Es geht hier um eine magische Geschichte für Kinder. Layla die Tochter eines Bergsteigers. (vielleicht ist das Buch auch für seine eigene Tochter entstanden?) Das Mädchen wurden von ihrem Papa Layla genannt, der Name bedeutet „auf dem Berggipfel“. Laylas Papa war häufig auf Reisen und lebte oft monatelang im Reich des Schneekönigs. Layla wurde neugierig, wenn ihr Papa vom Reich des Schneekönigs erzählte und wollte auch unbedingt das Reich des Schneekönigs kennenlernen. Die Abenteuerreise für Layla begann und sie flog mit ihrem Papa ins Reich des Schneekönigs. Layla erlebte viel Neues fernab der Heimat und lernte auch wie man in den Bergen des Schneekönigs lebt.
Auszug aus dem Buch Layla im Reich des Schneekönigs/ Illustrationen von Davide Panizza / Foto: Christa LinossiAuszug aus dem Buch Layla im Reich des Schneekönigs/ Illustrationen von Davide Panizza / Foto: Christa Linossi
Dieses Buch ist es wert zu lesen?
Es ist ein wunderschönes Bilderbuch und von Reinhard Messern mit einer einfachen und klaren, für Kinder leicht verständlichen Sprache geschrieben. Er beschreibt Laylas abenteuerliche Reise ins Hochgebirge, die Suche nach der Schönheit und die Entdeckung der Stille und der Einsamkeit und erklärt mit klarer Sprache den Zauber der Berge. Das Buch wurde von Davide Panizza stimmungsvoll illustriert. Ein Buch, für Kinder ab 5 Jahren.
Dieses Buch sollte in keinem Kinderzimmer fehlen.
DER AUTOR
Reinhold Messner
Reinhold Messner, geboren 1944 in Brixen (Südtirol) ist der berühmteste Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Er bestieg als erster Mensch alle vierzehn Achttausender und durchquerte zusammen mit Arved Fuchs die Antarktis zu Fuß. Er gründete auch die Stiftung MMF, die das Leben der Bergvölker sichern soll. Er widmet sich nun auch dem Bergfilm als Autor, Regisseur und Produzent. https://www.reinhold-messner.de/
Als Künstlerin – der Kunst- und Kulturbetrieb wurde bis auf weiteres heruntergeschraubt – will ich mit meiner künstlerischen Arbeit*, darauf hinweisen, dass es sich schon längst nicht nur mehr um die Pandemie des Virus COVID 19 handelt, sondern es ist der Tag der Populisten, die auf ein einzelnes Ziel abzielen, nämlich das Ziel der MACHT.
Massiver Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte, jeglicher Kompromiss wird abgelehnt, Wissenschaftler kritisieren immer wieder die Corona-Politik, werden aber nicht wirklich ernst genommen.
* meine aktuelle Arbeit – zeigt ein Gesicht und deutet auf eine Spaltung in der Gesellschaft hin
Begeben wir uns nicht ständig auf Spurensuche oder auf Suche nach Hinweisen? Egal in welche Richtung die Spur führt. 2020 war ein spezielles Jahr der Spurensuche, es war die Spurensuche des unbekannten Virus CORONA. Auch die Zukunft wird wieder Spuren hinterlassen und wir begeben uns erneut auf die Suche.
Am 11. Dezember 2020 wurde eine in einer Corona bedingten virtuellen Pressekonferenz das Programm für das Jahr 2021 präsentiert.
