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Über Christa Linossi

Ich bin freischaffende Künstlerin, Autorin und Kulturjournalistin. Meine Texte sind keine bloßen Berichte, sondern kleine Szenen, die das aktuelle Kunstgeschehen und die kulturelle Transformation literarisch inszenieren. Für meine Leserinnen und Leser bleibe ich stets am Puls der Zeit – nicht massenhaft, sondern intensiv. Mein Blog ist ein Kammerspiel der Kultur: ein Ort für Kunstaffine, die Tiefe suchen statt Oberfläche. Ich verstehe Kunst als „kulturelle Transformation“ – ein fortwährender Prozess des kritischen Weiterdenkens. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit unterschiedlichsten Kunstrichtungen und sehe im Potenzial der Kunst die Chance, Horizonte zu öffnen und Perspektiven zu verschieben.

DOMQUARTIER Salzburg Das barocke Rom im Nordoratorium des Salzburger Doms

Gianlorenzo Bernini (1598-1680), Atelier
Entwurf für das Reiterstandbild an der Scala Regia, St. Peter, Rom, 1665; Terracotta © DQS/Salzburg Museum

von Bernini bis Rubens  aus der Sammlung Rossacher

Im Mai 2019 feierte das Domquartier Salzburg sein 5-jähriges Bestehen und es wurde zu einem der meistbesuchten Museen in Salzburg. Das DomQuartier ist mehr als nur ein Museum, es erzählt auch Geschichte und setzt sich mit seinen großartigen Sonderausstellungen immer wieder auch mit der Kunst BAROCK auseinander.

Nach Pietro da Cortona (1596-1669)
Glorie des Hauses Barberini und Papst Urbans VIII.
Wiederholung des Mittelteils des Deckenfreskos im Salone grande des Palazzo Barberini, Rom, nach 1632; Öl auf Leinwand © DQS/Salzburg Museum

Da Salzburg auch als „Rom des Nordens“ bezeichnet wird, ist es natürlich sehr naheliegend das immer wieder in den Ausstellungen die bedeutendsten Künstler der Barockzeit gezeigt werden. Ein großer Sammler war Kurt Rossacher (1918-1988) ein gebürtiger Grazer, war ein österreichischer Kunsthistoriker und Kunstsammler und Gründer des Salzburger Barockmuseum (Mirabellgarten 1973) jedoch wurde die Sammlung Rossacher 2012 in das Salzburg Museum integriert und das Barockmuseum geschlossen.

Rom die Geburtsstätte des Barocks und seit Jahrhunderten das religiöse und kulturelle Zentrum Europas. In einer Sonderausstellung werden im Nordoratorium des Salzburger Doms aus der Sammlung Rossacher (ca. 150 Arbeiten) wichtige Vertreter des Römischen Barocks gezeigt:

Allegorie der Justitia, Giovanni Battista Gaulli
  • Pietro da Cortona (1596-1669)
  • Alessandro Algardi (1598-1654)
  • Gianlorenzo Bernini (1598-1680)
  • Antonio Raggi (1624-1686)
  • Carlo Maratta (1625-1713)
  • Giovanni Battista Gaulli, gen. II Baciccio (1639-1709)
  • Benedetto Luti (1666-1724)
  • Gregorio Guglielmi (1714-1773)
  • Domenico Corvi (1721-1803)
  • Anton Raphael Mengs (1728-1779) Die barocke Kunstrichtung endet mit Anton Raphael Mengs.
  • Mariano Rossi (1731-1807)
  • Peter Paul Rubens (1577-1640) war ein Auftrag in Rom von besonderem Wert für seine weitere Laufbahn und er ist der große Vermittler italienischer Kunst in den Norden. Peter Paul Rubens wurde 1598 in die Malergilde von Antwerpen aufgenommen. 1600 ging er nach Italien, um dort Tizian und Veronese zu studieren. Es folgten Studien- und Arbeitsaufenthalte in Rom, Madrid, Genua und Mailand. 1608 kehrte er nach Antwerpen zurück.
Peter Paul Rubens (1577-1640)
Die Patrone der Oratorianer: Die hll. Maurus, Gregor d. Gr., Papianus, Nereus, Flavia Domitilla und Achilleus
Ölskizze für das Altarbild in Sta. Maria Valicella, Rom, 1608; Öl auf Leinwand © DQS/Salzburg Museum

Diese Sonderausstellung mit Beispielen römischer Kunst ist mit dem Thema in der kommenden Ausstellung in den Räumlichkeiten der Residenzgalerie abgestimmt. Die Schau „Goldene Zeiten. Holländische Malerei des 17. Jahrhunderts“ mit Meisterwerken aus dem Sammlungsbestand der Residenzgalerie Salzburg und der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien wird am 3. August 2019 eröffnet.

Zwei Sonderschauen, welches das DomQuartier präsentiert, sind das Kernthema des Barocks und sind thematisch verbunden und treten miteinander in einen Dialog. Von der Residenzgalerie über die Dombogenterrasse in das Nordoratorium des Salzburger Doms wird der Gang zu einer spannenden Expedition durch die Barockzeit.

