Ich bin freischaffende Künstlerin, Autorin und Kulturjournalistin. Meine Texte sind keine bloßen Berichte, sondern kleine Szenen, die das aktuelle Kunstgeschehen und die kulturelle Transformation literarisch inszenieren.
Für meine Leserinnen und Leser bleibe ich stets am Puls der Zeit – nicht massenhaft, sondern intensiv. Mein Blog ist ein Kammerspiel der Kultur: ein Ort für Kunstaffine, die Tiefe suchen statt Oberfläche.
Ich verstehe Kunst als „kulturelle Transformation“ – ein fortwährender Prozess des kritischen Weiterdenkens. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit unterschiedlichsten Kunstrichtungen und sehe im Potenzial der Kunst die Chance, Horizonte zu öffnen und Perspektiven zu verschieben.
Die Journalistin Judith Langasch entlockt dem Umweltmediziner Hans-Peter Hutter in heiteren und gleichzeitig informativen Gesprächen die neuesten Erkenntnisse und gnadenlose Wahrheiten zu Umwelteinflüssen. In diesem Buch geht es darum, wie wirken sich Pestizide, Feinstaub, Lärm auf unser Wohlbefinden aus. Hinterfragt wird in diesem Buch auch Plastik und Mikro-Plastik, diese leicht, bunt, billig – und wie schädlich sind sie nun wirklich? Diese Kunststoffe sind allgegenwärtig von A-Z. Sie sind nützlich und haben auch offensichtlich Vorteile, jedoch bei den Nachteilen schauen wir gerne weg.
GLYPHOSAT ist auch so ein Thema, welches in diesem Buch erläutert wird, es handelt sich hier um das meistversprühte Pestizid der Welt. LÄRM auch ein Thema, das nervt, stresst und uns krank machen kann. Es handelt sich hier um ein provokantes, sachkundiges, notwendiges Buch, das zum Weiterdenken anregen sollte.
Dieses Buch ist es wert zu lesen?
Für alle die sich mit der Umwelt auseinandersetzen und Akzente setzen wollen, für eine bessere Umwelt.
DIE AUTOREN
Hans-Peter HUTTER, bekannt in der Öffentlichkeit wurde der Professor im Hawaii-Hemd im Jahr der Corona-Pandemie. Alle Medienkanäle gaben ihm eine Plattform für Zwischentöne zur Pandemie. Geb. 1963 in Wien, studierte Medizin und Landschaftsökologie/Landschaftsgestaltung. Wissenschaftliche Laufbahn an der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin. Seit 2011 Leitung der Forschungseinheit „Child Public Health“.
Judith Langasch, ist Journalistin beim ORF-Magazin „konkret“. Sie ist in Niederösterreich aufgewachsen und hat Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie Psychologie in Wien studiert.
Im Flachgau/Salzburg fand 10 Tage lang zeitgenössischeKunst statt
Bushaltestelle in Hof / Foto: Christa Linossi
Die Namensgebung war sehr unglücklich gewählt. Was bedeutet SUPERGAU? Der größte anzunehmende Unfall wie zum Beispiel Tschernobyl oder Fukushima? Außerhalb Österreich denkt keiner an eine Region (Flachgau) in Salzburg! Das Wort „Gau“ kam auch im Nationalsozialismus vor und diese Namensgebung „Supergau“ wurde auch von der Geschäftsführung des Literaturhauses Salzburg sehr stark kritisiert.
Ich kann sie jedenfalls beruhigen, es handelte sich hier um keinen „SUPERGAU“ im üblichen Sinne, sondern dieser Supergau war eine imaginäre Landschaft, eine kulturelle Ur-Landschaft. Zeitgenössische Kunst auf 1000 Quadratkilometer mit 18 Projekten im Flachgau verteilt und Corona-Konform.
Der Flachgau wurde temporär zum künstlerischen Aktionsraum. Wald- und Wiesenlandschaft, Seelandschaft, Häuserlandschaft, Asphalt- und Betonlandschaft wurden während des 10-tägigen Festivals zur Bühne.
Die Projekte konnte man – wenn man viel Zeit hatte – umweltfreundlich mit Bus und Rad erkunden. Man brauchte aber gute Nerven, mit dem Bus und dem Rad viel Zeit und mit dem Auto ein gutes Navi. Denn die Beschilderung war zwar mit Plakaten vorhanden, aber wo waren die Plakate? Wo das Projekt selbst? Wer sucht der findet. Auch der Folder hatte so seine Tücken, die Telefonnummer, die auf dem Folder für Rückfragen gedacht war, wählte man die Nummer, sagte eine freundliche Stimme „die Nummer existiert nicht“. Auch wurde das Programm des Öfteren geändert, so dass der Folder seine Kompetenz verlor. Man musste auf das Internet zurückgreifen nur was tun, wenn man während des Besuches kein Internet hatte??
