In den Bergen bekommt man den Kopf frei und es ist die beste Medizin gegen Stress.
P5 Brugger Skitour Kapuzinerberg (C) Philip Brugger.jpg
P5 RIDERS INC Patrick Pitter Arthurhaus Hochkönig (C) Wolf Wieser
P5 High in the Alps Filmstill 1 (C) CheeseUsSkateteam.jpeg
Der Herbst ist wieder ins Land gezogen, die Almen wurden längst
dicht gemacht und der Winter steht bereits in den Startlöchern und sendet Schneegrüße
vom Hochgebirge.
Wenn man Naturfreund, Bergsteiger, Wanderer und noch dazu Fan
von Extremen Sportarten ist, dann bietet das 26. Bergfilmfestival im DAS KINO
in Salzburg „Abenteuer Berg – Abenteuer Film“ spektakuläre
Filme wie Klettersteige, Skitouren, Mountainbike Trails, Expeditionen etc. an.
P7 Filmstill Eis&Palmen (C) El Flamingo Films
Des Weiteren feiert man das Jubiläum 150 Jahre Alpenverein
Salzburg und zu diesem Jubiläum wird man sich auch die Frage stellen: „Wo steht
der Bergsport heute – wohin entwickelt er sich und wie soll der Alpenverein
darauf reagieren?“
Es ist ein Zusammentreffen von Menschen, die gerne in den
Bergen und in der Natur sind. Man kann sich austauschen, diskutieren, neue
Erkenntnisse erlangen und auch gemeinsam feiern.
Romantische
Oper nach der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry
Ich
vermute, dass das Buch „Der kleine Prinz“ fast jeder kennt. Worum geht
es hier:
Es geht
um einen Piloten, der eine Panne mit seinem Flugzeug in der Wüste Sahara hatte.
Der Motor streikte und der Pilot, verlassen wie ein Schiffbrüchiger und tausend
Meilen von jeder bewohnten Gegend entfernt, muss sich ganz allein an die
schwierige Reparatur machen. Es war auch eine Frage auf Leben und Tod, da das Trinkwasser
nur mehr für acht Tage reichte.
Bei
Tagesanbruch weckte ihn eine seltsame kleine Stimme „Bitte…zeichne mir ein
Schaf“. Der Pilot sprang auf, als wäre der Blitz in ihn gefahren. Er rieb sich
die Augen und schaute genau hin, da sah er ein kleines, höchst ungewöhnliches
Männchen, welches ihn ernsthaft betrachtete.
Die
Stimme wirft Fragen auf; ist es seine innere Stimme oder ist es eine Fiktion
oder ist es wirklich die Begegnung mit dem Kleinen Prinzen?
Der Pilot
seinerzeit mit sechs Jahren bereits aus der Malerlaufbahn geworfen, versuchte
für den Kleinen Prinzen trotzdem ein Schaf zu zeichnen, aber der kleine Prinz war
mit allen Entwürfen unzufrieden…schlussendlich zeichnete er eine Kiste und
erklärte dem Kleinen Prinzen: „Das Schaf, das du willst, steckt in der Kiste“ daraufhin
war der kleine Prinz hochzufrieden.
Der Kleine
Prinz stammte von einem kleinen Asteroiden und begann von seinem Planeten zu
erzählen und berichtete über sein soziales Umfeld, das jedoch nur auf eine
sprechende Rose reduziert war und des Weiteren schilderte er auch von seinen
Stationen – insgesamt sind es 7 – auf dem Weg zur Erde. Auf seiner Reise trifft
der Kleine Prinz auf wahrhaft skurrile, in ihrer Lebenswelt völlig
verschiedenste menschliche Charaktere, deren eingefahrene Lebensgewohnheiten er
gehörig in Frage stellte.
Nikolaus
Schapfl, erhielt als erster Komponist von der Familie Exupéry die Genehmigung,
das Buch „Der Kleine Prinz“ zu vertonen und schuf hier eine wundervolle Musik,
die auf die Geschichten in allen Gefühlslagen und seelischen Befindlichkeiten
darauf eingeht.
Der
Regisseur David Schnaegelberger schafft eine sensible, poetische Atmosphäre,
die es dem Publikum erlaubt, in die Welt des Kleinen Prinzen einzutauchen – mit
auf die Reise zu gehen – inne zu halten und zu reflektieren.
Im 21.
Jahrhundert erhält der Klassiker „Der Kleine Prinz“ von Saint-Exupéry mit seine
ideellen, den Mitmenschen achtenden Botschaft mehr denn je brisante Aktualität.
