Muss man als Künstler*in immer einen Beipackzettel mitliefern? Nein! Meine Arbeiten entstehen immer aus dem tiefsten Inneren. Es sind Dinge, die einen oft unmittelbar belasten, oft handelt es sich um ZORN, HASS, LIEBE usw. Abgesehen davon, ich will den Denkprozess des Betrachters in Bewegung setzen! Was denkt er über das Bild? Welche Gefühle empfindet der Betrachter? Ich fordere SIE heraus, setzen Sie sich mit diesem Bild auseinander!
A NEW DIGITAL DEAL ein hybrider Event bei Ars Electronica Festival for Art, Technology & Society Thematischer Ausgangspunkt dieser Reise um die Welt ist diesmal die Forderung eines „New Digital Deals“.
Wir sind im 21. Jahrhundert angekommen und die Digitalisierung mit uns. Es ist eine Zeit, wo selbstfahrende Autos und Flugtaxis, bald Realität sind. Wir haben diese Technologie herbeigewünscht oder hatten auch Angst davor. Jedoch sind wir zu einem Zeitpunkt angelangt, wo es heißt, die Digitale Transformation und die Fundamente der digitalen Welt in Diskussionen neu zu denken.
Was als „Werkzeugtechnologie“ begann, ist zur zentralen und transformativen „Kulturtechnik“ geworden und was als Arbeitsumgebung entwickelt wurde, ist zu einem sozialen Lebensraum geworden. 4 Milliarden Menschen tummeln sich mittlerweile in dieser digitalen Welt, was mit Banalitäten begann ist auch zu einem politischen Schlachtfeld geworden…
Wir müssen uns auf die weiteren Auswirkungen dieser Entwicklungen vorbereiten, gesellschaftlich, wirtschaftlich und politische Rahmenbedingungen müssen neu überdenkt werden. Ob wir wollen oder nicht, die Digitale Transformation ist nicht bloß ein reizvolles Wort für Sonntagsreden, sondern eine Realität bestimmende Tatsache. Die Evidenz der damit verbundenen Defizite und wie sie uns zu schaffen machen, ist nicht zuletzt eine der prägenden Erfahrungen der aktuellen Pandemie-Lockdowns.
Die Frage nach unseren Handlungsmöglichkeiten und Handlungsfähigkeiten ist in letzter Zeit der Ruf auch nach neuen Deals geworden. Wie kann und soll ein neuer Deal aussehen? Wie sollen wir hier den Zusammenhang überhaupt verstehen? Wenn wir den neuen digitalen Deal nur als einen schnellen Kuhhandel sehen, dann wird daraus nichts werden. Es ist auch kein Deal, den jemand für uns ausverhandeln kann, denn ein entscheidender Aspekt des „New Digital Deal“ ist die Frage, „how are we going to deal with it“ – also die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten und Handlungsfähigkeiten. Die Frage stellt sich auch: „Wie können wir die digitale Welt „fixen“, d.h. die Probleme in den Griff bekommen und dennoch die immer sichtbar werdenden Avancen eines machtpolitischen Durchgreifens verhindern“?
Dem erfolgreichen Modell des letzten Jahres folgend, wird das Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft zu einem weltweiten Ankerpunkt. Es ist wieder eine Plattform für engagierte Menschen, die Zukunft nicht als Blick in die Kristallkugel der Technokonzerne, sondern als Verantwortung unserer Zeit sehen. Die Verantwortung übernehmen, als gesellschaftliche Aktivierung und Ermächtigung, als Quelle analytischen, korrigierenden und alternativen Denkens und Handelns.
Während der Pandemie wurden die weit reichenden kooperativen Netzwerke von Ars Electronica sichtbar wie nie zuvor. „Dass ausgerechnet weltweite Reisebeschränkungen und Lockdowns dazu führen würden, dass aus dem Festival in Linz ein Festival in aller Welt werden würde, mutet erst einmal eigenartig an“, sagt Gerfried Stocker. „Genauer betrachtet war dieser Schritt der einzig logische – und eigentlich war er überfällig.“ 2020 fand die Ars Electronica also erstmals nicht nur in Linz, sondern an mehr als 100 Locations in aller Welt statt.
Auch 2021 wird dieser hybride Event ein weiterer zentraler Schauplatz im Internet sein. Vorbei die Zeiten, in denen die Aktivitäten im Netz vor allem der Promotion dienten – in Zukunft geht es hier um das Zusammenspiel von Programmen im realen und digitalen Raum.
