Ich bin freischaffende Künstlerin, Autorin und Kulturjournalistin. Meine Texte sind keine bloßen Berichte, sondern kleine Szenen, die das aktuelle Kunstgeschehen und die kulturelle Transformation literarisch inszenieren.
Für meine Leserinnen und Leser bleibe ich stets am Puls der Zeit – nicht massenhaft, sondern intensiv. Mein Blog ist ein Kammerspiel der Kultur: ein Ort für Kunstaffine, die Tiefe suchen statt Oberfläche.
Ich verstehe Kunst als „kulturelle Transformation“ – ein fortwährender Prozess des kritischen Weiterdenkens. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit unterschiedlichsten Kunstrichtungen und sehe im Potenzial der Kunst die Chance, Horizonte zu öffnen und Perspektiven zu verschieben.
Grammy-Preisträger wird Inhaber der ersten Stiftungsprofessur an der Universität Mozarteum Salzburg
Abseits der Salzburger Festspiele gibt es auch
noch interessantes zu erfahren. Wie zB die erste Stiftungsprofessur an der
Universität Mozarteum Salzburg für Violine.
Der Leitung (Prof. Elisabeth Gutjahr Rektorin)
der Universität Mozarteum Salzburg ist es gelungen, erstmals eine
Stiftungsprofessur zu bekommen. Was ist eigentlich eine Stiftungsprofessur? Es
handelt sich um eine Professur, die ganz oder zumindest teilweise von einem
Drittmittelgeber finanziert wird. Die meisten Stiftungsprofessuren haben eine
Laufzeit von fünf Jahren.
Bei der Stiftungsprofessur Mozarteum handelt es
sich um eine zur Gänze extern finanzierten Universitätsprofessur für Violine,
die an eine international herausragende künstlerische Persönlichkeit für den
Bereich EEK (Erschließung und Entwicklung der Künste) vergeben wird. In diesem
Fall geht die Professur an Maxim Vengerov, einer der weltweit am meisten
gefeierten Geiger um ab Beginn des Wintersemesters 2019/20 für drei Jahre an
der Universität Mozarteum in Salzburg zu wirken.
Wer ist Maxim Vengerov? (geb.1974 in Nowosibirsk) Vengerov
ist einer der besten Geiger und angesehensten klassischen Künstler unserer Zeit
und genießt auch als Dirigent internationale Anerkennung.
Seine Ausbildung begann er bereits im Alter von
fünf Jahren. Als Schüler von Galina Turchaninova und Zakhar Bron gewann er mit
zehn Jahren die renommierte Henryk Wieniawski Competition und fünf Jahre später
den internationalen Carl-Flesch-Violinwettbewerb. In den vergangenen Jahren
trat Maxim Vengerov sowohl als Solist als auch als Dirigent mit vielen großen
Orchestern auf, darunter das New York Philharmonic Orchestra, die Berliner
Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das
Mariinsky Theatre Orchestra und das Chicago, Montreal und Toronto Symphony
Orchestra.
Höhepunkte der Saison 2018/19 waren die Saisoneröffnung des Orchesters
Filarmonica della Scala mit Riccardo Chailly sowie zahlreiche Rezitals in den
USA, China und Europa.
Mit großer Leidenschaft widmet sich Maxim
Vengerov auch der Ausbildung und Förderung junger Talente. Seine verschiedensten
Unterrichtspositionen hat er weltweit inne und ist derzeit auch Botschafter und
Gastprofessor an der International Menuhin Music Academy in der Schweiz.
Ende Juli 2019 präsentierten auch die Salzburger
Festspiele Maxim Vengerov gemeinsam mit der Pianistin Polina Osetinskaya in
einem Solistenkonzert. Also Maxim Vengerov wird in Zukunft des Öfteren in
Salzburg anzutreffen sein, wenn er die Studenten des Mozarteums auf die Meisterklasse
vorbereiten wird.
Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit am 14. Oktober 2019 im Solitär der Universität Mozarteum bzw. am 09. Dezember 2019 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum die Musik seiner Meisterklasse mitzuerleben.
Universität Mozarteum Salzburg – Mozart ist unsere Inspiration, Musik unsere Tradition, die Kunst unsere Passion. Im Herzen Salzburgs reifen außergewöhnliche Talente zu künstlerischen Persönlichkeiten – am Puls der Zeit, für die Bühnen der Welt.
