Sujet 2025 Lehár Festival -Orpheus in der Unterwelt Lehár
Das Warten hat ein Ende – das spektakuläre Programm für das legendäre LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL 2025 ist endlich da!
Vorhang auf für ein besonderes Jubiläum! 2025 feiert der legendäre Johann Strauss seinen 200. Geburtstag – und was könnte ihn besser ehren als seine faszinierende Operette ‘EINE NACHT IN VENEDIG’? Tauchen Sie ein in die pulsierende Atmosphäre Venedigs – Maskenbälle, Intrigen und mitreißende Melodien entführen Sie auf eine unvergessliche Reise!
Die Operette „EINE NACHT IN VENEDIG“ vereint heitere Verwechslungskomik mit Gondelromantik und südländischem Flair. Es bleibt kein Auge trocken, wenn Baron und Schürzenjäger Guido von Urbino zu seinem legendären Maskenball lädt.
Darüber hinaus wird dem Publikum in diesem Jahr eine weitere Operette präsentiert: Franz Lehárs ‘DIE BLAUE MAZUR’, die dem Namenspatron des Festivals alle Ehre macht und darüber hinaus in der langjährigen Geschichte der Festspiele noch nie auf der Bad Ischler Bühne zu erleben war.
Freuen Sie sich auf ein besonderes Juwel unter den Lehár-Operetten, das mit klassischen Walzer-Melodien, spitzigen Buffo-Duetten und schwungvollen Tanzrhythmen überzeugt.
Offenbachs Meisterwerk ist erstmals mit dem genialen und urkomischen Herzstück der Operette ORPHEUS IN DER UNTERWELT zu erleben. Der Intendant Thomas Enzinger wird diese geniale Operette inszenieren. Wenn in der Hölle der berühmte Can-Can getanzt wird, dann sind Sie im Universum von ORPHEUS IN DER UNTERWELT. Die Persiflage auf einen Mythos des klassischen Altertums begeistert durch eine Fülle an bitterbösen Pointen und feine Satire.
Thomas Enzinger, Intendant, lädt heuer wieder in diesem Sommer zum großen LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL 2025 ein. Es geht wieder zurück an die Wurzeln der Operette und sie erleben die Ur-Operette von Jacques Offenbach ORPHEUS IN DER UNTERWELT- Dies ist nicht nur der Ausgangspunkt der Operettengeschichte, sondern auch zugleich eine der witzigsten und frivolsten Operetten, die je geschrieben wurden.
Tauchen Sie ein in einen unvergesslichen Festivalsommer in Bad Ischl in der schönsten Stadt Bad Ischl und erleben Sie mit Lehár und Strauß Operetten der Sonderklasse.
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren Neuproduktion, Regie: Elli Neubert, Musik: Matteo Haitzmann
Unlängst sah ich mir das Musiktheater Berge Flüstern Laut der Initiative Jung & Jede*r im Stadttheater Hallein an. Diese besondere Produktion wird mit einer mobilen, transportablen Bühne direkt in Schulgebäuden und Kulturzentren in Stadt und Land Salzburg aufgeführt.
Kurz vor Beginn der Aufführung um etwa 10:00 Uhr strömten die Klassen der Halleiner Volksschule ins Stadtkino. Es lag eine Mischung aus Aufregung und neugieriger Erwartung in der Luft – begleitet von fröhlichem Kindergeschnatter.
Endlich öffnete sich der Eingang zum Theater, und die Kinder stürmten hinein, alle bemüht, den besten Sitzplatz zu ergattern. Die Lehrkräfte hatten alle Hände voll zu tun, die kleinen Theaterbesucher zu ordnen.
Beim Betreten des Saals fiel mein Blick zuerst auf das Bühnenbild – und ich war sofort beeindruckt. Szenograf Jakob Boeckh hatte einen Berg auf die Bühne gezaubert, mit faszinierenden Lichtstimmungen, die ihn in magisches Ambiente tauchten. Der Untersberg, eine sagenumwobene Erhebung ist seit Jahrhunderten in Mythen und Legenden der Salzburger Region verankert.
Jakob Boeckh inszenierte zudem fabelhafte Puppen, die Performerin Franca Luisa Burandt mit meisterhafter Kunstfertigkeit zum Leben erweckte. Durch die Musik des Komponisten und Musikers Matteo Haitzmann entstand eine atmosphärische Welt, die seine Geigenklänge, seine Stimme und den einzigartigen Blockflötensound von Anne-Suse Enßle erfüllten.
Es geht um die mystischen Erzählungen rund um den Untersberg und die sagenhafte Welt der Salzburger Berge. Welche magischen Figuren treiben dort ihr geheimnisvolles Spiel? Welche Geschichten wurden über sie über Generationen hinweg bewahrt – und wie kann man sie heute erzählen?
Die drei Performer schufen gemeinsam mit dem Publikum ein multiperspektivisches Erzähllabor, in dem drei verschiedene Geschichten aufgespürt und ergründet wurden.
In den Wäldern und Bergen des Salzburger Landes begegneten wir:
dem Zauberer Jackl,
Frau Perchta,
den Untersberger Mandeln,
dem Moosweiberl,
und sogar der Wilden Jagd.