„Der tiefgreifende Wandel, in dem wir aktuell als Gesellschaft stecken, ist für eine Plattform wie Ars Electronica ebenso spannend wie herausfordernd“, sagt Gerfried Stocker, künstlerischer Geschäftsführer der Ars Electronica. „Wem sonst käme in einer solchen Zeit die Aufgabe zu, Neues auszuloten? Wer sonst sollte vorangehen und sich dabei auch einmal ein Stück weit verlaufen, um zu lernen, wie wir besser ans Ziel gelangen können? Wer, wenn nicht ein Ars Electronica Festival, sollte sich jetzt zu einer Sandbox machen, wie sie spannender nicht sein könnte?“
Je mehr Allianzen mit Playern aus Mobilität, Industrie, Landwirtschaft und anderen Bereichen geschmiedet wird, desto spannender und relevanter wird der Zukunftsdiskurs, der auf der Plattform Ars Electronica ausgetragen wird.
Die Steiermark geht wieder einmal neue zukunftsorientierte Wege und wird sich mit der Neuauflage (nicht wie üblich als „Landesausstellung“ deklariert) STEIERMARK SCHAU 2021 präsentieren.
Worum geht es hier genau? Die STEIERMARK SCHAU nimmt gesellschaftliche Fragen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft und bereitet sie aus der Perspektive von Kunst und Kultur auf.
Drei Museen des Universalmuseums Joanneum und ein mobiler Pavillon werden sich mit der steirischen Geschichte und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes auseinandersetzen. Es handelt sich hier:
Kunsthaus Graz – widmet sich der Zukunft und deren aktuellen Themen im Hier und Jetzt.
Museum für Geschichte – mit seiner Kulturgeschichte gibt das Museum für Geschichte einen Einblick in das Werden und den Wandel der Steiermark.
Das Highlight dieser STEIERMARK SCHAU 2021 ist der „mobile Pavillon“. Dieser Pavillon ist eine Kunsthalle, die in die steirischen Regionen kommt. Das temporäre Gebäude ist selbst bereits eine Lichtinstallation. Der steirische Hersteller Sattler AG, hat hier eine ausgeklügelte Pavillon-Konstruktion, mit einzigartigen Hightech-Membranen gestaltet.
800 m² Innenraum, wo die Besucher_innen eine Ausstellung aus projizierten großformatigen Bildern der Steiermark zu sehen bekommen. „Wer sind wir? Was zeichnet die Steiermark aus? Die Vielfalt ihrer Kulturlandschaften“ und darauf konzentriert sich die Ausstellung auf die Themen Vielfalt, Kunst und Landschaft. Die Inhalte des Pavillons entstanden unter Mitwirkung von 78 Beteiligten aus Bildender Kunst, Literatur, Komposition, Regie und Schauspiel. Davon werden 31 namhafte Persönlichkeiten, die noch in der Steiermark leben oder sie verlassen haben, ein Statement zu ihrem Heimatland abgeben. Dieses Video-Statement gibt Auskunft über ihren Steiermark-Bezug. Die Videos visualisieren unterschiedliche Zugänge, Meinungen und Haltungen.
Am 7.4.2021 hätte die Eröffnung des „mobilen Pavillon“ in Wien am Wiener Heldenplatz stattfinden sollen. Jedoch das Virus Corona setzte alles wieder auf „Standby“ (Lockdown in Wien). Die multimedialen Inhalte des Pavillons sind jedoch umfassend online erlebbar auf www.mobilerpavillon.at
Anfang Mai 2021 wandert die von Alexander Kada entworfene mobile Kunsthalle weiter nach Hartberg (8. Mai bis 4. Juni 2021), Spielberg (5.Juli bis 25. Juli 2021), Schladming (14. August bis 5. September 2021) und Bad Radkersburg (25. September bis 31. Oktober 2021), wo hoffentlich Corona keinen Strich mehr durch die Rechnung ziehen wird und der Pavillon für Besucher_innen zugänglich ist. (Hoffen wir es)
Im Pavillon wird des Weiteren ein neues, filmisches Steiermark-Panorama, dass das Bundesland Steiermark aus künstlerischer Sicht zeigt, präsentiert. Kuratiert wurde das Projekt von Astrid Kury, die die Frage zu dieser Ausstellung stellte: „wer sind wir“ Beantwortet wird das am Beispiel der Beziehungen zu Landschaften: Die Landschaften, in denen wir leben und arbeiten, prägen uns und wir prägen sie.