Eigentlich interessiere ich mich eher für
zeitgenössische Kunst, aber diesmal tauchte ich in die Kunst des 17.
Jahrhunderts ein. Neugierig und aufmerksam wurde ich aufgrund eines Plakates
des Dom Quartier. Dieses Plakat zeigt eine aufgeschnittene Zitrone als
wäre es eine Fotografie, jedoch stammt sie von dem Künstler Cornelis de Heem,
einer der bedeutendsten niederländischen Stillleben Maler des 17. Jahrhunderts.
Die Ausstellung „Goldene Zeiten“ Holländische
Malerei des 17. Jahrhunderts ist ein Gedenken des Werks Rembrandt van Rijn,
dessen Todestag sich zum 350. Mal jährt und dessen Epoche das 17. Jahrhundert
ist und die auf dieses bedeutende kulturelle Jubiläum Bezug nimmt.
Was ist so interessant an dieser Kunst und was versteht man unter „Goldene Zeiten“ so dass es auch mich faszinierte?
Holland bzw. die Niederlande betrieben im 17.
Jahrhundert schon Welthandel, aufgrund der guten geografischen Lage und der
Schifffahrt. In dieser Zeit, die gemeinhin als Krisenzeit galt, investierten
die Holländer in die Modernisierung der Landwirtschaft, in Fischfang, Schiffbau
und Schifffahrt, Handel, koloniale Stützpunkte in Übersee und in den Aufbau
eines Bank- und Kreditwesens. Das erfolgreiche Ineinandergreifen von Handel,
Schifffahrt und Finanz katapultierte das Land an die Spitze des Welthandels.
Interessanter Weise war der Kunstbesitz in
holländischen Haushalten auffallend groß und die meist in Gilden organisierten
Maler spezialisierten sich auf einzelne Themen, um in der großen Konkurrenz zu
bestehen.
Es war Kunst für alle, selten war eine Epoche
und Region so reich an Talenten und namhaften Künstlern. Künstler waren auf das
Interesse der Bürger angewiesen, da der heimische Adel kaum eine Rolle spielte
und als Auftraggeber sowie auch die reformierte Kirche ausfiel. Religiöse
Darstellungen waren nicht erwünscht. Die Säkularisierung führte zu einer
Verselbstständigung nichtreligiöser Themen wie Stillleben, Landschaften,
Genrebilder und Marinedarstellungen.
Die Kunstwerke, sind ausdrucksstark, wo Freude,
Schmerz oder Geselligkeit dem Betrachter – als wäre es fotografisch festgehalten
– ins Auge springt und einen in den Bann zieht.
Einer der bekanntesten Künstler war Rembrandt
Harmensz van Rijn, der mit seinem Werk „Betende alte Frau“ Weltruhm erlangte.
Die Darstellung eine Tronie (für ‚Kopf‘, ‚Gesicht‘ oder ‚Gesichtsausdruck` ist
ein Bildausdruck der gegenständlichen Malerei) Rembrandt wählte für diese
Tronie seltenerweise eine Kupfertafel als Bildträger von besonders kleinem
Format. Die technischen Besonderheiten besteht darin, dass er diese mit einer
Schicht Blattgold präparierte und mit Krapplack ausgeführten Kopftuch
durchscheint und das Rot des Lacks besonders zum Leuchten bringt.
Der Maler Gerard van Honthorst der wie viele
seiner Kollegen zunächst bei Abraham Bloemaert (war ein niederländischer Maler) gelernt
hatte, ging nach Rom und hielt sich bis Ende 1620 in Rom auf. 1620 kehrte er
nach Holland zurück und genoss als einer der wenigen holländischen Künstler
internationalen Ruf und war bekannt für seine erotisch aufgeladene
Genremalerei. (Genremalerei: veraltet: Sittenbild, ist die gemalte Abbildung
einer Alltagsszene).
Interessant ist auch der Haarlemer Maler Gerrit
Adriaensz Berckheyde und bekannt vor allem für seine Ansichten niederländischer
Städte. Er gehört zu jenen Künstlern, die die holländische Vedutenmalerei zu
großer Blüte brachten. Das expandierende Amsterdam diente als unerschöpfliche
Inspirationsquelle. Er war spezialisiert auf kleine Gemälde, welche Straßen,
Kanäle, Plätze, öffentliche und private Gebäude zeigen. Er war Schüler von
Frans Hals und ging bei seinem Bruder Job Adriaensz in die Lehre.