Was wäre, wenn Zauberer Jackl gar nicht nach Geld und Zaubermacht strebte, sondern nach Freundschaft und Zusammenhalt? Oder wenn das uralte Moosweiberl eine junge Alpensalamanderin kennenlernte – und sich in sie verliebte?
Die Wilde Jagd vom Untersberg, auch als Wilde Gjoad bekannt, ist ein jahrhundertealter Brauch im Salzburger Land. Zwölf sagenhafte Figuren sind Teil dieser wilden Schar, begleitet von Schweglern, Kraxenträgern und Fackelträgerinnen (Quelle: Salzburger Nachrichten).
Kundige Zwerge kennen die geheimen Eingänge in den Untersberg und gewähren den Mutigen einen Blick in seine innere Wunderwelt. Durch diese Inszenierung wurde die Legendenwelt der Berge für ein junges Publikum auf faszinierende Weise lebendig.
Die Reaktion des Publikums
Zwischendurch beobachtete ich die Kinder – ihre Begeisterung war deutlich zu spüren. Immer wieder sorgten spannende Szenen für Aufschreie und Lachen, und als die Wilde Jagd plötzlich in den Saal stürmte, wurde es richtig turbulent.
Am Ende der Vorstellung spendete das Publikum begeisterten Applaus. Ich fragte einige Kinder, was ihnen besonders gefallen hatte – und die Antwort war eindeutig: die Wilde Jagd, der Krampus und die geheimnisvollen Schattenbilder des Alpensalamanders.
Die Kinder wollten ihre Eindrücke immer wieder mit mir teilen, bis die Lehrerin sanft eingriff und sie erinnerte: „Jetzt müssen wir zurück in die Schule.“ Später versicherte sie mir, dass sie das Stück mit ihrer Klasse noch einmal nachbesprechen würde.
Fazit
Die Initiative Jung & Jede*r hat mit ihren Aufführungen für Schulklassen und ihrer Sommerproduktion bei den Festspielen ein Projekt geschaffen, das hervorragend angenommen wird.
Übrigens:
Premiere von BERGE FLÜSTERN LAUT:19. Juli 2025, 15:00 Uhr, Schauspielhaus Salzburg
Premiere von MEIN ZIEMLICH SELTSAMER FREUND WALTER:1. August 2025, 15:00 Uhr, Schauspielhaus Salzburg
Ein Besuch dieser Aufführungen lohnt sich – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Vom 10.Juni bis 22.Juni 2025 begeistert die SOMMERSZENE das Publikum in Salzburg erneut mit ihrem Performing Arts Festival und mit zahlreichen Highlights.
Das Motto 2025 lautet „REAL MAGIC“. Das Programm spannt bewusst einen weiten thematischen, stilistischen und ästhetischen Bogen, der sich an sechs verschiedenen Spielorten entfalten wird.
Dreizehn Tage lang werden zwölf ausgewählte Produktionen das Publikum mit magischen Kunsterlebnissen begeistern. Hier sind einige besondere Highlights aus dem vielseitigen Programm.
Ein interessanter Start dürfte die Klang- und Lichtinstallation EVANESCENT als Auftakt am 10. Juni 2025 sein. Das australische DUO ATELIER SISU wird den Innenhof der Residenz in ein Seifenblasen-Wunderland, das flüchtige Momente der Schönheit auf schillernde Weise einfängt, verzaubern. https://www.ateliersisu.com/
Ein weiteres Highlight ebenfalls mit Start am 10. Juni 2025 wird der marokkanischeChoreograph Taoufiq Izeddiou mit seinem 12-köpfigen Ensemble das SZENE THEATER zum Vibrieren bringen. In seinem aktuellen Stück erforscht er die kreative Dimension der Trance und ihre spirituellen Wurzeln. Taoufig Izeddion ist eine der zentralen Künstlerpersönlichkeiten, der nordafrikanischen Tanzszene und verweist in seinen Arbeiten immer wieder auf die wesentliche Bedeutung von Menschlichkeit.
Mit CIE ANANIA DANSES LA TERRE EN TRANSE gastiert Taoufig Izeddion erstmals bei der SOMMERSZENE in Salzburg.
Am 16. Juni 2025 präsentiert der Niederländer Arno Schuitemaker mit seinem Bodhi Project WOVEN IN THE BONE in der SZENE Salzburg seine Tanzszene. In seinem Stück WOVEN IN THE BONE schafft Arno Schuitemaker zusammen mit dem BODHI PROJECT ein choreographisches Zeugnis des Überlebens. Tanz trägt Erinnerungen. Von Körper zu Körper weitergegeben, bewahrt er, was sonst zu verblassen droht. Doch festhalten ist nicht dasselbe wie am Leben erhalten. Er vereint in seiner Arbeit Tanz, Performance, bildende Kunst und Clubkultur – stets an der Schnittstelle von Intimen und Universellem. https://arnoschuitemaker.com/
Doris Uhlich wird erneut für Furore sorgen. Ihre Choreografie „Pudertanz“, die zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 aufgeführt wurde, sorgte bereits für Schlagzeilen – national wie international.
