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Über Christa Linossi

Ich bin freischaffende Künstlerin, Autorin und Kulturjournalistin. Meine Texte sind keine bloßen Berichte, sondern kleine Szenen, die das aktuelle Kunstgeschehen und die kulturelle Transformation literarisch inszenieren. Für meine Leserinnen und Leser bleibe ich stets am Puls der Zeit – nicht massenhaft, sondern intensiv. Mein Blog ist ein Kammerspiel der Kultur: ein Ort für Kunstaffine, die Tiefe suchen statt Oberfläche. Ich verstehe Kunst als „kulturelle Transformation“ – ein fortwährender Prozess des kritischen Weiterdenkens. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit unterschiedlichsten Kunstrichtungen und sehe im Potenzial der Kunst die Chance, Horizonte zu öffnen und Perspektiven zu verschieben.

China am Ziel! Europa am Ende?

von Christoph Leitl

Worum geht es in diesem Buch?

Wer ist der Player in der Welt? Amerika glaubt noch immer sie sei die Nummer 1, Russland will ebenfalls zur Weltmacht und dann ist hier noch China und hier hat die Volksrepublik China keinen Zweifel an ihrem Status als Weltmacht und erhebt Anspruch auf ihre Führungsrolle. Wo ist Europa? Die kämpfen im eigenen Brei und verabsäumen, was rundherum um sie passiert. Christoph Leitl (war Chef der europäischen Wirtschaftskammer) und mahnt in seinem neuen Buch Europa zu Handlungsfähigkeit und Geschlossenheit, um der sich abzeichneten Übermacht China etwas entgegenhalten zu können.

Immer wieder stellt sich die Frage „Wer die Nummer Eins auf der Welt ist?“ Amerika glaubt es zu sein, Europa hat einen Dornröschen Schlaf und China hat keinen Zweifel daran, die Weltmacht zu werden und will die globale Führungsmacht übernehmen. Leitl stellt hier die Fragen für das Jahr 2049 – es sind hier dann genau 100 Jahre des Bestehens China und China könnte dann die Führungsrolle übernehmen. Wird sich Europa bzw. kann sich Europa überhaupt behaupten oder verpassen wir den Anschluss?

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Wer sich für Weltmacht und Weltpolitik interessiert, sollte dieses Buch lesen, den es ist interessant ob die Zehn Thesen zur Zukunft Europas, die Leitl aufstellte, in Zukunft noch akzeptabel sind, da inzwischen aufgrund der Corona-Pandemie die Welt wirtschaftlich aus den Fugen geraten ist und weltweit einen Shutdown auslöste. Die Karten werden jetzt wieder neu gemischt und man kann nur hoffen, dass Europa sich neu aufstellt und den Zug Richtung Zukunft nicht verpasst. Den der „chinesische Drache“ wird weiterhin bemüht sein, die Nr. 1 am Weltmarkt zu werden.

Die Zehn Thesen Zukunft Europas:

  1. Liberale Demokratie
  2. Bildung
  3. Innovation
  4. Einstimmigkeitsprinzip, Subsidiarität, Regeln mit Augenmaß
  5. Europas Stärke ist seine Vielfalt und die Identität seiner Menschen in den Regionen
  6. Migration
  7. Integration
  8. Kooperation im Bereich der G20
  9. Zukunftsideen für Europa entwickeln (mit Bürgern und jungen Menschen)
  10. Die Antwort auf „China strong“ und „America first“ ist daher „EUROPA TOGETHER“

DER AUTOR

Christoph Leitl, geboren 1949 – dem Gründungsjahr des Europarates – in Linz, ist Unternehmer, war Mitglied der oberösterreichischen Landesregierung und Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Als Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer vertritt er heute 20 Millionen Unternehmen, er hat den Vorsitz der Global Chamber Plattform inne und ist Präsident der Europäischen Bewegung Österreichs. Vor allem ist er überzeugter und leidenschaftlicher EUROPÄER