„Ein Entwurf stellt ein Projekt in der vollen Kühnheit der schöpferischen Phantasie dar“ Kurt Rossacher

RULE OF THREE / SOMMERSZENE 2019 Salzburg

Montag, 17. Juni 2019 wurde die Sommerszene 2019 im SZENE THEATER mit der Produktion RULE OF THREE des belgischen Choreograph Jan Martens eröffnet.

RULE OF THREE – SommerSzene2019-Jan-Martens@SommerSzene_BernhardMueller

Ich habe mir das Stück angesehen und war von der Inszenierung begeistert bis auf die Schlussszene, dann musste ich feststellen, schade, es hatte einen etwas faden Beigeschmack, der das Stück in der Qualität etwas fallen ließ. Warum?

SommerSzene 2019 Jan Martens – RULE OF THREE – @SommerSzene_BernhardMueller

RULE OF THREE (Übersetzt: Dreierregel oder Regel von Drei, die Dreierregel ist somit in jeder Lage des Lebens anzuwenden. Angewendet auch beim Survivaltraining) nennt Jan Martens sein aktuelles Stück, das seinen thematischen Ausgangspunkt bei der menschlichen Fähigkeit nimmt, blitzschnell von einem Moment zum nächsten zu springen. Der Saal des SZENE THEATER begann ohne Licht und der Raum war nicht erkennbar, ein Tänzer, dann tauchten zwei weitere Tänzer aus dem Nichts auf und dazu setzte lautstarke perkussive Musik des amerikanischen Komponisten NAH (live) ein. Das exzellente Tänzertrio (Julian Josse, Steven Michel, Courtney May Robertson) inszenierte sich zu einer perfekten Performance und lies sich von dieser Musik weiter antreiben. Der amerikanische Komponist NAH der mit live gespielten und vorprogrammierten Drums, Found Sounds und bearbeiteten Rock-, Hiphop- und Jazz Samples brachte den Saal zum Beben – nicht weil das Publikum tobte – sondern mit seinen kraftvollen Rhythmen, Lichteffekten und dynamischen Bewegungen des Tänzertrio. Eine Reise in das 21. Jahrhundert der Rastlosigkeit des urbanen Lebens, Nachtclubs Atmosphäre, das Pulsieren der Städte und die Erfahrung sich in der Fülle der Informationen durch die Digitalisierung sich zu verlieren, kamen hier zum Ausdruck.

SommerSzene 2019 Jan Martens – RULE OF THREE – @SommerSzene_BernhardMueller

Der Abschluss der Performance, endete mit den nackten Körpern des Tänzertrios. Keine Musik mehr, die Tänzer performten sich in Dreiecke, in liegenden ruhenden Körpern, klebten wieder einander und keiner des Publikums – es war verdammt ruhig im Publikum – kannte sich aus und man wartete wahrscheinlich darauf, was nun passieren würde, aber es passierte nichts. Meine Frage: wollte Jan Martens darauf hinweisen, wie der Anfang der Menschheit war? Nackt ins Leben getreten? Sich weiterentwickelte? Zurück zum Ursprung des Lebens? Worum ging es ihm in dieser Schlußszene, die für ihn so wichtig war?

Auf alle Fälle war RULE OF THREE eine rebellische, leidenschaftliche Choreografie mit einem perfekten Tänzertrio. Eine Konzert-Performance zwischen Kurzgeschichtensammlung und zeitgenössischer Dramen und Alltagsereignissen des 21. Jahrhunderts.

FESTUNGSMUSEUM NEU „HOHEN STOCK“

Das Festungsmuseum befindet sich auf der der imposanten Burganlage Festung Hohensalzburg aus dem 11. Jahrhundert.


Salzburger Burgen und Schlösser


So entwickelte sich die Festung Hohensalzburg im Laufe der Jahrhunderte.

Die Festung Hohensalzburg ist ein echter Blickfang hoch über den barocken Türmen der Stadt und diese Festung erzählt Geschichte! Das Festungsmuseum in Kooperation mit dem Salzburg Museum setzt auf die Weiterführung der 2016 in der Neuen Residenz eröffneten Ausstellung „Erzähl mir Salzburg!“ Im „Hohen Stock“ der Festung folgt das neue inhaltliche Konzept dem Prinzip des Storytellings. 10 Räume ca. 1400 qm Ausstellungsfläche und jeder Raum erzählt eine Geschichte.

Ausstellungsansicht „Die Baugeschichte der Festung“ © Salzburg Museum/Bianca Würger

Die Geschichte von Salzburg mit verschiedenen Aspekten eingebunden rund um die Festung Hohensalzburg. Dabei stehen die Kunst, Kultur und Geschichte von Salzburg weiterhin im Fokus.

Die Festung zählt durch ihre herausragende Lage über der Altstadt und im Zentrum des UNESCO-Weltkulturerbes zu den geschichtsträchtigsten und gleichzeitig touristischen attraktivsten Orten Salzburgs.

Schwerpunkt dieser neu gestalteten Ausstellungsräumlichkeiten ist das MITTELALTER und viele Geschichten stammen aus dem Mittelalter. Informationen gibt es auch von den Erzbischöfen geprägten Leben im mittelalterlichen Salzburg. Vor genau 500 Jahren (Juni 1519) wurde Matthäus Lang (Matthäus Lang von Wellenburg (1519-1540) war humanistisch gebildet, aber ein absolutistisch herrschender Landesfürst) zum Erzbischof von Salzburg inthronisiert.