Strobl Tankstelle Projekt „Belvedere Flachgau“ Foto: Christa Linossi
Nun zu den Projekten, einige Projekte fand ich nach längerem Suchen und dann waren sie nicht wirklich das, was versprochen wurde. So zum Beispiel das Projekt „BELVEDERE FLACHGAU“ Das Künstlerpaar nutzte das Tankstellengebäude und machte den Raum nach oben frei.?? Hier wurde ein Baugerüst angebracht, wo man dann das Dach besteigen konnte. Von dort oben bediente man ein Fernrohr und konnte somit den Perspektivenwechsel und die Wahrnehmung zur Landschaft vornehmen. Leider war ich zum falschen Zeitpunkt dort, der Zugang zum Dach war gesperrt, weil der Künstler nicht anwesend war. Die „Sirrende Mücken im surrenden Licht“, ebenfalls am Wolfgangsee, ließ ich mal aus.
Das Projekt „STRAINING FIELD“ am Ort Abersee / Foto: Christa Linossi
Das Projekt „STRAINING FIELD“, hier beschäftigte sich die Künstlerin mit der Wahrnehmung vom Umgang mit der Natur. Die Baumkronen sollten mit einem Seil in ein Korsett gezwungen werden. Sprich die Seile wurden am Wipfel des Baumes angebracht und sollten dann so gebogen und am Erdboden wurde das Seil verankert. Das Projekt scheint gescheitert zu sein, denn die Bäume ließen sich nicht in ein Korsett zwängen, so hangen die Seile zwar schräg an den Bäumen und verankert im Boden. Diese beiden Projekte befanden sich in Strobl am Wolfgangsee und am Ort Abersee.
Projekt „Superort“ in Hof / Foto: Christa Linossi
Aufgrund dieser Enttäuschung von zwei nichts sagenden Projekten fuhr ich weiter nach Hof. Dort fand ich endlich ein Projekt vor, dass absolut einen Sinn ergab. Es war der „SUPERORT“. Gestaltet von den Künstlern Clemens Bauder, Alexander Römer und Patrik Hubmann. Es ist ein Künstlerkollektiv / ConstructLab die sich zwischen Architektur, Urbanismus, bildender Kunst und Design bewegen. Dieser „SUPERORT“ war eine begehbare Strohballenskulptur, die auch während des Festivals in Workshops partizipativ verändert, gestaltet und bespielt wurde. Das Projekt war ein Übergang zwischen der Stadt Salzburg und der Gemeinde Hof bei Salzburg (Flachgau)
Projekt „Superort“ in Hof mit den Künstlern: von r.n.l. Patrick Hubmann, Alexander Römer und Clemens Bauder Foto: Christa Linossi
Mein weiterer Besuch des „SUPERGAU“ führte mich nun in entgegengesetzte Richtung des Flachgau, nach Mattsee, Obertrum, Seekirchen. Als erstes wollte ich das Projekt „DAS GELBE VOM GAU“ aufsuchen. Mein Navi führte mich vorerst einmal quer durch Seekirchen, bis ich endlich auf dem angegebenen Bauernhof landete und von dort musste ich noch 15 Minuten Fußmarsch in Kauf nehmen, für mich Sportlerin aber kein Problem. Bei dem Projekt durch Zufall (keine Beschilderung) angekommen, lag die gelbe Nylonmembran flach am Boden. Eine Künstlerin war zwar anwesend, musste mir aber bedauernd mitteilen, dass das Gerät, mit dem man die Luft in den Ballon bläst, defekt ist und ein neues erst organisiert werden musste. Also so fiel die Besichtigung ins Wasser ohne Gebläse kein „GELBES VOM GAU“. Abgesehen davon, wäre dies ein interessantes Projekt gewesen, da es auf einem Hügel stand. Ich wollte es noch einmal besuchen, aber es fehlte mir einfach die Zeit.
Projekt “ Gelbes vom Gau“ liegt flach Foto: Christa Linossi Projekt “ Gelbes vom Gau“ so sah es aus Foto: Christa Linossi
Besuch in Mattsee im Strandbad und herrschte gähnende Leere. Das angeführte Theaterstück würde erst am späten Abend aufgeführt. Außer einer Baustelle und zwei Bällen in einer Kiste, fand ich nichts vor. Weiter in Mattsee zum Projekt „ZUKUNFT MIT ZUKUNFT“ war wieder mit Suchen angesagt. Dort angelangt, saßen wohl Künstler, aber von der „Fahrrad – Erzählwerkstatt“ bekamen wir gar nichts mit, fand ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt statt. Ich sprach mit einem Gastkünstler, der von diesem Projekt nicht sehr überzeugt war. Es fehlte an Besuchern und auch an der Umsetzung. Nach Rücksprache mit Einheimischen, teilten mir manche mit, sie haben schon was am Rande von dem „Supergau“ mitbekommen, aber was es genau ist, keine Ahnung.
