In Keplers Gardens: Digital && Life DAS Festival 2021 ist hiermit eröffnet!

Ars Electronica 2021

Video von ©Ars Electronica Only 1 day left before Kepler’s Gardens at the campus of the JKU – Johannes Kepler University in Linz open their gates for visitors of the Ars Electronica Festival 2021. Take a look with us behind the scenes, behind the last to-dos, setting up the artworks and cleaning up before it’s finally time for A NEW DIGITAL DEAL!

Es ist wieder September und jedes Jahr um diese Zeit findet das Ars Electronica Festival statt. Diesmal in einer neuen Location – 2020 aufgrund von Corona, sehr eingeschränkt – statt. Die Location „In Kepler’s Garden“ ist am Gelände des Campus JVK > Johannes-Kepler-Universität. Es ist auch eine Kooperation zwischen der Kepler Universität und Ars Electronica.

Video von ©Ars Electronica/ Ars Electronica Festival 2021: Pre-Opening Walk

Wie immer, wenn Ars Electronica zur Pressekonferenz ruft, dann kommen sie alle Regional, National und International. Jeder ist gespannt, was wird präsentiert? Gibt es neue Einblicke in die Zukunft? Ja es gibt sie, die neuen Einblicke, und diesmal in Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Technik und Kunst gekoppelt.

Es handelt sich heuer um eine große Themenausstellung der Ars Electronica 2021. Es geht um die Neuordnung unserer aus den Fugen geratenen (digitalen) Welt. Ars Electronica setzt hier gemeinsam mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Entwickler*innen, Aktivist*innen aus aller Welt den Finger in die Wunde und bringt Themen wie die lückenlose Überwachung, Hochkonjunktur von Verschwörungstheorien aufs Tableau.

Im dritten Jahrzehnt dieses 21. Jahrhunderts werden die Karten neu gemischt, um einen NEW DIGITAL DEAL auf den Weg zu bringen.

JKU Projekte beim Festival

30 Erfindungen pro 100.000 Einwohner*innen. Linz liegt somit weit über dem österreichischen Durchschnitt. JKU ist die UNESCO City of Media Arts und spielt eine tragende Rolle in der Entwicklung modernster Technologien und Materialien. Zitat: „Viel davon passiert am Linz Institute of Technology (LIT) der JKU, wo Forschung, Innovation und künstlerische Wissensvermittlung vereint werden.“ (“ARS ELECTRONICA 2021 – A New Digital Deal | JKU Linz”) Das Ars Electronica Festival bietet wieder die Bühne für ausgewählte Projekte des LIT, die den Besucher*innen einen Einblick in die durchwegs interdisziplinären Arbeiten geben.

Was faszinierte mich beim Festival? War es ein Roboter, Das Auge mit neuem Blickwinkel oder die Tränen-Forschung? Alle drei Objekte waren für mich interessant, die ich ihnen kurz vorstellen will:

Fascination Robotic Impressions of „Fascination Robotic“ by Daniel Hoeller (AT), Dominic Koll (AT), Alexander Koll (AT), Helmut Rohregger (AT), Robert Sturmlechner (AT), Amir Bastan (IR) at the „Digital && Life“ Exhibition at the JKU. Foto Credit: vog.Photo

Konfrontiert wurde ich am Vorplatz des Campus bei der Besichtigung mit einem Roboter, der direkt auf mich zu kam. Dieses Projekt nennt sich Magic-Eye, wird als vierbeinigen Roboterhund dargestellt und durch koordinierte Bewegungen des Roboters mit Radartechnik (Messung durch Millimeterwellenreflexionen) kombiniert. Spot, so wird er genannt, wird beim Festival folgendes zeigen: er wird Gesten und Handzeichen erkennen, schwieriges Gelände bewältigen und auf Hindernisse reagieren. Auch autonom kann Spot Besucher durch das Festivalprogramm führen und einen Vorgeschmack auf die Zukunft der Robotik geben.

