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Über Christa Linossi

Ich bin freischaffende Künstlerin, Autorin und Kulturjournalistin. Meine Texte sind keine bloßen Berichte, sondern kleine Szenen, die das aktuelle Kunstgeschehen und die kulturelle Transformation literarisch inszenieren. Für meine Leserinnen und Leser bleibe ich stets am Puls der Zeit – nicht massenhaft, sondern intensiv. Mein Blog ist ein Kammerspiel der Kultur: ein Ort für Kunstaffine, die Tiefe suchen statt Oberfläche. Ich verstehe Kunst als „kulturelle Transformation“ – ein fortwährender Prozess des kritischen Weiterdenkens. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit unterschiedlichsten Kunstrichtungen und sehe im Potenzial der Kunst die Chance, Horizonte zu öffnen und Perspektiven zu verschieben.

Es ist wieder Saison in Salzburg – Festspiel Saison 2016

Salzburger Festspiele 2016

Foto: Salzburg Ansicht © Christa Linossi

Foto: Salzburg Ansicht
© Christa Linossi

 Es ist Sommer in Salzburg und die Salzburger Festspiele bieten wieder ein Feuerwerk an Ausstrahlungskraft. Die weltweit besten Dirigenten, Regisseure, Sänger, Musiker, Schauspieler und Orchester werden ihr bestes geben und auch wieder attraktives Publikum anziehen.

So geben sich  die Schönen und Reichen wieder ein Stelldichein in Salzburg. Es handelt sich natürlich „bloß“ um Welttheater und es wird geprobt und gespielt – ganz egal, ob in der realen Welt oder auf der Bühne; es ist wieder eine Multimediainszenierung.

Bei den diesjährigen Festspielen werden 192 Aufführungen in 41 Tagen an 14 Spielstätten stattfinden, Willkommen in der Vielfalt.

Bei der Oper werden es 46 Vorstellungen sein mit drei Neuinszenierungen (davon ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele), zwei Wiederaufnahmen, eine Neueinstudierung und eine Übernahme von den Salzburger Pfingstfestspielen und drei konzertante Opern.

Im Bereich Schauspiel sind es 45 Vorstellungen, mit drei Neuinszenierungen und die Wiederaufnahme des JEDERMANN, ein szenisches Melodram und zwei Lesungen.

Auch die Konzerte dürfen nicht fehlen, an die 81 Konzerte werden es sein (inkl. Meisterklassen und Sonderveranstaltungen)

1 Gala-Soiree

Auch für die jüngsten wurde gesorgt, es gibt  19 Aufführungen im Kinderprogramm, davon sind 8 Vorstellungen „Die Feenkönigin“, 8 Einführungsworkshops Spiel und Spaß mit Purcell und 3 öffentliche Abschlussaufführungen Operncamps und zahlreiche Begleitveranstaltungen.

 

 

 

http://www.salzburgerfestspiele.at/spielplan

 

 

2016 Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg

  1. Juli – 27. August 2016
Tag der offenen Türen, 2015, Klasse Adriana Czernin, Festung Hohensalzburg, Copyright: Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, Foto: Pia Streicher

Tag der offenen Türen, 2015,
Klasse Adriana Czernin, Festung Hohensalzburg,
Copyright: Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, Foto: Pia Streicher

Startschuss ist der 18. Juli 2016 für die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg mit insgesamt 22 Kursen.

Dieses Jahr steht die Sommerakademie unter dem Motto „Globale Akademie?“ und dieses Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und beschäftigt sich damit, wie Kunst global gelernt und gelehrt wird. Weiteres baut dieses Projekt auf das 2011 veranstaltete Symposium „Globalkunst“ auf. Für mich stellt sich hier die Frage: „Warum installiert die Sommerakademie erst jetzt dieses Projekt und fragt, gibt es so etwas wie eine globale Akademie bzw. eine globale Kunst?“

Wo doch wir uns bereits zur Schwelle des 21. Jahrhunderts von der Epoche der „Kunst der Moderne“ verabschiedet haben, wie der angesehene Kunsthistoriker T.J.Clark (Farewell to an Idea: Episodes from a History of Modernismus, 1999) es bereits erklärte.