Zur
Realisierung dieses Opernprojektes wurden auf breiter Basis Kooperationen mit
Kultur schaffenden Personen und Institutionen (Schulen, Chören, Sponsoren u.a.)
in Stadt und Land Salzburg gebildet.
Die romantische
Oper „Der Kleine Prinz“ wird bei SZENE SALZBURG, Anton-Neumayr-Platz 2, 5020
Salzburg an drei Tagen aufgeführt.
Freitag,
15.11.2019 Premiere 19:00 Uhr, Samstag, 16.11.2019 19:00 Uhr und Sonntag
17.11.2019 um 17:00 Uhr.
Leonie Stoiber, Sopranistin wird die Hauptrolle des KLEINEN PRINZEN spielen/ Foto: David Schnaegelberger
Musik und
Libretto von Nikolaus Schapfl nach der Erzählung von Saint-Exupéry
Musikalische
Leitung: Hans-Josef Knaust
Regie:
David Schnaegelberger
Hauptrolle:
Der Kleine Prinz: ist Leonie Stoiber Sopranistin
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar“. Gehen wir den Weg des Kleinen Prinzen und unser Leben wird ein
Schönes werden.
Siegerprojekt: Besucherzentrumfürhistorischebaukultur , Südostfassade: Foto: Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz Grundriss Siegerprojekt: Besucherzentrumfürhistorischebaukultur , Foto: Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz Lageplan: Siegerprojekt: Besucherzentrumfürhistorischebaukultur , Foto: Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz
Das
Salzburger Freilichtmuseum – ein Besuchermagnet – liegt ca. 15 Kilometer
außerhalb der Stadt Salzburg im Gemeindegebiet Großgmain am Fuße des Untersbergs.
Besucher können hier eine Zeitreise durch sechs Jahrhunderte – alte Bauernhäuser
(Originalbauten) aus Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe – erleben und genau
deshalb, weil es ein Besuchermagnet ist, wird hier in den nächsten beiden
Jahren ein neues Besucherzentrum für historische Baukultur entstehen.
Der Grund hierfür ist, dass das derzeitige Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ aus allen Nähten platzt und das Verwaltungsgebäude auch nicht mehr dem heutigen Standard entspricht und baubehördlich schon sehr bedenklich ist.
derzeitiges Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ / Foto: Christa Linossi
So wurde 2019 europaweit ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 55 Architekturbüros aus dem Inland- und Ausland haben sich für die Realisierung des Projektes beworben und zwölf wurden im Vorfeld ausgewählt und danach eingeladen, sich am anonymen Wettbewerbsverfahren zu beteiligen. Aus den 12 eingereichten Projekten wurde im September 2019 in einer abgehaltenen Jurysitzung das Siegerprojekt ermittelt.
Als
Sieger ging das Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz hervor. https://www.cn-architekten.at/ Es handelt sich um die Arbeit der
Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm. Man hat sich deshalb
für dieses Projekt entschieden, weil es um eine sehr logische, höchstökonomische
Holzkonstruktion handelt.
Siegerprojekt/ Im Vordergrund: Arch. Andreas Cukrowicz, im Hintergrund: Ing.Mag.Michael Weese Dir.des Freilichtmuseum, rechts: Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer / Foto: Freilichtmuseum Ing.Mag.Michael Weese Dir.des Freilichtmuseum, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Arch. Andreas Cukrowicz, Foto: Freilichtmuseum
Das
Architekturbüro hat mit Holzbau bereits sehr viel Erfahrung und der Entwurf
übernimmt das örtliche Thema von „Haus in der Waldlichtung“. Es ist abgeleitet
von der archaischen Hausform und generiert vertraute Erinnerungsbilder aus dem anonymen
Bauen.
Siegerprojekt: Foto: Christa Linossi
Bei dem
neuen Besucherzentrum-Bau handelt es sich um ein eingeschossiges Haus, welches
in einer Kombination aus flacher und langer Baukörperform samt Satteldachabschluss
ist und trotzdem einen zeitgenössischen Ausdruck hat.
Zitat des
Architekten und Publizist Otto Kapfinger: „Die Architekten Cukrowicz und
Nachbaur bringen komplexe Anforderungen zu unerwartet klaren und ökonomischen
Lösungen mit Mehrwert. Sie schaffen mit Holz, Glas und Beton, robuste, inspierende
Räume für alle Sinne“.
Paracelsus in Salzburg ( Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker) Baustellen sind nicht sein Thema / Foto: Christa Linossi
CONNECTED. PETER KOGLER with….George Antheil with Friedrich Kiesler with Hedy Lamarr with Fernand Léger with museum in progress with Otto Neurath with Charlotte Perriand with Franz Pomassl with Winfried Ritsch with Franz West …
„Connected. Peter Kogler with …“, Ausstellungsansicht, 2019,Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner
Es ist
eine Matrix aus Arbeiten des Medienkünstlers Peter Kogler der letzten 30 Jahre
formt im unteren Geschoss des Kunsthauses die Struktur und greift auf eine
Geschichte künstlerischer Avantgarde-Netzwerke zurück.
