verzauberte Wege, verborgene Orte ein Wanderführer von Christian Heugl
Foto: Christa Linossi
Worum geht es in diesem Buch?
Natürlich um den Sagenumworbenen Untersberg. Schwerpunkt sind nicht die Mythen und Sagen rund um den Untersberg (sie werden zwar kurz erwähnt) sondern Heugl stellt ca. 45 einzigartige Touren rund um sowie auf den Untersberg vor. Er geht von den fünf Hauptorten Großgmain, Grödig, Marktschellenberg, Berchtesgaden und Bischofswiesen aus. Wer ein echter „Untersbergler“ ist, dem sind die Routen kein Neuland. Aber aufgrund von CORONA könnte es sein, dass viele Österreicher und auch Salzburger, den Untersberg einmal näher erkunden wollen. Er gibt gute Informationen zu den jeweiligen Routen, die er dann noch genauer beschreibt. Angeführt ist auch der Schwierigkeitsgrad Höhenmeter, Stunden usw. Er beschreibt dann noch den Charakter, wann die Beste Zeit ist, den Weg, Ausgangspunkt und Anfahrt.
Dieses Buch ist es wert zu lesen?
Denn dieser mächtige Berg steht wie ein Fels in der Brandung am westlichen Rand des Salzburger Beckens. Vor Jahrmillionen war er vom Urmeer Tethys umgeben. Der berühmte Untersberger Marmor mit den darin eingeschlossenen Schnecken, Algen und Muscheln erinnert an diese Zeit.
Weil dieser Band Aufschluss für die jeweilige Tour gibt, sowie Hintergrundinformationen. Jeder der den Untersberg erkunden will, sollte dieses Buch einmal lesen. Aber auch für „eingefleischte“ Untersbergler ist es alleweil interessant nachzulesen.
Der Untersberg das „Herzchakra“ Europas.
DER AUTOR
Mag. Christian Heugl, geboren 1957 in Salzburg. Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Geschichte. Freier Journalist mit Schwerpunkt lokale Geschichte und Alpinismus.
Der große Erzähler Michael Köhlmeier befragt die Doppelsichtigkeit des WIR. Es ist dem ICH nahe, es erzählt ebenso Geschichten. Köhlmeier setzt dieses WIR bewusst in seine Geschichten in diesem Buch ein. Es ist immer zu hinterfragen, wie verstehen WIR als LESER seine Hinterfragung? Sein Nachdenken, über das WIR könnte, man auch so interpretieren: es steht für mehrere Personen, für einen Kreis von Menschen, in den die eigene Person, ebenso eingeschlossen ist. Das WIR kann dem einsamen ICH eine Heimat bieten und im Erklären, woher es kommt. Dieses WIR kann auch militärisch sein und keine Geschichten erzählen, aber es erzeugt jedoch Mythen, um Ideologien zu sanktionieren.
Dieses Buch ist es wert zu lesen?
Wenn man ein Fan von Michael Köhlmeier ist und seinen Schreibstil schätzt. Auch wenn man kein Werk von Michael Köhlmeier kennt, aber gerne sich mit der Sprache auseinandersetzt, ist es empfehlenswert dieses Buch zu lesen.
DER AUTOR
Michael Köhlmeier 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk.
lt. Pressemitteilung vom 17.06.2020 wird der steirische herbst’20 über die Bühne gehen. Titel: „Paranoia TV 24.09. – 18.10.2020“.
Paranoia TV Sujet: Grupa Ee
Der steirische herbst stellt das kuratorische Konzept und die Künstler*innenliste seiner 53. Ausgabe vor, bei der sich eine experimentelle Neuinterpretation des Festivals anbahnt. Im Einklang mit seinen Wurzeln in der Avantgarde wird der steirische herbst heuer in einer anderen neuen Form stattfinden. Diese Form wird, die von Angst und von einer geprägten Unsicherheit der heutigen Zeit aufgreifen.