„Goldene Zeiten“ präsentiert 73 Meisterwerke
aus der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien und der
Residenzgalerie Salzburg. Aufgeteilte ist die Ausstellung in 9 Themenbereiche:
(Überschriften zum Teil in holländischer Sprache)
Historie
Portret
Geselschapjes
der
wissenschaftliche Blick
Landschapjes
Sehnsucht
nach dem Süden
Zeegezicht
Stilleven
– Ein Fest für die Augen
Nachtstukken
Architectur
Die Ausstellung ist sehenswert und wer sich
besonders für die holländische Malerei des 17. Jhd. Interessiert, ist hier
richtig.
Die 99. Salzburger Festspiele wurden
traditionell mit einer Festveranstaltung in der Felsenreitschule offiziell
eröffnet. Die Festrede hielt heuer der US-Starregisseur Peter Sellars. Thema
Klimawandel und die damit verbundenen aktuellen gesellschaftlichen
Herausforderungen.
Auszug aus der Festrede von Peter Sellars:
„Der Klimawandel hat uns zu einer staunenswerten und eindringlichen Entwicklung
geführt. Wir können uns nicht mehr als einzelne isolierte Nationen begreifen,
wir sind eine geografische Einheit. Der Klimawandel fordert jede Nation dieser
Erde, fordert jede Gruppierung, jeden Erwachsenen, jedes Kind. Der Klimawandel
verlangt nach Gleichberechtigung, nach Gemeinschaften, Netzwerken und
Strukturen, die es uns ermöglichen, auf Augenhöhe zu handeln. Heute, in diesem
aufwühlenden Augenblick der Menschheitsgeschichte, geht die junge Generation
mit Entschlossenheit und Idealismus auf die Straße. Kinder sprechen
eindringlich mit ihren Eltern. Sprecht weiter! Ihr habt den größten Einfluss
auf euere Eltern! Und ihr Eltern, hört auf euere Kinder! Unsere Generation war
die Generation der Imperien und der Konsumgesellschaft. Jetzt ist es an der
Zeit, eine neue Generation von engagierten, schöpferischen, fürsorgenden jungen
Menschen willkommen zu heißen“.
Galerien und Museen präsentieren sich wieder
mit internationalen Künstlern im Rampenlicht. Sie stehen den Festspielen
keineswegs hinten nach, befindet sich doch wieder internationales Publikum aus
Wirtschaft, Politik und Kunst in der Festspielstadt Salzburg.
Terrassen Talks stehen fast täglich auf dem
Programm. Dirigenten, Opernsänger, Schauspieler
und Regisseure präsentieren mit diesen Talks ihre Arbeit. Eine Vernissage jagt
die andere, Staatspreise werden und wurden vergeben.
Die Zukunft des Einkaufens in einer vernetzten Welt (Österreich Edition) von Wijnand Jongen und Rainer Will
Die Digitalisierung
ist nicht mehr aufzuhalten, und zwar in keinem Bereich mehr und sie dringt in
alle unsere Lebensbereiche vor. Der Handel muss hier gewaltig reagieren, denn
das Kaufverhalten der Menschen wandelt sich fundamental im Geschäft und online.
Worum geht es in diesem Buch?
Dieses Buch informiert nicht nur über das zukünftige Kaufverhalten der Menschen, sondern gibt auch Einblick in die neuen Internetwährungen und wie wir in Zukunft bezahlen werden. Neu definieren müssen sich auch Banken und Kreditkartenunternehmen, sowie Versicherungsgesellschaften. Durch den späten Eintritt in das Spiel, um verlorengegangenes Terrain wieder zurückzuerobern.
Dieses Buch ist es wert zu lesen…
es sollte eine Pflichtlektüre für kritische und moderne Konsumenten sein. Auch Politiker, Journalisten und Experten sollten dieses Buch lesen. Ein Standardwerk für den Handel mit Blick in die Zukunft und den digitalen Einkauf.
DIE AUTOREN
Wijnand Jongen ist ein weltweit
anerkannter Autor und Zukunftsforscher zu Themen auf den Gebieten Handel und
E-Commerce. Er ist Mitbegründer und
Vorsitzender des Executive Committee von eCommerce Europe und Gründer und CEO
des niederländischen eCommerce-Verbandes Thuiswinkel.org.