Projekt „Here, Somewhere Else“ Mattsee Strandbad , Foto: Manfred Siebinger
Projekt „Here, Somewhere Else“ Mattsee Strandbad , Foto: Manfred Siebinger
In Obertrum dasselbe wieder. Man sah Plakate „Supergau“, aber man fand die Projekte nicht gleich auf Anhieb. Abgesehen davon, war in Obertrum – aufgrund einer großen Baustelle – ein Megastau, egal ob man sich mit Bus oder mit dem Auto fortbewegte, man verlor einfach die Lust nach den Projekten zu suchen. Der Bus und das Auto stehen im Stau und mit dem Rad aus der Stadt anzureisen „keine Lust“. Hier wurde der Supergau zum Superstau.
Fazit: es war ein Projekt was mehr über 450.000 Euro gekostet hat und man sich fragen muss, wo ist das Geld nun wirklich hingeflossen. Wenn man mit Einheimischen sprach, konnten viele mit dieser Kunst nicht viel anfangen, beziehungsweise bekamen sie oft gar nicht mit, dass in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Kunst stattfand. Jedenfalls es war ein Projekt, von dem man sich mehr erwartet hätte. Zu Hinterfragen wäre auch, warum wurden keine Künstler vor Ort eingeladen?
Das war der „Supergau“ im Flachgau / Foto: Manfred Siebinger
Das künstlerische Leitungsteam sind Tina Heine und Theo Deutinger, die nach einer internationalen Ausschreibung von einer Jury ausgewählt wurden.
Die Künstler_innen wurden ebenfalls von einer Jury ausgewählt und kamen aus Wien, Oberösterreich und aus Deutschland. Einheimische Künstler_innen war so gut wie gar nicht vertreten.
Ich besuchte heute die Ausstellung im Rupertinum/Salzburg und stellte fest, Rassismus ist heute noch genau so präsent wie vor XX Jahrzehnten.
Seinerzeit stellte der US-amerikanische Schriftsteller James Baldwin 1953 in seinem Essay Stranger in the Village fest: „Diese Welt ist nicht mehr weiß und wird es nie mehr sein“. (James Arthur Baldwin war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus bekannt wurde und er war schwarzer New Yorker)
Baldwins prophetischer Satz steht für eine entschiedene Kritik am weißen westlichen Denken und zugleich für einen Aufruf zu einem universellen Humanismus. In seinem Essay reflektiert er seine Erfahrung als schwarzer New Yorker, der Anfang der 1950er-Jahre in einem Schweizer Dorf zu Besuch ist. Die ausschließlich weißen Bewohner_innen begegnen dem Schriftsteller nicht mit einer feindseligen, aber doch grundsätzlich abweisenden Haltung. Sein Aussehen, seine Sprache erscheinen ihnen fremd.
Die Ausstellung This World Is White No Longer. Ansichten einer dezentrierten Welt sieht in Baldwins Kernaussage, dass der machtpolitisch dominante weiße Blick seine Gültigkeit verloren hat, eine wesentliche Grundlage für die kritische Auseinandersetzung mit Rassismus. Die Ausstellung untersucht das Potenzial des Perspektivenwechsels als eine Methode zur Dezentrierung des eigenen Blicks auf die Welt.
Betritt man das Foyer stechen einem gleich drei chromogene Farbabzüge von der Künstlerin Belina Kazeem-Kaminski entgegen. Titel der Arbeit „In Search of Red, Black and Green” ins Auge. Diese Arbeit ist insofern interessant, man sieht die Person nur von Hinten, kann nicht feststellen ob weiblich oder männlich, aber es handelt sich um eine schwarze Person, die jeweils von einem roten, schwarzen und grünen Vordergrund posiert. Die Künstlerin, Autorin und Kulturtheoretikerin Belinda Kazeem-Kamiński ist in der Schwarzen feministischen Theorie verwurzelt. Ihre Arbeiten basieren oftmals auf Recherchen zu unterdrückten Geschichten und Sichtweisen Schwarzer Menschen, die sie in Archiven, Sammlungen und Bibliotheken in Europa vorfindet.
Kara Walker definiert ihre Kunst als Widerstand gegen die Spuren, die Kolonialismus, Sklaverei, Rassismus und Apartheid in unserer Wahrnehmung hinterlassen haben. Die Künstlerin ist für ihre „historischen“ Schattenspiele bekannt, in denen sie in Form von einfachen schwarzen Scherenschnitten Bildgeschichten erzählt, die sich auf die düstere Geschichte des amerikanischen Südens vor dem Bürgerkrieg (1861–1865) und den Befreiungskampf der Schwarzen beziehen.