Erschienen ist das Buch

Im ECOWIN Verlag, ISBN 978-3-7110-0256-3

Die Natur und ihre Elemente


Schatten / experimentelle Fotografie © Christa Linossi 2020
Ausdruck / experimentelle Fotografie © Christa Linossi 2020

„Félix Fénéon“ im MoMA New York

Ausstellung „Félix Fénéon“ „Museum von zu Hause aus“

New York, die weltweit an der schwersten betroffenen Metropole und Epizentrum des Coronavirus in den USA. Aufgrund dieser Pandemie sind nun auch weltweit die Museen und Galerien gesperrt. Kunstliebhaber können, dank der digitalen Welt – trotzdem Kunstausstellungen via Internet / online besuchen. 2020 ein etwas anderer Zugang zur Kunst. 

MoMA zeigt eine interessante Ausstellung über den französischen Kunstkritiker, Herausgeber und Sammler Félix Fénéon (1961-1944) der unter anderem für die Karrieren junger Avantgarde-Künstler wie von Georges-Piere Seurat, Paul Signac bis Pierre Bonnard und Henri Matisse verantwortlich war und die Entwicklung der Moderne prägte. Des Weiteren war er auch ein wegweisender Kunstsammler aus Afrika und Ozeanien, leidenschaftlicher Anarchist in einer Zeit klaffender wirtschaftlicher und sozialer Unterschiede. Er glaubte auch daran an das Potenzial der Avantgarde-Kunst, eine harmonischere und egalitärere (rechtliche und soziale Gleichheit aller Menschen) Welt zu fördern.

Paul Signac widmete 1890 Félix Fénéon ein außergewöhnliches Portrait, dass er mit folgenden Worten beschrieb: „Es wäre überhaupt kein alltägliches Portrait, sondern ein komponiertes Bild mit sehr sorgfältig arrangierten Farben und Linien. Eine rhythmische und eckige Pose. Ein dekorativer Félix, der mit seinem Hut und einer Blume in der Hand hereinkommt.“

Félix Fénéon: Der Anarchist und die Avantgarde – Von Signac bis Matisse und darüber hinaus ist eine von drei ergänzenden Ausstellungen, die dem Fénéon gewidmet sind und vom Museum für moderne Kunst, den Musées d’Orsay et de l’Orangerie, Paris, organisiert werden und das Musée du quai Branly-Jacques Chirac, Paris.
Organisiert von Starr Figura, Kurator, Abteilung für Zeichnungen und Drucke, Museum of Modern Art, New York; Isabelle Cahn, Chefkuratorin, Musée d’Orsay; und Philippe Peltier, ehemaliger Leiter der Abteilung Océania und Insulindia, Musée du quai Branly-Jacques Chirac; mit Anna Blaha, kuratorische Assistentin, Abteilung für Zeichnungen und Drucke, Museum of Modern Art, New York

Félix Fénéon wurde 1861 in Turin, Italien geboren. Er lebte als Journalist und Kunstkritiker in Paris. Den Kunstbegriff Neoimpressionismus schuf er im Jahr 1886. Es ist für den Kunststil einer Künstlergruppe um Georges Seurat, die er außerordentlich gefördert hat.

The comments and opinions expressed in this video are those of the speaker alone, and do not represent the views of The Museum of Modern Art, its personnel, or any artist.  #FelixFeneon #MoMAVirtualViews #Matisse #Signac #museumofmodernart #moma #museum #modernart
MoMA Audio wird von Bloomberg Philanthropies unterstützt.

Der Neoimpressionismus fand innerhalb weniger Jahre in Frankreich und Europa zahlreiche Anhänger. Georges Seurat, er schaffte seine eigene Malerei. Diese neue Malerei wird von Georges Seurat und Paul Signac und anderen praktiziert. Mit einer prägnanten und eindrucksvollen Prosa. Fénéon plädiert umgehend für die Ursache des Neoimpressionismus, klärt seine revolutionäre Bedeutung und enthüllt die Prämissen seiner technischen Innovationen auf. Neoimpressionismus sollte die Forderung, der sinnlichen Wahrnehmungen und Ausgang des Denkens und Philosophierens sein.