Das Team rund um die Fascination Robotic Impressions of „Fascination Robotic“ by Daniel Hoeller (AT), Dominic Koll (AT), Alexander Koll (AT), Helmut Rohregger (AT), Robert Sturmlechner (AT), Amir Bastan (IR) at the „Digital && Life“ Exhibition at the JKU.

DImpressions of the Project „Demystify AI!“FACE OF AI by LIT Robopsychology Lab JKU Linz (AT) at the „Digital && Life“ Exhibition at JKU. Foto Credit: vog.Photo
 
Project „Demystify AI Face of AI / Foto: Christa Linossi

Interessant fand ich auch die Multimedia-Installation FACES of AI, welches Gesicht hat künstliche Intelligenz? So die Fragestellung. Eine groß angelegte Bildanalyse des LIT Robotpsychologie Lab zeigt faszinierende Ergebnisse, wie man künstliche Intelligenz in der Öffentlichkeit visuell darstellen kann. Die Frage stellt sich auch, wie viele Gehirne, Roboter oder Menschen erscheinen in welchen Farben? Wie viele Gehirne, Roboter oder Menschen erscheinen in welchen Farben? Und wie haben JKU Artificial Intelligence Studierende typische Medienbilder als realistisch eingeschätzt? Künstliche Intelligenz spielt in unserem Alltag immer mehr eine wichtigere Rolle.

Projectlead: Martina Mara
LIT Robopsychology Lab/ JKU Linz (AT) https://www.jku.at/lit-robopsychology-lab/


Auch bei dem Projekt von Kasia Molga (UK/PL) die Arbeit trägt den Namen How to Make an Ocean, auch hiermusste man stehen bleiben. Worum geht es in diesem Projekt?

Impressions of the Project „How to Make an Ocean“ by Kasia Molga at the „Digital && Life“ Exhibition at Foto Credit: vog.Photo
Impressions of the Project „How to Make an Ocean“ by Kasia Molga at the „Digital && Life“ Exhibition at Foto Credit: vog.Photo

Kasia Molga kämpfte nach einem verheerenden Verlust im Herbst 2019 mit Trauer. Da sie sehr viel weinte, fing sie an, ihre Tränen zu sammeln, während dieses Sammeln, stellte sie sich die Frage, ob sie das Leben im Meer beginnen und dann erhalten könnte. Dieses Projekt ist eine persönliche Reise, um den Akt der Trauer zu verstehen und um den Akt der Trauer zu verstehen und gleichzeitig die Zusammenhänge zwischen dem menschlichen Körper, Emotionen und körpereigenen „Nebenprodukten“ wie Tränen mit ihrer chemischen Zusammensetzung basierend auf dem Grund des Weinens als mögliche Komponenten kreativ untersuchen im Mini-Meeres-Ökosystems. Des Weiteren stellte sie sich die Frage: können wir Tränen, die für das Ende von etwas geweint werden, als positive und lebensbejahende Schöpfung eines neuen Mini-Ozeans betrachten?

Impressions of the Project „How to Make an Ocean“ by Kasia Molga at the „Digital && Life“ Exhibition at JKU.

Es gibt jedoch viel mehr zu Entdecken auf der Ars Electronica, ich konnte jedoch aus Zeitgründen nur ein paar Objekte ansehen und diese drei oben angeführten Projekte fand ich auf alle Fälle spannend.

2021 wird das Ars Electronica Festival rund um den Globus stattfinden. Es findet somit nicht nur physisch in Linz, sondern auf der ganzen Welt statt. 80 Partnerinstitutionen rund um den Globus öffnen mit eigenen Inhalten ihre Ars Electronica Gardens, die als hybride Ars Electronica von 8. bis 12. September 2021 auch über das Internet erlebt werden können. Ars Electronica zeigt die Zukunft und es ist immer wieder eine Reise wert, in die Digitale Welt von Ars Electronica einzutauchen. Die Ausstellung läuft noch bis 12. September 2021  https://ars.electronica.art/news/de/

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