Das Interessante an dieser Arbeit, es wird von einem Projektor an die Wand geworfen und wenn man das Bild genau betrachtet, sieht man rechts unten, ganz kleine Figuren, die bewaffnet sind. Sind es Buschmänner, die auf Jagd nach Wild sind, ist es ein Ausdruck der Verfrachtung der Schwarzen als Sklaven von Afrika in den amerikanischen Süden?
Samuel Fosso zählt zu den führenden zeitgenössischen Künstlern Zentralafrikas. Ausgehend von seiner Arbeit als kommerzieller Porträtfotograf, fand er fast zufällig zur Kunst. In Auseinandersetzung mit der Geschichte der Studiofotografie in Afrika entwickelte er ab den 1970er-Jahren einen eigenständigen Stil eines theatralischen Selbstporträts, in dem er sich mit afrikanischen Identitätskonzepten befasst.
Es ist auch eine Kooperation in Zusammenarbeit mit der Universität Mozarteum Salzburg zustande gekommen. Ein Projekt mit der Klasse für Fotografie und Neue Medien, wo die Ausstellung Arbeiten von Studierenden präsentiert, die aus einer intensiven Beschäftigung mit verschiedenen Ausprägungen von Rassismus entstanden sind.
Die Kritik an rassistischen Denk- und Verhaltensmustern ist dabei ebenso wichtig wie die Wahrnehmung und Reflexion unterschiedlicher Sichtweisen und der Wechsel zwischen verschiedenen Identitätskonstruktionen und Lebenswirklichkeiten.
Yinka Shonibare CBE RA sieht sich aufgrund seiner multikulturellen Herkunft in der Rolle des „postkolonialen Hybriden“. Er wurde *1962 in London geboren und wuchs in Nigeria, dem Heimatland seiner Eltern, auf. Mit 17 Jahren kehrte er nach London zurück, wo er an der Byam Shaw School of Art (1984–1989) und am Goldsmiths College (1989–1991) studierte und wo er bis heute lebt.
In den letzten drei Jahrzehnten entwickelte der Künstler ein vielseitiges Œuvre, in dem er das Erbe des ehemaligen Britischen Weltreichs und des westlichen Kolonialismus untersucht. Aus einer historischen Perspektive thematisiert er die Wechselbeziehungen zwischen Afrika und Europa und die Nachwirkungen des Kolonialismus im Kontext der Globalisierung. Shonibare stellt die Konstruktion von nationaler und kultureller Identität ins Zentrum seines Schaffens und kommentiert in den letzten Jahren verstärkt geschäftliche Phänomene wie Rassismus, Xenophobie und Migration.
Das Material mit dem Shonibare arbeitet, sind farbenfrohe Dutch-Wax-Batikstoffe, die er seitdem auf vielseitige Weise in seinen Arbeiten verwendet, um seine Forschungen zu Kolonialismus und Postkolonialismus zur Darstellung zu bringen. Er kombiniert in seinen Arbeiten die Stoffe und Ornamente mit historischen Ereignissen und bekannten Vorbildern aus der westlichen Kunstgeschichte, um die kolonialen Verstrickungen insbesondere der europäischen Eliten aufzuzeigen. Shonibare wurde auf der documenta 11 durch sein monumentales Werk „Gallantry and Criminal Conversation”(2002) bekannt.
Betritt man die Ausstellungsräume, so stechen die Lebensgroßen Figuren, die diesen farbenfrohe Dutch-Wax-Batikstoffe nach barocker Linie bekleidet sind, gleich ins Auge. Man bleibt bewusst vor den Skulpturen stehen und betrachtet sie. Ein Teil der Figuren hat als Kopf-Ersatz eine Art Globus auf und ein Teil ist kopflos. Bei der Arbeit END OF EMPIRE (2016) bringt der Künstler geschickt die Szene zum Ausdruck, in dem er auf einer Wippe zwei Figuren sitzen lässt, deren Köpfe ebenfalls durch Globen ersetzt wurden.
Sie verkörpern die feindlichen Kriegsparteien des Ersten Weltkriegs mit ihren kolonialen Einflussspähren. Der Erste Weltkrieg war die erste grundlegende Erschütterung der imperialen Weltordnung und dies führte zum Erstarken antikolonialer Bewegungen weltweit.
Für die Besucher_innen wurde auch ein Creative Space Projektraum eingerichtet. Hier kann man sich mit dem Werk von Yinka Shonibare CBE auseinandersetzen und kreativ werden.
Es ist eine sehr gut gelungene Ausstellung eines großartigen Künstlers, eben Yinka Shonibare CBE. Die Ausstellung ist absolut empfehlenswert.
