„Aus Omas Kochbuch“ fast vergessene Rezepte

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NEUERSCHEINUNG

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Raymond Pettibon „Homo Americanus“

MUSEUM DER MODERNE SALZBURG

Zeigt

RAYMOND PETTIBON  „HOMO AMERICANUS“

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Raymond Pettibon, No Title (homo americanus), 2015. Pen and ink on paper 26 x 18 15/16 inches (66 x 48.1 cm), Courtesy David Zwirner, New York. © Raymond Pettibon

Ein amerikanischer Künstler zu Gast im Museum der Moderne Salzburg. Wer ist Raymond Pettibon, werden sich die BesucherInnen fragen.

Raymond Pettibon ist Amerikaner und wurde 1957 in Tucson, Arizona geboren und im Alter von fünf Jahren übersiedelte er mit seiner Familie nach Hermosa Beach, einem Vorort von Los Angeles. Studierte Betriebswirtschaft an der University of California in Los Angeles und wechselte sein Studium, wo er 1977 den Grad Bachelor of Fine Arts erreichte.  Raymond Pettibon zeichnete während des Studiums bereits politische Karikaturen. 1978 publizierte er einen umfangreichen Comic Strip „Captive Chains“. Seit 1986 folgten zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Institutionen in den USA und Europa. Darüber hinaus beteiligte sich Pettibon 2002 an der documenta 11 und 2007 an der Biennale Venedig.

Die Ausstellung, eine Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg und umfasst mehr als 500 Zeichnungen, dazu Plattenhüllen, Flyer, Fanzines und Filme. „Ziel dieses Projektes ist es, das umfangreiche Werk erstmals zu strukturieren und als einen komplexen Zusammenhang zu zeigen“, erklärt der Gastkurator der Ausstellung Ulrich Loock.

Als ich mir die Arbeiten im Museum der Moderne ansah, war mein erster Gedanke COMIC und doch wieder nicht, die harten Kontraste seiner in der Mehrzahl schwarzweißen Tuschzeichnungen erinnern eher an den Film „noir“. Zu Beginn seiner Karriere hat Pettibon tatsächlich Standbilder von Videobändern abgezeichnet und daher  stellte ich mir die Frage, wie reiht man Pettibon nun wirklich ein? Ich kam zu dem Entschluss, einfach in das Medium ZEICHNUNG, da sich seine grafischen Zeichnungen auf Monochrome Malerei (Tinte auf Papier, Bleistift oder gelegentlich Aquarell) beschränken. Jedoch um wieder auf Comic zu kommen, verdankt Pettibons die Bildsprache dem Formenrepertoire der Comics und Cartoons, aus dem er sich ebenso bedient wie bei William Blake und,  vor allem, aus dem großen Fundus der erzählenden Literatur. Denn das Charakteristische seiner Bilder ist die Verbindung von Bild und Schrift. Die Texte stammen aus seiner eigenen Phantasie oder sind direkte und indirekte Zitate aus Werken der Literatur.

Pettibon schafft ein persönliches Universum mit ein paar wiederkehrenden Themen, Charakteren und Symbole. Seine Arbeiten die teilweise in Abschnitten eingeteilt ist, hat für mich auch den Charakter eines gezeichneten Tagebuches. Eine schier unüberschaubare Fülle von Bildern und Buchstaben bedrängt den Betrachter. Pettibon macht sich so den gesamten Ausstellungsraum zu eigen, der er in ein narratives Labyrinth das sich in seiner persönlichen Obsession verwandelt.

 

Die Ausstellung ist interessant und läuft noch bis 12. Februar 2017.

RADICAL ATOMS – and the alchemists of our time – Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft

ARS ELECTRONICA

Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft

POSTCITY Linz, 8. – 12.09.2016

Der Countdown läuft: in 4 Tagen beginnt wieder das Ars Electronica Festival:

RADICAL ATOMS – and the alchemists of our time

Photo showing an impression from the press conference on the highlights of the 2016 Ars Electronica Festival. credit: Ars Electronica / Robert Bauernhansl

Photo showing an impression from the press conference on the highlights of the 2016 Ars Electronica Festival.
credit: Ars Electronica / Robert Bauernhansl

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2016 Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg

  1. Juli – 27. August 2016
Tag der offenen Türen, 2015, Klasse Adriana Czernin, Festung Hohensalzburg, Copyright: Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, Foto: Pia Streicher

Tag der offenen Türen, 2015,
Klasse Adriana Czernin, Festung Hohensalzburg,
Copyright: Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, Foto: Pia Streicher

Startschuss ist der 18. Juli 2016 für die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg mit insgesamt 22 Kursen.