„Connected. Peter Kogler with …“, Ausstellungsansicht, 2019,Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner
Peter
Kogler (*1959, Innsbruck) ein österreichischer Medienkünstler, verwandelt das Kunsthaus Graz in
eine Maschine. Betritt man den Space 02 des Kunsthauses, taucht man in ein
ungewöhnliches Raumfeeling ein. In diesem Raum ist unaufhörlich immer etwas in
Bewegung, es erzeugt Sound oder verändert den Blick auf den Raum.
„Connected. Peter Kogler with …“, Ausstellungsansicht, 2019,Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner
Der
Besucher hat die Möglichkeit sich sitzend, gehend oder liegend sich mit dem
Raum und der Linienform aus der Maschine sich darauf einzulassen. Es ergeben
sich immer wieder neue Bilder, Raumgefüge und Situationen – die Ausstellungsräume
zu einer lebendigen Bühne werden und das Publikum, der Besucher ein Teil des
Geschehens sein wird oder ist.
Während
im Space01 das Gefühl der vollendeten Raumauflösung entsteht und der Eindruck
des Abhebens in eine unbekannte Unendlichkeit uns den Boden unter den Füßen
wegzieht, ist der Space02 auf historische Bezüge in der Kunst-, Architektur und
Designgeschichte.
Durch
Verknüpfung und Vorstellung eröffnen sich aus dem Werk von Peter Kogler
Narrative zwischen Kunstraum, Inszenierung und Bildern als eigene Sprache.
Diesmal hatte
ich den Text bewußt kurzgehalten und empfehle, sich das Video anzusehen,
tauchen sie einfach in eine Architektur, Struktur, Bild und Sound Welt ein.
GRAND HOTEL ABYSS (Grand Hotel Abgrund) – eine treffende Metapher, die der
Philosoph Georg Lukács in den 1930er- Jahren prägte,
um das Lebensgefühl europäischer Intellektueller und Kulturschaffender
angesichts des heraufziehenden Faschismus zu beschreiben. Entlang dieses Bildes nimmt der „steirischerherbst ’19“die Kombination von
Urlaubsgenuss und politischer Krise zum Ausgangspunkt für eine umfassende
Betrachtung des Hedonismus (https://neueswort.de/hedonismus/) in unruhigen Zeiten. Der
Zeitpunkt hierfür könnte, betrachtet man die jüngsten politischen Ereignisse in
Österreich, nicht besser gewählt sein.
Bojan Djordjev / Goran Ferčec, Ein Ort, der zwar als letzter kollabieren wird, jedoch unweigerlich kollabieren wird, 2019, Performance, Grand Hotel Wiesler, Graz, Foto: Mathias Völzke
Am
Tag der Eröffnung (19. September 2019) reiste ich
mit einer halbstündigen Verspätung von Salzburg nach Graz an, um doch noch
rechtzeitig beim Presserundgang „steirischerherbst
’19“
teilzunehmen. Etwas leicht gestresst, da der Presserundgang bereits im Gange
war, ist eine gewisse Spannung zu spüren, was wird dieses Jahr geboten.
Der
Titel des Kernprogramms lautet dieses Jahr „GRAND HOTEL ABYSS“ klingt
einerseits spannend und andrerseits habe ich wieder keine Ahnung was ich mir
wirklich darunter vorstellen soll. Der „steirischerherbst ’19“ sticht mit
seinem politischen Konzept hervor.
Bojan Djordjev / Goran Ferčec, Ein Ort, der zwar als letzter kollabieren wird, jedoch unweigerlich kollabieren wird, 2019, Performance, Grand Hotel Wiesler, Graz, Foto: Mathias Völzke
Dies ist
die zweite Ausgabe von Intendantin und Chefkuratorin Ekaterina Degot. Die
verschiedenen künstlerischen Beiträge bilden ein dicht gewobenes Erzählen in
Form einer Darstellung, kurz auch narrativ genannt, dass sich in einer
erweiterten Gesamtausstellung auf rund 30 Orte in Graz und der Steiermark
erstreckt. Installationen und Performances, aber auch Diskursformate und
Publikumsgespräche bilden einen übergreifenden Parcours durch Zeit und Raum. https://www.steirischerherbst.at/de/
Im
Klartext, man muss für sich selbst entscheiden, was man sehen will und was Interessant
sein könnte. Ich suchte ein paar Projekte heraus, wo auch bei einem Projekt meines
Erachtens Kritik angebracht wäre.