Publikation zur Ausstellung
Yinka Shonibare CBE End of Empire
Herausgegeben von Thorsten Sadowsky für das Museum der Moderne Salzburg
Mit Texten von Thorsten Sadowsky, Marijana Schneider und Antwaun Sargent sowie einem Interview von Paul Gilroy mit Yinka Shonibare CBE München: Hirmer Verlag ISBN 978-3-7774-3589-3 € 36
Wir können aufatmen! Die Sommerszene feiert ihr Comeback: Nach einem Jahr Zwangspause meldet sich das Performing Arts Festival vom 8. – 25. Juni 2021 wieder zurück.
18 Tage lang wird die Stadt Salzburg Bühne für 16 nationale und internationale Projekte an elf unterschiedlichen Orten sein. Aufgrund der einschneidenden Veränderungen, durch die Corona-Pandemie, wurden nicht nur die inhaltlichen und ästhetischen Konzepte einzelner Produktionen beeinflusst, sondern auch in den kuratorischen Überlegungen der heurigen Festivalausgabe.
Aufgrund dieser Pandemie, die ja noch immer nicht besiegt ist, setzen wir noch mehr auf Kollaborationen mit österreichischem Künstler*innen als in den vergangenen Jahren, dies hat auch mit einer besseren Planbarkeit zu tun. Somit wird auch der öffentliche Raum verstärkt als Open Air-Spielort genutzt. Im umfangreichen Programm finden sich zehn Uraufführungen bzw. Österreich-Premieren, aber auch drei hochkarätige internationale Projekte. Des Weiteren hat die Sommerszene 2021 ihren Schwerpunkt wieder in zeitgenössischem Tanz und Performance, aber setzt bewusst neue Akzente, die sich flexibel der aktuellen Situation schnell anpassen kann.
JANET CARDIFF „The Forty Part Motet” findet in der Kollegienkirche Die kanadische Künstlerin Janet Cardiff hat mit ihrem international gefeierten Projekt „The Forty Part Motet” eine poetische Klanginstallation geschaffen. Dies ist wieder ein sehr interessantes Projekt wo ein virtueller architektonischer Klangraum entsteht und das Publikum emotional überwältigen wird. Die Kollegienkirche ist für solche Installationen der ideale Ort.
THEATERNYX „über. morgen SALZBURG“ Im Stadtspiel von theaternyx flaniert das Publikum durch eine mögliche Zukunft von Salzburg. Via Kopfhörer von einer Erzählstimme geleitet, erleben die Besucher*innen die Stadt, im Jahr 2050. Im kollektiven Gehen öffnen sich Gestaltungsräume für die kommenden dreißig Jahre.
CieLaroque/Helene Weinzierl „Rhythmus und Rausch“. Hier untersucht Helene Weinzierl die Frage, inwieweit zwischenmenschliche Nähe beziehungsweise die Reduktion körperlicher Distanz in einem performativen Setting Intimität schafft oder ob sich dadurch der Abstand zwischen Darsteller*innen und Publikum vergrößert?
SALON EMMER „Jump“ 30.000 Sprünge über den Bahnhofsvorplatz gemeinsam mit tanzwütigen Salzburger*innen springt salon emmer zu pulsierenden Beats über den Bahnhofsvorplatz. Wie in einem lebendigen Lexikon der Sprünge mutieren deren zahlreiche Variationen und verschieben sich räumliche Formationen.
Dies waren nur ein paar Highlights, die ich herausgesucht habe. Aber im Programm steckt noch viel mehr und es ist sicher, für jeden Geschmack etwas dabei. Trotz der hohen Auflagen punkto Corona, verspricht diese Sommerszene 2021 wieder ein perfektes Kunsterlebnis zu werden.
Wenn Sie WONDERLAND lesen, denken Sie vielleicht an „Alice in Wonderland“, dem berühmten Buch von Lewis Carroll. Die ALBERTINA hat diesen Titel vermutlich bewusst gewählt, um mit diesem Titel im Gepäck und mit einer entfesselten Fantasie bewaffnet, startet die Ausstellung in unbekannte Welten. Warum unbekannte Welten? Die Ausstellung in ihrer Gesamtheit ist ein Ausflug in ein Wunderland, in dem die Vergangenheit unserer Gegenwart auf ihre eigene Zukunft stößt.
Es ist die dritte Ausstellung der ALBERTINA modern. Aus 65.000 Werken wurden über hundert Meisterwerke ausgesucht. Diese wurden in sieben Kapiteln gegliedert und es ist eine Schausammlung zeitgenössischer Kunst.
Pop oder die Brüchigkeit des Glücks mit Hauptwerken von Warhol, Liechtenstein, Wesselmann und Katz, aber auch die Neo-Pop-Bewegung des Marc Quinn und Harold Ancart.
Die Anarchie in der Kunst mit Werken von Franz West und Gelatin.