Organisiert wurde die Ausstellung vom Kurator Starr Figura, Abteilung für Zeichnungen und Drucke im Museum of Modern Art, New York.

MoMA

Diese Ausstellung wird derzeit hier im Rahmen der Reihe “ Virtuelle Ansichten “ gezeigt, als das  „Museum von zu Hause aus“. Entdecken Sie Fénéons Leben und die Kunst, die ihn durch Highlights des MoMA-Kurators Starr Figura inspiriert hat, sowie die folgenden Kunst-, Audio- und Videofunktionen.

Kunst steht nicht still!

Der Virus in uns © Christa Linossi 2020

ABSAGE: SALZBURGER FESTSPIELE Pfingsten (29. Mai – 1. Juni 2020)

Das Coronavirus hat es in sich und die Pandemie kennt keine Grenzen. Sämtliche Veranstaltungen auch im Kulturbereich müssen abgesagt oder verschoben werden.  

Somit sind auch die SALZBURGER FESTSPIELE PFINGSTEN von der Absage betroffen, wie bereits die Salzburger Osterfestspiele,

Die Intendantin der „Salzburger Festspiele Pfingsten“ Cecilia Bartoli drückt ihr Bedauern im nachstehenden Presse-Statement folgendermaßen aus:

Salzburger Festspiele
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 „Es tut mir unendlich leid, dass wir aufgrund der gegenwärtigen Situation gezwungen sind, die diesjährigen Pfingstfestspiele in Salzburg abzusagen!

Ich hatte mich so darauf, die Proben mit dem fantastischen Salzburger Team und meinen Künstlerkollegen aufzunehmen und unser treues Publikum und Freunde zu treffen, die jedes Jahr nach Salzburg kommen – genau wie die, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei sein wollten! GESUNDHEIT GEHT VOR!

Zusammen mit dem Direktorium der Salzburger Festspiele sind wir jetzt schon dabei, an einer spannenden Zukunft zu arbeiten, und ich freue mich darauf, Sie alle sobald wie möglich wiederzusehen! Bis dahin passen Sie gut auf sich auf, bleiben Sie gesund und stark!

Ihre Cecilia Bartoli

Die Entscheidung über die Abhaltung der Pfingstfestspiele sollte erst am 15. April 2020 fallen. Jedoch bei der letzten (6.4.2020) Pressekonferenz gab der Bundeskanzler bekannt, dass alle öffentlichen Veranstaltungen bis Ende Juni behördlich untersagt sind.

Cecilia Bartoli ist voll der Ideen für Pfingsten 2021 und natürlich hoffen alle, das Direktorium und Cecilia Bartoli, dass die Sommerfestspiele stattfinden können. Was aber auch nur ein kleiner Hoffnungsschimmer ist.

https://www.salzburgerfestspiele.at/

EINBLICK in meine ARBEITEN

Heute sehen Sie ein paar Arbeiten, die ich zwischen 2018 – 2020 produzierte

Burgfräulein © Christa Linossi 2018
Leben © Christa Linossi 2018
Schattenbild © Christa Linossi 2020

Sheela Gowda

Sheela Gowda
© Thierry Bal

im Lenbachhaus München vom 31. März 2020 – 26. Juli 2020

Dank der digitalen Welt ist es möglich eine Ausstellungseröffnung ohne Publikum – trotz der weltweiten Krise durch das Coronavirus – mit einer digitalen Begrüßung von Eva Huttenlauch der städtischen Galerie im Lenbachhaus zu erleben, .  