Seit Anfang März 2020 ist nichts mehr so wie es war, der Corona-Virus hat in Form einer Pandemie weltweit zugeschlagen; Shutdown, Lockdown, wirtschaftliche Probleme usw. Viele europäische Länder sind jedoch noch immer auf der Alarmstufe 6 vertreten. Schön langsam stellt sich aber europaweit wieder eine Art Alltag ein. Kunst und Kultur kehren auch wieder schrittweise in das Leben der Menschen zurück. Der Spuk ist jedoch noch nicht vorbei, Abstandhalten und Disziplin sind nach wie vor gefragt, sowie Eigenverantwortung.
Besucher*innen werden in den Museen mit einem Leitsystem durch die Ausstellungen geführt. Auch der Theaterbetrieb wird langsam wieder hochgefahren, obwohl sich hier größere Probleme ergeben als in Museen und Galerien. Sitzabstand (hinten, vorne, seitlich 1m Abstand) Mundschutz?) Viele Menschen sind verängstigt, wenn nicht gar ein bisschen paranoid. Die Angst vor einer zweiten Welle fördert eine Abscheu vor öffentlichen Räumen – und vor dem Atem potenziell ansteckender Fremder. Noch grundlegender aber ist die Angst vor uns selbst: Jeder von uns könnte das tödliche Virus asymptomatisch verbreiten. Wir müssen aber lernen, mit dieser Angst umzugehen, der Virus wird uns so lange erhalten bleiben, bis wir die richtigen Medikamente und Impfungen besitzen und können nur hoffen, dass es sich nicht noch zu einem neuen gefährlicheren Virus verändert. Normalität im wörtlichen Sinne, wird noch lange nicht sein.
Kunst in unsicheren Zeiten Paranoia TV antwortet künstlerisch-kritisch auf die globale Pandemie und die durch sie verursachten Einschnitte – nicht nur in unser tägliches Leben, sondern auch im Hinblick auf die Durchführung von Kulturveranstaltungen.
Als dritte Ausgabe des steirischen herbst unter Intendantin Ekaterina Degot zeigt das Festival weiterhin ausschließlich neue Auftragswerke. Das experimentelle Format ermöglicht es, dass diese unabhängig von (potenziellen) „Lockdown“-Maßnahmen realisiert werden können.
Beiträge von rund vierzig Künstler*innen setzen sich direkt oder indirekt mit den Dringlichkeiten und Missständen unserer Zeit auseinander: die neuen Verwundbarkeiten in Bezug auf Alter und Geschlecht, die Komödien und Dramen der Häuslichkeit, die wiedergefundene Begeisterung für die klassische Oper, die Choreografie von Bewegungseinschränkungen, Klasse, Geld, Umarmungen, die Biopolitik der Ansteckung, die Selbstisolation des weißen Mannes in sterilen autonomen Zonen und die Hoffnung auf eine unerwartete Zukunft.
Ein virtueller Avatar erklärt von Sigmund Freud und wird durch die neuesten Deepfake-Techniken wieder zum Leben erweckt, das vielschichtige Universum, das Besucher*innen auf dieser Plattform im Herbst erwarten wird. Freud, der als Vater der Psychoanalyse gilt, war einer der ersten Denker, der über Paranoia und verwandte Begriffe schrieb, obwohl die Realität sich in vielen Fällen als radikaler als seine Theorien erwies.
Des weiteren werden auch Handys vor Paranoia TV nicht sicher sein: Kurz vor Festivalbeginn steht eine eigens entwickelte kostenlose App zum Download bereit. Sie bietet die Möglichkeit, zu jeder Zeit und an jedem Ort in die Welt von Paranoia TV einzusteigen, um einen Überblick über das Programm zu erhalten, Beiträge zu lesen/hören/sehen oder sich per Eilmeldungen über die neuesten Entwicklungen zu informieren.
Ich bingespannt, seien SIE es auch!
Kuratorisches Team werden sein: Mirela Baciak, Ekaterina Degot (Intendantin und Chefkuratorin), Henriette Gallus, Dominik Müller, Christoph Platz, David Riff
LINZ UND DAS OK OÖ KULTURQUATIER schauen nach Vorne und erfinden sich NEU, den die Kunst kennt keinen Stillstand!