An den Rändern der Stadt oder Melancholie in der Kunst unserer Zeit mit zwei Räumen für Muntean und Rosenblum sowie dem Leipziger Christian Brandl und andererseits Markus Schinwald mit zwei Neuerwerbungen sowie Franz Zadrazils unscheinbare Fassadenbilder.
Formen der Abstraktion mit Werken von Ad Reinhardt, San Francis, Morris Lewis und Pierre Soulages sowie Hollegha, Prachensky und Staudacher sowie als jüngste Erwerbungen Cecily Brown und Katharina Grosse.
Maria Lassnig und Georg Baselitz. Der Maler, der das Motiv seiner Nützlichkeit und seiner Realität beraubt, der die Motive auf den Kopf stellt, zusammen mit der Künstlerin, die die Body-Awareness-Art erfunden hat.
Deutschland die Last der Vergangenheit. Deutschland mit den bedeutenden und seit den 1960er Jahren und bis heute dominierenden Individualisten Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Jörg Immendorff, Penck und Anselm Kiefer. Die alte Katastrophe, der Zweite Weltkrieg und die alte Teilung als gemeinsames Thema von Malern, die wie eine Gruppe waren und eine Bewegung und Schule gründeten.
Das Gesicht und seine Maske. Spektakuläre Porträtfotografie von Gottfried Helnwein, dem in den 1970er und 1980er Jahren Größen wie Andy Warhol und Keith Harring, Mick Jagger, Clint Eastwood und Michael Jackson Porträt gestanden sind.
Fasziniert haben mich persönlich die Arbeiten von Marc Quienn „The Selfish Gene“ der es auf die Spitze treibt, wie sich hier ein Skelettpaar in der Liebe ineinander verschlungen präsentiert. Es ist ein Liebesakt oder Sexualakt der der Fortpflanzung dient, von der Geburt bis zum Tod.
Georg Baselitz der seine Motive auf den Kopf stellt um es damit unbrauchbar und nutzlos macht, um die Konzentration des Betrachters auf das zu lenken, was das Kunstwerk eigentlich definiert. Er rückt somit seine Bilder durch die Farbenwirkung in den Vordergrund und nicht das Motiv. Gegenübergestellt ist Maria Lassnig mit ihren Arbeiten. Besonders die Werke von Maria Lassnig, die mit ihren eigenen Körperempfindungen zum Gegenstand der Malerei macht. Sie gibt somit der Figuration eine neue Wende.
Die Figuren Bild von Muntean/Rosenblum „Untitled (Before we know it..) zeigen Einsamkeit, Isolation und Entfremdung an den Rändern der Stadt im langen Schatten der Melancholie. Es gibt vielleicht Schlimmeres im Leben, aber manchmal auch viele Augenblicke im Leben dieser Jugendlichen ihr einziges Glück darin finden, am Leben zu sein. Textzeile des Bildes: „Before we know it, too much Time has passed, and we’ve Missed the chance to have that other People Hur us”.
Xenia Hausner, die Tochter von Rudolf Hausner (österreichischer Maler) und ihr Stil sind ebenso unverkennbar wie der Stil ihres Vaters. Bei ihrem Vater war es das Werk ADAM, sein Selbstporträt, stilisierte er es zu einem Spiegelbild. Während Xenia Hausners Bilder figurativ sind und Geschichten erzählen. Wie rätselhaft und fragmentarisch sie auch immer sein mögen.
Xenia Hausner wurde 1951 geboren, ihr Vater war Rudolf Hausner ein österreichischer Maler, Grafiker und bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Fantastischen Realismus.
Sie studierte Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste in Wien und der Royal Academy of Dramatic Art in London. Von 1977 bis 1992 Setdesigns für Theater- und Opernproduktionen, darunter Werke für Covent Garden London, die Salzburger Festspiele und das Theâtre Royal de la Monnaie Brüssel. Seit 1981 Studio in Berlin. 1992 Verlagerung in Richtung Malerei. Sie ist auch Gründungsmitglied von Women Without Borders (= Frauen weltweit dazu bewegen, Zyklen struktureller, psychischer und physischer Gewalt zu beenden)
Die ALBERTINA widmet nun der großartigen Malerin Xenia Hausner eine umfassende Retrospektive. Sie ist nach Maria Lassnig eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Die sichtbar gemachte Fiktion spielt in ihrem Oeuvre eine entscheidende Rolle und True Lies verweist auf die Bedeutung der Inszenierung als Gestaltungs- und Kompositionsprinzip im Schaffen Xenia Hausners.
Für ihre großformatigen Gemälde konstruiert die Künstlerin vorab aufwendige räumliche Settings in ihrem Atelier: es sind Installationen, die sie als Vorlage für ihre Bilder zunächst fotografiert. Zerschnittene Autos oder Zugabteile aus Karton werden zur Bühne für die Figuren, die Hausner wie Schauspieler zu einem lebenden Bild arrangiert. Malerei und Fotografie sind im Entstehungsprozess eng verschränkt und treten in ein dialektisches Verhältnis.