Michael Portnoy, Progressive Touch: Series 1, Videostill
Dieses
Projekt was ich kurz vorstelle – ist Skandalträchtig, zwar typisch für den „steirischerherbst
’19“ jedoch fehl am Platz, da es weder politisch noch mit Kunst zu tun hat.
Es handelt sich hier um die Videoinstallation von Michael Portnoy in der List
Halle.
Mit „Progressive Touch: Series 1“ (2019) will Michael Portnoy mit seiner neuen Mehrkanal-Videoarbeit dazu beitragen, dass Sex „besser“ wird. Dafür erforscht und erweitert er die Beziehungen zwischen menschlicher Sexualität, Choreografie und Musikkomposition und sagt der offenkundigen rhythmischen Eintönigkeit menschlicher Bewegungen und Gesten den Kampf an. Zu sehen in dieser Videoinstallation sind Homosexuelle und Lesben, dargestellt von einer Gruppe Performer*innen, die neue Sexpraktiken in einer abstoßenden Art für sich anwenden. Seine Idee ist, dass das Ergebnis Vereinigungen sind, die als opernhafte Prog-Rock-Kompositionen ebenso gut funktionieren wie als Übung, die man auch zu Haus ausprobieren kann. Was jetzt? Anleitung für besseren Sex? Anleitung für Homosexuelle und Lesben? Wo ist hier die Kunst? Oder betrifft es bereits den Abgrund, in dem sich die Menschheit bewegt? Oder sollte es mit ironischem Optimismus in den Abgrund führen? Wer sich dieses Video ansehen will: Helmut List Halle, Wagner Biro-Strasse 98a, 8020 Graz, Eintritt frei ab 18 Jahren.
Michel
Portnoy (*1971,
Wahsington, D.C.) kommt aus den Bereichen Tanz und Stand-up-Comedy. Er verbiegt
und verdreht Sprache und Verhalten und erzielt damit oft einen brutal komischen
Effekt. Er lebt in New York.
Die Installation „Rn“ im Forum Stadtpark ist deshalb interessant, weil sich das Künstler Duo Daniel Mann und Eitan Efrat mit dem Thema Wellness auseinandersetzt und in diesem Falle auch einer geheimen Geschichte der NS-Zeit über den therapeutischen Einsatz von radioaktivem Gas nachgehen und eine grausige Vorgeschichte zum Vorschein bringen.
Daniel Mann und Eitan Efrat, Rn, 2019, Installation, Forum Stadtpark, Graz, Foto: Clara Wildberger
Erzählt wird in dieser Videoinstallation von einem Heilstollen in
der Nähe des österreichischen Kurortes Bad Gastein. Die Nazis ließen 1942 von
Zwangsarbeitern einen Stollen graben, weil es um Gerüchte über Goldvorkommen
geht. Statt Gold fand man Temperaturen von über 40 Grad sowie
hochkonzentriertes Radon vor. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dieser Stollen
in eine Heilstätte umgewidmet, die bis heute in Betrieb ist, obwohl eine
medizinische Wirkung der Behandlung niemals nachgewiesen werden konnte.
Daniel Mann (*1983 Tel Aviv) ist ein Filmemacher und Wissenschaftler, dessen
Arbeiten die Zirkulation von Bildern im Kontext von Kolonialismus und
bewaffneten Konflikten untersuchen. Er lebt in London.
Eitan Efrat (*1983 Tel Aviv) ist ein Künstler, der in den Bereichen Video,
Film, Installation und Malerei arbeitet. Eitan Efrat lebt in Brüssel.
Jeremy Deller, Putin’s Happy, 2019, Film, Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Graz, Foto: Mathias Völzke
Im Grazer Künstlerhaus präsentiert der Londoner Künstler Jeremy
Deller „Putin’s Happy“ (2019) sein Video, wo es um absurden Fremdenhass,
irre Sehnsucht nach Abschottung geht. In seiner neuen Videoarbeit verschafft
uns Jeremy Deller Einblick in die Verbreitung von Rechtspopulismus und
möglicherweise auch Faschismus in Großbritannien. Fehlgeleiteter Patriotismus
der auch zum Ergebnis des Brexit-Referendums beigetragen hat.
Jeremy Deller (*1966 London) ist ein Künstler, der die Grenzen der Kunst
überschreitet, indem er mit und in größeren gesellschaftlichen Kontexten –
insbesondere der Populärkultur – arbeitet.
Zum
Kernprogramm „Grand Hotel Abyss“ wird der „steirischerherbst ’19“
noch von einem umfangreichen vielfältigen Parallelprogramm lokaler
Kulturinstitutionen begleitet.