2025 wird sie mit zweit Aufführungen bei der SOMMERSZENE vertreten sein. Am 14. Juni 2025 bringt sie Bewegung ins Museum der Moderne Salzburg am Mönchsberg. Innerhalb und außerhalb der kahlen Betonschluchten geht es in einer speziell für den Ort entwickelten Performance die Treppen rauf und runter.https://www.dorisuhlich.at/de
Als Abschlussprojekt wird am 21. Juni 2025 Doris Uhlichs Kultstück MORE THAN NAKED in der SZENE neu aufgelegt. Die nackten Körper von 16 nackten Tänzer*innen werden mit ihrem Fleisch wackeln, schnalzen und schwabbeln lassen.
Dieses Kultstück hatte bereits 2014 in der Sommerszene eine Salzburg-Premiere erlebt – das Salzburger Publikum umjubelte damals das Stück und so wollte man es noch einmal 2025 dem Publikum präsentieren. Inzwischen sind 11 Jahre vergangen, wie wird dieses Stück 2025 beim Publikum ankommen? Auch wieder umjubelt? Oder eher abstoßend? Man darf gespannt sein, denn auch Gesellschaften ändern sich immer wieder.
Dies war nur ein kleiner Querschnitt aus den zwölf Produktionen der SOMMERSZENE 2025.
Werfen Sie einen Blick ins umfangreiche Programm und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der SOMMERSZENE – Magie, Kunst und unvergessliche Momente erwarten Sie!
Der Titel trägt bereits viel in sich – doch was will ich mit meiner künstlerischen Arbeit vertieft ausdrücken?
Die Geometrie gibt Halt, ihre Linien schaffen Ordnung – und doch auch wieder nicht. Sie sind berechenbar, ein Gerüst, ein Rahmen für das Denken. Doch was passiert mit uns zwischen Himmel und Erde?
Inmitten dieser Klarheit fließt der Körper: sanft und lebendig. Eine weibliche Figur, ein Ausdruck, ein Blick, der die festen Linien halten will.
Über ihr ziehen die Wolken – formlos und frei, erschaffen sich neu mit jeder Bewegung. Sie sind keine feste Größe, sondern ein flüchtiges Spiel aus Licht und Veränderung. Sie spiegeln den Moment, das Werden und Vergehen.
Es stellt sich die Frage: Ist es die Geometrie, die den Blick lenkt? Sind es die Wolken, die zum Träumen einladen? Oder ist es der weibliche Akt, der verführt?
Die Kaiservilla ist ein berühmtes Wahrzeichen von Bad Ischl und die Stallungen zählen zu den Nebengebäuden der Villa. Der Name „Stallungen“ deutet bereits auf die historische Nutzung des Gebäudes hin. Denn damals waren dort Pferde untergebracht, auch die Lieblingspferde der Kaiserin Elisabeth.
Seit dem 21. Jahrhundert dienen die Stallungen als Veranstaltungsort, insbesondere für Kunstausstellungen. Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2024 des Salzkammerguts stellte Ai Weiwei seine Werke ‚With Wind‘ und ‚Weiße Helme‘ in den Stallungen aus. Er ist einer der bedeutendsten Künstler der zeitgenössischen Kunstszene. (Ai Weiwei: | linossiartstory)
2025 zeigt die Galerie Petra Seiser die international bekannte Künstlerin Esther Stocker mit ihren zerknitterten, abstrakten Objekten in den Stallungen der Kaiservilla in Bad Ischl.
Das Statement der Künstlerin zu ihren Arbeiten in den Stallungen: „Der Kontrast zwischen dem historischen Raum und Kunst aus der Gegenwart ist spannend. Dieser Gegensatz zieht besondere Aufmerksamkeit auf sich. Die unterschiedlichen Größen der Werke sorgen durch ihre ähnliche Optik für Spannung und Einheit zugleich – eine klassische Hierarchie fehlt. Alle Arbeiten liegen am Boden, als wären sie scheinbar zufällig in den Raum hineingerollt oder hineingeworfen worden.“
Esther Stocker ist Meisterin der Geometrie. Ihre Werke zeichnen sich durch abstrake Geometrien in Schwarz-Weiß aus, die bewusst Brüche aufweisen. Die Werke in den Stallungen wurden extra für diesen Raum geschaffen und wurden bewusst mit zerknitterter Optik und Raster bestimmt. Sie sollen ein Zusammenspiel aus Kontrolle und Kontrollverlust symbolisieren – ein rationales System gegen ein irrationales „zerknittertes“.
Beim Betreten des Raums erschließt sich die Bedeutung der Objekte nicht sofort. Man muss sich mit dem Raum und den Skulpturen auseinandersetzen. Mein erster Eindruck war ein Wirrwarr unterschiedlich großer, zerknitterter Skulpturen – bis ich erkannte, dass es in Wirklichkeit um Wahrnehmung und Beziehungen ging. Die Beziehung zwischen Wahrnehmung und Oberfläche wird aufgehoben und veränderte den Raum.
Der Raum umhüllt den Betrachter, fordert ihn heraus und spielt so mit seinen Erwartungen. Die Pferdehalterungen an den Wänden irritieren zunächst – einst dienten sie den dort untergebrachten Pferden, heute bilden sie einen unerwarteten Bezug zu den Objekten am Boden. Es geht auch um Gravitation, sie ist vorhanden oder auch nicht? Was ist Gravitation? Die Gravitation, auch Massenanziehung oder Gravitationskraft, ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie äußert sich in der gegenzeitigen Anziehung von Massen und nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen wieder ab.