Themen und Geschichten werden von Hausner vorrangig von Frauen verkörpert, die alle Rollen einnehmen und so stellvertretend für alle Genderkzugehörigkeiten agieren.
Die Überlebensgroßen Arbeiten, mit den intensiven Farben und den Figuren sind im Raum präsent und man wird gezwungen, sich mit dem Werk auseinanderzusetzen.
Wie zum Beispiel das Werk EXILES: es ist eine ausdrucksstarke Arbeit, was passiert hier, ist es Flucht? Verlassen Jugendliche oder Familienmitglieder ihre Heimat, um zu flüchten vor Krieg, oder ist ihre Heimat nicht mehr so attraktiv, um dort noch zu leben?
Der Abschied von den Hinterbliebenen, ist ebenfalls ausdrucksstark. Aussage von Xenia, es könnten aber auch Gestalten, die sich hier an den geöffneten Fenstern drängen, wir selbst sein? Eine Fiktion in einer Realität? Oder ist der Mensch immer wieder ein entwurzelter Nomade, der nicht an einem festen Ort wohnt, um eine Lebensweise zu führen und von Gegend zu Gegend zu ziehen.
KOPFSCHUSS eine ebenso ausdrucksstarke Arbeit. Warum richtet sie sich die Pistole an den Kopf? Ist es der Kuchen, der vor ihr steht? Weil sie sich nicht an eine Diät halten kann? Eine Resignation, eine aussichtslose Situation und stellt sie sich noch die Frage, soll ich abdrücken, ja oder nein?!
Muss man als Künstler*in immer einen Beipackzettel mitliefern? Nein! Meine Arbeiten entstehen immer aus dem tiefsten Inneren. Es sind Dinge, die einen oft unmittelbar belasten, oft handelt es sich um ZORN, HASS, LIEBE usw. Abgesehen davon, ich will den Denkprozess des Betrachters in Bewegung setzen! Was denkt er über das Bild? Welche Gefühle empfindet der Betrachter? Ich fordere SIE heraus, setzen Sie sich mit diesem Bild auseinander!
A NEW DIGITAL DEAL ein hybrider Event bei Ars Electronica Festival for Art, Technology & Society Thematischer Ausgangspunkt dieser Reise um die Welt ist diesmal die Forderung eines „New Digital Deals“.
Wir sind im 21. Jahrhundert angekommen und die Digitalisierung mit uns. Es ist eine Zeit, wo selbstfahrende Autos und Flugtaxis, bald Realität sind. Wir haben diese Technologie herbeigewünscht oder hatten auch Angst davor. Jedoch sind wir zu einem Zeitpunkt angelangt, wo es heißt, die Digitale Transformation und die Fundamente der digitalen Welt in Diskussionen neu zu denken.
Was als „Werkzeugtechnologie“ begann, ist zur zentralen und transformativen „Kulturtechnik“ geworden und was als Arbeitsumgebung entwickelt wurde, ist zu einem sozialen Lebensraum geworden. 4 Milliarden Menschen tummeln sich mittlerweile in dieser digitalen Welt, was mit Banalitäten begann ist auch zu einem politischen Schlachtfeld geworden…
Wir müssen uns auf die weiteren Auswirkungen dieser Entwicklungen vorbereiten, gesellschaftlich, wirtschaftlich und politische Rahmenbedingungen müssen neu überdenkt werden. Ob wir wollen oder nicht, die Digitale Transformation ist nicht bloß ein reizvolles Wort für Sonntagsreden, sondern eine Realität bestimmende Tatsache. Die Evidenz der damit verbundenen Defizite und wie sie uns zu schaffen machen, ist nicht zuletzt eine der prägenden Erfahrungen der aktuellen Pandemie-Lockdowns.
Die Frage nach unseren Handlungsmöglichkeiten und Handlungsfähigkeiten ist in letzter Zeit der Ruf auch nach neuen Deals geworden. Wie kann und soll ein neuer Deal aussehen? Wie sollen wir hier den Zusammenhang überhaupt verstehen? Wenn wir den neuen digitalen Deal nur als einen schnellen Kuhhandel sehen, dann wird daraus nichts werden. Es ist auch kein Deal, den jemand für uns ausverhandeln kann, denn ein entscheidender Aspekt des „New Digital Deal“ ist die Frage, „how are we going to deal with it“ – also die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten und Handlungsfähigkeiten. Die Frage stellt sich auch: „Wie können wir die digitale Welt „fixen“, d.h. die Probleme in den Griff bekommen und dennoch die immer sichtbar werdenden Avancen eines machtpolitischen Durchgreifens verhindern“?
