Illusions and reality

Art is my life!
What are illusions? A wrong perception of reality
What is an illusionist? An illusionist is an artist who mostly uses technical means to create illusions in his audience

The illusion doesn’t become reality or does it ? 1/ experimental photo work by © Christa Linossi 2021 – From the series Illusions
The illusion doesn’t become reality or does it ? 2/ experimental photo work by © Christa Linossi 2021 – From the series Illusions

MIT GENUSS WANDERN ZWISCHEN STEIERMARK UND SOLWENIEN

Ein Wanderführer GRENZENLOS GEHMÜTLICH von Anni und Alois Pötz

Cover Verlag Anton Pustet

Der Frühling steht schon vor der Tür und wir freuen uns schon, dass wir wieder raus in die Natur gehen können. Die Wanderschuhe stehen in den Startlöchern und mit diesem Buch können Sie sich neue Ziele aussuchen und losstarten. Was hindert Sie noch daran?

Worum geht es in diesem Buch?

Anni und Alois Pötz geben Informationen wie man sich das Vulkan- und Schilcherland über die Südsteirische Weinstraße bis in das slowenische Prekmurje und in die Stajerska erwandern kann. Man kann hier auch bei den grenzüberschreitenden Wanderungen, nicht nur kulturelle und kulinarische Besonderheiten entdecken, sondern sie öffnen auch den Blick in eine gemeinsame Geschichte. Im Inhaltverzeichnis von 1-40 wird man hier schon auf die verschiedenen Wanderungen hingewiesen, die dann Punkt für Punkt gut beschrieben werden. Präzise Routenbeschreibungen, Kartenausschnitte zur Orientierung, Nützliche Hinweise zur Erreichbarkeit mit Öffis und Auto und last not least Einkehrtipps.

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Wer gerne wandert und Neues kennenlernen will, sollte zu diesem Wanderführer greifen. Das Hügelland zwischen Riegersburg und der Soboth, Bad Radkersburg, Maribor und Slovenj Gradec weist auf charmante Dörfer, prunkvolle Schlösser und alte Vulkane hin. Eine Wanderung zwischen zwei Ländern, die freundschaftlich miteinander verbunden sind. Als gebürtige Steirerin kenne ich dieses Hügelland sehr gut und kann es nur weiterempfehlen.

DIE AUTOREN

Alois Pötz: Mag.geb.1953, Studium der Theologie und Geografie. Ehemaliger AHS-Lehrer und Lehrbeauftragter am Institut für Geografie und Raumforschung in Graz. Publikationen in Fachzeitschriften, Schulbuchautor.

Anni Pötz: Ihre Liebe zur Natur, zum Wandern und zum Reisen hat Anni Pötz zur Fotografie gebracht. So ist die ehemalige Arzthelferin und Flötenlehrerin oft mit dem Wohnmobil und per pedes unterwegs, um neue attraktive Ziele zu entdecken.

Erschienen ist das Buch

2021 im Verlag Anton Pustet, Salzburg ISBN 978-3-7025-1011-4 https://pustet.at/de/home.html

TURMSCHATTEN

von Peter Grandl

Foto: Christa Linossi

ein Thriller über drei Neonazis

Worum geht es in diesem Buch?

Es ist nicht nur ein Thriller, sondern auch mit viel realem Hintergrundwissen gespickt. Hauptakteur dieses Romans ist Ephraim Zamir, ein Jude, der die Todesmaschinerie Auschwitz überlebte, den die Erinnerung an die Zeit, an den Tod seiner gesamten Familie ihn Tag für Tag quälte. In einer kleinen normalen Stadt erwarb er ein Grundstück mit dem Turm und hatte keine Ahnung was sich hier 1945 abspielte. Er baute den Turm um, die Einwohner dieser Stadt hassten diesen Turm und empfanden ihn als Schandfleck. Es beginnt mit einem Prolog DER TURM aus dem Jahr 1945, pendelt dann zwischen den 80iger und 90iger Jahren zu Rückblicken und geht dann wieder über ins Jahr 2010, wo der Thriller eigentlich stattfindet. Peter Grandl recherchierte dafür mehrere Jahre lang über die rechtsradikale Szene, über jüdisches Leben in Deutschland und die Macht der Medien. Er begleitete auch Polizeieinsätze und kann dadurch auch authentisch aus den jeweiligen Milieus berichten.