Esther Stocker gilt als Meisterin der Geometrie. Sie setzt diese gezielt in ihren Werken ein. Stockers Werke zeichnen sich durch abstrakte Geometrien in Schwarz-Weiß aus, die bewusst Brüche aufweisen. Auch die Werke in den Stallungen werden durch zerknitterte Optik und Raster bestimmt. Sie sollen ein Zusammenspiel aus Kontrolle und Kontrollverlust symbolisieren – ein rationales System gegen ein irrationales „zerknittertes“.
Die Illusion der Zweidimensionalität gehört ebenso wie Raster und Strukturen zum grundlegenden künstlerischen Repertoire von Esther Stocker.
Sie spielen sowohl in ihren Bildern als auch in ihren räumlichen Arbeiten eine essenzielle Rolle. Oberflächenstrukturen sind auch für die menschliche Raumwahrnehmung von großer Bedeutung. Menschen sind dreidimensionale Wesen, die in einer dreidimensionalen Umgebung leben und sich in ihr bewegen. Alles, was wir sehen, wird vom menschlichen Wahrnehmungssystem stets einer räumlichen Deutung unterzogen.
Esther Stocker geboren 1974 in Silandro, Italien. Studium von 1994 bis 1997 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Im Jahr 1996, studierte sie an der Accademia di Belle Arti di Brera in Milano. Von 1990 bis 2000 besuchte sie das Art Center College of Design in Pasadena, California. Ein weiterer längerer Auslandsaufenthalt war 2002/03 in Chicago, Illinois. Esther Stocker lebt und arbeitet in Wien.
Die Ausstellung in den Stallungen der Kaiservilla in Bad Ischl läuft noch bis 27.04.2025.
Die Kaiservilla bleibt ein faszinierender Schauplatz für zeitgenössische Kunst. Nach Esther Stockers eindrucksvoller Ausstellung wird ab Mai der renommierte Künstler Erwin Wurm mit seinen Werken zu sehen sein. Seine Werke werden sowohl im Park der Kaiservilla als auch in ausgewählten Gebäuden präsentiert.
Führungswechsel bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden
Ende 2025 findet ein Führungswechsel bei den Salzkammergut Festwochen statt.
Portraits des künstlerischen Leiters der Salzkammergut Ferstwochen Gmunden, Dr. Christian Hieke, im Festwochenbüro am Graben, in Gmunden, am 21.03.21. Das Bild zeigt ein Portrait des Christian Hieke.
Der derzeitige künstlerische Leiter Christian Hieke wird mit Ende des Jahres die künstlerischen Agenden der Salzkammergut Festwochen Gmunden abgeben und
„Wer ist Rafael Fingerlos?“
Rafael Fingerlos ist ein erfahrener Bariton und ein international geschätzter Künstler.
Er kommt aus dem schönen Lungau in Salzburg und ist bereits international sehr bekannt. Ab 2026 wird er dann die künstlerische Führung in Gmunden übernehmen und dies auch mit hoher Qualität, wie sein Vorgänger, weiterführen. Er ist ein kreativer Kopf, spannender Sänger seiner Generation und darf bereits auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Beheimatet ist er in der Oper sowohl auch im Konzertbereich.
Karriere und internationale Bühnen
Seine Auftritte waren bereits auf den international wichtigen Bühnen, um einige zu nennen: Wiener Staatsoper, Teatro alla Scala in Mailand, Semper Oper Dresden, Teatro Colón in Buenos Aires, Elbphilharmonie in Hamburg, Bregenzer Festspiele und natürlich auch die Salzburger Festspiele.
Neben seiner erfolgreichen Sängerkarriere entwickelte Rafael Fingerlos auch eine starke Affinität zur Kreativen Programmgestaltung und künstlerischen Leitung.
Rafael Fingerlos „Seit mich mein künstlerischer Weg auf die wichtigen europäischen Bühnen und Festivals geführt hat, war ich vom Wunsch beseelt, irgendwann einmal eine große Oper in meiner Heimat aufführen zu können. Ich bringe nicht die Menschen zur Oper, sondern ich bringe die Oper an die Menschen“.
Innovator und Impulsgeber:Sein Projekt OPER LUNGAU mit Durchschlagskraft
Es gelang ihm 2023 und er inszenierte die OPER LUNGAU „Così fan tutte von Mozart“. Eine Liebeserklärung an den LUNGAU! Es war eine Motivation etwas Unmögliches möglich zu machen! Rafael Fingerlos ist nicht nur Opernsänger, nein, er ist auch Unternehmer und „Kultur in Werkstatt“ Initiator welches er gemeinsam mit Stefan Ritzer aus Tamsweg betreibt.
Unter dem Label ‚Kultur in der Werkstatt‘ fanden bereits Kabarett, Musik, Theater und Lesungen statt. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem Philipp Hochmair, Rudi Wilfer und Rafael Fingerlos. Die Idee war, die Produktionshalle der Schlosserei Stefan Ritzer GmbH nicht nur als Veranstaltungsort zu nutzen, sondern auch die Belegschaft aktiv in die Gestaltung der Oper einzubinden. Dies wurde als Weltpremiere gefeiert, da es zuvor keine Operninszenierung gab, bei der Mitarbeitende einer Firma so intensiv beteiligt waren. Stefan Ritzer, der Geschäftspartner von Rafael Fingerlos, betonte, dass die Werkstatt ein Ort ohne Zugangsschwellen sein sollte. Dies spiegelte sich auch in den erschwinglichen Kartenpreisen wider. Diese Offenheit und die Möglichkeit, Teil eines kulturellen Großprojekts zu sein, stießen bei den Mitarbeitenden und der lokalen Bevölkerung auf große Begeisterung.
