Weibliche Linien im Feld des Unausgesprochenen

Drei Frauen. Drei Linien. Drei Positionen.

FRAU — nicht das schwache Geschlecht, sondern das übersehene. Sie bringt Leben, hält Systeme zusammen, denkt in Kreisen, nicht in Hierarchien.

Und doch: Sie soll schön sein. Nicht zu laut. Nicht zu klug. Nicht zu viel.

Modezeitschriften, Schminke, Frisuren — ein ästhetisches Korsett.

FRAU ist nicht das Ornament der Welt. Sie ist ihr Ursprung.

Sie arbeitet, erzieht, pflegt, denkt, fühlt — und wird dennoch an den Rand gestellt.

Warum? Warum wird sie beschämt, übersehen, ermordet?

Und trotzdem steht sie da. Nicht hinter dem Mann. Sondern neben ihm. Vor ihm. In sich selbst.

FRAU ist nicht das Echo. Sie ist die Stimme.