Rainer Will ist
Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes und Herausgeber des
Magazins RETAIL. Er ist im Board of Directors der europäischen
Handelsvereinigung EMOTA. Des Weiteren ist er Beschwerdeführer im
Ermittlungsverfahren der Bundeswettbehörde gegen Amazon, um einen fairen
Marktplatz zu erwirken.
Antonio Cuenca Ruiz (Dramaturgie) im Gespräch mit dem Regisseur Peter Sellars, dem Dirigent Teodor Currentzis und dem Choreograf Lemi Ponifasio zur Mozart Oper IDOMENEO
Zur diesjährigen Eröffnungsoper, Mozarts IDOMENEO
arbeiten zwei großartige Künstler in Salzburg wieder miteinander. Es
handelt sich um den Regisseur Peter Sellars und den Dirigent Teodor Currentzis.
Peter Sellars: Der
US-Amerikaner wurde 1957 in Pittsburgh, Pennsylvania geboren und gehört
weltweit zu den wichtigsten Opern- und Theaterregisseuren. Er studierte an der
Phillips Academy in Massachusetts und an der Harvard Universität. Er hat sich
mit seinen bahnbrechenden und innovativen Interpretationen von Meisterwerken
und mit Gemeinschaftsprojekten in Zusammenarbeit mit einer außerordentlichen
Bandbreite an Kunst-schaffenden internationales Ansehen erworben.
Peter Sellars wird am 27. Juli 2019 in der
Felsenreitschule die Festrede bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2019
halten. Der Titel seiner Rede heißt: „Listening tot he urgency of ecological
civillization in the next generation“ (Das Meer als Erzähler: Globaler Wandel
und kulturelles Wirken – Die Bedeutung und Dringlichkeit einer ökologischen
Zivilisation für die nächste Generation“.
Teodor Currentzis: wurde 1972 in Athen geboren und ist ein griechisch-russischer Dirigent, Musiker und Schauspieler.Im Alter von zwölf Jahren besuchte er Kurse für Violine und 1987 studierte er Dirigieren am Nationalen Konservatorium in Athen. Er studierte dann am Petersburger Konservatorium bei Ilja Musin weiter. Von 2004 bis 2010 war er Chefdirigent am Nowosibirsker Staatlichen Akademischen Opern und Ballettheater in Nowosibirsk. Bei den Salzburger Festspielen dirigierte er 2017 zum ersten Mal.
Antonio Cuenca Ruiz:
„Wer der Regisseur ist und wer der Dirigent, das sei bei Peter Sellars und
Teodor Currentzis oft nicht so leicht zu unterscheiden.
Dirigent Teodor Currentzis zu Peter Sellars: „In der Produktion gehe es darum, Probleme anzusprechen und wer sei dafür besser geeignet als Peter Sellars. Das Wort Regisseur werde ihm gar nicht gerecht, denn er ist viel mehr als das. Er lädt uns mit seiner Arbeit gewissermaßen in seine spirituelle Praxis ein“. Sellars setzt auf Kommunikation, führt uns alle zu Problemlösungen und setzt dabei auf Humanität mit einer enormen Energie. Es ist ein Privileg mit ihm zu arbeiten, so der Dirigent Currentzis.