Eva Huttenlauch ist Sammlungsleiterin für den Bereich „Kunst nach 1945“ am Lenbachhaus und Kuratorin der Ausstellung „Sheela Gowda. It.. Matters“, die bis 26. Juli 2020 im Lenbachhaus zu sehen ist. Sie hat sich über mehrere Jahre intensiv mit dem Werk von Sheela Gowda auseinandergesetzt. Bei einem Besuch in Bangalore, wo die Künstlerin lebt und arbeitet, ist der Großteil der Ausstellungskonzeption entstanden. Eine Produktion von Fortis Green Film+Medien

Das Lenbachhaus zeigt die erste museale Einzelausstellung der indischen Künstlerin Sheela Gowda. Wer ist diese Künstlerin? Sie wurde 1957 in Bhadravati geboren, sie lebt und arbeitet in Bengaluru/Indien. Die Künstlerin ist weltweit bekannt, man kennt sie von der documenta 12 (diese war die weltweit bedeutendste documenta Ausstellungsreihe für zeitgenössische Kunst), 2008 Biennale de Lyon, 2009 Serpentine Gallery, London 2011 Musée d’Art Contemporain, Lyon und 2011 Centre Georges-Pompidou. 2014 bei der Biennale in São Paulo vielen anderen wichtigen Kunstausstellungen in der Welt.

Das Lenbachhaus München zeigt Sheela Gowda erstmalig als Gesamtshow ihrer Werke in einer historischen Breite, die so noch nie zu sehen war.

Regie, Montage, Produktion: Friedrich Rackwitz und Stephan Vorbrugg Kamera: Friedrich Rackwitz, Daniel Schönauer, Stephan Vorbrugg Musik und Sounddesign: Cornelia Böhm Produktion: Fortis Green Film+Medien
Der Porträtfilm „Shedding Light“ gibt Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt der in Bengaluru, Indien, lebenden Künstlerin Sheela Gowda (*1957) und ihr über 30 Jahre währendes Schaffen. Warum benutzt sie Kuhdung als künstlerisches Material, was bedeutet Menschenhaar in ihrer Kunst? Wie denkt sie über Arbeitsbedingungen und Produktionsmechanismen und welcher Zusammenhang zwischen dem Lokalen und dem Globalen stellt sich durch ihre Werke her?

Arbeitsbedingungen, Produktionskreisläufe, urbane Infrastruktur, traditionelles und modernes Leben sind Themen in Sheela Gowdas Kunst. Sie spürt die Materialien auf, die diese Themen repräsentieren, und setzt sie in Werke mit narrativem und assoziativem Bezug um. Dabei erzählen die Materialien und ihr gestalterischer Einsatz Geschichten, die mit kultisch-spirituellem Gebrauch einerseits und mit dem wirtschaftlich-funktionalen Nutzen ihrer Verwertung anderseits zusammenhängen.

Sheela Gowda
And…, 2007, Ausstellungsansicht / Installation view Lenbachhaus, 2020, Foto / photo: Lenbachhaus, Simone Gänsheimer
© Sheela Gowda

Das Alltagsleben der indischen Mittelschicht, Konflikte von Frauen im Arbeits- wie privaten Leben sowie über die Medien vermittelte Bilder politischer und sozialer Spannungen waren früh Gegenstand ihres gesellschaftskritischen Denkens. Ab 1992 setzte sie Kuhdung als gestalterisches Mittel zunächst für Bilder, dann auch räumlich-installativ ein, bevor sie sich anschließend neuen Materialien zuwendete, wie zum Beispiel Kumkum-Pulver, Kokosfasern, Haare, Nadeln, Fäden oder Steine.

Sheela Gowda
Untitled (Cow dung), 1992-2012, Ausstellungsansicht / Installation view Lenbachhaus, 2020, Foto / photo: Lenbachhaus, Simone Gänsheimer
© Sheela Gowda

Kuhdung als künstlerisches Material? Die im hinduistischen Indien als heilig verehrte Kuh wird von der derzeitigen Regierung als Mittel der Stimmungsmache instrumentalisiert, um einem Hindu-Nationalismus neue Nahrung zu geben, der in den frühen 1990er Jahren die politische Bühne betrat. Gowda verleiht dem allgegenwärtigen Dung von Kühen durch ihren künstlerischen Einsatz neue Brisanz.