Ein Thriller, der die Grenzen zwischen Gut und Böse aufhebt.

Kurzer Auszug: „Es ist eine ganz normale deutsche Stadt, in der ganz normale Rechtsradikale leben. Als diese vom geplanten Bau einer neuen Synagoge hören, wollen sie den um jeden Preis verhindern. Also statten sie dem Hauptfinanzier der jüdischen Gemeinde einen Besuch ab. Der Überfall gerät außer Kontrolle, und der alte Mann dreht den Spieß um – kurz darauf befinden sich drei Neonazis in der Gewalt des Juden. Er hält sie im Keller seines Hauses gefangen, eines mittelalterlichen Turms, und fordert die Öffentlichkeit zu einem Online-Voting auf: Freilassung oder Hinrichtung?“

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Es ist ein Thriller, spannend geschrieben und es verbirgt sehr viel Wahres im Hintergrund. Thriller-Leser kommen bei der Lektüre voll auf ihre Kosten. Nach Rücksprache mit dem Autor, für einen Thriller bräuchte es keine 500 Seiten, (sollte eventuell dies Leser abschrecken!) aber er wollte die realen Hintergründe in diesen Roman einfließen lassen, um den Leser darauf auch hinzuweisen, dass nichts so ist, wie es oft scheint. 

DER AUTOR

grandl-peter- © Proxenos GmbH

Peter Grandl, geboren 1963, war als Filmregisseur sowie als Marketingleiter bei Senator Film tätig. Er rief die Musiker-Plattform AMAZONA.de ins Leben und ist bis heute als Chefredakteur für das Magazin tätig.  In seiner Freizeit hält er sich am liebsten in den Bergen auf (hier kann er Kraft tanken für neue Visionen) oder produziert im eigenen Studio elektronische Musik.

Erschienen ist das Buch

Im Jahr 2020 in der Eulenspiegel Verlagsgruppe Buchverlage GmbH >< Verlag „Das neue Berlin“ ISBN 978-3-360-01356-9

Rauriser Literaturtage 2021

vom 07. April 2021 – 11. April 2021 als Livestream!

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Die Rauriser Literaturtage werden aufgrund der bestehenden Situation im Land Salzburg, im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie bedauerlicherweise ohne Publikum in Rauris stattfinden.

Die Situation der Infektionen hat sich in den letzten Tagen nicht verbessert und man vermutet, dass die Zahlen weiterhin ansteigen werden. Es besteht aber auch keine verlässliche Perspektive hinsichtlich der Durchführung von Veranstaltungen nach Ostern. Dazu kommt noch ein weiterer negativer Punkt, dass das Übernachtungsangebot nicht in ausreichendem Maß gewährleistet sein wird, um dem Publikum eine längere Anwesenheit im Ort Rauris zu ermöglichen.

Die gute Nachricht, man hat sich jedoch entschieden, die Rauriser Literaturtage 2021 mit Lesungen und Gespräche – möglichst aus dem Mesnerhaus – im Online Stream anzubieten. Viele Autorinnen und Autoren haben bereits zugesagt, trotz allem für des Livestreams nach Rauris zu kommen.

Angela Lehner ist Rauriser Literaturpreisträgerin 2020

Lehner_Angela_Foto: ©_Ramona Waldner

Eröffnet wird die Veranstaltung im Livestream am 7. April 2020 mit der Lesung der Preisträgerin Angela Lehner des Rauriser Literaturpreis 2020 für den Roman „Vater unser“ um 19:00 Uhr im Mesnerhaus.  

Benjamin Quaderer ist Rauriser Literaturpreisträger 2021

Autor Benjamin Quaderer © Jens Oellermann / Luchterhandverlag

Auch Benjamin Quaderer wird 7.April 2021 um 19:00 Uhr aus seinem neuen
Roman „Für immer die Alpen“ lesen. Die Laudatio für den Preisträger 2021 hält Anne-Sophie Scholl.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Website www.rauriser-literaturtage.at

Es ist wichtig Kunst auch in schwierigen Zeiten – wenn sie auch oft nur in einem Online-Stream stattfinden können – zu präsentieren. Die Rauriser Literaturtage haben sich dafür entschlossen und Literaturbegeistere werden es Ihnen danken.