Peter Sellars lobt wiederum den Dirigenten: „Was Teodor auszeichnet, ist seine Gabe Licht an unerwartete Orte zu bringen. Er ist ein echter Visionär. Zu beobachten wie Teodor Currentzis bei der ersten Probe mit dem Freiburger Barockorchester ein „atmosphärisches Gesamterlebnis“ geschaffen habe, sei beeindruckend gewesen. Takt für Takt, Note für Note habe er jedes Detail mit den Musikern besprochen. Mit seiner Arbeitsweise schaffe er es immer wieder Räume für die Sänger zu schaffen, in denen sie ihr Potenzial voll und ganz freisetzen könnten.“
Moderator Antoni Cuenca Ruiz: Vor
zwei Jahren inszenierten Sellars und Currentzis mit großem Erfolg die Mozart
Oper La clemenza di Tito. In
dieser Oper ging es um Vergebung. In Idomeneo geht es um einen Vater, der meint,
dass er seinem Sohn hilft, ihn aber in Wirklichkeit aber opfert. Es ginge nun auch
um die Meinung, wie man über die Kraft der Gerechtigkeit und Versöhnung und einen
Weg zur Demokratie finden kann. Man sollte damit einer neuen Generation neue
Chancen geben, ergänzt Teodor Currentzis. „Wenn wir unsere Ansichten jetzt
nicht überdenken“, sagt er, „dann existieren wir in 100 Jahren vielleicht nicht
mehr“. Currentzis spielt auf den Vater-Sohn-Konflikt in der Oper an: „Wir
sollten aufhören, Schuld in uns zu tragen und diese auf unsere Kinder und
Kindeskinder zu übertragen. Über Schuld kann der Mensch nicht geheilt werden.“
Peter Sellars:
„Wir arbeiten in diesem Sommer bei den Salzburger Festspielen an Mozarts
erster großer Oper Seria: Idomeneo. Diese Oper stammt von einem
25-jährigen (18. Jahrhundert), der der Welt mitteilt, dass die Zeit reif ist
für eine ernsthafte Veränderung. Es ist Zeit für eine neue Generation, die die
Macht übernimmt und Entscheidungen mit neuen Prioritäten, einer neuen Energie
und einer neuen Entschlossenheit trifft, um die Welt radikal zu verändern. Nun
schreiben wir bereits das 21. Jahrhundert und die Oper hat noch immer Gültigkeit
und auch hier müssen wiederum Visionen neu angedacht werden: „Wir stehen beim
Thema Klimawandel weltweit vor einer riesigen Herausforderung“, sagt der
Regisseur. Egal ob Indonesien, Paris oder New York, es handele sich um ein
globales Problem, für das eine neue Form der Kommunikation gefunden werden
müsse. Wir müssen uns über alle politischen und ethnischen Trennlinien
hinwegsetzen. Das Thema Ozean sei altbekannt aus der Mythologie. Doch dieser
Ozean, das sei nicht eine Wassermasse, nein, der Ozean, das seien Millionen von
Lebewesen. Daher müssen wir lernen mit dem Ozean zu verhandeln und mit ihm in
Kontakt zu treten.“
Genau aus diesem Grund hat Peter Sellars den
Choreografen Lemi Ponifasio engagiert, da er der perfekte Mann für die Choreografie
ist. Lemi Ponifasio ist in Samoa im Pazifik geboren. Bereits 2006 arbeitete er
mit Ponifasio zusammen.
Lemi Ponifasio:ist 1954 in Lano Samoan geboren. Lemi Ponifasio ist Regisseur, Künstler, Tänzer, Designer und Choreograph aus Samoa und Neuseeland. 1995 gründete er die MAU in Auckland, wo er mit Communities und Künstlern aus aller Welt zusammenarbeitete.
Kiribati, eine Insel in Polynesien, wird wohl als eine
der ersten Insel in Polynesien sein, die verschwinden wird, wenn der
Meeresspiegel weiter ansteigt. Als Ponifasio nach Kiribati flog, um mit Einheimischen
zu sprechen, kannte niemand Mozart. Das habe sich mittlerweile geändert. Die
Einheimischen haben Mozart als eine Art Weltbürger erkannt. Ponifasio, wolle mit
seiner Arbeit an dieser Produktion mit dem Tanz Räume der Stille schaffen. „Die
Tänzer existieren zwischen den Noten, sagt er. Sie seien ein Baum, der
einerseits fest verwurzelt ist, sich aber mit seinen Blättern immer dem Licht zuwende.
Der Tanz solle dazu beitragen, Wunden zu heilen. Dabei spiele das finale
Ballett eine große Rolle.“
Wolfgang
Amadeus Mozart (1756-1791)
IDOMENEO
Drama per musica in drei Akten KV 366 /1781)
Premiere: 27. Juli 2019 in
der Felsenreitschule in Salzburg
Deep Space 8K
präsentierte mitunter „toward 2020 by NHK“. NHK eine öffentliche
Rundfunkanstalt Japans. Im August 2016 wurde testweise die erste Übertragung in
Super Hi-Vision 8K gestartet. Es war faszinierend, die Bildwelten in der
intensiveren Darstellung der Realität durch die Technologie 8K Super Hi-Vision
auf der 16 mal 9 Meter großen Wand- und Bodenprojektion zu betrachten.