Die künstlerische Leitung dieser Oper übernahm Rafael Fingerlos und sein Freund und Geschäftspartner Stefan Ritzer übernahm die Veranstaltung, Finanzierung und Organisation und stellte die Location, nämlich sein Firmengelände der Schlosserei Stefan Ritzer GmbH in Steindorf bei Mauterndorf (Lungau) zur Verfügung.
Das Projekt war eine Weltpremiere und begeisterte das Publikum. Rafael Fingerlos und Stefan Ritzer erzielten damit einen großen Erfolg, der weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung fand.
Zukunftsvision für die Festwochen
Rafael Fingerlos ist nicht nur ein herausragender Opernsänger, sondern auch ein kreativer Denker, der auch ohne Scheu aufs Land geht, um der Landbevölkerung Klassik schmackhaft zu machen.
Rafael Fingerlos zählt somit zu den facettenreichen Köpfen der heimischen Kunst- und Musikszene. Seine langjährige Erfahrung als Interpret und kreativer Gestalter fließt nun in seine neue Aufgabe als künstlerischer Leiter für Musik der Salzkammer Festwochen Gmunden ein.
Man darf jetzt schon gespannt darauf sein, was sich dieser kreative Kopf als Impulsgeber und visionärer Gestalter einfallen lassen wird. Mit seiner Vision und Kreativität wird er die Salzkammergut Festwochen in eine neue Ära führen und dabei kommende Generationen inspirieren.
Kurze Bibliografie: Rafael Fingerlos (* 31. August 1986 in Tamsweg) ist ein österreichischer, international tätiger Opern- (Bariton) und Konzertsänger.Fingerlos stammt aus Mariapfarr (Lungau) im Land Salzburg und lebt aktuell in Wien.
Was 1955 im Fridericianum begann, damals noch an der Seite der Bundesgartenschau, ist heute weltweit eine der bedeutendsten Ausstellungsreihen für zeitgenössische Kunst. Am 15. Juli 1955 wurde die von Arnold Bode gegründete documentazum ersten Mal in Kassel eröffnet. Insgesamt 15 Ausgaben der documenta haben seitdem stattgefunden.
Die documentahat in den vergangenen 70 Jahren auf vielfältigste Art und Weise ihre Spuren im Kasseler Stadtraum hinterlassen und es ist Wunsch jedes Künstlers, einmal auf der documenta vertreten zu sein.
„Die Anfänge der documenta“
Der Kasseler Maler Arnold Bode (* 23.12.1900 in Kassel und + 3. Oktober 1977) realisierte 1955 die erstedocumenta, die als Überblickschau zur Kunst des 20. Jahrhunderts mit raumgreifenden, neuen Inszenierungsformen ein bahnbrechender Erfolg wurde. Sie war eine Retrospektive mit Arbeiten (Fauvismus, Expressionismus, Kubismus, Blauer Reiter, Futurismus) aller bedeutenden Gruppierungen. Geniale Einzelgänger wie Pablo Picasso, Max Ernst, Hans Arp, Henri Matisse und Wassily Kandinsky wurden präsentiert. Ein Durchgang durch die Kunstgeschichte der ersten 50 Jahre des Jahrhunderts, wo neben den Klassikern der Moderne auch die deutschen Begründer der modernen Kunst wie Klee, Schlemmer oder Beckmann vorgestellt wurden.
Aufgrund des unerwarteten Erfolges wagte Bode für 1959 eine zweite Ausstellung und installierte damit den Ausstellungszyklus der Kasseler documenta, die seit 1959 alle 5 Jahre stattfindet (ursprünglich alle vier Jahre) und durch eine GmbH mit den Gesellschaftern Stadt Kassel und Land Hessen organisiert wird.
Wer es als Künstler in die documenta schafft oder geschafft hatte, hat schon sehr viel am Kunstmarkt erreicht und verschwindet nicht mehr von der Bildfläche.
„Das Jubiläumsjahr 2025“
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der documenta laden das gesamte Jahr 2025 über Ausstellungen, Talk- und Vortragsreihen ein. Darüber hinaus sind Konzerte und Performances sowie Buchpräsentationen und Social Media Kampagnen geplant. Diese Veranstaltungen laden dazu ein, sich mit der wechselvollen Geschichte und der Zukunft der international einzigartigen Ausstellungsreihe auseinanderzusetzen.
Mit einem Festakt am 7. Juni 2025 wird an die Gründung der documenta erinnert und zugleich eine stadtweite Intervention der documenta-12-Künstlerin Cosima von Bonin eröffnet.
Sven Schoeller, Vorsitzender des documenta-Aufsichtsrats und Oberbürgermeister der Stadt Kassel, betont die internationale Ausstrahlung der documenta. Ihre positive Energie wirkt in die Stadtgesellschaft hinein. “Die documenta ist nicht nur eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Sie spielt auch eine zentrale Rolle für den Zusammenhalt und das Selbstbewusstsein der Kasseler Stadtbevölkerung. Als wiederkehrendes kulturelles Großereignis zieht sie internationale Aufmerksamkeit auf sich und verwandelt Kassel in ein Zentrum des künstlerischen Austauschs. Die Vorfreude auf die kommende documenta 16im Jahr 2027 ist besonders groß. Die künstlerische Leitung wird von Naomi Beckwith übernommen. Sie ist kuratorisch vielversprechend und international sehr vernetzt.”