Skandalträchtiges wie sich der „steirischerherbst ’“ im 20. Jahrhundert immer wieder gerne präsentierte, ist in den letzten Jahren eher verebbt und die politischen und künstlerischen Bewegungen, die an der Idee des Fortschritts hatten und sich durch besondere Radikalität gegenüber bestehenden politischen Verhältnissen oder ästhetischen Normen auszeichneten, finden bis dato nicht mehr statt. Der „steirischerherbst “ versucht sich zwar immer wieder neu zu erfinden und sich neu definieren, aber das Non plus Ultra ist noch nicht eingetroffen. Vielleicht findet er zu seinen ersten Wurzeln zurück und ist wieder der große Vorreiter der zeitgenössischen Kunst, der Avantgarde.
Cibelle Cavalli Bastos, Sonja Khalecallon’s Theirstories of the Retro-Future GoGo Show, 2019, Performance, Congress Graz, Foto: Mathias Völzke
Nachträglich
noch ein kurzer Auszug
aus der Eröffnungsrede der Intendantin und Chefkuratorin Ekaterina Degot für ein besseres Verständnis für
den diesjährigen „steirischerherbst ’19“:
„Wir tragen den „Abyss“, den Abgrund, in unserem
Namen. Er ist unsere Marke und unser Logo. In riesigen Neonlettern thront er
auf unserem Dach. Wir führen ihn in unserer Anschrift, und er erwartet Sie
überall außerhalb unserer Mauern. Wir wissen in Wirklichkeit nicht, was sich
ganz unten in diesem Abgrund befindet, und wir können Ihnen nur davon abraten,
es auf eigene Faust herauszufinden. Allerdings laden wir Sie nachdrücklich ein
zu einer Übung im joie de vivre, zu einem ausgedehnten Wohlfühlerlebnis mit
exquisiten ästhetischen, kulinarischen und kurtouristischen Genüssen, obendrein
noch garniert und gesteigert durch den frisson der dunklen, schaudernden
Ahnung, dass sich vielleicht da draußen, zur gleichen Zeit, gerade jetzt, eine
Katastrophe zusammenbrauen könnte.
Der Abgrund draußen an der Schwelle zu unserem Hotel bringt es leider mit sich,
dass dieses jeden Augenblick einstürzen oder sich als bloße Schimäre erweisen
könnte – wie kürzlich erst unser Villen-Ableger auf Ibiza, von dem Sie
vielleicht aus den Nachrichten erfahren haben: Der stellte sich mitsamt dem
Thunfischtatar und dem Champagner und der wunderschönen Millionenerbin, die wir
dort ebenfalls aufgeboten haben, bei Lichte und bei Tage leider als ein
einziger großer Schmähheraus. Aber hatten die zahlenden Gäste nicht trotzdem
eine Riesengaudi? Und war nicht einfach auch alles zu schön, um wahr zu sein?
Genießen Sie unbedingt jeden Tag, als wäre es Ihr letzter! Ungefähr so könnte
sich der Direktor eines imaginären Grand Hotel Abgrund an Sie wenden.Als Direktorin
des steirischenherbst kann ich mich seinen Worten nur anschließen.“
steirischerherbst’19 läuft noch bis zum 13. Oktober
2019 in Graz
Was ist die Schmiede19 eigentlich? Vielleicht denken sie an die klassische Schmiede, wie sie früher in fast jedem Dorf anzutreffen war? Nein!
Diese Schmiede ist es nicht, sondern im Kern ist die Schmiede ein kreativer Austausch, wo sich seit mehr als 10 Jahren jährlich internationale gut vernetzte Künstler, Wissenschaftler, Handwerker und IT-Spezialisten treffen.
Gründer der Schmiede waren die Brüder Rüdiger und Philipp Wassibauer, sowie Paul Estrela. Ihre Idee: Eine Basis für Künstler zu schaffen, um sich zu treffen, auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Premiere war 2003 und seit dieser Zeit ist viel passiert und hat sich auch viel weiterentwickelt. Jedes Jahr pilgern über 200 Kreative aus allen Kontinenten der Welt nach Hallein zu den inspirierenden Gemäuern der Saline. Sie sind alle weltweit miteinander vernetzt, so arbeiten Künstler, Musiker, Handwerker, Videokünstler, Produzenten und Wissenschaftler miteinander, tauschen Ideen aus, sind sich gegenseitig behilflich und erarbeiten so neue interessante Projekte.
Großes
wird geschmiedet und auch umgesetzt. Die etwas andere Schmiede. Als Laie,
braucht man schon einige Zeit, um den Sinn der Sache zu begreifen.