Ausstellungsansicht „Waffen im Mittelalter“ © Salzburg Museum/Kilian Bochnig
Ausstellungsansicht „Waffen im Mittelalter“ © Salzburg Museum/Kilian Bochnig

Die Ausstellung umfasst 12 Kapiteln:

  • Die Baugeschichte der Festung                                                                     Der Einführungsraum widmet sich mit einer filmischen Animation von Stefanie Hilgarth und Wolfgang Haas der Baugeschichte der Festung seit dem 11. Jahrhundert.
  • Die Salzburger Erzbischöfe                                                                    Der Ausstellungsbereich informiert über die Geschichte der Salzburger Erzbischöfe und deren besonderen Status.
  • (Die Stadt) Salzburg im Mittelalter                                                         Mit einer Animation widmet sich der Ausstellungsbereich der Stadtansicht von Salzburg in der Schedelschen Weltchronik aus dem Jahr 1493.
  • Ernährung und Kochen im Mittelalter                                                     Die eingerichtete Küche bildet den Rahmen für illustrierte Erläuterungen zur mittelalterlichen Gesellschaftsordnung und der Ernährungsgepflogenheiten der Bevölkerung.
Ausstellungsansicht „Der Mönch von Salzburg und die Musik im Mittelalter“ © Salzburg Museum/Bianca Würger
Blick in den Ausstellungsraum „Spielen und Spielzeug im Mittelalter“ © Salzburg Museum/Bianca Würger
  • Paracelsus und Salzburg                                                                        Der Ausstellungsbereich widmet sich dem Wirken von Theophrast von Hohenheim, genannt Paracelsus, in Salzburg und lädt ein zu einer Spurensuche, die Einblicke in sein Leben.
  • Waffen im Mittelalter                                                                                          Als Einblick in ein Arsenal historischer Waffen thematisiert der Ausstellungsraum militärische und politische Konflikte.
  • Der Mönch von Salzburg und die Musik im Mittelalter                              Im Zentrum des Ausstellungsbereiches steht das Werk des anonym gebliebenen Mönchs von Salzburg.
  • Die Kapelle                                                                                              Die Kapelle von Erzbischof Leonhard von Keutschach bildet den Präsentationsrahmen für eine zeitgenössische Arbeit von Gerold Tusch.
  • Wohnen und Kunsthandwerk                                                    Ausgewählte Möbel und Erzeugnisse des Kunstgewerbes liefern Einblicke in gehobene Alltags-, Wohn- und Festkulturen.
  • Münzschatz                                                                                           Bei Grabungen in der ehemaligen Silberkammer im Hohen Stock wurde im Jahr 1997 ein verstreuter Goldschatz entdeckt.
  • Spielen und Spielzeug im Mittelalter                                               Archäologische Funde von mittelalterlichem „Spielzeug“
  • Archäologie – Spurensuche in der Vergangenheit                                        Am Ort der archäologischen Ausgrabungen der 1990er Jahre liefert der Ausstellungsraum mit der Spitze des Festungsberges.
Ausstellungsansicht „Spielen und Spielzeug im Mittelalter“ © Salzburg Museum/Bianca Würger
Ausstellungsansicht „Paracelsus und Salzburg“ © Salzburg Museum/Kilian Bochnig

Das Team des Salzburg Museum hat auch auf die Herkunft der BesucherInnen reagiert und so wurden gezielte Medien- und Sprachangebote angewandt. So gibt es beispielsweise Wandtexte in „Mandarin“. Des Weiteren wurde auch eine „Leichte und klare Sprache“ verwendet, um allen BesucherInnen dabei zu helfen, sich rasch über das Mittelalter in Salzburg zu informieren.

Die Ausstellung wird zu einem spannenden Museumserlebnis für Jung und Alt.

http://www.salzburgmuseum.at/index.php?id=standort_festungsmuseum

steirischer herbst’2019

vom 19.September 2019 – 13.Oktober 2019

© Foto: Christa Linossi

Das interdisziplinäre Festival für zeitgenössische Kunst, das 1968 in einem herausfordernden politischen und geografischen Kontext gegründet wurde; in einem Land, das viele historische Leichen im Keller hatte, und in einer Stadt, die in einer Grenzregion des Kalten Krieges lag, steht wieder in den Startlöchern und eröffnet in Graz am 19. September 2019 seinen 52. steirischen herbst

Anna Clementi und Angela Wingerath bei Proben zu Zorka Wollnys Performance fürsteirischer herbst ’19, Berlin, 2019, Foto: Zorka Wollny 
Nedko Solakov, “a lost cold war spy, Skizze, 2019, courtesy the artist 

Ekaterina Degot (1958, Moskau) ist Kunsthistorikerin, Forscherin und Kuratorin und wurde 2018 für fünf Jahre zur Intendantin und Chefkuratorin des steirischen herbst bestellt. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf ästhetischen und gesellschaftspolitischen Fragen in Russland und Osteuropa vom 19. Jahrhundert bis zur postsowjetischen Ära.