Im Jubiläumsjahr 2025 bietet sich die Gelegenheit, aus allen Perspektiven über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der documenta zu diskutieren.
Das Besondere an der documenta ist, dass sie in einem kritischen Diskurs mit ihrer eigenen Geschichte und den künstlerischen Referenzen fortgeschrieben wird, während parallel dazu eine die gesamte Kunst- und Kulturszene beeinflussende Rezeptionsgeschichte entstanden ist, die eine permanente Neubefragung vornimmt.
„Ausblick auf die documenta 16“
Die Vorfreude auf die kommende documenta 16 im Jahr 2027 ist besonders groß, da mit Naomi Beckwith eine kuratorisch vielversprechende und international sehr vernetzte Persönlichkeit die künstlerische Leitung übernehmen wird.
„Mein Interesse für diedocumenta“
„Mein Interesse für die documenta geht über die bloße Bewunderung hinaus. Sie ist nicht nur die Top-Adresse für Künstlerinnen und Künstler, die sich international positionieren möchten, sondern auch ein einzigartiger Spiegel unserer Zeit. Jede Ausgabe bietet faszinierende Momentaufnahmen und zeigt, wie Künstler*innen die Welt in ihren Werken wahrnehmen und interpretieren. Seit der 12. Ausgabe im Jahr 2007 hat mich dieses Zusammenspiel aus Kunst und Zeitgeschehen immer wieder aufs Neue begeistert.
Als jemand, der selbst künstlerisch tätig ist, hat die documenta eine besondere Bedeutung. Jahrzehntelang widmete ich mich der Aktzeichnung, bevor ich zur experimentellen Fotografie wechselte. Hier nutze ich meine Leidenschaft für grafisches Arbeiten. Ich erschaffe Kunstwerke, indem ich fotografische Elemente wie Steine, Berge oder Landschaften aufgreife. Dann verändere ich sie gezielt. Ich integriere Details wie Kabel oder meinen eigenen Schatten. So schaffe ich Verbindungen zwischen grafischen Kompositionen und der Natur. Photoshop verwende ich als mein Werkzeug. Diese Herangehensweise hat meine Perspektive auf die Kunst enorm erweitert. Sie inspiriert mich, die Vielfalt der zeitgenössischen Kunst immer wieder neu zu entdecken.“
Die documenta ist nicht nur ein Fenster in die Welt der Kunst, sondern auch ein Ort, an dem Kunstgeschichte geschrieben wird – immer wieder aufs Neue
Das Ars Electronica Festival 2025 widmet sich erneut den drängenden Fragen unserer Zeit und stellt Kunst, Technik und Gesellschaft in den Mittelpunkt.
Es ist auch ein künstlerisches Schaffen und Wirken in dieser Zeit des tiefgreifenden Umbruchs.
Während ‚HOPE‘ im Jahr 2024 den Fokus auf positive Veränderungen legte, stellt ‚PANIC‘ die Frage, wie wir mit den Unsicherheiten und Krisen unserer Zeit umgehen. Hätten wir jemals daran gedacht, dass aus „HOPE“ nun „PANIC“ wird und wie rasant sich die Welt verändern würde?
„PANIC“ ein Aufschrei? Nicht nur die Weltordnung, sondern auch die politische Gewissheit beginnt zu bröckeln. Klimatische Kipppunkte stehen auf der Tagesordnung und Wirtschaftsmodelle geraten unter Druck und technologische Entwicklungen überschlagen sich.
Was noch vor einem Augenblick als stabil galt, wirkt plötzlich fragil. Inmitten all dieser Umbrüche wächst das Gefühl, der Verunsicherung und hier stellt man sich die Frage „wie gehen wir mit dieser Situation um“?! Sorgen nehmen überhand und die Panik nimmt Fahrt auf.
Doch was genau bedeutet PANIC? Ein lähmender Ausnahmezustand? Oder vielleicht ein Weckruf, der auch neue Kräfte mobilisieren kann? Eine zusätzliche Frage die in diesem Welt Chaos auch immer wieder auftaucht? Welche Rolle wird Europa im globalen Machtspiel von Technologie, Wahrheit und Verantwortung spielen? PANIC zeigt uns in Zeiten wie diesen, auf einen Umbruch hin, dass es noch nicht der Endpunkt, sondern ein Ausgangspunkt ist, für Debatten, Reflexionen, für Veränderungen.
Immer in Zeiten des Umbruchs kommt die Kunst ins Spiel. Bob Dylan schrieb 1963 in ‚The Times They Are A-Changin‘
„Komm, versammle dich um Menschen, wo immer du streifst. Gib zu, dass die Wasser um dich herum gewachsen sind. Akzeptiere, dass du bald bis auf die Knochen durchnässt sein wirst. Wenn deine Zeit für dich es wert ist, gespart zu werden, dann halte an ihr fest. Andernfalls wirst du wie ein Stein sinken, denn die Zeiten ändern sich“.