Das Non plus Ultra Highlight war wohl die mit Intel präsentierte Europapremiere von „DRONE 100 – Spaxels über Linz“. Horst Hörtners (Senior Director Ars Electronica Futurelab) Aussage zur Premiere: „Seit 2012 haben wir viele Shows in aller Welt gemacht, der Flug in Linz war für uns aber etwas Besonderes, die Dronen kehrten zurück und wir wollten hier in Linz unbedingt zeigen, was wir können und waren daher auch ein bisschen nervöser als üblich.“ Die Präsentation ist voll gelungen und ich konnte miterleben, wie die 100 Weltrekorddrohnen zu ihrem Tanz abhoben.
und 2019 inszeniert sich Ars Electronica Futurelab wieder und es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft
Am 05.07.2019 veröffentlicht NTT and Ars Electronica Futurelab offer an insight into their joint research and present a new swarm of robots for art, entertainment and sports. The innovative swarm technology was presented in several performances in July 2019 at the Miraikan in Tokyo, Japan.
Am Anfang stand ein gemeinsames Forschungsinteresse: zusammen mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen NTT (mit dem Ars Electronica immer wieder zusammenarbeitet) bieten nun einen Einblick in ihre gemeinsame Forschung und präsentieren die ersten Ergebnisse der Forschung.
Swarm Arena – Neue Perspektiven für Kunst, Entertainment und Sport Die Aufführungen im Miraikan sind Teil eines gemeinsamen Forschungsprojekts des japanischen Telekommunikationsunternehmens NTT und des Ars Electronica Futurelab und präsentiert wurde diese innovative Schwarmtechnologie Anfang Juli 2019 im Miraikan – The National Museum of Emerging Science and Innovation in Tokio.
Swarm Arena / Fotocredit: Ars Electronica Futurelab / Raphael Schaumburg-Lippe
Gezeigt wurden
aus mehreren Bodenrobotern zusammengesetzter Robobterschwarm, dieser
vermittelte den ZuseherInnen die vielfältigen Aspekte von sportlichen
Großereignissen auf eine Weise, die die Grenzen eines herkömmlichen
rechteckigen Videoformats überschreitet. Die moderne Alchemistin Akiko Nakayama
und der Musiker Ei Wada wagten ebenfalls ein Experiment gemeinsam mit dem Roboterschwarm,
um daraus neue kreative Möglichkeiten der Schwarmtechnologie die Kunst neu zu
inszenieren.
Swarm Arena / Fotocredit: Ars Electronica Futurelab / Raphael Schaumburg-Lippe
Auszug
aus dem Pressetext Ars Electronica:
„Während der Schwerpunkt zunächst auf der
drohnengestützten Navigation und Beschilderung lag (Swarm Compass, 2017),
verlagerte sich der Fokus schnell auf komplexere Anwendungen von
Schwarmtechnologien, die sowohl Drohnen als auch Bodenroboter verwenden (Swarm
Arena, 2018). Jetzt ist abermals ein neuer Schritt der Forschung erreicht – das
Ars Electronica Futurelab und NTT schaffen eine neue Art des Public Sports
Viewing mit den Bodenrobotern und gestalten ein reisendes Labor für Kunst,
Sport und Gesellschaft. NTT – Ein Experte für Telekommunikationssysteme Das japanische
Telekommunikationsunternehmen Nippon Telegraph and Telephone (NTT) bietet
Telekommunikationsdienste in ganz Japan an und forscht an der Weiterentwicklung
von Telekommunikationssystemen im Allgemeinen. In der gemeinsamen Forschung mit
dem Ars Electronica Futurelab stellt NTT die für eine Performance wie die in
Miraikan notwendigen Kernkompetenzen zur Verfügung – von der hoch entwickelten
Bildübertragung und Informationsdatenanalyse im Sport bis hin zu neuen Formen
des Interaktionsdesigns. Miraikan Tokio – Japanisches Nationalmuseum für
aufstrebende Wissenschaft und Innovation Das Japanische Nationalmuseum für
aufstrebende Wissenschaft und Innovation in Tokio veranstaltet die
Performanceserie, die Einblicke in die Robotik-Schwarmforschung von NTT und dem
Ars Electronica Futurelab bietet. Die Aufführungen finden im Rahmen einer von
NTT kuratierten größeren Ausstellung mit dem Titel „Sports Viewing
Re-Imagined“ statt, die möglichen zukünftigen Entwicklungen bei der
Beobachtung großer Sportereignisse zeigt“.
Das Ars
Electronica Futurelab wurde 1996 als Atelier und Labor gegründet und ist
seither das künstlerisch-wissenschaftliche Think-Tank, Forschungs- und
Entwicklungsmotor der Ars Electronica. Das
Ars Electronica Futurelab arbeitet mit Partnern aus Industrie, Kreativwirtschaft,
Kunst sowie aus dem akademischen bzw. Bildungsbereich auf der ganzen Welt
zusammen.