2018 startete Ekaterina Degot mit ihrem kuratorischen Team das Projekt VOLKSFRONTEN mit den vielfältigen und ambivalenten Bedeutungen dieses Begriffs. Thematisiert wurden die Geschichte und das aktuelle politische Klima in Österreich und Europa. Somit schließt das Festival 2019 unmittelbar daran an und geht den zerstörerischen Widersprüchen und dem unheimlichen Charme des Habsburgischen Europa sowie seiner Bedeutung für den Rest der Welt tiefer auf den Grund. Das Kernprogramm des steirischen herbst’19 trägt den Titel „Grand Hotel Abyss – Grand Hotel Abgrund“.

Eine schlagende Metapher „Grand Hotel Abgrund“, so nannte der ungarische Philosoph Marxist Georg Lukács, nicht zuletzt wegen ihres teilweise großbürgerlichen Hintergrunds, die Intellektuellen und Kulturschaffenden des „Instituts für Sozialforschung“, jener berühmten „Frankfurter Schule“, welcher die gesellschaftskritische Sozialwissenschaft entscheidende Impulse verdankt.

Ian Hamilton Finlay, Neoclassicism Needs You, Postkarte, Ort und Jahr unbekannt, courtesy of the Estate of Ian Hamilton Finlay 

Auszug aus dem Pressetext „steirischer herbst‘19“

„Der tägliche Anblick des Abgrunds, zwischen behaglich genossenen Mahlzeiten oder Kunstproduktionen, kann die Freude an diesem raffinierten Komfort nur erhöhen.“ Lukács´ Bild entspricht der Selbstdarstellung von Graz und dem umliegenden österreichischen Bundesland Steiermark als Genussregion, als kulinarische und ästhetische Wohlfühlzone. Graz und die Steiermark gehören zu den zahlreichen Blasen aus gehobener Gastronomie, Wellness und Bio-Komfort, die in Zeiten zunehmender Ungleichheit entstehen – Orte, die maßgeschneidert sind für Geschäftsreisende und Kulturtourist*innen, wo das Lob traditioneller Erzeugnisse beängstigende, Krypto nationalistische Untertöne hat und der Abgrund der radikalen gesellschaftlichen Exklusion, der Wirtschaftskrise und des entfesselten militärischen Konflikts lauert und in Zeitlupengeschwindigkeit näherkommt. Grand Hotel Abyss nimmt diese Situation als Ausgangspunkt für eine umfassendere Betrachtung des Hedonismus in Zeiten der nahenden Apokalypse. Das Festival blickt zurück auf seine Vorgeschichte in den turbulenten Tagen des beginnenden Kalten Krieges, als britische Offiziere, darunter auch der junge John le Carré, das Hotel Wiesler – das damals einzige wirkliche Grand Hotel der Stadt – übernahmen und ihr Hauptquartier im Palais Attems aufschlugen, in dem sich heute das Büro des steirischen herbst befindet. Das diesjährige Programm erzählt Geschichten über die Wohlfühlpolitik des Nationalsozialismus, über sexuelle Praktiken der Zukunft, über die unmögliche Entscheidung zwischen Faschismus und Nationalsozialismus, die Tirol in den 1930er-Jahren aufgezwungen wurde, und über Handelssanktionen für landwirtschaftliche Produkte im heutigen Russland – und es spult vor in eine dystopische Zukunft, in der die bestehenden Kulturinstitutionen der Stadt in Cafés umgewandelt werden.“

Jakob Lena Knebl, Richard (2019), Foto: Christian Benesch 

„Grand Hotel Abyss“ eine Fiktion? Der steirische herbst’19 wird zur Eröffnung am 19. September 2019 bei einer Abendveranstaltung überraschende Ereignisse liefern und sich anschließend in der gesamten Stadt zu einem vierwöchigen, dicht gewobenen kuratorischen Narrativ aus Performances, Bühnenproduktionen, Installationen und Filmen von KünstlerInnen aus aller Welt weiterentwickeln.

Diesmal gibt es auch eine Kooperation mit dem Literaturhaus Graz und der steirische herbst’19 nutzt das Literaturhaus erstmals als Ausstellungsort. Konzipiert wird eine Installation von Ekaterina Degot und David Riff mit dem Titel „The Life and Adventures of GL“ welches einen künstlerisch-kuratorischen Blick auf die Fiktionen und Mythen um Georg Lukács und seine titelgebende Metapher des Hotels am Abgrund wirft. Des weiteres kooperieren beide Institutionen für ein dreitägiges Festival mit dem Titel „Weltmaschine Österreich“. Die „Weltmaschine Österreich“ ist die Erfindung des oststeirischen Bauern Franz Gsellmann. https://www.steiermark.com/microsites/gsellmann-weltmaschine

Eines ist sicher, es wird wieder ein spannender „steirischer herbst‘19“ vom 19. September bis 13. Oktober 2019 mit seinem „Grand Hotel Abyss“ in Graz und der Steiermark, mit Parcours, Kunstwerken, Installationsprojekten und Filmproduktionen.

