Auf ins Wolkenkuckucksheim! CORONA ADE

LINZ UND DAS OK OÖ KULTURQUATIER schauen nach Vorne und erfinden sich NEU, den die Kunst kennt keinen Stillstand!

Michael Kienzer, Abhängen, 2010 / 2020 Foto: Otto Saxinger  Chillen

Linz ist bekannt für seinen HÖHENRAUSCH. Der letzte Höhenrausch war 2018, im Vorjahr war es der SINNESRAUSCH. (Es rauschte über den Dächern von Linz) Heuer hätte der HÖHENRAUSCH wieder stattfinden sollen, jedoch der berühmte VIRUS CORONA hat weltweit allen einen Strich durch die Rechnung gemacht und in der Pandemie waren wir alle verdammt, endlich mal zu sich zu kommen. Gesellschaftlich, wirtschaftlich und natürlich auch im künstlerischen Bereich.

Der HÖHENRAUSCH kommt wieder, aber ein Jahr später. Der Corona Virus konnte die moderne Kulturhauptstadt Linz nicht aus der Bahn werfen, nein, man blickt mit Zuversicht nach Vorne und das ist herausgekommen: (Auszug aus dem Pressetext)

User comments / Wolfgang Dorninger, Kuckuck chipt’s laut aus …, 2020 Foto: Fadi Dorninger

Das Höhenrausch-Dach wird zum Wolkenkuckucksheim – einem künstlerischen Sehnsuchtsort nach antikem Vorbild. Den Besucher*innen bietet sich ein sinnliches Erlebnis mit Augenzwinkern – zwischen Himmel und Erde, zwischen Realität und Phantasie. Flanieren, Nachdenken, Entspannen, die Verwandlungsfähigkeit der Kunst mit Fernblick genießen und Abstand zum Gewohnten gewinnen, um in Corona-Zeiten wieder zu sich selbst zu kommen.

Täglich von 16.00 bis 23.00 Uhr können die Gäste in Hängematten chillen, die Seele lüften, auf dem Passage Dach spazieren und dabei den Geräuschen der New Yorks lauschen, das fliegende Schiff auf dem Höhenrausch-Turm besuchen, im Kirschgarten wandeln oder einfach nur in der Springinkerl-Bar auf der raiffeisen kunst garage abhängen. Kunstfilme, die man nur selten im Kino sieht, werden abends auf der großen Open Air Leinwand im voestalpine open space gespielt. Bildgewaltig, aber ohne konventionelle „Geschichte“ zeigen sie Ausschnitte unserer Wirklichkeit oder schaffen aus gefundenem Material Neues. In Kooperation mit dem Stifterhaus finden jeden Freitag Luftschlosslesungen junger Autor*innen statt.

Clemens Bauder & Gregor Graf, Zur schönen Aussicht, 2017 Foto:Clemens Bauder/Gregor Graf

Eröffnet wird das chillige Projekt ab 3. Juli 2020 und dauert bis 15. September 2020. Wir dürfen gespannt sein, wie das Chillen im Abstand von 1,5 m sein wird und das über den Dächern von Linz. Ich werde mir auf alle Fälle die Vorbesichtigung (für Presse und Medien) ansehen und werde darüber ausführlich berichten. Bis dahin heißt es noch: „Bitte warten…“

DIE SALZBURGER FESTSPIELE 2020 FINDEN STATT, aber CORONA gerecht!

100 Jahre Salzburger Festspiele • 1. – 30. August 2020

Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler und Landeshauptmann Dr. Haslauer atmen erleichtert auf und freuen sich, dass die Salzburger Festspiele doch noch stattfinden dürfen.

v.l.: Lukas Crepaz, Helga Rabl-Stadler, Markus Hinterhäuser, Wilfried Haslauer Foto: SF/Anne Zeuner

Allerdings gibt es hier aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen hohe Auflagen und sie dürfen auch nur in gekürzter Form stattfinden.

Dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer: „Wir sind sehr erleichtert, dass durch diese Verordnung mehr Klarheit für alle Kulturveranstalter geschaffen wurde. Das macht Festspiele, die künstlerisch und wirtschaftlich Motor unserer Region sind, doch möglich. Das gibt aber glücklicherweise auch den vielen kleineren Initiativen eine Chance, die die kulturelle Vielfalt unseres Bundeslandes ausmachen.“

Nun wie wird sich das Programm zusammensetzen? Wie viele Aufführungen will man durchboxen? Hier ein kleiner Querschnitt: Das Jubiläumsprogramm kann 2020 nicht verwirklicht werden, aber man ist versucht, ein künstlerisch sinnvolles und wirtschaftlich vertretbares Programm zu realisieren. Alle Produktionen des Jubiläumsprogramm, die 2020 nicht zur Aufführung kommen, sollen 2021 gezeigt werden. Das 100 Jahr Jubiläumsprogramm soll mit der Eröffnung der Landesausstellung Ende Juli 2020 beginnen und erst im Jahr 2021 mit August enden.

Wäre Corona nicht dazwischengekommen, wären 200 Vorstellungen an 44 Tagen an 16 Spielstätten geplant gewesen. Nun wird es „nur“ 90 Vorstellungen an 30 Tagen auf höchstens 6 Spielstätten geben. Wie dieses Programm aussehen wird, wie man es trotz hoher Auflagen umsetzen wird, man darf gespannt sein. Anfang Juni 2020 wird die Umsetzung bzw. das Programm vom Intendant Markus Hinterhäuser im Detail vorgestellt.

Fragen werden aber weiterhin aufgeworfen. Wie viele Gäste können aus dem Ausland überhaupt anreisen und wollen sie anreisen? Durch das modifizierte Programm mit völlig neuen Terminen und einer deutlich reduzierten Anzahl an Vorstellungen zwingt die Festspiele nun zur Rückabwicklung des gesamten Verkaufs (180.000 Karten im Wert von 24,5 Mio. Euro wurden bisher bereits verkauft) Bei der Vergabe der neuen Karten, werden natürlich jene Vorrang haben, die ursprünglich bereits Karten besaßen. Das heißt? Salzburger Kartenkäufer werden sich wahrscheinlich spärlich darunter befinden.

Auf alle Fälle war es ein Schachzug der Festspielpräsidentin, die sich aufgrund Corona nochmals ein Denkmal setzen konnte. (Ursprünglich wäre sie 2020 mit Ende der Festspiele zurückgetreten, jetzt verlängert sich der Rücktritt um 1 Jahr)

Bleiben wir am Ball, es könnte doch noch spannend werden!

CORONA, Salzburger Festspiele 2020…und ihr Wirtschaftsfaktor

…sie finden nicht statt, sie finden statt, dieses Spielchen dürfte sich noch bis Juni 2020 durchziehen.

Heuer würden die Salzburger Festspiele, dass 100jährige Jubiläum feiern, Corona hat aber anders entschieden. Jedoch Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) will die Salzburger Festspiele auf alle Fälle im August – zwar in einer deutlich abgespeckten Form – trotzdem stattfinden lassen. „Jedermann“ muss auf alle Fälle am Programm stehen, so seine Ansage. Eines ist jedoch sicher, das geplante große Programm zum 100-Jahr-Jubiläum muss auf 2021 verschoben werden.

Direktorium der Salzburger Festspiele > Lukas Crepaz, Helga Rabl-Stadler und Markus Hinterhäuser
© SF / Lydia Gorges
 

Das Direktorium der Salzburger Festspiele, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser und Kaufmännischer Direktor Lukas Crepaz, werden Stellung nehmen, wenn es ab Juni schrittweise zu maßgeblichen Lockerungen der Vorschriften für Kulturveranstaltungen kommen sollte.

Was allerdings möglich sein wird, kann erst nach Vorliegen der Verordnung ausgelotet werden. Denn das Sprichwort „Der Teufel steckt im Detail“ trifft auf die jetzige Situation besonders zu. Es muss insbesondere geklärt werden, unter welchen Bedingungen szenische Proben und Auftritte von Orchestern und Chören, Sängern und Schauspielern ermöglicht werden.

Auf alle Fälle – wenn die Festspiele stattfinden sollten – wird es ein neu zusammengestelltes Programm für den Sommer geben und dieses Programm soll im Juni 2020 veröffentlicht werden.

 „Die Bregenzer Festspiele“ wurden abgesagt. (Obwohl dies auch ein großer Wirtschaftsfaktor für das „Ländle“ ist. Aber das Argument vom Festspielpräsident Hans-Peter Metzler, mit 1.000 Besuchern – die erlaubt wären – sei dies keine Perspektive für die Festspiele, da die Seebühne für 7.000 Besucher konzipiert ist.