Die Steirer wissen, wie man sich in Szene setzt und die Steiermark ein Kunstland mit einer Vielfalt von prominenten künstlerischen Positionen, insbesondere in den jungen und mittleren Generationen. Mit der ersten Ausgabe der neuen STEIERMARK SCHAU tauchen wir tief in eine Selbstreflexion der Steiermark ein.
Art is my life! What are illusions? A wrong perception of reality What is an illusionist? An illusionist is an artist who mostly uses technical means to create illusions in his audience
vom 07. April 2021 – 11. April 2021 als Livestream!
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Die Rauriser Literaturtage werden aufgrund der bestehenden Situation im Land Salzburg, im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie bedauerlicherweise ohne Publikum in Rauris stattfinden.
Die Situation der Infektionen hat sich in den letzten Tagen nicht verbessert und man vermutet, dass die Zahlen weiterhin ansteigen werden. Es besteht aber auch keine verlässliche Perspektive hinsichtlich der Durchführung von Veranstaltungen nach Ostern. Dazu kommt noch ein weiterer negativer Punkt, dass das Übernachtungsangebot nicht in ausreichendem Maß gewährleistet sein wird, um dem Publikum eine längere Anwesenheit im Ort Rauris zu ermöglichen.
Die gute Nachricht, man hat sich jedoch entschieden, die Rauriser Literaturtage 2021 mit Lesungen und Gespräche – möglichst aus dem Mesnerhaus – im Online Stream anzubieten. Viele Autorinnen und Autoren haben bereits zugesagt, trotz allem für des Livestreams nach Rauris zu kommen.
Angela Lehner ist Rauriser Literaturpreisträgerin 2020
Eröffnet wird die Veranstaltung im Livestream am 7. April 2020 mit der Lesung der Preisträgerin Angela Lehner des Rauriser Literaturpreis 2020 für den Roman „Vater unser“ um 19:00 Uhr im Mesnerhaus.
Benjamin Quaderer ist Rauriser Literaturpreisträger 2021
Auch Benjamin Quaderer wird 7.April 2021 um 19:00 Uhr aus seinem neuen Roman „Für immer die Alpen“ lesen. Die Laudatio für den Preisträger 2021 hält Anne-Sophie Scholl.
Es ist wichtig Kunst auch in schwierigen Zeiten – wenn sie auch oft nur in einem Online-Stream stattfinden können – zu präsentieren. Die Rauriser Literaturtage haben sich dafür entschlossen und Literaturbegeistere werden es Ihnen danken.
Zum Thema FRAUENWELTTAG, habe ich bei meinen Photoarbeiten die 2014 entstanden sind, interessante Arbeiten gefunden. Diese Arbeiten, die ich 2014 produzierte, haben heute genauso noch ihre Gültigkeit.
Frauen sollen sich SICHTBAR machen und aus dem Schattendasein heraustreten, das gilt im 21. Jahrhundert mehr als den je.
Wir müssen nicht immer alles erklären, wir sind so mit unseren vielen Handlungen im täglichen Leben beschäftigt, dass wir auf uns selbst vergessen.
Lange wird es nicht mehr dauern und der Frühling zeigt sich wieder von seiner schönsten Seite und dies bedeutet für den ÖSTERREICHISCHEN SKULPTURENPARK Öffnung am 27. März 2021.
Für mich ist dieser Park ein besonderes Juwel, verbindet sich hier Kunst und Natur im Einklang. Allein beim Betreten des Parkes wird die Landschaft erfüllt mit einem einzigartigen Blütenduft. Diese Szenerie bildet einen inspirierenden Schauplatz für die Kunst und lädt zum Verweilen ein. Man taucht ein in das herrliche Ambiente dieses Skulpturenparks und genießt Landschaft und Kunst gleichermaßen.
Ein Garten von Menschenhand gestaltet und die natürlich wachsende Struktur geht mit Skulpturen, die unter freiem Himmel der Witterung ausgesetzt sind, eine einzigartige Beziehung ein. Ein Dialog zwischen Standort und Skulptur, wo Träume sichtbar und poetische Begegnungsräume sich treffen.
Der Garten als vom Menschen gestaltete und doch natürlich wachsende Struktur geht mit Skulpturen, die unter freiem Himmel der Witterung ausgesetzt sind, eine einzigartige Beziehung ein. Dieser Dialog zwischen Standort und Skulptur macht ein besonderes künstlerisches Vokabular sichtbar – es werden Träume sichtbar und poetische Begegnungsräume geschaffen.