Dem erfolgreichen Modell des letzten Jahres folgend, wird das Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft zu einem weltweiten Ankerpunkt. Es ist wieder eine Plattform für engagierte Menschen, die Zukunft nicht als Blick in die Kristallkugel der Technokonzerne, sondern als Verantwortung unserer Zeit sehen. Die Verantwortung übernehmen, als gesellschaftliche Aktivierung und Ermächtigung, als Quelle analytischen, korrigierenden und alternativen Denkens und Handelns.
Während der Pandemie wurden die weit reichenden kooperativen Netzwerke von Ars Electronica sichtbar wie nie zuvor. „Dass ausgerechnet weltweite Reisebeschränkungen und Lockdowns dazu führen würden, dass aus dem Festival in Linz ein Festival in aller Welt werden würde, mutet erst einmal eigenartig an“, sagt Gerfried Stocker. „Genauer betrachtet war dieser Schritt der einzig logische – und eigentlich war er überfällig.“ 2020 fand die Ars Electronica also erstmals nicht nur in Linz, sondern an mehr als 100 Locations in aller Welt statt.
Auch 2021 wird dieser hybride Event ein weiterer zentraler Schauplatz im Internet sein. Vorbei die Zeiten, in denen die Aktivitäten im Netz vor allem der Promotion dienten – in Zukunft geht es hier um das Zusammenspiel von Programmen im realen und digitalen Raum.
„Der tiefgreifende Wandel, in dem wir aktuell als Gesellschaft stecken, ist für eine Plattform wie Ars Electronica ebenso spannend wie herausfordernd“, sagt Gerfried Stocker, künstlerischer Geschäftsführer der Ars Electronica. „Wem sonst käme in einer solchen Zeit die Aufgabe zu, Neues auszuloten? Wer sonst sollte vorangehen und sich dabei auch einmal ein Stück weit verlaufen, um zu lernen, wie wir besser ans Ziel gelangen können? Wer, wenn nicht ein Ars Electronica Festival, sollte sich jetzt zu einer Sandbox machen, wie sie spannender nicht sein könnte?“
Je mehr Allianzen mit Playern aus Mobilität, Industrie, Landwirtschaft und anderen Bereichen geschmiedet wird, desto spannender und relevanter wird der Zukunftsdiskurs, der auf der Plattform Ars Electronica ausgetragen wird.
Rauris ein wunderschönes Dorf, es befindet sich an der Rauriser Ache und unterhalb der „Sonnblickgruppe“ im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern im Pinzgau/Salzburg. Rauris ist seit 1971 Austragungsort der „Rauriser Literaturtage“.
2021 fand das 50jährige Jubiläum der „Rauriser Literaturtage“ statt (vom 7.4.2021-11.04.2021) und nun gehört dies auch schon wieder der Vergangenheit an. Leider konnte dieses Jubiläum nicht so gefeiert werden, wie man eben Jubiläen feiern würde. Corona der Virus, der seit einem Jahr rund um die Welt jagt, hat es verhindert. Trotzdem fanden die Literaturtage, allerdings in digitaler Form und ohne Publikum statt.
Manfred Mittermayerim Gespräche mit Literaturpreisträgerin 1991 Judith Kuckart im Mesnerhaus 2021
Man konnte auch den ein oder anderen Autor/Autorin zu der Lesung nach Rauris einladen, oder man schaltete sie per Video zu.
Die Lesungen, die vor Ort waren, fanden im neu gestalteten Mesnerhaus statt. Die Räumlichkeit des Mesnerhaus, fand ich, waren absolut gut geeignet für diese Literaturveranstaltung. Die alten Steinmauern, teilweise 300 Jahre alt, der schlichte Raum mit seinem Holzboden und keinen Schnickschnack, setzten somit den richtigen Akzent zu den Lesungen.
Es waren fünf intensive Tage mit Lesungen und Gesprächen, der anderen Art, eben eines Online-Stream. Da kein Publikum vor Ort war, hatte auch diese Art von Präsentation seinen Stellenwert. Warum?
Man konzentrierte sich bei dem Live-Streaming auf den Autor und dem Moderator und konnte der Lesung viel mehr Beachtung schenken, als wenn Publikum vor Ort ist. Ich finde nämlich, durch das Publikum, wird man sehr viel abgelenkt. Man beobachtet die Personen, die sich im Raum befinden, stört sich an dem einen oder anderen Husten und schon ist man abgelenkt.
Auch die Auswahl der Autoren und Autorinnen, die man eingeladen hatte, war interessant. Es waren Preisträger und Preisträgerinnen der letzten 50 Jahre ein Rückblick aber auch mit einem Blick in die Zukunft.
Es war eine absolut gelungene Veranstaltung, wenn auch ein paar Kleinigkeiten, wie zum Beispiel das Auffinden der Links auf der Website zu den Vorträgen, nicht so 100%ig waren.
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