Wir leben in interessanten Zeiten, Fakten werden vom Bauch bestimmt. Die Schmiede ist ein Player wo Freude, Freundschaft über die Grenzen hinweg stattfindet und wo Kooperationen auf Motivation und Vertrauen ineinander-fliesen.
Das kooperative Kunst- Arbeitsfestival Schmiede19 rotiert 2019 um das Thema der Verbesserung, persönlich wie gesellschaftlich. Neben dem zehntägigen geschlossenen Gruppenprozess, welcher in die Werkschau am Freitag, 20. September 2019 mündet, bietet die Schmiede19 parallel die unterschiedlichsten öffentlichen und kostenfreien Programmpunkte: Ausstellungen, Konzerte, Gespräche, Jamesessions, Buchpräsentationen und vieles mehr. http://schmiede.ca/
We play Change….Ausschnitt aus den Werksräumen /Foto: Christa Linossi
We play Change….Ausschnitt aus den Werksräumen /Foto: Christa Linossi
Einige
Teilnehmer sind schon zum vierten Mal mit Interaktionsdesign aus allen
Richtungen bei diesem MedienKulturFestival in Hallein dabei. Es handelt sich
hier um die Gruppe „Studio 3 – Mensch – Computer Interaktion“. Während des
Jahres ist Studio 3 ein Veranstaltungsort wie auch ein Kollektiv, zum
Erstellen, Teilen, Inspirieren, Diskutieren, Bilden, Denken und Durchführen mit
dem Ziel, künstlerische Praktiken als Mittel der (Human-Computer Interaction-)
Forschung zu nutzen und zu fördern. Studio 3 ist auch ein Teil des Zentrums für
Mensch-Computer Interaktion der Universität Salzburg.
Zwischen
Kunst und elektronischem Basteln ist zum Beispiel TINKERLAB ein Ansatz, die
sich mit praktischen Ansätzen, physische Dinge handwerklich und mit der
Unterstützung von Software umsetzen lassen. Hier entstehen Objekte, die man
berühren kann, die von Motoren bewegt und von Mikroprozessoren gesteuert
werden, Geräusche machen und kommunizieren können. Das Tinkerlab ist eine
Initiative von subnet und dem dolab.
Christian Schratt (Schmiede-Urgestein) hat hier eine Talkshow-Inszenierung als Projekt ins Leben gerufen. Mit dem ernsten Hintergrund Nachhaltigkeit. Der Moderator sitzt auf einem Rad, der Gast auf dem Nebenrad und beide radeln und während des radelns wird einiges in Gang gesetzt, ob Gespräch oder irgendein technisches „etwas“ wird am 19.09.2019 um 20:30 in der Saline zu sehen sein. Foto: Christa Linossi
Schmiede
ist eine kooperative Prototyping-Umgebung, die sich auf Kunst, Hacking und
Unternehmertum konzentriert. Ein Ort, an dem die Ideen zum Tragen kommen.
Interessiert?
Freitag, 20. September 2019 findet die SchmiedeWerkschau 2019 auf der
Pernerinsel Hallein statt. Das Publikum erhält die Gelegenheit, die Ergebnisse
der Schmiede19 besser zu sehen, zu verstehen und als Abschluss von zehn
intensiven Arbeitstagen präsentieren die 250 TeilnehmerInnen ihre Arbeiten in
einer großflächigen Werkschau und verwandeln die Saline in eine Kunst- und
Wunderkammer.https://www.salzburg.info/de/veranstaltungen/veranstaltungsorte/pernerinsel
Einmal den Blick von den großen Kunstmessen,
Galerien, Museen in den Metropolen abwenden und einmal in kleine Dörfer
schauen. Sich auf Spurensuche von Künstlern, die nicht das GELD vor Augen
haben, sondern nur Kunst machen wollen, dafür bin ich immer gerne unterwegs, um
ein verstecktes Juwel ausfindig zu machen. Es gibt sie, diese Künstler, und sie
können durchaus mit den berühmtesten in der Welt konkurrieren.
Auf meiner Querfeldein-Reise durch das Innviertel in
Oberösterreich entdeckte ich eine Künstlerfamilie. Die Daringer, drei
Generationen von Malern und Bildhauern haben den Ort Aspach geprägt,
ein 2000-Seelen-Dorf und bildende Kunst ist untrennbar hier mit dem Namen DARINGER
verbunden. https://www.daringer.at/aspachbesuchen
So entdeckte ich das DARINGER Kunstmuseum in Aspach.
Ausgestellt sind Skulpturen, Zeichnungen des Bildhauer Manfred DARINGER.