Wo genau befindet sich dieser wunderbare Skulpturenpark? Er liegt sieben Kilometer südlich von Graz (Steiermark) und wurde im Jahr 2003 als Zentrum für zeitgenössische Skulptur etabliert. Der Landschaftsarchitekt Dieter Kienast hat diese faszinierende Parkanlage geplant. Es handelt sich hier um ein Areal von rund sieben Hektar und ist ein Entfaltungsraum für mehr als 75 Skulpturen. Werke renommierter Künstler/innen aus Österreich – von Fritz Wotruba über Franz West bis hin zu Erwin Wurm, Heimo Zobernig und Michael Kienzer – kommunizieren hier mit Beispielen internationaler Bildhauerei, zum Beispiel von Jeppe Hein, Nancy Rubins, Tobias Rehberger,Bruno Gironcolioder Susana Solano. Jedoch nicht nur österreichische Künstler/innen sind hier vertreten. Auch international anerkannte Künstler/innen haben hier ihre Skulpturen plaziert. Zum Beispiel Yoko Ono (Ex-Beatles John Lennons Frau) oder das Künstlerehepaar Eva & Adele aus Deutschland, nur um ein paar Beispiele zu bringen. Des Weiteren wurde der Skulpturenpark vom Guardian einer der besten Skulpturenparks Europas ausgezeichnet!
2021 startet hoffentlich besser in die Saison als 2020!? Im Karikaturmuseum Krems gibt es auf alle Fälle was zu feiern, es feiert sein 20-jähriges Bestehen!
Erbaut wurde das Museum Krems 2001 nach den Plänen des Architekten und Karikaturisten Gustav Peichl alias IRONIMUS, ein exzellenter Karikaturist. (https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Peichl) Das Karikaturmuseum ist nicht nur für seine markante Außenfassade bekannt sondern es wurde auch mit einem freundlichen Gesicht ausgestattet und hat nebenbei eine Narrenkappe als Dach. Es ist das einzige österreichische Museum für satirische Kunst und ein Meilenstein im österreichischen Humor. Am 29. September 2001 wurde es mit der Schau „ALLES KARIKATUR“ eröffnet und galt von Beginn an als lebendiger Ort des Austauschs.
Manfred Deix und IRONIMUS, die Gründungsväter des Museums, Karikaturisten wie Erich Sokol, Gerhard Haderer sowie Bruno Haberzettl und prominente Gäste, etwa Thomas Gottschalk, Otto Waalkes oder Ursula Strauss, sorgten für bleibende Momente.
Statement von Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich zum 20-jährigen Jubiläum: „Das Karikaturmuseum Krems ist ein Kulturjuwel Niederösterreichs. Als Oase des Humors verfügt es seit nunmehr 20 Jahren über die Kraft, den Alltag unserer Landsleute und internationalen Gäste aufzuheitern. Mit seinen Satire- und Karikatur Ausstellungen liefert das Museum immer wieder einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs“.
Immer wieder bewies dieses Museum, dass es selbst in der Kunstform der Satire neue Wege ging und geht mit den Ausstellungen „Alles klar Herr Kommissar mit Comics von Nick Knatterton und „Kottan2 von Peter Patzak sowie von Helmut Zenker. Gerhard Haderers großformatige Ölbilder wurden erstmalig in Krems einem Publikum zugänglich gemacht. Einen Ausflug in die japanische Manga-Kultur unternahm das Museum mit Österreichs bester Manga-Zeichnerin Melanie Schober ebenfalls.
Auch der Weltstar Mordillo war 2015 mit seiner ersten Ausstellung in Österreich vertreten. Auch Janosch reiste eigens aus Teneriffa an und auch der französische Künstler Achdé ritt zum Start seiner Lucky Luke-Schau 2013 nach Krems. So gesehen ist das Karikaturmuseum auch international ein geachteter Partner und ein europäisches Kompetenzzentrum für satirische Kunst.
Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Leiter des Karikaturmuseum Krems richtet den Blick auch auf die digitale Gegenwart „In unseren Ausstellungen zeigten wir internationale Größen wie Mordillo, Achdé oder den bekannten Disney-Zeichner Carl Barks. Genauso durften wir heimische Meister/innen wie Manfred Deix, Erich Sokol oder Marie Marcs bei uns willkommen heißen. Jedoch sind wir auch für NEUES offen, willkommen auch in der digitalen Welt“.
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