Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur

Interview mit dem aus Südtirol stammenden Künstler Ulrich Egger

Ulrich Egger wurde 1959 in St. Valentin auf der Haide in Südtirol, geboren. Er studierte in an der Accademia di Belle Arti in Florenz. 1985 erhielt er sein Abschlussdiplom in Bildhauerei. Er lebt und arbeitet in Meran. Weiterlesen

KREATIVE ROBOTIK – neue Ausstellung im Ars Electronica Center

Ars Electronica hat die Nase wieder vorne und präsentiert junge kreative Köpfe, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wofür Roboter in Zukunft überall eingesetzt werden können.

© Video von Ars Electronica zeigt in der Video Show die Eröffnungsveranstaltung zu “Kreative Robotik“ im Ars Electronica Center

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SALZBURGER FESTSPIELE will seine Festspiel-Kostüme wieder an den Mann/Frau bringen….

Ein großer Teil der Festspiel-Kostüme muss wieder verkauft werden um Platz für Neues zu schaffen!

 Zum großen öffentlichen Kostümabverkauf laden die Salzburger Festspiele wieder am 10. Februar 2017 in Salzburg* Wertvolle Einzelstücke aus bekannten Inszenierungen kann man hier ebenso erwerben, wie Kostümteile, besondere Stoffe und Zubehör aus dem Lager und dem Fundus der Kostümabteilung und der Maske der Salzburger Festspiele. Weiterlesen

40 Jahre > CENTRE GEORGE POMPIDOU in Paris

Zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts

Am 31. Januar 1977 eröffnete in der französischen Metropole Paris eines der verrücktesten und interessantesten Museen (heute weltberühmt) Centre George Pompidou:

Das Centre George Pompidou für zeitgenössische Kunst hat mit diesem Industriebau die Pariser Romantik durchbrochen. Für die damalige Zeit eine sehr gewagte Architektur, die eher einer Industrieanlage gleicht als einem Museum.

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Bild: La façade du Centre Pompidou © Philippe Migeat, 2015

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KEIMENA – documenta 14

Keimena ist ein wöchentliches Filmprogramm, das von dem griechischen Fernsehsender ERT ausgestrahlt und von der documenta 14 gestaltet wird. Jeden Montag um Mitternacht, bis zum 18. September 2017 Durch die Zusammenarbeit mit der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt Griechenlands ERT versucht das Projekt die Reichweite der documenta 14 ins Zuhause der Zuschauer_innen zu erweitern und so neue und andere Öffentlichkeiten, Kontexte und Kontingenzen zu schaffen.

Nach den jeweiligen Ausstrahlungsterminen sind die Filme weitere sieben Tage auf webtv.ert.gr  von Griechenland aus verfügbar.

 

Im Januar zu sehen

Keimena #7

Montag, 30. Januar 2017, 24:00 Uhr
Manazil bela abwab (Houses Without Doors), 2016, Syrien/Libanon, 90 Min.
Regie: Avo Kaprealian
Einführungstext: Rasha Salti

Manazil bela abwab ist die persönliche Chronik des Überlebens einer syrisch-armenischen Familie in Aleppo zwischen den Jahren 2011 und 2014. Der Regisseur Avo Kaprealian dokumentiert vom Balkon des Wohnhauses seiner Familie aus, wie die Stadt in ein Schlacht- und Trümmerfeld verwandelt wird, und schafft auf diese Weise ein wirkmächtiges Porträt des Alltagslebens inmitten des Krieges.

Im Februar zu sehen

Keimena #8

Montag, 6. Februar 2017, 24:00 Uhr
Ku Qian (Bitter Money), 2016, Frankreich/China, 157 Min.
Regie: Wang Bing (Künstler der documenta 14)
Einführungstext: Daniela Persico

Ku Qian dokumentiert den rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel Chinas. Der Film folgt dabei Landarbeiter_innen, die in die Stadt Huzhou ziehen, um für die dortigen Textilfabriken zu arbeiten. Der Film setzt sich unmittelbar mit den Effekten des Kapitalismus im 21. Jahrhundert auseinander: Filmemacher Wang Bing dient als Zeuge der Veränderungen im Leben derjenigen, die unter den neuen ökonomischen Umständen zur Anpassung gezwungen werden.