Manfred Daringer, war ein waschechter Aspacher, der nur für seine Kunst lebte
(leider verstarb er 2009 an Lungenkrebs) Seine Leidenschaft zur Kunst
wiederspiegelt sich auch in seinen Arbeiten.
Manfred Daringer Der Bildhauer/ Foto: Kunstmuseum DARINGER
Foto: Kunstmuseum DARINGER
Manfred Daringer stammt eben auch aus der Künstlerfamilie
und hier ein kurzer Rückblick: Begonnen hat alles mit Prof. Engelbert Daringer
(1882-1966) einem akademischen Kunstmaler, der zu den Gründern der Innviertler
Künstlergilde zählte und sich vor allem als Kirchen- und Freskomaler einen
Namen machte. Das wichtigste Profanwerk Daringers ist der Hochzeitsfries am
ehemaligen Braugasthof Hofmann in Aspach aus dem Jahr 1926 – eine einzigartige malerische
Schöpfung.
Foto: Kunstmuseum DARINGER
Sein Neffe Franz Daringer (1908-1999) ging bei
Engelbert Daringer in die Lehre und wurde ebenfalls ein bekannter Kirchenmaler
und Restaurator. Er restaurierte mit seinen Mitarbeitern über 150 Kirchen und
Kapellen in Ober- und Niederösterreich sowie Salzburg.
Foto: Kunstmuseum DARINGER
Der dritte im Bunde war Franz Daringers jüngerer
Bruder Otto Daringer (1913 – 1998). Er übernahm seinerzeit die väterliche
Fassbinderei im alten Schloss von Wildenau, doch auch er war der Kunst
verfallen. Sein Schwerpunkt: er war Holzbildhauer aus Leidenschaft und schuf
zahlreiche Kruzifixe, u.a. das große Friedenskreuz an der Pfarrkirche Aspach,
Madonnen und Heiligenfiguren.
Foto: Kunstmuseum DARINGER
Der letzte im Bunde der DARINGER‘S war der Sohn von Otto Daringer, Mag. Manfred Daringer (*1942 und + 2009 ) . Dieser machte die Kunst zur Profession. Er besuchte er die Bundesfachschule Hallein, Abteilung Bildhauerei, anschließend die Kunstschule Linz (Bildhauerei) und danach studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Fritz Wotruba. 1975 erhielt er den Wotruba-Preis. https://www.daringer.at/wotruba-preis
Manfred Daringer war einer der außergewöhnlichsten
Bildhauer des Landes und arbeitete mit Holz und Stein in verschiedenen
Varianten. Die großen Themen für Manfred Daringer waren Liebe, Leid und Tod. Daringer
gelingt es in einer klaren Formensprache diese Themen in seinen Skulpturen
sichtbar zu machen. Er verstand es auch, aus einem Stück Mamor, einen geformten
Körper mit den sanft hügeligen Landschaften des Innviertels ineinander zu
verschmelzen.
Ein weiteres Highlight ist ein weiblicher Torso – aufgeschnitten – aus Marmor, in dem sich das „werdendes Leben“ – gefasst in Blattgold – sichtbar wird. Diese Skulptur regt zum Nachdenken an. Wir sehen den weiblichen Körper immer nur als Kunstakt oder als Objekt der Begierde. Aber haben wir uns schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass dieser Körper das Leben auf Erden hervorbrachte und es auch weiterhin tut? Dies ist, was mich an dem Künstler Daringer fasziniert, seine Skulpturen sind nicht nur Objekt, sondern sie sind tiefgründig und das macht für mich den eigentlichen Künstler aus.
Es gibt viele interessante Arbeiten im Kunstmuseum zu
sehen, aber alle aufzuzählen, wäre zu viel. Jedoch an diesem Objekt halte ich
noch fest, eine aus Terrakotta gefertigte Figur. Ein sitzender Mensch, der
gerade über sich und die Welt wahrscheinlich nachdenkt. (Auch der Titel ist getroffen
DENKER) Sitzen wir den nicht oft so, in Gedanken versunken, um den Sinn des
Lebens zu erfassen, oder einfach Nachdenken über vieles, Lösungen finden
wollen?
Manfred Daringer war ein wahrer Künstler, der nicht
für die Geldmaschinerie am Kunstmarkt tätig sein wollte, obwohl er sicher viele
Kunstsammler hatte, aber im war Aspach wichtig und am wichtigsten sein Atelier,
wo er seine Ideen und sein inneres Empfinden herausarbeiten konnte.
MENSCH IN LANDSCHAFT Marmor Manfred Daringer / Foto: Christa Linossi
In der heutigen Kunstszene geht es hauptsächlich
darum, wer die beste Marketingschiene hat, die beste Galerie, den besten
Förderer oder Lobbyist, spielt im 21. Jahrhundert in der Szene
mit, ob nun Kunst gleich Kunst ist, sollte außerdem einmal hinterfragt werden.