Als Bob Dylan 1963 diese Zeilen schrieb – diese Zeilen treffen auch heute noch auf unsere Zeit zu – war es die Bürgerrechtsbewegung in den USA, die ihren Höhepunkt erreichte. Der Marsch auf Washington und Martin Luther Kings „I have a dream“ wurden zu Ikonen der Geschichte. Allen war klar, um was für einen Umbruch es sich handelte: „Aufbruch, Fortschritt, Freiheit, kodiert als Ideale der westlichen Welt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie sich weltweit durchsetzen würden. Es war auch die Zeit. Die USA positionierten sich endgültig als globale Weltmacht. Diese Position beginnt heute wieder zu bröckeln.
Statement von Gerfried Stocker: „Was wir brauchen, ist kein Alarmismus, sondern ein kritisches Bewusstsein. Eine Art digitales Immunsystem“.
„Wie können wir inmitten von Panik und Unsicherheit ein digitales Immunsystem entwickeln, das uns widerstandsfähig macht?“
Die Stadt Linz wird am 3. September 2025 wieder vibrieren, wenn sich Linz beginnt zu verwandeln. Vor der POSTCITY versammeln sich Gruppen von Menschen – die einen neugierig, die anderen erwartungsvoll, manche vielleicht auch mit einer leisen Unruhe in ihren Gesichtern.
Es wird Gespräche geben, die sich um Fragen, die in diesem Jahr schwerer auf den Schultern lasten werden. Linz wird wieder zur Bühne für Kunst, Technik und Diskussionen. Künstler*innen aus aller Welt werden die Fragen aufbrechen. Sie werden ihre Arbeiten zeigen. Manche dieser Arbeiten sind düster und warnend. Andere sind voller Hoffnung und Widerstand.
Interessant wird auch sein, welche Erkenntnis wird aus dem Festival heraus in die Welt getragen. „Aufbruch oder Untergang?“.
Ein Theaterstück für Kinder ab 10 Jahren von Sibylle Berg.
Die Autorin Sibylle Berg ist bekannt für ihre Romane, Theaterstücke und Kolumnen. Doch sie schreibt auch für Kinder. Das Theaterstück Mein ziemlich seltsamer Freund Walter entstand als Auftragswerk für das Cousal Theater Gelsenkirchen und wurde am 9.11.2014 uraufgeführt.
Was passiert, wenn ein kleines Mädchen einen ungewöhnlichen Freund aus den Sternen findet? Das Theaterstück ‚Mein ziemlich seltsamer Freund Walter‚ erzählt eine berührende und humorvolle Geschichte über Einsamkeit, Freundschaft und Mut.
Warum ist dieses Thema so relevant? Wir leben in einer Zeit, wo gerade auch ein enormer Umbruch stattfindet, von der Industrialisierung in die digitale Welt, wo sich alles nur mehr um modernste Technik handelt. Jugendliche kommunizieren fast ausschließlich über ihre Handys – selbst, wenn sie direkt nebeneinandersitzen. Auch das Einkaufen hat sich ins Digitale verlagert, wo Apps und Klicks den Markt beherrschen.
Fabiola Kuonen hat für Salzburg dieses Stück neuaufgelegt und auf die Bühne gebracht. Claudine Walter öffnet mit ihrem fantasievollen Bühnenbild die Tore zu fremden Welten, die Zuschauer in Lisas Gedankenwelt entführen.
Einführung in das Stück
Eingebettet in diese digital geprägte Welt, erzählt das Stück, die Geschichte eines einsamen Mädchens namens Lisa, das in ihrer Fantasie nach Verbindung und Geborgenheit sucht. Lisa fühlt sich wie ein einsamer Stern im dunklen Universum und sucht in den Weiten des Alls nach außerirdischem Leben – nach jemandem, der sie versteht.
Auf der Erde hat Lisa es schwer: Ihre Eltern scheinen in ihrer Arbeitslosigkeit gefangen, in der Schule wird sie gemobbt und verspottet. Sie flüchtet sich in die Weiten des Alls, auf der Suche nach einem Licht in ihrer Dunkelheit.
Eines Nachts landet ein Raumschiff hinter Lisas Haus. Was folgt, ist eine Begegnung, die ihr Leben für immer verändert. Aus dem Raumschiff entsteigt eine kleine Reisegruppe, die nur einen angewiderten Blick auf die Erde macht und danach gleich wieder abdüst. Nur einer hat das Raumschiff verpasst, es ist Klakalnamanazdt, der dann von Lisa kurz Walter genannt wird.
Lisa nimmt ihn mit zu sich nach Hause und zeigt ihm ihr Leben. Walter erzählt Lisa, wie das Leben auf seinem Planeten stattfindet. Hier wird gekuschelt, gespielt und sich umeinander gekümmert. Kein Wunder, dass er hier alles höchst befremdlich findet. Kurzerhand beginnt er in Lisas Leben aufzuräumen und zeigt ihr die Schönheit von echter Freundschaft. Walter hilft Lisa, zeigt ihr Kickboxen, begleitet sie unsichtbar in die Schule, redet mit ihren Eltern und stellt ihr Leben ziemlich auf den Kopf. Walter wird ihr bester und einziger Freund.