Sheela Gowda
What Yet Remains, 2017, Ausstellungsansicht / Installation view Lenbachhaus, 2020, Foto / photo: Lenbachhaus, Simone Gänsheimer
© Sheela Gowda

Die Ausstellung findet in Verbindung mit dem Maria-Lassnig-Preiss statt, der 2019 an Sheela Gowda verliehen wurde.

Zur Ausstellung erscheint ein Künstlerbuch mit einer Bildauswahl von Sheela Gowda sowie Texten von Eva Huttenlauch und Janaki Nair (deutsch/englisch) im Steidl Verlag.

https://www.lenbachhaus.de/

Wenn die Corona-Krise wieder vorbei ist – man kann nur hoffen, dass es nicht mehr allzu lange andauert, dann freue ich mich, die Ausstellung live vor Ort zu sehen.

Fundus in meinem Atelier

Nachdem ich jetzt über sehr viel Zeit verfüge, habe ich mein Atelier wieder etwas auf Vordermann gebracht und siehe da, ich fand einige Aktstudien von mir, die ich jetzt einfach zur Schau stelle.

Aktstudie © Christa Linossi  2012
Aktstudie © Christa Linossi  2012

ALBERTINA MODERN

Robert Klemmer Laufender Klemmer, 1969 Öl-Eitempera-Mischtechnik auf Leinwand ALBERTINA, Wien © Estate Robert Klemmer

THE BEGINNING.Kunst in Österreich 1945 bis 1980

Am 12. März 2020 hätte die ALBERTINA MODERN, Wien neues Museum für moderne Kunst eröffnet werden sollen. Aufgrund des CORONAVIRUS musste die Eröffnung abgesagt werden. Jedoch „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Hans Peter Haselsteiner, die Familie Essl und Klaus Albrecht Schröder kamen überein, nach der Zusammenführung mit der Sammlung Essl und den Sammlungen der Gegenwartskunst der ALBERTINA, ein eigenes Museum für moderne Kunst unter der Führung der ALBERTINA zu gründen.

Albertina Modern – Frontansicht, © Rupert Steiner

Worum geht es bei diesem Museum konkret? Konkret geht es hier um das Künstlerhaus am Karlsplatz, welches 1865 errichtet und als Ausstellungshaus etabliert. Zudem wurde das 150 Jahre alte Ausstellungsgebäude nach den museologischen Vorgaben der ALBERTINA in Bezug auf Sicherheit, Beleuchtung und Klimatechnik modernisiert und baulich sowohl im Untergeschoß wie im Obergeschoß erweitert. Im Zuge der Sanierung des Künstlerhauses erfolgten zwei räumliche Erweiterungen. Sie betreffen einerseits die Überdachung des als „Staber-Loch“ bezeichneten Freiraumes neben dem U-Bahn-Abgang. Der nunmehr im ersten Untergeschoß gelegene Raum wird in Verbindung mit zuletzt ungenützten Kellerräumen als Ausstellungsraum von der ALBERTINA MODERN bespielt. Dank des Mäzenatentums von Hans Peter Haselsteiner erstrahlt nun das geschichtsträchtige Gebäude wieder in neuem Glanz.

Prunkstiege von unten, © Robert Bodnar

Nun ist es soweit, in dieses geschichtsträchtige Gebäude zieht die ALBERTINA MODERN ein, bzw. ist schon eingezogen. ALBERTINA MODERNA für moderne Kunst, als zweiter Standort der ALBERTINA. Dieses Museum, beherbergt über 60.000 Werke von 5.000 Künstlerinnen und Künstlern und wird eines zu den großen Museen für die Kunst der Gegenwart zählen. Eröffnet wird die ALBERTINA MODERN mit der Ausstellung THE BEGINNING, Kunst in Wien 1945 bis 1980: es ist die erste Epochenübersicht über die österreichische Kunst in den wichtigen drei Jahrzehnten nach 1945. Die Ausstellung fokussiert damit die für die internationale Gegenwartskunst prägende Epoche bis 1979 und präsentiert die wichtigsten Positionen österreichischer Kunst an der Schwelle zur Postmoderne – vom Wiener Phantastischen Realismus über die frühe Abstraktion, den Wiener Aktionismus, die kinetische und konkrete Kunst sowie die österreichische Spielvariante der Popart bis zu dem für Wien so kennzeichnenden gesellschaftskritischen Realismus.