Manfred Daringer’s letztes Statement zu seiner Kunst: „Das Einzige, was ich zu hinterlassen habe, ist eine geistige Haltung, die weiterwirkt – erfahrbar durch das Gemachte“.
(Der Künstler verstarb 2009 leider an Lungenkrebs)
Foto: Courtesy of the artist. Produktionsstill / Production still by Vega Fang.
Kunst ist nicht gleich Kunst, sie sind an der Ausstellung
OMER FAST DER OYLEM IZ A GOYLEM im
Künstlerhaus interessiert? Sie werden staunen, was sie dort erwartet!
Ich begab mich ins Künstlerhaus um mir die Videos des Künstler Omer Fast (Ein Film davon DER OYLEM IZ A GOYLEM wurde im März 2019 in Salzburg in Werfen gedreht) ansehen.
mer Fast, Der Oylem iz a Goylem, 2019, Produktionsstill. Produziert vom Salzburger Kunstverein. Foto: Courtesy of the artist. Produktionsstill / Production still by Stefan Ciupek.
Wundern werden sie sich auch, dass sie von einer Angestellten des Künstlerhauses durch die Ausstellung begleitet werden und sie mit ihnen in einen Dialog tritt, um ein besseres Verständnis für die Ausstellung zu bekommen.
Wie üblich wollte ich die Ausstellungsräumlichkeiten
betreten, vom normalen Eingang keine Chance, man muss den rückwärtigen Eingang
nehmen und dann kommt die große Überraschung, man betritt ahnungslos den Raum
und glaubt, im falschen Film zu sein.
Der Raum gleicht einem Wartezimmer bei einem Arzt
oder einem Warteraum in einer Ambulance. Sauber dachte ich mir, was hat das nun
auf sich? Denn wenn sie in den nächsten Raum weitergehen, dasselbe in Grün
ebenfalls ein langer Gang wie in einem Krankenhaus, links und rechts die
Ordinationszimmer, wobei nur eines wirklich betretbar ist und in einem Raum mit
vorgezogenem schwerem schwarzem Vorhang. Hier läuft der Film DER OYLEM IZ
A GOYLEM.
Worum geht es in diesem Film? Basierend ist der Film
auf einem mittelalterlichen jüdischen Märchen und zeigt zwei Charaktere, die in
einem Sessellift hoch über einer Skipiste in einem verschneiten Skigebiet
feststecken.
Der zweite Film, den sehen sie in der „Ordination“ mit einer VR Brille (Virtual Reality) Diese Brille erzeugt eine Art Realisation, als wären sie selbst in dem Film anwesend. Ist allerdings nicht jedermanns Sache. Dieser Film mit dem Titel The Invisible Hand folgt dem Schicksal einer Familie in einen Wald und eine dicht bebaute Stadt nahe dem Pearl River Delta, China.
Omer Fast, The Invisible Hand, 2018, VR Film in 3D, 13 min. Produziert vom Guangdong Times Museum. Foto: Courtesy of the artist. Produktionsstill / Production still by Vega Fang.
Der dritte Film August lehnt sich lose an die letzten Lebensjahre des Fotografen August Sander an.
Es handelt sich hier um Fallstudien, die scheinbar
verschieden sind, jedoch eine gemeinsame Vergangenheit teilen und ähnliche
Symptome aufweisen.
Tauchen sie einfach ein in diese etwas eigenartige Ausstellung.
Sie werden sich nach den Filmen wahrscheinlich auch fragen, warum dann im Vorfeld Krankenhaus Atmosphäre?
Vielleicht weil hier auch die Psyche in den Vordergrund tritt. Gedanken zu dem jeweiligen Film, was kann man daraus schließen, wie besteht der Gedanke zu der Installation Krankenstation? Es wirft schon einige Fragen auf. Daher auch die Begleitperson die mit ihnen in den Dialog tritt.
Statement des Künstlers: „Es sind immer
Wiederholungen in Bezug auf die Vergangenheit der Zombies, die sich weigern,
begraben zu bleiben und immer wieder auftauchen. Als Brecht’scher Kunstbegriff
erlaubt die Wiederholung mit Struktur zu spielen, Menschen vom Eintauchen oder
von Identifikationen wegzulotsen, um zu erfahren, was mittelbar und maßgeblich
passiert.“
Omer Fast (*1972 in Jerusalem) ist ein israelischer
Videokünstler und Filmregisseur und ist bekannt für Filme, die Fiktion und
dokumentarische Prozesse miteinander verbinden.
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