Präsentation des Jahresprogrammes 2021, v. l. n. r.: Alexia Getzinger (kaufm. Direktorin UMJ), Günter Riegler (Kulturstadtrat), Christopher Drexler (Kulturlandesrat) und Wolfgang Muchitsch (wiss. Direktor UMJ), Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek
STEIERMARK SCHAU nennt das Universalmuseum Joanneum 2021 die große neue Ausstellung des Landes, die mit April 2021 an Start geht. Die erste Ausgabe wird eine umfassende Selbstreflexion der Steiermark sein. Zu den drei Standorten gehört DAS MUSEUM FÜR GESCHICHTE, DAS VOLKSKUNDEMUSEUM und DAS KUNSTHAUS GRAZ. Des Weiteren wird es einen mobilen Ausstellungspavillon mit der beeindruckenden Fläche von 800 Quadratmetern, der in Wien und an vier Standorten in der „Grünen Mark“ sich ebenfalls mit „dem Steirischen“ auseinandersetzen und zu sehen sein wird. https://www.museum-joanneum.at/ihr-besuch/programmuebersicht/steiermark-schau
Unbekannter Fotograf, Graz, Glacisstraße, Eugen Hauber blickt aus einer Dachluke, September 1926, Multimediale Sammlungen/UMJFoto: Universalmuseum Joanneum
Es wird auch weitere 19 Sonderausstellungen und ein breites Themenspektrum geben. Hier zählen zu den Highlights eine Einzelausstellung der dänischen Künstlergruppe SUPERFLEX im Kunsthaus Graz. Diese dänische Künstlergruppe Superflex setzte in Graz im Kunsthaus bereits in insgesamt fünf Jahren mehrere Projekte um. 2017 machte „C.R.E.A.M.“ den Auftakt, es war der Fetisch-Bankomat im Herzen des Kunsthaus-Foyers. 2018 realisierte die Gruppe in Graz „Free Shop“ und 2019 „Number of Visitors“ und 2020 wurde „Lost Money“ umgesetzt. Den Abschluss bildet eine Einzelausstellung mit Arbeiten der Künstlergruppe im Jahr 2021. Also diese Gruppe hat sich schon in Graz etabliert und es ist keine UNBEKANNTE. Superflex sind eine dänische Künstlergruppe, die 1993 von Rasmus Nielsen (geboren 1969), Jakob Fenger (geboren 1968) und Bjørnstjerne Christiansen (geboren 1969) in Kopenhagen gegründet wurde. https://superflex.net/https://www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz
Die Neue Galerie Graz führt ihren Künstlerinnen-Schwerpunkt des Jahres 2020 (Ladies First! Künstlerinnen in und aus der Steiermark 1850–1950) fort und widmet sich den „Aspekten des Weiblichen in der zeitgenössischen Kunst“. In der Alten Galerie wird man sich mit Kriegsdarstellungen aus der Frühen Neuzeit auseinandersetzen und im Naturkundemuseum präsentiert man „steirische Goldfunde“ und als Schwerpunkt wird „Klimawandel“ als brisantes Thema präsentiert. https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz
Auch das Schloss Eggenberg wird im Jahr 2021 wieder einige interessante Ausstellungen präsentieren. Zum Beispiel die Ausstellung „Der große Tod“ von Stefano della Bellas Allegori oder Jacques Callots berühmte Serie „Die großen Schrecken des Krieges (1633)
Worum geht es hier? Es sind Szenen des Krieges und des Friedens: Ausbildung, Kriegsgründe und Propaganda, Schlachten und Belagerungen sind ebenso dokumentiert wie das Leben im Lager, Kriegsverbrechen und deren Bestrafung, die Ausbeutung der Zivilbevölkerung, der alltägliche Terror sowie die Masse der Verwundeten, Vertriebenen und Armen. Gezeigt werden hauptsächlich Druckgraphiken, mitunter auch Gemälde, Kleinplastiken, aber auch historische Bücher. Des Weiteren zeigt man noch „Das Gold der Erzbischöfe“, „Gold, Gold, nur du allein…“ und last not least im Rahmen der Vermittlungsprojekte widmet man sich dem Thema „Klimawandel“. https://www.museum-joanneum.at/schloss-eggenberg-prunkraeume-und-gaerten/ihr-besuch/standortuebersicht
Ich stellte hier nur einen winzig kleinen Ausschnitt aus den 19 Sonderausstellungen vor. Klicken Sie einfach https://www.museum-joanneum.at/ rein und Sie können für sich entscheiden, welche Ausstellung für Sie interessant sein könnte.
Statements zum Programm 2021
Wissenschaftlicher Direktor des Joanneums, Wolfgang Muchitsch„Trotz der aktuellen Beschränkungen der Pandemie werden wir auch im Jahr 2021 mit 23 Sonderausstellungen wieder einen faszinierenden Einblick in die Leistungen unseres Universalmuseums bieten. Highlight ist sicherlich die erste STEIERMARK SCHAU, die in drei unserer Grazer Museen und in einem spektakulären mobilen Pavillon, der durch die Regionen der Steiermark tourt, zur aktiven Auseinandersetzung mit dem, Steirischen‘ einlädt.“
Noch wütet die Pandemie, jedoch the Show must go on und die Salzburger Festspiele geben die neuen Darsteller für den JEDERMANN 2021 bekannt, die Feier zum 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele wird aufgrund der Corona-Pandemie bis 31. August 2021 verlängert.
Tobias Moretti hat den Jedermann abgegeben und so musste man sich einen neuen Jedermann suchen und man fand ihn. Mit LARS EIDINGER als JEDERMANN beginnt auch eine neue Zeitrechnung von Hugo von Hofmannsthals gleichnamigen Drama auf dem Salzburger Domplatz.