Vor 51 Jahren gegründet, bietet das Festival immer wieder neuen Produktionen eine Plattform, die öffentliche Debatten auf unterschiedliche Art und quer durch alle Disziplinen und Medien zu provozieren und konturieren. Der steirische herbst der sich immer wieder neu erfindet und die begrifflichen Grundlagen, was Kultur für das Zeitgenössische bedeuten könnten, neu definiert. Graz die Kulturstadt der Avantgarde.

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https://www.steirischerherbst.at

VOM HÖHENRAUSCH ZUM …..

2019 wechselt das OK Kulturquartier vom HÖHENRAUSCH zum SINNESRAUSCH (hier geht es um Wahrnehmung)

Hauptaugenmerk liegt auf Punkte, Linien und sphärische Blasen, die sich bewegen, spannen und sich über ganze Räume stülpen. Ein Punkt geht spazieren, eine Linie gilt als Leitfaden, die Sphäre der Sinne und alles ist in Bewegung.

VIDEO: Sinnesrausch / OÖ Kulturquartier /

Das sind meine Highlights in dieser Ausstellung:

Der erste Raum dieser Ausstellung wird vom Künstler Achim Freyer bespielt und er bringt den Raum in seiner theatralen Installation „auf den Punkt“. Das Projekt nennt sich „Verschüttungen – die Dekade des Pythagoras, 2019“. Eine schwarze schräg gestellte Wand verweist auf Punkt-Elemente die auf die Namen Erde, Schwefel, Quecksilber, Mond, Feuer, Salz und Luft hinweisen. Inspiriert wurde er von Pythagoras (er befasste sich mit dem antiken griechischen Philosophen und Mathematiker), der mit zehn Punkten in Dreiecksformation sowohl das Dezimalsystem als auch die Welt hierarchisch-mathematisch definiert hat, inszeniert er räumliche „Verwehungen“ aus Punkt, Linie, Farbe und Täuschung. Auf die Frage hin ob die Erde (im Universum ebenfalls nur ein Punkt) für ihn als Ausgangspunkt für seine Arbeiten war. Exakt, es war der Ausgangspunkt für seine zahlreichen Arbeiten, die er immer weiterentwickelte.

Künstler Achim Freyer / Foto: © Christa Linossi
Achim Freyer, Verschüttungen – Die Dekade des Pythagoras, 2019, Foto: Otto Saxinger

Freyer wurde 1934 in Berlin geboren, studierte Grafik und war Meisterschüler für Bühnenbild von Bertold Brecht. Als bildender Künstler war er zweifacher documenta Teilnehmer und ist auf vielen internationalen Ausstellungen vertreten. Achim Freyer lebt und arbeitet in Berlin. https://www.achimfreyer.com/

William Forsythe, City of Abstracts, 200, Foto: Otto Saxinger

Eine sehr interessante Videoinstallation ist die Arbeit von William Forsythe mit dem Titel „City of Abstracts, 200“ Der Künstler 1949 in New York geboren, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

William Forsthe konzipierte für das OK Kulturquartier eine interaktive Videoinstallation und nähert man sich der interaktiven Installation, so wird der Körper (BesucherInnen) auf eine Videowand projiziert und durch die Bewegung entsteht ein Tanz in Form von Linien und abstrakten Formen. Die Installation lädt dazu ein, mit ihr zu spielen und durch eigene Bewegungen des eigenen Körpers eine gemeinsame, spontane Choreografie zu schaffen.

William Forsythes gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen und Tänzer. „Choreografische Objekte“ nennt er seine interaktiven Skulpturen, welche die Grenzen zwischen den Disziplinen digitale Kunst, Installation, Plastik, Performance und Tanz verschwimmen lassen.

https://www.williamforsythe.com

Urgent.Agency, Common Clearings, 2019, Foto: Otto Saxinger

Urgent.Agency „Common Clearings, 2019“

Für die OK hat das Designstudio eine eigenartige Installation geschaffen. Es handelt sich um rote Stoffbahnen die wie Vorhänge auf Trägern auf dem Dach der OK installiert wurden und so schafft es eine Komposition mit wehenden und sich optisch überlagernden Stoffbahnen eine Welt aus Farbe. Bewegt man sich selbst durch die Stoffbahnen, ergibt dies ein eigenartiges Gefühl einer gewissen Freiheit und doch wieder nicht. Man könnte auch darinnen verweilen, ein Buch lesen, seinen Gedanken nachhängen oder…? Es ist wie eine Kollektive Lichtung die sich auf die Suche nach einem gemeinsamen, freundlichen Ort, um sich im übertragenen, aber auch wörtlichen Sinn zu (ver-)sammeln.

Urgent.Agency arbeitet als interdisziplinäres Designstudio in Kopenhagen und Oslo. Zu den Projekten von Urgent.Agency gehören Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Strategie, Stadtplanung, Markenindentität, Grafikdesign, Raumgestaltung, Bücher und Kommunikationsarbeit – oft auch in Kombination untereinander.  www.urgent.agency.