Threw my memories away!

experimental photo work by © Christa Linossi 2021 from the series Dream catcher

I tore the memories to pieces on a windy afternoon

DIVERSITY UNITED

ZEITGENÖSSISCHE KUNST AUS EUROPA

Lucy-Orta_Antarctic-Village-No-Borders-2007_16.9_web-845×684 Fotomaterial: Stiftung für Kunst
und Kultur e.V.

Diversity heißt das Schlagwort 2021. Diversity, ob im Business oder nun auch in der Kunstszene, überall taucht dieses Wort auf.

Diversity United – zeitgenössische Kunst aus Europa betrifft eine grenzüberschreitende Ausstellung, die in Berlin vom 4. Mai bis 31. Juli 2021 auf dem historischen Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof stattfinden wird.

Die rund 90 Künstler_innen aus 34 Ländern stehen mit ihren Werken für die enorme Vielfalt und Vitalität der zeitgenössischen Kunstszene Europas, von Portugal bis Russland, von Norwegen bis in die Türkei. Die Künstler_innen arbeiten grenzüberschreitend und sind auch vielfach international tätig. Christian Boltanski bringt es auf einen Punkt „Als Künstler, gehörst du allen Menschen, allen Ländern. Meine Heimat ist die Kunst und alle anderen Künstler_innen sind Teil meiner Familie“.

Gerade jetzt, in einer Zeit globaler Ohnmacht und zunehmender politischer Sprachlosigkeit, fordert die Kunst den gesellschaftlichen Dialog und dies berechtigt.

Warum wurde der Flughafen Tempelhof für dieses Projekt ausgewählt? Der Flughafen Tempelhof hat einen historischen Symbolcharakter, er ist Europas größtes ikonisches, monumentales Denkmal und Spiegel der Geschichte Europas. Schrittweise wird er zu einer „Stadt“ für Kunst, Kultur und Kreativität.

Ahtila-Eija-Liisa_LOVE_DSC7472_v2-845×684 Fotomaterial: Stiftung für Kunst
und Kultur e.V.

KÜNSTLER*INNEN // ARTISTS

Eija-Liisa Ahtila, Andreas Angelidakis, Michael Armitage, Yael Bartana, Georg Baselitz, Bluesoup, Christian Boltanski, Monica Bonvicini, Sonia Boyce, Pavel Brăila, Maurizio Cattelan, Olga Chernysheva, Tacita Dean, Rineke Dijkstra, Aleksandra Domanović, Constant Dullaart, Olafur Eliasson, Kristaps Epners, Valérie Favre, Pia Fries, Adrian Ghenie, Gilbert & George, Antony Gormley, Manuel Graf, Ane Graff, Petrit Halilaj, Mona Hatoum, Sheila Hicks, Sanja Iveković, Isaac Julien, Ilya and Emilia Kabakov, Patricia Kaersenhout, Šejla Kamerić, Erik Kessels & Thomas Mailaender, Anselm Kiefer, Kapwani Kiwanga, Peter Kogler, Irina Korina, Eva Kot’átková, Alicja Kwade, Kris Lemsalu, Cristina Lucas, Goshka Macuga, Kris Martin, Dóra Maurer, Annette Messager, Marzia Migliora, Boris Mikhailov, Richard Mosse, Ekaterina Muromtseva, Henrike Naumann, Mariele Neudecker, Katja Novitskova, Ahmet Öğüt, Roman Ondak, Lucy + Jorge Orta, Dan Perjovschi, Grayson Perry, Anders Petersen, Agnieszka Polska, Tal R, Paula Rego, Gerhard Richter, Ugo Rondinone, Adam Saks, Anri Sala, Fernando Sánchez Castillo, Tristan Schulze, Yinka Shonibare CBE, Katharina Sieverding, Slavs and Tatars, Nedko Solakov, Jan Svenungsson, Wolfgang Tillmans, Rosemarie Trockel, Tatiana Trouvé, Luc Tuymans, Martina Vacheva, Ulla von Brandenburg, Marko Vuokola, Rachel Whiteread, Per Wizén, Erwin Wurm, Cerith Wyn Evans, Nil Yalter, Yan Pei-Ming

