MdM Museum der Moderne Salzburg

Jahrespressekonferenz 2016

MdM Museum der Moderne Salzburg Foto: Simone Rosenberg

MdM Museum der Moderne Salzburg Foto: Simone Rosenberg

Direktorin Sabine Breitwieser ruft zur Jahrespressekonferenz und präsentiert gemeinsam mit LR Dr.Schellhorn ihre Erfolgsgeschichte zum MdM Museum der Moderne Salzburg

Neuprofilierung des Museums, große Resonanz von Presse und die Salzburger Landesregierung ist stolz darauf, dass es gelungen ist, Mittel zur Renovierung des Rupertinum und für das Kunstdepot aufzubringen.

Zum Thema Kunstdepot: lt. LR Dr.Schellhorn hat man die Ausschreibung 2015 durchgeführt und der Zuschlag ging an ein Salzburger Unternehmen. Es handelt sich um das Objekt Gut Guggenthal, dieses liegt östlich von Salzburg am Fuß des Gaisberges. Interessant wäre auch (ging aus der Pressekonferenz nicht hervor) ob das Gut (vermutlich handelt es sich um das Brauereigebäude) umgebaut wird oder ob ein Grundstück angemietet wurde und ein Neubau erfolgt.  Es handelt sich um eine Gesamtnutzfläche von 4.500 m² . Das Objekt soll voraussichtlich ab Mitte 2017 fertig sein. Man darf gespannt sein, ob es dieses Depot dann auch tatsächlich Mitte 2017 auf der grünen Wiese in Guggenthal schafft. Denn seit 2005 baut man das Kunstdepot bzw. suchte geeignete Objekte und bis dato hat man es noch nicht geschafft.

Auch die Besucherzahlen dürften 2015 wieder etwas abgerutscht sein, den 2014 zählten die beiden Häuser Museum der Moderne und Rupertinum noch ca. 110.000 Besucher und 2015 waren es nur mehr 100.000 Besucher.

Was verspricht das Ausstellungsjahr 2016? Es sollte ein Mix aus Klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst sowie als Dialog von Vergangenheit und Gegenwart werden.

Die Ausstellung „Affichomanie. Toulouse-Lautrec und das Plakat um 1900“ dürfte in Salzburg sicher gut ankommen. (12. März 2016 – 10. Juli 2016)

Henri Toulouse-Lautrec "Divan Japonais, 1892 Sprengel Museum Hannover

Henri Toulouse-Lautrec „Divan Japonais, 1892 / Sprengel Museum Hannover

Henri Toulouse-Lautrec stammt aus einem der ältesten Adelsgeschlechter Frankreichs und sein Zeichentalent wurde bereits früh erkannt und gefördert. Toulouse-Lautrec formales Ausdrucksmittel entwickelt sich zu seiner charakteristischen künstlerischen Handschrift. Seine motivischen Anregungen verdankt er der bunten Welt der Vergnügungslokale des Montmartre, sowie dem bekannten Moulin Rouge. Dieses Milieu liebt Henri de Toulouse-Lautrec und es vermag auch kein anderer wie er dieses zu schildern und so entstanden auch die berühmten Plakate.

Weiteres  im Ausstellungsprogramm 2016:

  • Bildwitz und Zeitkritik Satire von Goya bis Grosz,    (02. Juli 2016 – 30. Oktober 2016)
George Grosz, Blatt 92 aus dem Zyklus Ecce Homo, 1918 Museum der Moderne

George Grosz, Blatt 92 aus dem Zyklus Ecce Homo, 1918
Museum der Moderne

  • Anti: Modern Salzburg zwischen Tradition und Erneuerung inmitten Europa, (23. Juli 2016 – 06. November 2016) 
  • Raymond Pettibon Homo Americanus,  (19.November 2016 – 12.Februar 2017)
  • Walter Pichler  (26. November 2016 – 05. März 2017)

Lassen wir uns überraschen, was den Besuchern dieses Jahr an Kunst präsentiert wird und lassen wir uns auf Sabine Breitwiesers Erfolgsgeschichte ein.