Gianni Colombo Spazio Elastico, 1967-1968 Elastische Schnüre, Schwarzlicht, elektrische Motoren Dimensionen variabel

Gianni Colombo, Spazio elastic, 1967-68, Foto: Otto Saxinger

Ein eigenartiges Gefühl löst ein weiterer Raum beim Besucher aus, man betritt eine dunkle Kabine in der sich ein UV-Licht reflektierendes Raster aus Fäden, das mechanisch betrieben und bewegt wird, zwischen Wand, Boden und Decke, spannt. Dieses fluoreszierende Fadennetz verändert sich durch die Bewegung so dass dieser Raum selbst in Bewegung gerät und somit „elastisch“ wird.

Durch die stete Verformung dieses Netzes aus Lichtlinien tauchen die BetrachterInnen in einen sich unablässig neu definierenden Raum ein.

Gianni Colombo war einer der bedeutendsten Vertreter der kinetischen Kunst in Italien und Mitbegründer der Gruppo T deren Anliegen es war, tempo („T“), also die Zeit, aber auch das Publikum mittels Bewegung einzubinden. Mit seinem Ambiente – betretbaren Räumen mit schiefen Böden und Säulen -, Bariestesie (Treppen) oder den Spazi elastici konzentrierte sich Colombo ab 1964 zunehmend auf die räumliche Wahrnehmung. *1937 in Mailand/It, + 1993 in Melzo/I T, lebte und arbeitete in Mailand und Wien/AT   http://www.archiviogiannicolombo.org/en/ Marino Apollonio Spazio ad Attivazione Cinetica, *1966 – + 2015

Ein überdimensionales optisches Phänomen, das aus nächster Nähe zu betrachten und zu nutzen ist, entfaltet seine optische Wirkung erst durch die unterschiedlichen Blickwinkel.

Katharina Lackner, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Direktor Martin Sturm (v.l.n.r.) (Foto: Land OÖ/ Stinglmayr)
Marina Apollonio Op-ART/ Foto: © Christa Linossi

Op-ART ist die in den 1950er-Jahre entstandene Kunstrichtung, die optische Täuschungen durch musterähnliche Wiederholungen entstehen lassen. Marina Apollonio zählt zu den Pionierinnen der Op-Art. Für den Sinnesrausch wurde dieser konzentrische Kreis installiert, der die Perspektive von oben auf das Schwarz-Weiß GEHALTETE GRAFISCHE Muster den Sehsinn herausfordert.

Beim Betrachten geraten die schwarzen Linien vor der leuchtend weißen Grundfläche scheinbar in Bewegung. Die grafische Textur der Boden-Installation aktiviert sich ins Räumliche und wirkt wie eine fließende, elastische Welle.

Mit einfachen Mitteln schafft die Künstlerin auch hier Strukturen, die sich vor den Betrachterinnen in dynamische Bilder verwandeln. Schwarz-weiß flimmernd, gipfelt die physikalische Wirkung des Bewegtbilds in Nachbildern, die direkt auf das Bewusstsein einwirken. Die italienische Künstlerin entwickelt elementare Formen, die sich gegeneinander verschieben und überraschende Bewegungs- und 3D-Effekte somit auslösen. *1940 in Triest/IT, lebt und arbeitet in Venedig/IT https://arthive.com/artists/78084~Marina_Apollonio/works

NUMEN / FOR USE   Tube Linz 2019

Begehbare Installation Auftragsarbeit OÖ Kulturquartier

Die BesucherInnen werden bei TUBE Linz zu Akteurinnen, die sich in einem Geflecht aus Linien neue Perspektiven erschließen und in der gemeinsamen Bewegung miteinander „vernetzen“.

Numen/For Use, Tube Linz 2019 Foto: Otto Saxinger
Numen/For Use, Tube Linz 2019 /Foto: © Christa Linossi

Raumergreifend hat sich das Konstrukt aus Sicherheitsnetzen wie ein Parasit in der Stahlstruktur des voestalpine open space eingenistet und verwandelt ihn in ein sinnliches Erlebnis, das allerdings körperlichen Einsatz verlangt: Hier darf geklettert werden! Tunnelartige Gänge führen zu organisch anmutenden Kammern, Orten der Kontemplation, die das Gefühl des freien Schwebens suggerieren. Hoch hinauf führen die grobmaschigen Schläuche und eröffnen von dort wiederum unbekanntem, neuem Blickwinkel.

Numen/For Use, Tube Linz 2019 und Direktor Martin Sturm darin gefangen? /Foto: © Christa Linossi

Numen/For Us ist ein Kollektiv, das in den Bereichen Konzeptkunst, Szenografie, Industrie- und Raumgestaltung sowie Kunst arbeitet. Seit 2008 konzentriert es sich auf die Konfiguration von Objekten und Konzepten ohne vordefinierte Funktion, was hybriden und experimentellen Arbeiten.

*1998 gegründet, Sven Jonke Berlin/DE; Christoph Katzler Wien/AT und Nikola Radeljkovic ZagrebK/HR http://www.numen.eu/

Beginnen sie mit dem Punkt und spazieren sie mit ihm zur Linie und diese Linie führt wiederum als Leitfaden durch die Ausstellung. Die Ausstellung ist auf alle Fälle SEHENSWERT, sie bereuen es nicht, wenn sie sich diesem SINNESRAUSCH hingeben.

http://www.sinnesrausch.at/

Giochi di potere – il potere oscuro

Titel meiner Arbeiten: Machtspiele – die dunkle Macht / Giochi di potere – il potere oscuro

Meine Arbeiten aus den Jahren 2016 befassten sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls mit Macht und dunkler Macht und ich würde meinen, sie passen aktuell zum derzeitigen Thema in der Welt und nun auch im kleinen Österreich. Es geht um nichts anderes mehr als um Machtspiele. Warum eigentlich? Muss Macht sein?