Diversity United wirft Fragen nach Freiheit, Würde, Demokratie und Respekt auf und beleuchtet die künstlerische Produktion in Europa im Kontext historisch relevanter und aktueller Themen wie politische und persönliche Identität, Migration, (mentale) Landschaft und vieles mehr auf.

Kuratorinnen und Kuratoren: Walter Smerling (Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn) Simon Baker (Maison Européenne de la Photographie, Paris) Faina Balakhovskaya (Autorin und Kuratorin, Moskau) Kay Heymer (Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf) Pontus Kyander (Autor und Kurator, Helsinki) Camille Morineau (AWARE, Kuratorin, Paris) Johanna Neuschäffer & Anne Schwanz (Office Impart, Berlin) Hilke Wagner (Albertinum, Dresden) Peter Weibel (ZKM Karlsruhe)

Kooperationspartner Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Petersburger Dialog e.V. und wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland unterstützt.

Wir dürfen gespannt sein, wie dieses Projekt Diversity United über die Bühne gehen wird.

RICCARDO MUTI und die Salzburger Festspiele 2021

Riccardo Muti © Todd Rosenberg by courtesy of www.riccardomuti.com

Riccardo Muti einer der großen Dirigenten, feiert im Sommer 2021 seinen 80. Geburtstag. Er feiert nicht nur seinen Geburtstag, sondern auch sein 50jähriges Bühnenjubiläum bei den Salzburger Festspielen. Seit 1971 dirigierte Muti alljährlich bei den Salzburger Festspielen.

Es ist daher naheliegend, dass er zu seinem Geburtstag und Bühnenjubiläum mit den Wiener Philharmonikern erstmals in seiner langen Dirigentenkarriere BEETHOVENS Missa solemnis dirigiert.  Diese komponierte Missa solemnis in D-Dur, op.123, ist eine der bedeutendsten Leistungen des Komponisten und zählt zu den berühmtesten Messen.

Riccardo Muti ein italienischer Dirigent, geboren 1941 in Neapel. Er stammt aus einem sehr musikalischen Elternhaus, die sein Interesse für Musik sehr förderten. Er bekam in jungen Jahren bereits Klavier- und Gesangsunterricht.

Am Conservatoire di Musica san Pietro a Majella in Neapel, absolvierte er ein Musikstudium und schloss dieses als Pianist ab. Komponieren und Dirigieren lernte Muti am Mailänder Verdi-Konservatorium.

Riccardo Muti dirigierte nicht nur die wichtigsten Orchester der Welt, sondern trug auch zu den Berühmten Stücken wie Verdis Repertoire, Ernani, Nabucco, I Vespri Siciliani, La Traviata, Attila, Don Carlos, Aida und vieles mehr sein bestes bei. Als er zum 150jährigen Jubiläumskonzert der Wiener Philharmoniker eingeladen wurde, erhielt er vom Orchester den „Goldenen Ring“, ein besonderes Zeichen der Wertschätzung und Zuneigung, das nur wenigen ausgewählten Dirigenten zuteilwurde.

Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti, Dirigent © Salzburger Festspiele / Marco BorrelliWiener Philharmoniker Riccardo Muti, Dirigent

Steh dir selbst nicht im Weg!

Internationaler Weltfrauentag 2021

Zum Thema „Internationaler Weltfrauentag 2021“
2021 Fotomontage © Christa Linossi

AUS DEM SCHATTEN TRETEN!

Frauenwelttag am 08.03.2021

Zum Thema FRAUENWELTTAG, habe ich bei meinen Photoarbeiten die 2014 entstanden sind, interessante Arbeiten gefunden. Diese Arbeiten, die ich 2014 produzierte, haben heute genauso noch ihre Gültigkeit.