Wenn man die „Jedermann Bühne“ in Salzburg betrachtet, ist diese auch für 2000 Besucher konzipiert und bei diesen Abstandsregelungen würden ca. nur 500 Besucher Platz finden. Für mich stellt sich des Weiteren auch die Frage: „Werden Gäste auch aus dem Ausland anreisen wollen?“ Wenn Corona in Österreich auch eingedämmt ist, der Virus (weltweit) bleibt vorhanden.

Salzburg ist anders und so findet das Direktorium den Schritt richtig, die Festspiele vorzeitig nicht abgesagt zu haben und den 30. Mai 2020 als Zielpunkt für die Entscheidung zu treffen. Es geht hier nicht nur um die Festspiele, sondern im Hintergrund auch um den Wirtschaftsfaktor Tourismus. Salzburg lebt vom Tourismus und den Salzburger Festspielen. Wenn es auch heißt „Die Festspiele sind guten Mutes, dass sie trotz Corona für die Kraft der Kunst auch in schwierigen Zeiten ein Zeichen setzen können“.

Face in the Water

Arbeiten aus der Serie „Face in the Water“ Wasser ist Leben, eines unserer wichtigsten Elemente, ohne Wasser kein Leben. Wasser kann aber auch Spuren verwischen!

Diese Arbeiten sind jetzt im Mai 2020 entstanden

Aus der Serie „Face in the water“ Wasser verwischt Spuren
experimentelle Fotografie © Christa Linossi 2020
Aus der Serie „Face in the water“ Wasser verwischt Spuren
experimentelle Fotografie © Christa Linossi 2020
Aus der Serie „Face in the water“ Wasser verwischt Spuren
experimentelle Fotografie © Christa Linossi 2020

Aus der Serie „AUSDRUCK“

Aus der Serie „Ausdruck“ 2 _ experimentelle Fotografie
© Christa Linossi 2020

100 Jahre Salzburger Festspiele Das große DRAMA

Vor 100 Jahren wurden die Salzburger Festspiele (1920) in einer ebenso schwierigen Zeit gegründet (100 Jahre später Ausbruch des Corona-Virus in Form einer Pandemie) Dann im Jahr 1945 nach dem zweiten Weltkrieg, wo so ziemlich alles zerstört wurde, wurden die Salzburger Festspiele als Ziel des Friedens, trotz aller Schwierigkeiten aufgeführt. Im Jubiläumsjahr 2020 hat das Corona-Virus und die Pandemie alles zum Shutdown geführt und man ist sich nicht sicher, ob die Salzburger Festspiele heuer zum Jubiläumsjahr überhaupt durchgeführt werden können. Der Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, will jedoch die Festspiele, wenn auch in einer abgespeckten Form durchziehen. Er ist der Meinung, „diese Festspiele sind unsere DNA und somit ein Stück unserer Identität“. Ende Mai 2020 fällt die Entscheidung!

Abgesehen davon, ist im Anton Pustet Verlag zur 100 Jahrfeier der Salzburger Festspiele ein Buch mit dem Titel „FESTSPIEL DIALOG“ erschienen.

Uni Prof DDr. Michael Fischer war glühender Europäer und Kunstmensch und sein Engagement für die Festspiele war integraler Bestandteil seines Lebens. Im Frühjahr 1993 wurde von DDr. Michael Fischer und Gerhard Mortier die Idee geboren, einen Festspiel-Dialog als Kommunikationsangebot in der Mitte der Festspiele zu verankern. 20 Jahre lang haben Künstler, Philosophen, Musikwissenschafter, Soziologen, Kulturjournalisten, Naturwissenschaftler Dialoge mit dem Publikum geführt. Es waren 20 Jahre lang wissenschaftliche Auseinandersetzungen und Inspirationsquellen für hunderte von Zuhörerinnen während der Salzburger Festspiele.

DDr. Fischer wollte diesbezüglich immer schon einen Band aus diesen Dialogen herstellen, doch dazu kam es leider nicht mehr, DDr. Fischer verstarb 2014.

Um den Band doch noch zu realisieren, nahm seine Frau Ilse Fischer die Sache in Angriff und in Zusammenarbeit mit der Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler ist dieser wunderbare Band entstanden.