Doch irgendwann muss Walter wieder zurück, das Heimweh ist zu groß, und es scheint, als käme Lisa schon allein klar. Lisa wurde durch Walter sehr gestärkt und blieb auf der Erde, ihre Eltern wachten wieder auf und waren glücklich Lisa zu haben. In der Schule war Lisa wieder beliebt. Walter hatte ihr beigebracht, man muss nicht einsam sein, sondern man muss die Situation selbst in die Hand nehmen und sich gegen gewisse Ungerechtigkeiten entgegenstemmen.
Warum lohnt es sich, dieses Stück zu sehen?
Dieses Stück ist nicht nur eine packende Geschichte, sondern auch eine Einladung für Kinder und Erwachsene, sich mit den wichtigen Themen Einsamkeit und Freundschaft auseinanderzusetzen – auf eine berührende und zugleich lehrreiche Weise.“
Mit herzerwärmendem Humor und feiner Leichtigkeit zeigt „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“die unerschütterliche Kraft echter Freundschaft.
Welche Emotionen und Gedanken könnte es bei jungem Zuschauer*innen auslösen?
„Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ ist ein Weckruf für unsere digitalen Zeiten – eine Ode an die Kraft von Freundschaft und die Bedeutung, das eigene Leben aktiv zu gestalten.“
Die Premiere dieses Theaterstückes fand am 4. April 2025 in der ALTE SCHMIEDE HALLEIN statt.
Diese Mobile Produktion für Schulklassen „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ gehen bereits im April, Mai und Juni als Mobile Produktion für Schulklassen von Abtenau bis Zell am See in Salzburger Schulen und in Kulturzentren im Bundesland Salzburg auf Gastspieltour. Neu hinzugekommen sind Spielstätten im Lungau und im Pinzgau.
Darüber hinaus können Schulklassen in Projektwochen selbst thematisch zu einer Produktion der Salzburger Festspiele kreativ und vertiefend arbeiten. Unterstützt werden sie dabei von Künstlerinnen und Künstlern sowie Pädagoginnen und Pädagogen in Workshops und Gesprächen.
Diese Initiative schenkt Kindern eine einzigartige Begegnung mit der Welt des Theaters – eine Erfahrung, die sie noch lange begleiten wird.
Denn jedes Kind verdient einen Walter – jemanden, der zeigt, wie wundervoll das Leben sein kann, wenn man es mit Mut und Freundschaft füllt.
Nach neun langen Jahren der Stille kehrt die Popmusik endlich zurück an den Residenzplatz in Salzburg! Am 9. und 10. Mai 2025 wird die historische Altstadt von den Klängen der Kult-Band WANDA, der Chartstürmerin Christina Stürmer mit ihrer MTV Unplugged Show und der legendären Techno-Ikone Paul Kalkbrenner zum Beben gebracht. Ein musikalisches Spektakel, das Sie nicht verpassen dürfen!
Der erste Konzertabend am 9. Mai 2025 verspricht große Emotionen und mitreißende Live-Musik. WANDA wird als Headliner den Residenzplatz mit ihren Hits zum Beben bringen. Ein weiteres Highlight ist Christina Stürmer, die als Special Guest mit ihrer eindrucksvollen MTV-Unplugged-Show begeistern wird. Als Support-Act wird die Salzburger BandPLEASE MADAME die Bühne übernehmen.
Der zweite Abend am 10. Mai steht ganz im Zeichen pulsierender Beats und spektakulärer Lichtshows. SCHÖNHART sorgt für die perfekte Einstimmung. Anschließend zieht PAUL KALKBRENNER, einer der größten Namen der elektronischen Musik, das Publikum mit seinen epischen Sounds in den Bann. Eine beeindruckende Visual-Show begleitet seine Performance.
v.l.n.r. Veranstalter: Thomas Semmler, ORF Landesdirektorin Waltraud Langer, Stadt Salzburg Bürgermeister Bernhard Auinger
Dass die Konzerte wieder auf den Residenzplatz in Salzburg zurückkehren, ist dem Engagement von Bürgermeister Bernhard Auinger zu verdanken. Die neue Stadtregierung hat die Residenzplatzkonzerte in ihrem Arbeitsprogramm fest verankert und setzt diese konsequent um. Die beteiligten Abteilungen des Magistrats arbeiten hervorragend mit der Agentur Semtainment zusammen. Alle ziehen an einem Strang, um dieses musikalische Highlight zu ermöglichen.
Der Veranstalter Thomas Semmler zeigt sich begeistert von der besonderen Atmosphäre und der Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg. Für ihn ist der Residenzplatz etwas Besonderes und zugleich eine Herausforderung. Bereits jetzt sucht Semmler im Hintergrund internationale Acts für die zweite Auflage im Mai 2026, wie mit der Stadt Salzburg vereinbart.
Auch vom ORF Salzburg kommt große Unterstützung. Landesdirektorin Waltraud Langer sieht in der Kooperation eine besondere Chance, die Vielfalt der Salzburger Kulturszene einem breiten Publikum näherzubringen. „Mit der Übertragung des Residenzplatz-Konzerts in ORF1 und auf ORF ON können wir als Landesstudio ganz Österreich zeigen, dass Salzburg neben den Festspielen und der Volksmusik auch eine sehr lebendige Kulturszene hat, in der die unterschiedlichsten musikalischen Strömungen ihren festen Platz haben“.
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