Wissenschaft und Kunst zielt konsequent, blitzschnell und ohne Unterbrechung auf die Öffentlichkeit ab .
Der Autor
vermittelt anschaulich die verschiedenen Themen zu dem Supermolekül und lässt
daraus schließen wie wichtig es wäre, das fossile Zeitalter zu beenden und der
Schlüsseltechnologie dem Wasserstoff endlich zum Durchbruch zu verhelfen.
Man kann mit
diesem Supermolekül Brennstoffzellen für Autos entwickeln, aber es könnten auch
ganze Kraftwerke, Wohnhäuser mit Wärme und Strom versorgt werden. Ebenso wäre
es auch im Flugverkehr einsetzbar. Leider scheut die deutsche
Automobilindustrie noch Investitionen in dieses Molekül zu stecken und setzt lieber
mit Akku-Autos auf den falschen Trend. Aber auch die Politik hat sich von der
Fossil-Lobby hoffnungslos kapern lassen, um die Entstehung einer Wasserstoff-Gesellschaft
auszubremsen.
Dieses Buch
ist es wert zu lesen, weil……
Wie können wir
mit Wasserstoff die Zukunft erobern? Wasserstoff ist der Energieträger der
Zukunft den H² hätte das Zeug, der Menschheit eine Zukunft auf einem bewohnten
Planeten zu bescheren, ohne Abstriche bei Bequemlichkeiten und technischem
Fortschritt machen zu müssen.
Statement aus
Jules Verne: „Die geheimnisvolle Insel (1874)“ Das Wasser ist die Kohle der
Zukunft. Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom
zerlegt worden ist. Die so zerlegten Elemente des Wassers, Wasserstoff und
Sauerstoff, werden auf unabsehbare Zeit hinaus die Energieversorgung der Erde sichern“.
Dieses Buch
ist oder sollte ein Beitrag zum Thema „Mutter Erde“ sein. Es liest sich leicht
und verständlich und gleichzeitig erfährt man auch, wie es zukunftsorientiert
gehen könnte, damit unsere Kinder und Enkelkinder auch noch eine intakte „Mutter
Erde“ vorfinden können.
DER AUTOR:
Timm Koch hat
Philosophie an der FU und Humboldt Universität Berlin studiert, ist Autor und
schreibt Drehbücher für Film und Fernsehen. Schon seit Jahren staunt er
darüber, wie die Potenziale des Wasserstoffs totgeschwiegen werden, während man
gleichzeitig Kriege um Erdöl führt, durch Fracking des Grundwassers ganzer
Landstrichte verseucht wird und die Fossilkartelle langsam, aber sicher des
kompletten Planeten verheizen. Mit diesem Buch will er für Aufklärung sorgen. Zuletzt
erschien im Westend Verlag von ihm »Herr Bien und seine Feinde«.
Warum Computerkriminalität uns alle betrifft und die digitale Welt ihre großen Schatten voraus wirft.
Der IT- und
Sicherheitsexperte Dr. Cornelius Granig erklärt in diesem Buch genau und
fundiert, wie das Darknet funktioniert und berichtet auch über dessen
Entstehung. Stellt spezielle Anwendungen und Techniken vor, vom illegalen
Glücksspiel bis hin zu den verschiedenen Kryptowährungen.
Informiert
den Leser aber auch über große Verbrechen und deren Opfer, von Datenlecks im
Gesundheitssystem, Angriffe auf Energie- und Telekomsektoren sowie
Desinformationen in der Politik.
Dieses Buch
ist es wert zu lesen, weil……
Der Autor führt Interviews mit Experten und mit Polizeibehörden, spricht über Strategien zur Bekämpfung von Computerkriminalität und will auch seinen Lesern zeigen, dass wir schon seit Jahrzehnten den digitalen Gefahren ausgesetzt sind, deren Dimension ständig größer wird.
Des Weiteren gibt es Informationen, wie sich Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen gegen die Attacken aus dem Netz schützen können.
Es ist auch ein gewisser Ratgeber und jeder der an der digitalen Welt teilnimmt, sollte dieses Buch lesen.
