KEIMENA _ documenta 14 April 2017

 

Romuald Karmakar, Angriff auf die Demokratie – Eine Intervention (Democracy Under Attack – An Intervention), 20

Keimena: Ein Filmprogramm der documenta 14 auf ERT2
April 
 
Im April zu sehen

Keimena #16

Montag, 3. April, 24.00 Uhr
Angriff auf die Demokratie – Eine Intervention, 2012, Deutschland, 102 Min.
Regie: Romuald Karmakar
Einführungstext: Olaf Möller

Im Dezember 2011 trafen zehn deutsche Intellektuelle in Berlin zusammen, um die politische und wirtschaftliche Krise zu diskutieren, in die Europa versank. Unter ihnen war Romuald Karmakar, einer von Deutschlands freimütigsten und provokativsten Künstler-Filmemachern. Neben den Präsentationen der anderen Beiträger_innen zeigte er einen Kurzfilm. Angriff auf die Demokratie dokumentiert das Treffen und verfolgt die Absicht, alle fortschrittlichen Kräfte zum Handeln aufzurufen.

 

Keimena #17

Montag, 10. April, 24.00 Uhr
Chamissos Schatten, Kapitel 1: Alaska und Aleutische Inseln, 2016, Deutschland, 193 Min.
Regie: Ulrike Ottinger
Einführung: Raquel Schefer

Ulrike Ottingers Film wurde von den Aufzeichnungen inspiriert, ie der Dichter und Botaniker Adelbert von Chamisso während seiner Teilnahme an einer Expedition im arktischen Norden anlegte. Ottinger folgte Chamissos Route, führte ihr eigenes Logbuch und las die Schriften anderer großer Entdecker. In Chamissos Schatten evoziert sie diese Reiseerfahrungen und mischt Vergangenheit und Gegenwart in einer außergewöhnlichen Meditation über historischen und kulturellen Wandel.

 

Keimena #18

Montag, 17. April, 24.00 Uhr
Nespatřené (The Unseen), 1996, Tschechische Republik, 53 Min.
Regie: Miroslav Janek
Einführung: Kamila Kuc

Dieser Dokumentarfilm spielt in einer Schule für blinde Kinder in Prag. Der Titel The Unseen  bezieht sich auf den Umstand, dass diese Kinder lange Zeit für die Öffentlichkeit unsichtbar geblieben sind, so als ob ihre physische Beeinträchtigung etwas Beschämendes sei. Janek stellt ein solches Vorurteil in Frage, indem er es den Kindern ermöglicht, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Ihre Erzählungen, ihre Musik und ihre Fotografien machen diesen witzigen Film aus.

 

Keimena #19

Montag, 24. April, 24.00 Uhr
48, 2009, Portugal, 93 Min.
Regie: Susana de Sousa Dias
Einführung: Filipa Ramos

Der Titel 48 spielt auf die Anzahl der Jahre an, die Portugal unter einer Diktatur verbringen musste, ehe sie durch die Nelkenrevolution 1974 beendet wurde. Quelle des Films ist ein Album mit erkennungsdienstlichen Polizeifotos von politischen Häftlingen aus dieser Zeit. Die Regisseurin Susana de Sousa Dias fand die Menschen, die auf diesen Fotos zu sehen sind, und zeichnete ihre Geschichten nach. Das Ergebnis ist ein bewegender und zeitgemäßer Bericht über Unterdrückung und Widerstand.

 

Nach den jeweiligen Ausstrahlungsterminen sind die Filme weitere sieben Tage auf webtv.ert.gr von Griechenland aus verfügbar.

 

 

 

documenta 14 wird am 8. April 2017 in Athen eröffnet

Die Kunst-Welt blickt nun gespannt nach Athen. Die documenta 14 eröffnet am 8. April nun eine der wichtigsten Kunstausstellungen in mehr als 40 verschiedenen öffentlichen Institutionen, Plätzen, Kinos, Universitätsstandorten und Bibliotheken in Athen. Über 160 internationale Künstler_innen werden ihre für die documenta 14 konzipierten Arbeiten vorstellen. Weiterlesen

SALZBURGER FESTSPIELE  vom 21. Juli – 30. August 2017

Am 20. März 2017 war erst Frühlingsbeginn und schon beginnen wieder die großen Vorbereitungen für die Salzburger Festspiele 2017.

Mit Oktober 2016 übernahm Markus Hinterhäuser als Intendant die Leitung der Salzburger Festspiele und er hat sich für die Festspiele 2017 ein Programm ausgedacht, das alle Facetten der Macht wiederspiegelt. Die Macht hat bekanntlich viele Gesichter. Sie kann ebenso erhaben wie zerstörerisch, verlockend wie abstoßend, repressiv wie förderlich sein.

Markus Hinterhäuser Foto: © Salzburger Festspiele / Franz Neumayr

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„Ich gehöre nirgends mehr hin!“ Stefan Zweigs „Schachnovelle“ im Salzburg Museum Neue Residenz

Eine Geschichte aus dem Exil

Stefan Zweig 1938 in London /Foto © Stefan Zweig Centre Salzburg

Ausstellung läuft noch bis 28. Mai 2017 Weiterlesen

DomQuartier „Troger, Rottmayr, Kremser Schmidt – Bildgeschichten für Salzburg

Video ©  DomQuartier Salzburg

DomQuartier Salzburg, Nordoratorim des Doms

Zeigt die Ausstellung

Troger, Rottmayr, Kremser Schmidt  – BILDGESCHICHTEN FÜR SALZBURG Weiterlesen

documenta 14 KEIMENA März 2017

documenta 14  KEIMENA

Keimena ist ein wöchentliches Filmprogramm, das von dem griechischen Fernsehsender ERT ausgestrahlt und von der documenta 14 gestaltet wird. Jeden Montag um Mitternacht, bis zum 18. September 2017. Durch die Zusammenarbeit mit der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt Griechenlands ERT versucht das Projekt die Reichweite der documenta 14 ins Zuhause der Zuschauer_innen zu erweitern und so neue und andere Öffentlichkeiten, Kontexte und Kontingenzen zu schaffen.