Lars Eidinger ist ein unglaublich vielschichtiger Künstler, der auf der Bühne als Hamlet, Richard III. und Peer Gynt – um nur wenige zu nennen – seit vielen Jahren Theaterereignisse schafft. Lars Eidinger wird der Rolle des Jedermann ein ganz neues Leben einhauchen – wie alle großartigen Kollegen vor ihm in den letzten 100 Jahren. Seine große Qualität liegt in der Erarbeitung von äußerst komplexen Figuren: Sie sind direkt, radikal, liebenswürdig, charmant, verführerisch gewinnend und bohren sich in unser Bewusstsein und ins Unbewusste, sodass sie uns dauerhaft begleiten.
Es gibt auch eine neue Buhlschaft, hier handelt es sich um die Schauspielerin Verena Altenberger, eine Salzburgerin die durch den Film „Die beste aller Welten“, bekannt wurde undfür die sie vielfach ausgezeichnet wurde. Mit Lars Eidinger spielte sie bereits in David Schalkos M – Eine Stadt sucht einen Mörder.
Es gibt auch einige Änderungen bei den weiteren Darstellern hier ein
AUSZUG AUS DEM PRESSETEXT zu den anderen Rollen im Jedermann-Spiel:
Die große Edith Clever prägte, ähnlich wie Lars Eidinger, die Berliner Schaubühne künstlerisch über viele Jahre, und zwar unter der Intendanz von Peter Stein, mit ihrer Darstellung zahlreicher Rollen wie der Lotte in Groß und Klein von Botho Strauß oder der Klytaimnestra in der Orestie. Innerhalb des Jedermann-Ensembles, in dem sie die letzten vier Jahre Jedermanns Mutter gespielt hat, wandert sie und übernimmt den Tod.
Angela Winkler hat Bühnen- und Filmgeschichte geschrieben. Mit Peter Zadek, Robert Wilson und Klaus Michael Grüber hat sie außergewöhnliche Inszenierungen für die Bühne erarbeitet, mit Margarethe von Trotta und Volker Schlöndorff bereits in den 1970er Jahren das deutsche Filmschaffen mit Die verlorene Ehre der Katharina Blum und Die Blechtrommel maßgeblich mitgestaltet. Angela Winkler spielt Jedermanns Mutter.
Mavie Hörbiger, die wir in den vergangenen vier Jahren als fulminante Werke erleben durften, übernimmt die Rolle des Teufels, der somit zum ersten Mal weiblich wird.
Das wunderbare Vetternpaar spielen auch im kommenden Festspielsommer Gustav Peter Wöhler und Tino Hillebrand.
Neu im Jedermann-Ensemble begrüßen wir den beeindruckenden jungen Schauspieler Anton Spieker, der in der Rolle von Jedermanns gutem Gesell seinen Einstand geben wird.
Jörg Ratjen, der nach seinem Engagement im Ensemble des Burg- und Residenztheaters seit 2013 ein zentraler Spieler am Schauspiel Köln ist, wird in der Rolle des armen Nachbarn zum ersten Mal zu sehen sein.
Der ausgebildete Artist, Balletttänzer und Schauspieler Mirco Kreibich, der lange Jahre Ensemblemitglied im Hamburger Thalia Theater war, übernimmt eine Doppelrolle und gibt zuerst als Schuldknecht und später als Mammon dem Jedermann Kontra.
An seiner Seite ist Anna Rieser, die ebenfalls aus Salzburg stammt und 2019 mit dem Nestroy als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde, Des Schuldknechts Weib.
Die Werke werden vom gesamten Ensemble verkörpert und sind ein Synonym für die Spuren, die das eigene Tun in der Welt hinterlässt.
Kathleen Morgeneyer aus dem Ensemble des Deutschen Theater Berlin, die schon mehrfach in Salzburg gefeiert wurde, unter anderem als Nina in der legendären Inszenierung von Tschechows Die Möwe von Jürgen Gosch wie auch als Johanna in Schillers Jungfrau von Orléans, wird den Glauben spielen.
Aus dem Ensemble 013 wird das Ensemble 021, entsprechend der Jahreszahl dieser bevorstehenden Weiterentwicklung des Jedermann. Mit einer anderen musikalischen Besetzung interpretiert die Live-Band unter der Leitung von Robert Kainar die vielfach neuen Kompositionen von Wolfgang Mitterer.
Bettina Hering, Leitung Schauspiel
Die Spannung bleibt, vorerst wie hat sich die CORONA-Pandemie entwickelt, werden die Salzburger Festspiele wieder „normal“ stattfinden können und wie werden sich der neue Jedermann und die neue Buhlschaft inszenieren?