DER AUTOR:
Dr. Cornelius
Granig ist ein österreichischer Unternehmensberater und Journalist, der sich
beruflich seit vielen Jahren mit Cyber-Security, Compliance und
Korruptionsbekämpfung befasst. Er leitete in den letzten Jahren die IT- und
Sicherheitsabteilungen als Vorstand großer Banken und Versicherungen.
Skulptur von M. Gruber Schiffer Hallein auf der Salzach / Foto : Christa Linossi
„Nichts verschwindet – alles ändert
sich!“
…ist das unterliegende Thema dieser
künstlerischen sowie historischen Ausstellungen im alten Salzlager auf der
Pernerinsel in Hallein.
Die Stadt Hallein
und seine Kultur-Kunstszene bespielt wieder die Alte Saline auf der Pernerinsel
und ist Austragungsort und Impulsgeber künstlerischer Auseinandersetzung der
bewegten Geschichte der Salzstadt, die vor 30 Jahren den Salzabbau einstellte.
Der Titel „IM FLUSS“ ist Programm für die künstlerische und historische Schau,
die sich mit der wechselhaften Geschichte Halleins beschäftigt.
Donnerstag, 20. Juni 2019 wurde die Ausstellung „IM FLUSS. Spurensuche auf der Pernerinsel“ mit den Künstlern Wang Jixin und Matej Dzido eröffnet. Die Ausstellung läuft noch bis 24. August 2019
Der
chinesische Künstler Wang Jixin wurde von „SUDHAUS hallein.kultur“ und der Stadt
Hallein eingeladen, Kunstwerke für die Ausstellung „IM FLUSS Hallein 30 Jahre
nach dem Salzabbau“ zu schaffen und so begab er sich auf Spurensuche der
Identität Halleins und dessen Salz-Erbe.
Wang Jixin
der sich seit Jahren mit wirtschaftlichen Brüchen und sozialem Wandel
beschäftigt, thematisiert in der Alten Saline die Rolle des Salzes und dessen
Einfluss auf Halleins Identität.
(Bereits
(2009-2011) verarbeitete er die abrupte Schließung der jahrtausendalten
kaiserlichen Porzellanmanufaktur in Jingdezhen (China) in seinem monumentalen
Werkzyklus „Lost Glory“.)
Daher war es für ihn auch naheliegend dieses Angebot von Hallein anzunehmen und eine einfühlsame Schau auf die Kultur und Tradition für Hallein zu werfen und Werke für diese Ausstellung zu schaffen. Der Künstler setzte sich intensiv mit der Geschichte der Stadt Hallein und den Details der Salzgewinnung auseinander und suchte in Archiven nach historischen Bildern und Dokumenten, um hier eine Basis für seine monumentalen Ölgemälde zu finden.
Die
Auseinandersetzung des Künstlers beruht darauf, dass er eine gewisse
Wertschätzung gegenüber dem Menschen bringen will, die mit dem Salzabbau
konfrontiert, deren Arbeit und deren Leben war. Interessanter Ansatz wäre zum
Beispiel auch die Idee, eine Gegenüberstellung zwischen CHINA dem Porzellan und
HALLEIN dem Salz zu widmen. Welche Parallelen finden sich, obwohl durch
X-Tausende KM weit entfernten Ländern?
Exzellent inszeniert wird die Ausstellung von den monumentalen farbenprächtigen Werken in den Räumlichkeiten der Alten Saline. Des Weiteren wird sie mit einer 30-minütigen eigens dafür komponierten Ausstellungsmusik begleitet. Die Musik, die fokussiert ist auf die Salzarbeiter, die ihre Arbeit verloren haben, sich kämpferisch zeigen und sich somit zum Hoffnungsträger entwickeln und sich noch ringen um die unbekannte Zukunft. Matej Dzido trieb das Ungewisse und die Neugier zu dieser ersten Koproduktion mit dem bildenden Künstler zu einem musikalischen Neuland an.
Der Salzabbau,
der vor 2500 Jahren von den Kelten ins Leben gerufen wurde, ist zwar beendet,
aber der Geist dieser Zeit lebt weiter bis heute und ist die Botschaft, die die
Bilder vermitteln wollen.
Informationen zum Künstler: Wang Jixin geboren 1966 in der chinesischen Provinz Shandong, studierte an der renommierten Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking. In seinem künstlerischen Werk beschäftigt er sich mit Geschichte und Geschichten von Kulturen und deren Vergänglichkeiten. Er lebt und arbeitet seit 2013 in Salzburg. http://www.wangjixin.at/artist/
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