Michael Kienzer, Abhängen, 2010 / 2020 Foto: Otto Saxinger Chillen
Linz ist bekannt für seinen HÖHENRAUSCH. Der letzte Höhenrausch war 2018, im Vorjahr war es der SINNESRAUSCH. (Es rauschte über den Dächern von Linz) Heuer hätte der HÖHENRAUSCH wieder stattfinden sollen, jedoch der berühmte VIRUS CORONA hat weltweit allen einen Strich durch die Rechnung gemacht und in der Pandemie waren wir alle verdammt, endlich mal zu sich zu kommen. Gesellschaftlich, wirtschaftlich und natürlich auch im künstlerischen Bereich.
Der HÖHENRAUSCH kommt wieder, aber ein Jahr später. Der Corona Virus konnte die moderne Kulturhauptstadt Linz nicht aus der Bahn werfen, nein, man blickt mit Zuversicht nach Vorne und das ist herausgekommen: (Auszug aus dem Pressetext)
User comments / Wolfgang Dorninger, Kuckuck chipt’s laut aus …, 2020 Foto: Fadi Dorninger
„Das Höhenrausch-Dach wird zum Wolkenkuckucksheim – einem künstlerischen Sehnsuchtsort nach antikem Vorbild. Den Besucher*innen bietet sich ein sinnliches Erlebnis mit Augenzwinkern – zwischen Himmel und Erde, zwischen Realität und Phantasie. Flanieren, Nachdenken, Entspannen, die Verwandlungsfähigkeit der Kunst mit Fernblick genießen und Abstand zum Gewohnten gewinnen, um in Corona-Zeiten wieder zu sich selbst zu kommen.
Täglich von 16.00 bis 23.00 Uhr können die Gäste in Hängematten chillen, die Seele lüften, auf dem Passage Dach spazieren und dabei den Geräuschen der New Yorks lauschen, das fliegende Schiff auf dem Höhenrausch-Turm besuchen, im Kirschgarten wandeln oder einfach nur in der Springinkerl-Bar auf der raiffeisen kunst garage abhängen. Kunstfilme, die man nur selten im Kino sieht, werden abends auf der großen Open Air Leinwand im voestalpine open space gespielt. Bildgewaltig, aber ohne konventionelle „Geschichte“ zeigen sie Ausschnitte unserer Wirklichkeit oder schaffen aus gefundenem Material Neues.In Kooperation mit dem Stifterhaus finden jeden Freitag Luftschlosslesungen junger Autor*innen statt.
Clemens Bauder & Gregor Graf, Zur schönen Aussicht, 2017 Foto:Clemens Bauder/Gregor Graf
Eröffnet wird das chillige Projekt ab 3. Juli 2020 und dauert bis 15. September 2020. Wir dürfen gespannt sein, wie das Chillen im Abstand von 1,5 m sein wird und das über den Dächern von Linz. Ich werde mir auf alle Fälle die Vorbesichtigung (für Presse und Medien) ansehen und werde darüber ausführlich berichten. Bis dahin heißt es noch: „Bitte warten…“
100 Jahre Salzburger Festspiele • 1. – 30. August 2020
Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler und Landeshauptmann Dr. Haslauer atmen erleichtert auf und freuen sich, dass die Salzburger Festspiele doch noch stattfinden dürfen.
Allerdings gibt es hier aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen hohe Auflagen und sie dürfen auch nur in gekürzter Form stattfinden.
Dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer: „Wir sind sehr erleichtert, dass durch diese Verordnung mehr Klarheit für alle Kulturveranstalter geschaffen wurde. Das macht Festspiele, die künstlerisch und wirtschaftlich Motor unserer Region sind, doch möglich. Das gibt aber glücklicherweise auch den vielen kleineren Initiativen eine Chance, die die kulturelle Vielfalt unseres Bundeslandes ausmachen.“
Nun wie wird sich das Programm zusammensetzen? Wie viele Aufführungen will man durchboxen? Hier ein kleiner Querschnitt: Das Jubiläumsprogramm kann 2020 nicht verwirklicht werden, aber man ist versucht, ein künstlerisch sinnvolles und wirtschaftlich vertretbares Programm zu realisieren. Alle Produktionen des Jubiläumsprogramm, die 2020 nicht zur Aufführung kommen, sollen 2021 gezeigt werden. Das 100 Jahr Jubiläumsprogramm soll mit der Eröffnung der Landesausstellung Ende Juli 2020 beginnen und erst im Jahr 2021 mit August enden.
Wäre Corona nicht dazwischengekommen, wären 200 Vorstellungen an 44 Tagen an 16 Spielstätten geplant gewesen. Nun wird es „nur“ 90 Vorstellungen an 30 Tagen auf höchstens 6 Spielstätten geben. Wie dieses Programm aussehen wird, wie man es trotz hoher Auflagen umsetzen wird, man darf gespannt sein. Anfang Juni 2020 wird die Umsetzung bzw. das Programm vom Intendant Markus Hinterhäuser im Detail vorgestellt.
Fragen werden aber weiterhin aufgeworfen. Wie viele Gäste können aus dem Ausland überhaupt anreisen und wollen sie anreisen? Durch das modifizierte Programm mit völlig neuen Terminen und einer deutlich reduzierten Anzahl an Vorstellungen zwingt die Festspiele nun zur Rückabwicklung des gesamten Verkaufs (180.000 Karten im Wert von 24,5 Mio. Euro wurden bisher bereits verkauft) Bei der Vergabe der neuen Karten, werden natürlich jene Vorrang haben, die ursprünglich bereits Karten besaßen. Das heißt? Salzburger Kartenkäufer werden sich wahrscheinlich spärlich darunter befinden.
Auf alle Fälle war es ein Schachzug der Festspielpräsidentin, die sich aufgrund Corona nochmals ein Denkmal setzen konnte. (Ursprünglich wäre sie 2020 mit Ende der Festspiele zurückgetreten, jetzt verlängert sich der Rücktritt um 1 Jahr)
Bleiben wir am Ball, es könnte doch noch spannend werden!
Ausstellung „Félix Fénéon“ „Museum von zu Hause aus“
New York, die weltweit an der schwersten betroffenen Metropole und Epizentrum des Coronavirus in den USA. Aufgrund dieser Pandemie sind nun auch weltweit die Museen und Galerien gesperrt. Kunstliebhaber können, dank der digitalen Welt – trotzdem Kunstausstellungen via Internet / online besuchen. 2020 ein etwas anderer Zugang zur Kunst.
MoMA zeigt eine interessante Ausstellung über den französischen Kunstkritiker, Herausgeber und Sammler Félix Fénéon (1961-1944) der unter anderem für die Karrieren junger Avantgarde-Künstler wie von Georges-Piere Seurat, Paul Signac bis Pierre Bonnard und Henri Matisse verantwortlich war und die Entwicklung der Moderne prägte. Des Weiteren war er auch ein wegweisender Kunstsammler aus Afrika und Ozeanien, leidenschaftlicher Anarchist in einer Zeit klaffender wirtschaftlicher und sozialer Unterschiede. Er glaubte auch daran an das Potenzial der Avantgarde-Kunst, eine harmonischere und egalitärere (rechtliche und soziale Gleichheit aller Menschen) Welt zu fördern.