Günter Brus Selbstbemalung II, 1965 S/W-Fotografien von Ludwig Hoffenreich aus einer 20-teiligen Serie ALBERTINA, Wien – The ESSL Collection © Günter Brus

Inv. Nr. 1548; Essl Museum; Künstler: Friedensreich Hundertwasser, Titel: Sonne für die, die auf dem Lande weinen / Du soleil pour ceux qui pleurent en campagne (313); Eitempera, Wasserfarbe, Öl und Sand in Öl auf Japanese preparation (Papierstücke zusammengeklebt); befestigt auf Holzrahmen), 1957/1959, HoR 119 cm, BoR 92 cm, Repro: Mischa Nawrata

Es wird spannend, aber leider müssen wir uns noch etwas gedulden, noch hat das Coronavirus die Überhand über unsere Gesellschaft.

https://www.albertina.at/ausstellungen/albertina-modern-the-beginning-kunst-in-oesterreich-1945-bis-1980/

Ein Virus verändert die Welt!

Ein Virus schafft es, die Welt zu verändern. Weltweite Corona-Angst! Österreich setzte drastische Maßnahmen und fuhr die Wirtschaft bis auf ein Minimum herab.

Stille kam übers Land / Foto: © Christa Linossi

Europa und der Rest der Welt im Ausnahmezustand und im Stillstand! Ich würde es als Entschleunigung bezeichnen. In Vergangenheit wurde sehr viel über Entschleunigung gesprochen, jetzt findet Entschleunigung statt. COVID-19 machte es möglich. (Coronavirus-Virionen sind kugelförmig mit Durchmessern von ungefähr 125 nm)

Auch Europas Kunst wurde stillgelegt. In den letzten Tagen erhielt ich laufend Infos von Museen, Galerien und Kulturveranstaltungen (In- und Ausland) wegen Coronavirus geschlossen.

Auch die Kulturhauptstädte Galway und Rijeka (https://rijeka2020.eu/en/) haben alle Veranstaltungen geschlossen, aber man hat die Möglichkeit wie zum Beispiel in Galway Galway 2020 Kulturhauptstadt Europas präsentiert  https://galway2020.ie/en/projects/savage-beauty/  jetzt als Online – Kunsterlebnis von finnischen Lichtkünstler Kari Kola erstellt. Das Kunstwerk verwandelt Irlands Connemara-Berge mit Farbe und Licht in das größte ortsspezifische Lichtkunstwerk, das jemals geschaffen wurde.

Auch die Osterfestspiele in Salzburg mussten abgesagt werden und noch viele andere Kulturelle Veranstaltungen in Stadt und Land Salzburg und auch im übrigen Österreich.

Während dessen dachte ich, dass das Jahr 2020 (die Zahl klingt so positiv) ein sehr positives und erfolgreiches Jahr wird. Leider begann es schon mit Negativschlagzeilen mit dem Coronavirus in China und im asiatischen Raum wo X-Tausende betroffen waren und sind, dann vor Europas Toren wieder eine Flüchtlingswelle, Klimaschutz usw. und dann schwappte auch der Coronavirus nach Europa. COVID-19 hat alles in den Schatten gestellt, es geht jetzt weltweit um die Gesundheit der Menschheit.

Vielleicht hat dieser Virus auch etwas Positives und die Menschheit besinnt sich wieder verstärkt auf innere Werte.

„Positiv in die Zukunft schauen“ Foto: gestaltet von © Christa Linossi

Kunst war immer schon der FINGERZEIG in unserer Gesellschaft.

Denken Sie Positiv und bleiben Sie Gesund.