2020 Stillstand für die Kunst, CORONA stoppte alles. Aber ich will Kunst auf meinem Blog vermitteln, so suchte ich in meinem Archiv nach interessanten Künstlern, deren Kunst es wert ist, sie wieder vor den Vorhang zu holen.
Graz wurde 2003 zur Kulturhauptstadt ernannt und hier entdeckte ich erstmals den Künstler Antony Gormley, der für die Kulturhauptstadt eine Installation mit Skulpturen aus lebensgroßen Abgüssen (massives Gusseisen) eines menschlichen Körpers inszenierte. Diese Körper hangen als menschliche Skulpturen kopfüber oder zusammengerollt am Boden liegend im hermetischen Hof des Kulturzentrum Minoriten in Graz. Das Thema „Himmelschwer“ – eine Transformation der Schwerkraft – wurde vom Künstler so konzipiert, dass es unvergesslich im Kopf des Betrachters hängen bleiben musste.
2012 stoß ich erneut wieder auf den Künstler Antony Gormley, der eine interessante LandArt Installation der anderen Art über ein Gebiet von 150 Quadratkilometer in den Bergen von Vorarlberg verteilt inszenierte. Ich berichtete über diese LandArt Installation damals bei dem Online-Magazin KULTURA-EXTRA https://www.kultura-extra.de/kunst/portrait/kurzportrait_antony_gormley.php
Seine Figuren, die aus Gusseisen sind, waren für mich immer wieder eine interessante Geschichte. So gesehen, machte das Kunsthaus Bregenz mit dem Künstler ein Projekt, das als einzigartiges Landschaftsprojekt in Erscheinung trat. 2010 wurde es realisiert, wobei die Vorbereitungszeit für das Projekt „Horizon Field“ bereits fünf Jahre in Anspruch nahm. „Horizon Field“ bestand aus einhundert lebensgroßen Skulpturen, welche über ein Gebiet von 150 Quadratkilometer in Vorarlberg in Bergen verteilt waren und eine horizontale Linie auf 2039 Metern über dem Meeresspiegel bildeten. Es erstreckte sich vom Bregenzerwald bis in das Arlberggebiet. Ein faszinierendes Schauspiel.
Da das Ganze temporär und ein Teil des künstlerischen Konzeptes war, wurden die Skulpturen nach einem gewissen Zeitraum wieder abgebaut. Sie sind leider nicht mehr sichtbar.
Es war eines der gelungensten LandArt-Projekte der seinesgleichen sucht.
Antony Gormley, der mich immer wieder – mittlerweile habe ich einige Ausstellungen von ihm gesehen – fasziniert, zählt für mich zu den wichtigsten und bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer-Künstlern weltweit.
Es ist immer wieder die menschliche Figur, die im Mittelpunkt seines Schaffens steht und ausgehend von seinem eigenen Körper, präsentiert er stets neue skulpturale Konstellationen als Einzelfigur oder in größeren Gruppen angeordnet. Gormley ist ein Suchender, der immer wieder nach neuen Formen sucht und sie wieder als ein neues Kunstwerk entstehen lässt.
Seine Materialien für seine Skulpturen können nicht unterschiedlicher sein. Er stellt sie aus Gusseisen, aus Drahtgeflechten oder anderen Materialien her.
Kunsthaus Bregenz. Wir haben Antony Gormley in London zu Horizon Field interviewt. Das Kunsthaus Bregenz bedankt sich bei seinen Partnern und Sponsoren für die großzügige finanzielle Unterstützung und die tatkräftige Mitarbeit und Einbringung von Sachleistungen bei der sehr komplexen Umsetzung des Projektes. The Kunsthaus Bregenz would like to thank its partners and sponsors for their generous financial support, their active cooperation, and the materials they donated to ensure the success of this highly complex project. Hauptsponsor (Main Sponsor): Hugo Boss. Partner-Sponsoren (Partner Sponsors): Hypo Landesbank Vorarlberg, Montfort Werbung, Uniqa, Vorarlberger Kraftwerke AG, Vorarlberg Tourismus.
Meine Arbeit LIFE IS FULL OF CURVY… und wird zu einer Storytelling oder doch nicht?
Was will ich mit meiner Arbeit ausdrücken? Wir befinden uns zurzeit wie auf einer Formel I Strecke oder auf einer Bergrallye, die sehr kurvenreich sein kann. Manchmal werden wir abrupt abgebremst, dann geht die Show wieder weiter, auch Crashs sind programmiert dann müssen wir manchmal auf der Strecke bleiben. Aber das grüne Blatt gibt uns Hoffnung, dass es auch wieder eine bessere Zeit geben wird.
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