Keimena #9

Montag, 13. Februar 2017, 24:00 Uhr
The Forgotten Space, 2010, USA, 112 Min.
Regie: Allan Sekula und Noël Burch
Einführungstext: Monika Szewczyk

The Forgotten Space wendet sich jenen vernachlässigten Orten industrieller Zonen zu, an denen die Globalisierung auf das Meer trifft: den Hafenvierteln. Dieser zwei Stunden lange Essayfilm stellt zwischen den Häfen der Welt und den Menschen, die dort arbeiten, Beziehungen her; dies macht ihn zu einer Art Detektivgeschichte über den Betrieb des globalen Kapitals, die uns, unter anderem, auch die gegenwärtige ökonomische Zwangslage Athens begreiflich machen kann.

Keimena #10

Montag, 20. Februar 2017, 24:00 Uhr
Rabo de Peixe (Fish Tail), 2015, Portugal, 103 Min.
Regie: Joaquim Pinto und Nuno Leonel
Einführungstext: Filipa Ramos

Dieser Film zeigt den Alltag und die alltäglichen Ambitionen und Schwierigkeiten der Fischer in Rabo de Peixe (zu deutsch „Fischschwanz“), einem traditionellen Fischerdorf auf einer kleinen Azoreninsel. Die schonungslos realistische Darstellung von Menschen und Orten wird von traumähnlichen Unterwasseraufnahmen kontrastiert, die diesem Dokumentarfilm eine zutiefst persönliche und poetische Stilsprache verleihen.

 

Keimena #11

Montag, 27. Februar 2017, 24:00 UhrLoubia Hamra (Bloody Beans), 2013, Algerien/Frankreich, 88 Min.
Regie: Narimane Mari (Künstlerin der documenta 14)
Einführungstext: Olivier Marboeuf

Loubia Hamra ist das traumähnliche Porträt einer Gesellschaft, die seit Jahrzehnten von einem Gewaltkonflikt heimgesucht wird. Statt sich auf ein historisches Narrativ zu verlassen, zeigt dieser von Publikum und Kritik gefeierte Film ein spielerisches, surreales Reenactment des algerischen Unabhängigkeitskriegs, das von einer Gruppe ortsansässiger Kinder in Szene gesetzt wird.

Das Programm der Keimena-Reihe sind experimentelle Dokumentar- und Spielfilme, deren Ansätze gesellschaftliche, politische und poetische Anliegen betreffen. Die Konzepte, Themen und Positionen sind übergreifende kuratorische Visionen die mit der documenta 14 im Dialog stehen.

Es handelt sich um Filme, deren Entstehungsdaten bis in die 1970er Jahre zurückreichen, ebenso wie neue Filmarbeiten, die von der documenta 14 in Auftrag gegeben wurden. Es sind Reflexionen zeitgenössischer Themen, die in Zeiten ökonomischer Härte und gesellschaftlicher Unruhe in Griechenland wie auch anderswo relevant sind.

 

 

 

FRANZ WOLF – DER BILDER-MALER

Franz Wolf – Österreichischer Künstler, der sich  gerne selbst  als Bilder-Maler bezeichnet

Foto ©Christa Linossi: Franz Wolf

Foto ©Christa Linossi: Franz Wolf

Kurzes Statement zum Künstler:

Franz Wolf wurde 1954 in Vorarlberg geboren und beschäftigt sich schon seit 1969 intensiv mit der Zeichnung. Er übersiedelte in den 70iger Jahren nach Berlin, studierte zwischen 1980 und 1985 an der Universität der Künste in Berlin mit Schwerpunkt Akt und Malerei. 1999 ging er nach Österreich zurück und lebt und arbeitet seit diesem Zeitpunkt in Grödig bei Salzburg. Weiterlesen

2017 startete aus der Pol Position in das Rennen

6 Tage alt ist das neue Jahr, aber noch ist es ruhig in der Kunstszene. Jedoch die ersten Termine für die nächsten Kunst-Pressekonferenzen flattern schon in mein Outlook. Weiterlesen

Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu – das war 2016

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Raymond Pettibon „Homo Americanus“

MUSEUM DER MODERNE SALZBURG

Zeigt

RAYMOND PETTIBON  „HOMO AMERICANUS“

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Raymond Pettibon, No Title (homo americanus), 2015. Pen and ink on paper 26 x 18 15/16 inches (66 x 48.1 cm), Courtesy David Zwirner, New York. © Raymond Pettibon

Ein amerikanischer Künstler zu Gast im Museum der Moderne Salzburg. Wer ist Raymond Pettibon, werden sich die BesucherInnen fragen.