Paul Signac widmete 1890 Félix Fénéon ein außergewöhnliches Portrait, dass er mit folgenden Worten beschrieb: „Es wäre überhaupt kein alltägliches Portrait, sondern ein komponiertes Bild mit sehr sorgfältig arrangierten Farben und Linien. Eine rhythmische und eckige Pose. Ein dekorativer Félix, der mit seinem Hut und einer Blume in der Hand hereinkommt.“
Félix Fénéon: Der Anarchist und die Avantgarde – Von Signac bis Matisse und darüber hinaus ist eine von drei ergänzenden Ausstellungen, die dem Fénéon gewidmet sind und vom Museum für moderne Kunst, den Musées d’Orsay et de l’Orangerie, Paris, organisiert werden und das Musée du quai Branly-Jacques Chirac, Paris. Organisiert von Starr Figura, Kurator, Abteilung für Zeichnungen und Drucke, Museum of Modern Art, New York; Isabelle Cahn, Chefkuratorin, Musée d’Orsay; und Philippe Peltier, ehemaliger Leiter der Abteilung Océania und Insulindia, Musée du quai Branly-Jacques Chirac; mit Anna Blaha, kuratorische Assistentin, Abteilung für Zeichnungen und Drucke, Museum of Modern Art, New York
Félix Fénéon wurde 1861 in Turin, Italien geboren. Er lebte als Journalist und Kunstkritiker in Paris. Den Kunstbegriff Neoimpressionismus schuf er im Jahr 1886. Es ist für den Kunststil einer Künstlergruppe um Georges Seurat, die er außerordentlich gefördert hat.
Der Neoimpressionismus fand innerhalb weniger Jahre in Frankreich und Europa zahlreiche Anhänger. Georges Seurat, er schaffte seine eigene Malerei. Diese neue Malerei wird von Georges Seurat und Paul Signac und anderen praktiziert. Mit einer prägnanten und eindrucksvollen Prosa. Fénéon plädiert umgehend für die Ursache des Neoimpressionismus, klärt seine revolutionäre Bedeutung und enthüllt die Prämissen seiner technischen Innovationen auf. Neoimpressionismus sollte die Forderung, der sinnlichen Wahrnehmungen und Ausgang des Denkens und Philosophierens sein.
Organisiert wurde die Ausstellung vom Kurator Starr Figura, Abteilung für Zeichnungen und Drucke im Museum of Modern Art, New York.
MoMA
Diese Ausstellung wird derzeit hier im Rahmen der Reihe “ Virtuelle Ansichten “ gezeigt, als das „Museum von zu Hause aus“. Entdecken Sie Fénéons Leben und die Kunst, die ihn durch Highlights des MoMA-Kurators Starr Figura inspiriert hat, sowie die folgenden Kunst-, Audio- und Videofunktionen.
Am 12. März 2020 hätte die ALBERTINA MODERN, Wien neues Museum für moderne Kunst eröffnet werden sollen. Aufgrund des CORONAVIRUS musste die Eröffnung abgesagt werden. Jedoch „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.
Hans Peter Haselsteiner, die Familie Essl und Klaus Albrecht Schröder kamen überein, nach der Zusammenführung mit der Sammlung Essl und den Sammlungen der Gegenwartskunst der ALBERTINA, ein eigenes Museum für moderne Kunst unter der Führung der ALBERTINA zu gründen.
Worum geht es bei diesem Museum konkret? Konkret geht es hier um das Künstlerhaus am Karlsplatz, welches 1865 errichtet und als Ausstellungshaus etabliert. Zudem wurde das 150 Jahre alte Ausstellungsgebäude nach den museologischen Vorgaben der ALBERTINA in Bezug auf Sicherheit, Beleuchtung und Klimatechnik modernisiert und baulich sowohl im Untergeschoß wie im Obergeschoß erweitert. Im Zuge der Sanierung des Künstlerhauses erfolgten zwei räumliche Erweiterungen. Sie betreffen einerseits die Überdachung des als „Staber-Loch“ bezeichneten Freiraumes neben dem U-Bahn-Abgang. Der nunmehr im ersten Untergeschoß gelegene Raum wird in Verbindung mit zuletzt ungenützten Kellerräumen als Ausstellungsraum von der ALBERTINA MODERN bespielt. Dank des Mäzenatentums von Hans Peter Haselsteiner erstrahlt nun das geschichtsträchtige Gebäude wieder in neuem Glanz.