NOW OR NEVER

Sommerszene 2019 vom 17. – 29. Juni 2019

Somerszene Salzburg 2019 Marco Döttlinger_Euch sprechen die Steine_Foto: © Bernhard Müller

Somerszene Salzburg 2019 Marco Döttlinger_Euch sprechen die Steine_Foto: © Bernhard Müller

Die Sommerszene startet heuer mit dem Thema „Now or Never“ das Festival in Salzburg und zeigt wieder performative Künste.

Video © Sommerszene 2019 / Szene Salzburg

Im Zentrum des Programms stehen wieder Inhaltliche und ästhetische Vielfalt der Bühnenkünste im Mittelpunkt. Mit insgesamt 14 Produktionen, davon sind 5 Uraufführungen und 5 österreichische Produktionen. Die Produktionen aus neun verschiedenen Ländern überwältigen mit fulminantem Tanz und bildstarken Inszenierungen. Die österreichischen Choreographen_innen, Performer_innen und Theatermacher setzen sich mit dem Stadtraum genauso auseinander, wie mit den Bühnen an verschiedenen Schauplätzen. Des Weiteren eröffnen sich auch neue Fragestellungen zu gesellschaftspolitischen und sozialen Themen.

Eröffnet wird die Sommerszene mit der Produktion RULE OF THREE choreographiert wird das Stück von dem international gefragten Choreographen Jan Martens. Lt. Pressetext „Das Stück ist eine ungebändigte Mischung zwischen Bewegungs- und Musik-Meditation und wechselt dabei zwischen Stille und Explosion, Exaktheit und Intuition, Gefühl und Verstand. Das exzellente Tänzertrio lässt sich dabei von der perkussiven Live-Musik des amerikanischen Komponisten NAH antreiben. Jan Martens gelingt ein rebellisches, leidenschaftliches und furioses Stück Choreografie, das sich irgendwo zwischen Konzert-Performance, Kurzgeschichtensammlung und Facebook-Pinnwand, zeitgenössischen Dramen und Alltagsereignissen positioniert“.

Dieser energetische Tanz und seine expressiven Gesten klingen vielversprechend.

Produktion von Jan Martens RULE OF THREE: Video © Sommerszene 2019 / Szene Salzburg

Interessant dürfte auch die Inszenierung von dem Salzburger Choreograph und Regisseur Hubert Lepka werden. Hier handelt es sich um eine Uraufführung HERDE und STALL. Eine Handvoll Tänzer_innen und Schauspieler_innen hausen mit einer Handvoll Geißen, Kitzlein, Kalb und Geflügel in einem gemeinsamen Gehege. Sie bilden eine kleine Herde, zuerst als Probe im öffentlichen Raum bei der Pferdeschwemme, dann im Theater er SZENE. Die Pferdeschwemme wird an zwei Tagen zur öffentlichen Probebühne. Es ist ein markanter Punkt und natürlich auch ein touristischer Hotspot in der Salzburger Altstadt. Lepka ging es bei diesem Projekt um die Beziehung zwischen Menschen und Natur, Ackerbau und Viehzucht. Als Vorlage zu diesem Stück diente, die Erzählung aus dem Alten Testament von Abraham und dessen Sohn Isaak. Musikalischer Untermalung bedient man sich von Kirchenmusik und zeitgenössischer Elektronik.

Mit FOUND POEMS wird die in Wien beheimatete Choreographin und bildende Künstlerin Andrea Maurer poetische Kunst präsentieren. In Kurzlesungen (Dauer ca. 15 Minuten) wird sie Programmtexte zum Festival, als objet trouvés in buchstäblicher Zerlegungsarbeit zu miniaturhaften Text-Skulpturen umbauen. Dies kann passieren am Gehsteig, hinter einem Mauervorsprung, auf einer Treppe oder neben einer Sitzbank. Es wird eine Vorstellung in einer Programmtextzerlegungs-Intervention zwischen Dada, konkreter Poesie und Situationismus sein.

Was kommt auf Salzburg dem NEUTOR, dem in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde, zu? Mit dem Titel Euch sprechen die Steine inszeniert der in Salzburg beheimatete Komponist Marco Döttlinger, eine Klanginstallation. Er wird den Fußgänger- und Fahrradtunnelweg des Neutores zum Schwingen bringen. Die Wörter Te saxa loquuntur (Dich sprechen die Steine) über dem Ostportal des Tunnels inspirierten ihn zum Titel. Konkrete Klänge, die vor Ort für diese Arbeit aufgenommen wurden, dienen dabei als Ausgangsmaterial. Mit konkreten Klängen und komponierten Instrumental-Passagen wird somit eine akustische Verdichtung geschaffen.