Ein passender Band zur 100 Jahr Jubiläumsfeier der Salzburger Festspiele – ob sie nun stattfinden oder nicht – ist ein Werk, dass für Kulturinteressierte, die Literatur, Musik und Theater schätzen, von Wert sein kann.

Bei den ersten Dialogen stellten DDr. Fischer und Mortier die provokante Frage: „Warum Utopien, die scheitern?“ oder eine weitere Dialog Frage „Festspiele – Trendsetter oder Traditionshüter“?

Erschienen ist der Band im Verlag Anton Pustet, ISBN 978-3-7025-0974-3

Dieser Band, präsentiert eine Sammlung spannender Beiträge aus 20 Jahren Festspiel-Dialoge.
Beiträge u.a. von Aleida und Jan Assmann, Karl Heinz Bohrer, Elisabeth Bronfen, Massimo Cacciari, Antonia Eder, Michael Fischer, Volker Gerhardt, Eric. J. Hobsbawm, Rolf Hochhuth, Konrad Paul Liessmann, Wolf Lepenies und Birgit Recki

China am Ziel! Europa am Ende?

von Christoph Leitl

Worum geht es in diesem Buch?

Wer ist der Player in der Welt? Amerika glaubt noch immer sie sei die Nummer 1, Russland will ebenfalls zur Weltmacht und dann ist hier noch China und hier hat die Volksrepublik China keinen Zweifel an ihrem Status als Weltmacht und erhebt Anspruch auf ihre Führungsrolle. Wo ist Europa? Die kämpfen im eigenen Brei und verabsäumen, was rundherum um sie passiert. Christoph Leitl (war Chef der europäischen Wirtschaftskammer) und mahnt in seinem neuen Buch Europa zu Handlungsfähigkeit und Geschlossenheit, um der sich abzeichneten Übermacht China etwas entgegenhalten zu können.

Immer wieder stellt sich die Frage „Wer die Nummer Eins auf der Welt ist?“ Amerika glaubt es zu sein, Europa hat einen Dornröschen Schlaf und China hat keinen Zweifel daran, die Weltmacht zu werden und will die globale Führungsmacht übernehmen. Leitl stellt hier die Fragen für das Jahr 2049 – es sind hier dann genau 100 Jahre des Bestehens China und China könnte dann die Führungsrolle übernehmen. Wird sich Europa bzw. kann sich Europa überhaupt behaupten oder verpassen wir den Anschluss?

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Wer sich für Weltmacht und Weltpolitik interessiert, sollte dieses Buch lesen, den es ist interessant ob die Zehn Thesen zur Zukunft Europas, die Leitl aufstellte, in Zukunft noch akzeptabel sind, da inzwischen aufgrund der Corona-Pandemie die Welt wirtschaftlich aus den Fugen geraten ist und weltweit einen Shutdown auslöste. Die Karten werden jetzt wieder neu gemischt und man kann nur hoffen, dass Europa sich neu aufstellt und den Zug Richtung Zukunft nicht verpasst. Den der „chinesische Drache“ wird weiterhin bemüht sein, die Nr. 1 am Weltmarkt zu werden.

Die Zehn Thesen Zukunft Europas:

  1. Liberale Demokratie
  2. Bildung
  3. Innovation
  4. Einstimmigkeitsprinzip, Subsidiarität, Regeln mit Augenmaß
  5. Europas Stärke ist seine Vielfalt und die Identität seiner Menschen in den Regionen
  6. Migration
  7. Integration
  8. Kooperation im Bereich der G20
  9. Zukunftsideen für Europa entwickeln (mit Bürgern und jungen Menschen)
  10. Die Antwort auf „China strong“ und „America first“ ist daher „EUROPA TOGETHER“

DER AUTOR

Christoph Leitl, geboren 1949 – dem Gründungsjahr des Europarates – in Linz, ist Unternehmer, war Mitglied der oberösterreichischen Landesregierung und Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Als Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer vertritt er heute 20 Millionen Unternehmen, er hat den Vorsitz der Global Chamber Plattform inne und ist Präsident der Europäischen Bewegung Österreichs. Vor allem ist er überzeugter und leidenschaftlicher EUROPÄER

Erschienen ist das Buch

Im ECOWIN Verlag, ISBN 978-3-7110-0256-3

Die Natur und ihre Elemente


Schatten / experimentelle Fotografie © Christa Linossi 2020
Ausdruck / experimentelle Fotografie © Christa Linossi 2020

„Félix Fénéon“ im MoMA New York

Ausstellung „Félix Fénéon“ „Museum von zu Hause aus“

New York, die weltweit an der schwersten betroffenen Metropole und Epizentrum des Coronavirus in den USA. Aufgrund dieser Pandemie sind nun auch weltweit die Museen und Galerien gesperrt. Kunstliebhaber können, dank der digitalen Welt – trotzdem Kunstausstellungen via Internet / online besuchen. 2020 ein etwas anderer Zugang zur Kunst. 