Nun ist es soweit, in dieses geschichtsträchtige Gebäude zieht die ALBERTINA MODERN ein, bzw. ist schon eingezogen. ALBERTINA MODERNA für moderne Kunst, als zweiter Standort der ALBERTINA. Dieses Museum, beherbergt über 60.000 Werke von 5.000 Künstlerinnen und Künstlern und wird eines zu den großen Museen für die Kunst der Gegenwart zählen. Eröffnet wird die ALBERTINA MODERN mit der Ausstellung THE BEGINNING, Kunst in Wien 1945 bis 1980: es ist die erste Epochenübersicht über die österreichische Kunst in den wichtigen drei Jahrzehnten nach 1945. Die Ausstellung fokussiert damit die für die internationale Gegenwartskunst prägende Epoche bis 1979 und präsentiert die wichtigsten Positionen österreichischer Kunst an der Schwelle zur Postmoderne – vom Wiener Phantastischen Realismus über die frühe Abstraktion, den Wiener Aktionismus, die kinetische und konkrete Kunst sowie die österreichische Spielvariante der Popart bis zu dem für Wien so kennzeichnenden gesellschaftskritischen Realismus.
Inv. Nr. 1548; Essl Museum; Künstler: Friedensreich Hundertwasser, Titel: Sonne für die, die auf dem Lande weinen / Du soleil pour ceux qui pleurent en campagne (313); Eitempera, Wasserfarbe, Öl und Sand in Öl auf Japanese preparation (Papierstücke zusammengeklebt); befestigt auf Holzrahmen), 1957/1959, HoR 119 cm, BoR 92 cm, Repro: Mischa Nawrata
Es wird spannend, aber leider müssen wir uns noch etwas gedulden, noch hat das Coronavirus die Überhand über unsere Gesellschaft.
Scheck Übergabe Paracelsus Schule St. Jakob am Thurn
Von Li nach Re: Hans Josef Knaust (Präs. Innovative Musikprojekte Salzburg) Stefan Ellmauthaler (Paracelsus Schule St. Jakob Obmann Stv.) Leonie Steuber (Der Kleine Prinz – Sopran) Dr. Michael Kopp (Präsident Lions Club Hohensalzburg, Sieglinde Wendt (Schulgründerin Paracelsus Salzburg)
Die Geschichte des „Kleinen Prinzen“ erzählt von den Eigenheiten der unterschiedlichsten Charaktere. Der große Bogen, der sie alle vereinen kann, ist die Liebe, die Toleranz und Akzeptanz des Einzelnen.
Jedoch, nicht jeder Einzelne hat einen guten Start ins Leben und ist auf die Hilfe und Unterstützung von der Gesellschaft angewiesen.
Um diese Unterstützung für Kinder und Jugendliche zu geben, wurde die Paracelsus Schule In St. Jakob am Thurn gegründet (Mitgründer: Daniell Porsches größtes Projekt war der Bau der neuen Paracelsus-Schule in St. Jakob. In den letzten Jahren zog sich Daniell Porsche aus einem Teil seiner von ihm unterstützten Projekte wieder zurück) und um dieses Projekt der Paracelsus Schule in St. Jakob am Thurn dauerhaft zu gewährleisten, ist die Paracelsus Schule auf private Sponsoren und Spender angewiesen. (https://www.paracelsusschule.at/)
So freut sich der Lions Club Hohensalzburg, Dr.Michael Kopp, der Paracelsus Schule St. Jakob einen Scheck über € 1.500,00 aus den Einnahmen und Spenden der Oper „Der Kleine Prinz“ überreichen zu dürfen. So konnte man wieder einen kleinen Beitrag für die Kinder und Jugendlichen leisten.
Mit großer Freude durfte der Obmann Stv. Stefan Ellmauthaler den Scheck über € 1.500,00 im Kulturhaus Anif Kultur am 27.1.2020 entgegennehmen. Eine besondere Freude schenkte den Anwesenden der Künstlerische Leiter der Oper, Hans Josef Knaust und „sein Kleiner Prinz“ Leonie Stoiber mit dem Rosenlied aus der bezaubernden Oper.
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