Keimena: Ein Filmprogramm der documenta 14 auf ERT2
Im März zu sehen

Keimena #12

Montag, 6. März 2017, 24:00 Uhr
Krisis, 2016, Russland, 32 Min.
Regie: Dimitri Venkov
Einführungstext: Gleb Napreenko

Dimitri Venkovs Film Krisis geht von einer Diskussion auf Facebook vom 8. Dezember 2013 aus. An diesem Tag begannen pro-europäische Demonstrant_innen in der Ukraine Lenin-Denkmäler zu zerstören. Der Film spielt Debatten zwischen russischen und ukrainischen Künstler_innen während der Proteste nach und lässt auf diese Weise tiefgreifende ästhetische, historische und politische Unstimmigkeiten sichtbar werden.

 Keimena #13

Montag, 13. März 2017, 24:00 Uhr
Kanehsatake: 270 Years of Resistance, 1993, Kanada, 119 Min.
Regie: Alanis Obomsawin
Einführungstext: Candice Hopkins, Kuratorin der documenta 14

Kanehsatake: 270 Years of Resistance dokumentiert den Widerstand einer indigenen Gemeinschaft in Kanada gegen den Bruch ihrer Landrechte. Als die Bodenentwicklung für einen Golfplatz die Ruhe der traditionellen Begräbnisstätten zu stören droht, stellen sich die Mitglieder der Gemeinschaft den Bauarbeitern in den Weg. Die Konfrontation eskaliert und führt zu einer bitteren, 78 Tage dauernden Pattsituation zwischen ihnen und der kanadischen Polizei und Armee.

 Keimena #14

Montag, 20. März 2017, 24:00 Uhr
Elias Petropoulos: Enas kosmos ypogeios (Elias Petropoulos: An Underground World), 2005, Griechenland, 61 Min.
Regie: Kalliopi Legaki
Einführung: Kalliopi Legaki und Maria Gentekou

Elias Petropoulos war ein radikaler Autor, der die Geschichte des griechischen „Untergrunds“ schrieb. Anstatt von Politikern und Generälen zu berichten, erzählen Petropoulos’ Bücher Geschichten von Rembetika-Liedern, Bohemiens, Gammlern und Kriminellen. Dieser Film kreist um ein Interview mit dem Schriftsteller in Paris, das nur wenige Monate vor dessen Tod im Jahr 2003 geführt wurde.

 Keimena #15

Montag, 27. März 2017, 24:00 Uhr
Baghé Sangui (The Garden of Stones), 1976, Iran, 81 Min.
Regie: Parviz Kimiavi
Einführungstext: Sohrab Mohebbi

Baghé Sangui des iranischen Regisseurs Parviz Kimiavi folgt einem taubstummen Schäfer, der sein Zuhause in einen heiligen Ort der Anbetung verwandelt. Wir sehen ihm dabei zu, wie er Steine an die Äste von Bäumen hängt und seltsame Rituale durchführt. Baghé Sangui ist die außergewöhnliche Geschichte eines Außenseiters und Mystikers, aber auch die Geschichte einer Gesellschaft, die die Macht des Mysteriums ausbeutet.

 Nach den jeweiligen Ausstrahlungsterminen sind die Filme weitere sieben Tage auf webtv.ert.gr von Griechenland aus verfügbar.

http://www.documenta14.de/de/

 

Christian Doppler – der für die Menschheit bedeutendste Salzburger

Christian Doppler – 175 Jahre Doppler-Effekt

Er gehört mit Wolfgang Amadeus Mozart und den Schriftstellern Stefan Zweig und Georg Trakl zu den herausragendsten Salzburger Persönlichkeiten. Sein Name Christian Doppler, Physiker aus Salzburg.

Zu diesem Anlass brachte der Verlag Anton Pustet das Buch von Clemens M. Hutter „Christian Doppler“ heraus.

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European Capital of Culture

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•Pafos2017 Opening Ceremony video
[filmed by Cybc, Digital Studio Larko / edited by: Digital Studio Larko]

Der Traum ist wahr geworden! Die kleine Stadt Pafos ist offiziell die Kulturhauptstadt Europas für 2017 zusammen mit der dänischen Stadt Aarhus! Weiterlesen

Nevin Aladağ: FÜNF STEINE SPIEL

SALZBURGER KUNSTVEREIN

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Foto: Andrew Phelps, © Salzburger Kunstverein

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Aarhus und Paphos sind 2017 die Kulturhauptstädte Europas!

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WaterMusic_ web Aarhus 2017

Die dänische Stadt Aarhus und die auf Zypern gelegene Stadt Paphos sind die europäischen Kulturhauptstädte 2017. Seit 1985 erhält jedes Jahr mindestens eine europäische Stadt den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Die erste Kulturhauptstadt war Athen. Bisher wurden insgesamt 54 Städten diese Ehre zuteil. Die EU-Initiative soll den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa hervorheben.

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