Wieder bespielt wird zum Festival auch der Bahnhofsvorplatz während der Sommerszene. Große fortbewegende Skulpturen aus Körpern und Objekte werden den Bahnhofsvorplatz in Besitz nehmen. Die Choreographin Ingri Fiksdal macht mit ihrer Reihe Diorama, in der sie eine spezifische Ansicht natürlicher und urbaner Landschaften in verschiedenen Städten und Kontexten inszeniert, erstmals auch in Salzburg Station. Es besteht aus formaler Ästhetik und gelungener Verschmelzung aus Tanz, Sound, Licht und Kostümen.

Ein weiteres dialogisches Format ist SEHEN UND SPRECHEN oder WATCH & TALK bei dem sich Künstler_innen, Expert_innen und Publikum im Anschluss an die Vorstellungen im SZENE Theater über Inhalt, Form, Arbeitsweise, Ästhetik und Kontext der Stücke austauschen können.

Neu ist auch, ein STAMMTISCH, der an 4 Abenden stattfinden wird. Zwei Gastgeber_innen erwarten SIE und SIE können sich mit den Künstler_innen und Expert_innen aus unterschiedlichen Bereichen über Kunst, Alltag, Kultur und Gesellschaftspolitik diskutieren.

Termine:


Good to Know

Die Programmpräsentation Good to Know der Sommerszene bietet allen Interessierten die perfekte Gelegenheit, um sich einen detaillierten Überblick über die eingeladenen Stücke zu verschaffen. (Di 21. Mai, 19.00 Uhr, SZENE Theater, Eintritt frei, Anmeldung: info@szene-salzburg.net)

Die Sommerszene ist mit Sicherheit heuer sehr spannend, brechen sie aus dem Alltag aus und tauchen sie in eine andere Welt ein und holen für sich das Beste heraus.

www.szene-salzburg.net

CAMERATA Salzburg Programm 2019/2020

Orchester CAMERATA Salzburg /© Pia Clodi

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MUSS SEH’N

SALZBURGER MUSEUMSWOCHENENDE am 18. Und 19.Mai 2019

Interessieren Sie sich für Museen? Ja, dann sollten Sie den Termin am 18.Mai und 19.Mai 2019 in Salzburg wahrnehmen.

Zum 5. Mal laden Museen und Sammlungen in Stadt und Land ein, die Kunst- und Kulturschätze, welche die Salzburger Museen in Stadt und Land zu bieten haben, kennenzulernen. Geboten werden von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr spannende Sonderprogramme und Veranstaltungen bei FREIEM EINTRITT.

Zwei besondere Tage in 54 Museen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Die Vielfalt und der Ideenreichtum der einzelnen Häuser zeigen sich heuer wieder in dem reichhaltigen Angebot für Jung und Alt.

Am Samstag, 18. Mai 2019 werden als Auftakt des Salzburger Museumswochenende die Tore der neun Museen in der Stadt Salzburg sowie das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain geöffnet.

Am Sonntag, 19. Mai 2019 werden 43 Regionalmuseen in allen Bezirken, Einblicke in ihre Kulturschätze und Kulturleben gewähren. Am stärksten vertreten sind der Flachgau mit 14 und der Pongau mit 12 Einrichtungen, gefolgt vom Tennengau und dem Pinzgau mit je 7 Museen und dem Lungau, mit 3 Institutionen.

Eine Museums-Roas im Flachgau und ein Kultour-Sonntag im Tennengau kann ebenfalls zu einem spannenden Erlebnis werden. Die „Museums-Roas“ im nördlichen Flachgau bietet einen kostenlosen nostalgischen Shuttle-Service im stilechten Oldtimer-Bus Mercedes O 321 H zwischen den Stille-Nacht-Museen in Arnsdorf und Oberndorf, dem Torf-Glas-Ziegel-Museum Bürmoos und dem Hochzeitsmuseum im Hellbauerhaus Göming an. Im Tennengau findet der „Kultour-Sonntag“ statt, zu dem sich 6 Museen zusammengeschlossen haben. Der Pinzgau wird mit einem Sonder-Dampfzug der Pinzgauer Lokalbahn zwischen Zell am See und Krimml – teilnehmende Museen in Kaprun, Niedernsill, Uttendorf, Mittersill und Bramberg – die Besucher zu den Museen bringen. Nähere Informationen zu den teilnehmenden Museen und zum Programm erhalten Sie unter  www.museumswochenende.at

Der etwas andere Familienausflug – wäre, dass nicht etwas? Gleichzeitig dabei die Kulturschätze von Stadt und Land kennenzulernen.

HALTUNG

Flagge zeigen im Leben und Politik von Reinhold Mitterlehner

HALTUNG / Foto: © Christa Linossi

HALTUNG als Buchtitel? Was will der Autor damit ausdrücken? Innere Grundeinstellung die jemanden Denken und Handeln prägt? Oder meint er Körperhaltung?

Weder das eine noch das andere: Reinhold Mitterlehner, der diesen Weg ging, sachorientiert, gerade und ohne machtpolitische Verbiegungen – kurz, wie man eine HALTUNG kultiviert und lebt – erzählt er uns in diesem Buch. Weiterlesen