Frauen sollen sich SICHTBAR machen und aus dem Schattendasein heraustreten, das gilt im 21. Jahrhundert mehr als den je.  

Wir müssen nicht immer alles erklären, wir sind so mit unseren vielen Handlungen im täglichen Leben beschäftigt, dass wir auf uns selbst vergessen.

„DER SCHATTEN ALS HINDERNIS“ Arbeit von Christa Linossi aus dem Jahr 2014 © Christa Linossi
„AUS DEM SCHATTEN HERAUS“ Arbeit von Christa Linossi aus dem Jahr 2014 © Christa Linossi

Ein halbes Jahrhundert Rauriser Literaturtage Innergebirg von 1971–2021.

Mesnerhaus Haus für Kultur & Literatur Foto: lichtfarben.at

Die Rauriser Literaturtage 2020 mussten aufgrund der sich rasend ausbreitenden Covid-19-Pandemie abgesagt werden und somit konnte man 50 Jahre Rauriser Literaturtage nicht gebührend feiern.

Wie sieht es nun ein Jahr später aus? Die Pandemie hält Europa nach wie vor noch in Atem. Die Veranstalter nehmen einen zweiten Anlauf von 7. April bis 11.April 2021, dann soll es wieder heißen „Rauriser Literaturtage“ egal in welcher Form sie auch stattfinden werden. Sollte das Festival aufgrund von COVID 19 Verordnungen nicht physisch stattfinden können, wird man sich mit Aufzeichnungen im „Mesnerhaus“, dem renovierten „Haus für Kultur & Literatur“ in Rauris, mit Livestreaming, online Lesungen (da die Autorinnen und Autoren nicht anreisen können) in Szene setzen und via Internet ausstrahlen. Was eigentlich eine gute Sache ist, denn da kann sich die ganze Welt, die an Literatur und an Rauris interessiert ist, zuschalten.

2021 gibt auch einen Überblick über die ersten 50 Jahre dieser Literaturtage, eine reich illustrierte Publikation zum Jubiläumsjahr wird ebenfalls erscheinen, sowie gibt es eine Ausstellung im „Mesnerhaus“, wo die Besucher_innen einen Querschnitt über 50 Jahre Rauriser Literaturtage sehen können.

Seit 1971 haben über 450 Autorinnen und Autoren aus zahlreichen Ländern bei den Literaturtagen gelesen. Dieses Festival ist auch mit dem Rauriser Literaturpreis fest verbunden. Viele Autorinnen und Autoren, die den Preis erhielten, haben in der Folge ihre Karriere gemacht – darunter mit Herta Müller die sogar Nobelpreisträgerin 2009 wurde. Herta Müller und eine Reihe anderer Rauriser Literaturpreisträgerinnen und -träger wurde für heuer zur Jubiläumssaison eingeladen, um einen Eindruck zu vermitteln, wie sie sich weiterentwickelt haben und was sie heute bewegt, worüber sie schreiben. Weitere Autorinnen und Autoren stellen aktuelle Werke aus den Bereichen Kinder- und Jugendliteratur, Lyrik und – erstmals – Spoken Word vor.

Die Rauriser Literaturtage, egal in welcher Form sie auch stattfinden werden, werden einen zeitkritischen Blick auf wichtige Themen und Formen werfen, mit denen sich eine repräsentative Auswahl an herausragender Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Gegenwart sich damit beschäftigt.

Der Rauriser Literaturpreis 2021 geht dieses Jahr an Benjamin Quaderer. Wer ist Benjamin Quaderer? Er ist Europäer, geboren wurde er 1989 in Feldkirch/Vorarlberg, wuchs in Lichtenstein auf, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und Wien und lebt in Berlin.  Er war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und in der künstlerischen Leitung von PROSANOVA 2014 – Festival für junge Literatur. „Für immer die Alpen“ ist sein erster Roman. Für einen Auszug daraus erhielt er den 2. Preis beim „Open Mike 2016“ und ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats und 2021 den Rauriser Literaturpreis.

Nähere Informationen über die Rauriser Literaturtage finden Sie unter der Homepage: www.rauriser-literaturtage.at