MoMA zeigt eine interessante Ausstellung über den französischen Kunstkritiker, Herausgeber und Sammler Félix Fénéon (1961-1944) der unter anderem für die Karrieren junger Avantgarde-Künstler wie von Georges-Piere Seurat, Paul Signac bis Pierre Bonnard und Henri Matisse verantwortlich war und die Entwicklung der Moderne prägte. Des Weiteren war er auch ein wegweisender Kunstsammler aus Afrika und Ozeanien, leidenschaftlicher Anarchist in einer Zeit klaffender wirtschaftlicher und sozialer Unterschiede. Er glaubte auch daran an das Potenzial der Avantgarde-Kunst, eine harmonischere und egalitärere (rechtliche und soziale Gleichheit aller Menschen) Welt zu fördern.

Paul Signac widmete 1890 Félix Fénéon ein außergewöhnliches Portrait, dass er mit folgenden Worten beschrieb: „Es wäre überhaupt kein alltägliches Portrait, sondern ein komponiertes Bild mit sehr sorgfältig arrangierten Farben und Linien. Eine rhythmische und eckige Pose. Ein dekorativer Félix, der mit seinem Hut und einer Blume in der Hand hereinkommt.“

Félix Fénéon: Der Anarchist und die Avantgarde – Von Signac bis Matisse und darüber hinaus ist eine von drei ergänzenden Ausstellungen, die dem Fénéon gewidmet sind und vom Museum für moderne Kunst, den Musées d’Orsay et de l’Orangerie, Paris, organisiert werden und das Musée du quai Branly-Jacques Chirac, Paris.
Organisiert von Starr Figura, Kurator, Abteilung für Zeichnungen und Drucke, Museum of Modern Art, New York; Isabelle Cahn, Chefkuratorin, Musée d’Orsay; und Philippe Peltier, ehemaliger Leiter der Abteilung Océania und Insulindia, Musée du quai Branly-Jacques Chirac; mit Anna Blaha, kuratorische Assistentin, Abteilung für Zeichnungen und Drucke, Museum of Modern Art, New York

Félix Fénéon wurde 1861 in Turin, Italien geboren. Er lebte als Journalist und Kunstkritiker in Paris. Den Kunstbegriff Neoimpressionismus schuf er im Jahr 1886. Es ist für den Kunststil einer Künstlergruppe um Georges Seurat, die er außerordentlich gefördert hat.

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MoMA Audio wird von Bloomberg Philanthropies unterstützt.

Der Neoimpressionismus fand innerhalb weniger Jahre in Frankreich und Europa zahlreiche Anhänger. Georges Seurat, er schaffte seine eigene Malerei. Diese neue Malerei wird von Georges Seurat und Paul Signac und anderen praktiziert. Mit einer prägnanten und eindrucksvollen Prosa. Fénéon plädiert umgehend für die Ursache des Neoimpressionismus, klärt seine revolutionäre Bedeutung und enthüllt die Prämissen seiner technischen Innovationen auf. Neoimpressionismus sollte die Forderung, der sinnlichen Wahrnehmungen und Ausgang des Denkens und Philosophierens sein.

Organisiert wurde die Ausstellung vom Kurator Starr Figura, Abteilung für Zeichnungen und Drucke im Museum of Modern Art, New York.

MoMA

Diese Ausstellung wird derzeit hier im Rahmen der Reihe “ Virtuelle Ansichten “ gezeigt, als das  „Museum von zu Hause aus“. Entdecken Sie Fénéons Leben und die Kunst, die ihn durch Highlights des MoMA-Kurators Starr Figura inspiriert hat, sowie die folgenden Kunst-, Audio- und Videofunktionen.

Kunst steht nicht still!

Der Virus in uns © Christa Linossi 2020