Ich behaupte auf Grund der Globalisierung wird es auch eine neue Landkarte in der Kunst geben. Die Medienkunst, von der Fotografie bis zum Videofilm, jagt sich durch das globale Netz und verändert so Museen und Kunsthochschulen. Neue Kontinente und Länder, von der asiatischen bis zur arabischen Welt finden bereits Eintritt in die Welt der Kunst.

Die Frage wie man Kunst in einer globalisierten Welt lernen und lehren kann, finde ich nicht so relevant, viel wichtiger wäre zu hinterfragen über das ganze Spektrum aller Medienformen die ein universales Medium bilden. Die meisten künstlerischen Techniken sind nicht länger der Aufgabe untergeordnet die Realität darzustellen sondern beziehen sich auf die Medien.

Das Netz kann sich selbst generierende Bilder und Wörter produzieren. Diese Vermischung der Medien hat zu bedeutenden Entwicklungen in den einzelnen Medien und in der Kunst geführt. Kein einzelnes Medium hat noch die Vorherrschaft; vielmehr beeinflussen und bestimmen alle verschiedenen Medien einander.

Die Sommerakademie jedoch wird auch 2016 den Schwerpunkt „künstlerische Techniken“ fortsetzen. So wird heuer Imran Qureshi (pakistanischer Maler) die Studierenden in die alte Kunsttechnik der Miniaturmalerei und zeitgenössische Kunsttechnik (in Europa wenig bekannte Kunsttechnik) einweihen. Diese Tradition wird heute noch in Indien und Pakistan praktiziert. Die Studierenden werden u.a. lernen wie das Papier, die Pinsel und die Farben selbst hergestellt werden.

 

http://www.summeracademy.at

Nature is the greatest artist

Phto: Christa Linossi / The Nature is the greatest artist

Photo: © Christa Linossi / The Nature is the greatest artist

Bernar Venet – „ARC ´89“ – Kunstprojekt Bonn 2016

Bonn auf dem Weg zum urbanen Museum

Auf dem B9-Trajektkreisel in Bonn wurde die Monumentalskulptur  (Durchmesser von etwa 25 Metern) „ARC ´89“  des Künstlers Bernar Venets der Öffentlichkeit übergeben.

3. Kunstprojekt Bonn: Bernar Venet, ARC ´89 © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Stiftung für Kunst und Kultur e.V.; Foto: Daniel Biskup

3. Kunstprojekt Bonn: Bernar Venet, ARC ´89
© VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Stiftung für Kunst und Kultur e.V.; Foto: Daniel Biskup

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Der Wald – einfach zum Nachdenken

Unlängst ging ich durch ein Waldgebiet und dann stoß ich auf diese Tafel: Gebet des Waldes – Verfasser ist unbekannt.

Einfach mal nur darüber Nachdenken !

Foto: Christa Linossi

Foto: Christa Linossi

Wald 1

Foto: Christa Linossi

Hallstatt – ein Kleinod stellt sich vor

World Heritage HALLSTATT

Bildband / World Heritage HALLSTATT

Worum geht es in diesem Buch…… Weiterlesen

200 Jahre Salzburg bei Österreich 1816 – 2016

 

Landesausstellung

Salzburg Landesausstellung Salzburg Museum / Foto: Christa Linossi

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„VON ALLEN SINNEN – Wahrnehmung in der Kunst“

„VON ALLEN SINNEN – Wahrnehmung in der Kunst“ Autor Robert Fleck

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Robert Fleck, Jahrgang 1957, Historiker, Autor und Ausstellungsmacher, seit 1981 in Paris, studierte unter anderem bei Gilles Deleuze und Michel Foucault. Er war zuletzt Intendant der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und ist nun Professor für „Kunst und Öffentlichkeit“ und Prorektor der Kunstakademie Düsseldorf.

Robert Fleck / Fotograf: Georg Hauptfeld Credit: Mediendesign, Wien

Robert Fleck / Fotograf: Georg Hauptfeld
Credit: Mediendesign, Wien

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„ANDERE ENGEL“ HÖHENRAUSCH 2016 in Linz

HÖHENRAUSCH 2016 ANDERE ENGEL

bis 16. Oktober 2016

Die Erfolgsgeschichte Höhen­rausch 2016 in Linz ist eröffnet.

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Henri DONO „Flying Angels“ / Foto: Christa Linossi

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Andreas Slominski / RÜBEN

Kunstprojekt Krauthügel 2016 in Salzburg

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Andreas Slominski/ Foto: Christa Linossi

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