diesen Weg ging, sachorientiert, gerade und ohne machtpolitische Verbiegungen – kurz, wie man eine HALTUNG kultiviert und lebt – erzählt er uns in diesem Buch. Weiterlesen

disastroso – shattering – niederschmetternd

disastroso © Christa Linossi aktuelle Arbeit 2019

AUFBRUCH …….

Foto: Christa Linossi

Worum geht es in diesem Buch?

Der Titel des Buches verrät es schon. Es geht ums Pilgern. Pilgern ist wieder in Mode gekommen und es ist auch eine Suche um seine innere Mitte  zu finden. Den im GEHEN kann man sich entschleunigen, den Gedanken freien Lauf lassen und sie reduzieren.  Der Laptop und der Terminkalender bleiben zu Hause, keine E-Mails, keine Nachrichten und das Handy setzt man nur im Notfall ein. Wie beschreibt der Autor den Zustand: „Pilgern ist eine Expedition ins Unbekannte der eigenen Seele, ein Abenteuer, bei dem jeder sich selbst und gleichzeitig auch die Welt entdecken kann“. Des Weiteren schreibt der Autor noch: „Der Pilgerweg ist ein Vehikel, ein Werkzeug, um seinen Lebensweg zu gehen und, mehr noch, ihn zu verstehen – bei Nacht und Tag, bei Chaos und Klarheit, in Monotonie und überschäumender Vielfalt, in Zweifel und Gewissheit“. Weiterlesen

KUNST als ein Teil der Ökologie…..

© Zeichnung Edgar Honetschläger

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Die neue LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH wird im Mai 2019 in Krems feierlich eröffnet

AR_MarteMarte_Kunstmeile Krems <> Landesgalerie Niederösterreich/ Foto: © Faruk Pinjo

Kurzer Auszug  aus dem Jahr 2017 auf meinem Blog zum Thema Neubau Landesgalerie Niederösterreich (https://linossiartstory.wordpress.com/2017/04/19/ein-museum-fuer-den-blick-der-gegenwart/#more-2361)

Die Landesgalerie Niederösterreich wird ihren neuen Standort vor der Kunsthalle Krems einnehmen. Es entsteht ein komplett neues Gebäude in Krems/Stein in moderner Architektur die von den Architekten marte.marte entworfen wurde. Die Landesgalerie Niederösterreich wird sich dem Besucher mit weiten, lichtdurchfluteten Bögen öffnen und den Auftakt des Museumsbesuchs bilden.“ Weiterlesen

SZENE SALZBURG wird 50

 

Video 50 Jahre SZENE SALZBURG/ Tom Halwak

Die SZENE wurde in den 1969 als Gegenpol zur damals alleinigen Festspielkultur als Plattform für neue Kunstformen gegründet. Sie hat in den 70er Jahren entscheidend zur Etablierung eines innovativen Kulturklimas in Salzburg beigetragen und zahlreiche kreative Künstler_innen beflügelt.

M. Stolhofer, A. lechner, A. Winter/Szene Salzburg/Foto © Bernhard Müller

Die SZENE zog 1986 in das ehemalige Stadtkino (heute republic, Anton Neumayr Platz) in der Altstadt ein und präsentiert bis heute grenzüberschreitende Kunst und schafft innovative Formate in der Stadt Salzburg.

Stadtkino 1988 © Wolfgang Kirchner

Dieses Sommerfestival findet jährlich statt und versteht sich als Plattform für zeitgenössische darstellende Kunst. Gerettet hat die SZENE folgende Location: Petersbrunnhof, SZENE/republic/Stadtkino Haus und die Pernerinsel.

Die SZENE hat seit ihrer Gründung wichtige Orte für die Produktion und Präsentation von zeitgenössischer Kunst gewonnen. Die Konzerte, Tanzstücke und Theateraufführungen am Domplatz sorgten bei Publikum und Presse ebenso für große Aufmerksamkeit wie Projekte an ungewöhnlichen Aufführungsorten wie etwa dem Kapuzinerberg, der Festung Hohensalzburg oder der Kollegienkirche.

Das 50 Jahre Jubiläum soll nicht nur ein Erinnerungsprojekt zur SZENE werden, sondern auch die Gesellschafts- und Kulturgeschichte Salzburgs der letzten 50 Jahre beleuchten und das österreichische und europäische Umfeld, in der diese Kultur- und Präsentationsformen entstehen und wachsen konnten, einbeziehen.

Das Fest für die Kunst wird vom 8. bis 10. Oktober 2019 stattfinden.

https://www.szene-salzburg.net/

 

 

 

ARS ELECTRONICA 2019

Sujet Ars Electronica Festival 2019 / Illustration by Emiko Ogawa

2019 feiert die Ars Electronica ihren 40. Geburtstag und richtet den Blick naturgemäß nach vorn. Unter dem Motto „Out of the Box – die Midlife-Crisis der Digitalen Revolution“ begibt sich das Festival auf eine Expedition zur künstlerisch-wissenschaftlichen Vermessung unserer modernen techno-ökonomisch geprägten Welt, fragt nach unseren Zukunftsaussichten und Handlungsoptionen. Weiterlesen

DIE SPRACHE DER VÖGEL – Skulptur von Anselm Kiefer gestrandet im Chiemseehof

Skulptur Anselm Kiefer / Foto: © Christa Linossi

 

Im Salzburger Chiemseehof, wo die Regierungsgeschäfte abgewickelt werden ist ein „Adler“ mit seinen Schwingen auf einem monumentalen Stapel Bücher gelandet.

So steht nun die Skulptur „Die Sprache der Vögel“, ein überdimensionales Flügelpaar aus Bronze, das einen Stapel Bücher wie einen Schatz bewacht, im Chiemseehof. Erschaffen wurde die Skulptur von Anselm Kiefer, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler weltweit.

Majestätische Adlerschwingen erheben sich über den Stapel Bücher, als würden sie einen Schatz bewachen. Oder überwacht der Adler den Salzburger Landtag? Anselm Kiefer der sich viel mit Mythen und historischen Figuren beschäftigt, setzte sich in diesem Fall mit Fulcanelli (https://www.historicmysteries.com/who-was-fulcanelli/) auseinander und „Die Sprache der Vögel“ ist somit das Ergebnis dieser Auseinandersetzung mit Fulcanelli, das Pseudonym eines französischen Autors alchemistischer Schriften in den 1920er Jahren.

Die Skulptur selbst ist Teil des 2002 von der Salzburg Foundation gegründeten Walk of Modern Art. Dieser umfasst Werke von international renommierten Künstlern und  frei zugänglich in der Salzburger Altstadt. Sie alle werden leihweise von der Sammlung Würth zur Verfügung gestellt.

„Dieses beeindruckende Werk mit seiner starken Symbolik, Intellektualität und Vielschichtigkeit schafft auch Querverbindungen zur Politik. Demokratie braucht Bildung und Bildung eröffnet andere Perspektiven und Weitsicht.

In diesem Sinne möge diese Skulptur auch die Salzburger Landespolitik weiter, beflügeln‘“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

„Anselm Kiefer betreibt gedankliche Erforschungsprozesse. Sein Werk zeichnet sich aus durch eine Vielfalt an materieller und geistiger Substanz“, skizzierte Walter Smerling, künstlerischer Leiter der Salzburg Foundation, das Besondere am Oeuvre des Künstlers. Und Reinhold Würth betonte: „Ich bin ein großer Verehrer von Anselm Kiefer. Seine Kunst bewegt mich eigentlich jeden Tag, seine Werke strahlen eine ungeheure Kraft aus.“