Salzburger Festspiele 2017

Was bringt und bedeutet das Jahr 2017 für die Salzburger Festspiele?

Markus Hinterhäuser, Helga Rabl-Stadler © Salzburger Festspiele / Franz Neumayr

Markus Hinterhäuser, Helga Rabl-Stadler
© Salzburger Festspiele / Franz Neumayr

Helga Rabl-Stadler und Markus Hinterhäuser (beginnt seine Intendanz 2017) – sind schon erfahrene Festspieler und haben sich vorgenommen, die großen Gedanken der Gründerväter Hugo von Hofmannsthal und Max Reinhardt weiterzuspinnen. Festspiele sollen staunenswerte künstlerische Konstellationen schaffen, die nicht bloß Zeitvertrieb und Spetakel versprechen, sondern sollen auch Aufforderung zum Nachdenken sein.

Unterstützt werden sie von Bettina Hering und Florian Wiegand. Bettina Hering ist die neue Schauspielchefin und sie will mit Stücken, die noch nie bei den Festspielen zu erleben waren, und mit besonderen Schauspielerpersönlichkeiten neugierig machen. Florian Wiegand ist bereits seit fünf Jahren ein fantasievoller Konzertgestalter der Salzburger Festspiele, der im Direktorium einen neuen Ideen- und Diskussionspartner in Sachen Musik hat.

Jahrespressekonferenz Salzburger Festspiele 2017 Bettina Hering (Leitung Schauspiel), Markus Hinterhäuser (Intendant), Helga Rabl-Stadler (Festspielpräsidentin), Florian Wiegand (Leitung Konzert) © Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

Jahrespressekonferenz Salzburger Festspiele 2017 Bettina Hering (Leitung Schauspiel), Markus Hinterhäuser (Intendant), Helga Rabl-Stadler (Festspielpräsidentin), Florian Wiegand (Leitung Konzert)
© Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

In allen Zeiten stellte sich die Kunst den großen Fragen des Seins und der Allmacht des Todes. So werden sie damit auch eine große Tradition der Salzburger Festspiele wieder aufnehmen und geben der bildenden Kunst den entscheidenden Raum im Festspielsommer 2007. So wurden bei den Vorbereitungen zur Publikation des Jahresprogramms 2017 Inspirationen aus Arbeiten der bedeutenden französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois herangezogen. In ihren Arbeiten ging es immer wieder um Liebe, Hass, Gewalt, Abhängigkeit und Aufbegehren und genau das sind Themen, die dem diesjährigen Festspielprogramm zugeordnet werden.

Max Reinhardt formulierte einmal, für das Gelingen eines Fest-Spiels braucht es aber auch das neugierige Gegenüber, „denn nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Zuschauerraum müssen die Besten sein, wenn das vollkommene Wunder entstehen soll, dessen Theater an glücklichen Abend fähig ist“.

Noch ein kurzer Überblick über die Aufführungen 2017:

Aufgeführt werden 2017:

Oper: 40 Vorstellungen, davon sind fünf Neuinszenierungen, zwei konzertante Aufführungen, drei halbszenische Aufführungen und eine Wiederaufnahme der Salzburger Festspiele Pfingsten

Schauspiel: 54 Vorstellungen , davon vier Neuinszenierungen, Neueinstudierung von JEDERMANN*vier Schauspiel-Recherchen, drei Lesungen und eine Konzertperformance

Konzerte: 79 Konzerte, davon: 72 Konzerte, 4 Meisterklassen, 3 Sonderkonzerte Jugend

Kinderprogramm: 21 Aufführungen im Kinderprogramm, 8 Vorstellungen der Kinder-Opern, 8 Einführungsworkshops Spiel und Spaß und 5 öffentliche Abschlussaufführungen Operncamps

JEDERMANN 2017

Den neuen Jedermann spielt Tobias Moretti und die Buhlschaft Stefanie Reinsperger

Stefanie Reinsperger und Tobias Moretti © Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

Stefanie Reinsperger und Tobias Moretti
© Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

Mit Spannung sehen wir den Festspielen 2017 entgegen.