Dieses Jahr steht die Sommerakademie unter dem Motto „Globale Akademie?“ und dieses Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und beschäftigt sich damit, wie Kunst global gelernt und gelehrt wird. Weiteres baut dieses Projekt auf das 2011 veranstaltete Symposium „Globalkunst“ auf. Für mich stellt sich hier die Frage: „Warum installiert die Sommerakademie erst jetzt dieses Projekt und fragt, gibt es so etwas wie eine globale Akademie bzw. eine globale Kunst?“

Wo doch wir uns bereits zur Schwelle des 21. Jahrhunderts von der Epoche der „Kunst der Moderne“ verabschiedet haben, wie der angesehene Kunsthistoriker T.J.Clark (Farewell to an Idea: Episodes from a History of Modernismus, 1999) es bereits erklärte.

Ich behaupte auf Grund der Globalisierung wird es auch eine neue Landkarte in der Kunst geben. Die Medienkunst, von der Fotografie bis zum Videofilm, jagt sich durch das globale Netz und verändert so Museen und Kunsthochschulen. Neue Kontinente und Länder, von der asiatischen bis zur arabischen Welt finden bereits Eintritt in die Welt der Kunst.

Die Frage wie man Kunst in einer globalisierten Welt lernen und lehren kann, finde ich nicht so relevant, viel wichtiger wäre zu hinterfragen über das ganze Spektrum aller Medienformen die ein universales Medium bilden. Die meisten künstlerischen Techniken sind nicht länger der Aufgabe untergeordnet die Realität darzustellen sondern beziehen sich auf die Medien.

Das Netz kann sich selbst generierende Bilder und Wörter produzieren. Diese Vermischung der Medien hat zu bedeutenden Entwicklungen in den einzelnen Medien und in der Kunst geführt. Kein einzelnes Medium hat noch die Vorherrschaft; vielmehr beeinflussen und bestimmen alle verschiedenen Medien einander.

Die Sommerakademie jedoch wird auch 2016 den Schwerpunkt „künstlerische Techniken“ fortsetzen. So wird heuer Imran Qureshi (pakistanischer Maler) die Studierenden in die alte Kunsttechnik der Miniaturmalerei und zeitgenössische Kunsttechnik (in Europa wenig bekannte Kunsttechnik) einweihen. Diese Tradition wird heute noch in Indien und Pakistan praktiziert. Die Studierenden werden u.a. lernen wie das Papier, die Pinsel und die Farben selbst hergestellt werden.

 

http://www.summeracademy.at

Nature is the greatest artist

Phto: Christa Linossi / The Nature is the greatest artist

Photo: © Christa Linossi / The Nature is the greatest artist

Der Wald – einfach zum Nachdenken

Unlängst ging ich durch ein Waldgebiet und dann stoß ich auf diese Tafel: Gebet des Waldes – Verfasser ist unbekannt.

Einfach mal nur darüber Nachdenken !

Foto: Christa Linossi

Foto: Christa Linossi

Wald 1

Foto: Christa Linossi

Hallstatt – ein Kleinod stellt sich vor

World Heritage HALLSTATT

Bildband / World Heritage HALLSTATT

Worum geht es in diesem Buch…… Weiterlesen

„ANDERE ENGEL“ HÖHENRAUSCH 2016 in Linz

HÖHENRAUSCH 2016 ANDERE ENGEL

bis 16. Oktober 2016

Die Erfolgsgeschichte Höhen­rausch 2016 in Linz ist eröffnet.

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Henri DONO „Flying Angels“ / Foto: Christa Linossi

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Andreas Slominski / RÜBEN

Kunstprojekt Krauthügel 2016 in Salzburg

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Andreas Slominski/ Foto: Christa Linossi

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Barbara Ullmann – KATHARSIS

 Barock-Architektur trifft wieder auf zeitgenössische Kunst.

Barbara Ullmann in der Kollegienkirche in Salzburg

30.4.2016, Barbara Ullmann, Katharsis, Eröffnung der Ausstellung, Kollegienkirche, Salzburg, © Salzburg Foundation, Foto: Manfred Siebinger

30.4.2016, Barbara Ullmann, Katharsis, Eröffnung der Ausstellung, Kollegienkirche, Salzburg, © Salzburg Foundation, Foto: Manfred Siebinger

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