Raymond Pettibon ist Amerikaner und wurde 1957 in Tucson, Arizona geboren und im Alter von fünf Jahren übersiedelte er mit seiner Familie nach Hermosa Beach, einem Vorort von Los Angeles. Studierte Betriebswirtschaft an der University of California in Los Angeles und wechselte sein Studium, wo er 1977 den Grad Bachelor of Fine Arts erreichte.  Raymond Pettibon zeichnete während des Studiums bereits politische Karikaturen. 1978 publizierte er einen umfangreichen Comic Strip „Captive Chains“. Seit 1986 folgten zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Institutionen in den USA und Europa. Darüber hinaus beteiligte sich Pettibon 2002 an der documenta 11 und 2007 an der Biennale Venedig.

Die Ausstellung, eine Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg und umfasst mehr als 500 Zeichnungen, dazu Plattenhüllen, Flyer, Fanzines und Filme. „Ziel dieses Projektes ist es, das umfangreiche Werk erstmals zu strukturieren und als einen komplexen Zusammenhang zu zeigen“, erklärt der Gastkurator der Ausstellung Ulrich Loock.

Als ich mir die Arbeiten im Museum der Moderne ansah, war mein erster Gedanke COMIC und doch wieder nicht, die harten Kontraste seiner in der Mehrzahl schwarzweißen Tuschzeichnungen erinnern eher an den Film „noir“. Zu Beginn seiner Karriere hat Pettibon tatsächlich Standbilder von Videobändern abgezeichnet und daher  stellte ich mir die Frage, wie reiht man Pettibon nun wirklich ein? Ich kam zu dem Entschluss, einfach in das Medium ZEICHNUNG, da sich seine grafischen Zeichnungen auf Monochrome Malerei (Tinte auf Papier, Bleistift oder gelegentlich Aquarell) beschränken. Jedoch um wieder auf Comic zu kommen, verdankt Pettibons die Bildsprache dem Formenrepertoire der Comics und Cartoons, aus dem er sich ebenso bedient wie bei William Blake und,  vor allem, aus dem großen Fundus der erzählenden Literatur. Denn das Charakteristische seiner Bilder ist die Verbindung von Bild und Schrift. Die Texte stammen aus seiner eigenen Phantasie oder sind direkte und indirekte Zitate aus Werken der Literatur.

Pettibon schafft ein persönliches Universum mit ein paar wiederkehrenden Themen, Charakteren und Symbole. Seine Arbeiten die teilweise in Abschnitten eingeteilt ist, hat für mich auch den Charakter eines gezeichneten Tagebuches. Eine schier unüberschaubare Fülle von Bildern und Buchstaben bedrängt den Betrachter. Pettibon macht sich so den gesamten Ausstellungsraum zu eigen, der er in ein narratives Labyrinth das sich in seiner persönlichen Obsession verwandelt.

 

Die Ausstellung ist interessant und läuft noch bis 12. Februar 2017.

Portrait eines österreichischen Künstlers der Karriere in den Niederlanden macht

Chat mit dem Künstler Heribert Wagner

Karel Gustav van Aalst (Art promotor and advisor, freelance journalist, art curator, editor, lebt ebenfalls in Maastricht/Niederlande) machte mich auf den Künstler Heribert Wagner aufmerksam. Heribert Wagner der seit 1978 in den Niederlanden lebt, hat sich in der Niederländischen Szene bereits einen Namen als Maler, Geiger und Komponist gemacht. Sein Atelier liegt bei Rotterdam, wo er konstant an neuen Gemälden arbeitet und diese auch in Verbindung mit Kompositionen bringt. Dies war der Startschuss für ein Chat Interview. Weiterlesen